Geht es noch besser Herr Friedrich Ostendorff von der Grünenfraktion?

Wissenslücke.
Wissenslücke.

[..]“Ich bin dafür, die Mehrwertsteuerreduktion für Fleisch aufzuheben und zweckgebunden für mehr Tierwohl einzusetzen“, sagte Friedrich Ostendorff, agrarpolitischer Sprecher der Grünenfraktion, der Zeitung „Welt“. Es sei nicht zu erklären, warum Fleisch mit 7 Prozent und zum Beispiel Hafermilch mit 19 Prozent besteuert werde.[..] Quelle: Spiegel.de

Steuer und zweckgebunden. Taktik?
Wollen Sie mit solchen Aussagen um Wählerstimmen zu buhlen?

Friedrich Ostendorff von der Grünenfraktion, wollen Sie die Leute veräppeln? Das wäre ja ungefähr so, als wenn Sie die KFZ-Steuer zweckgebunden für den Straßenverkehr nutzen wollen. Politiker der SPD und CDU haben sich den Gedanken von Herrn Ostendorff angeschlossen. Man oh man.

Erschaffen Sie ganz einfach eine „FleischGEBÜHR„. Diese Einnahmen wären dann zweckgebunden.

Siehe auch
Steuern dürfen zudem nicht zweckgebunden sein: Jeder Steuer-Euro fließt unabhängig von der Steuerart in die Gesamtmasse des Haushalts, aus dem wiederum alle Ausgaben finanziert werden. Quelle: Grundsätze der Steuerpolitik

One Reply to “Geht es noch besser Herr Friedrich Ostendorff von der Grünenfraktion?”

  1. Achtung Sarkasmus: Teurer ist doch gut, denn wer unter Tränen Fleisch isst, hat eine umweltbewusste Haltung. Wenn es schon beim Kaufen weh tut und den Einzelhandels-Konzernen einen Grund gibt, die Preise zu erhöhen hilft’s immer.
    Der Essende weiß doch, dass er etwas Gutes tut, wenn er kauft, was er braucht, weil von den 19 % ja wenigstens 7 % genauso verwendet werden wie immer. Deswegen kauft er auch bewusst das bessere und teurere Fleisch, denn dann fällt auch mehr Steuer an. Das mag besonders der nicht gut Verdiener mit 2-3 Kindern. Er kennt den Wert seines Opfers. Billiger zu kaufen, käme ihm nicht in den Sinn.

    Er weiß seit Jahrzehnten: Rauchen für die Sicherheit, Benzin für die sichere Rente, Kfz-Steuer für den Straßenbau usw. Das haben die Politiker ja versprochen. Das kann man glauben, denn sie wissen doch, wie es geht. Seit Jahren funktioniert das doch auch wunderbar.

    Im Ernst:
    Bei allem Umweltbemühen: Es wird immer wilder. Die Abholzung nimmt eklatant zu, wir vergiften uns mit Pestiziden und “minen” Bitcoins und co. bis dafür der Weltstrom verbraucht ist. Am Ende zählt nur eins: Das Geld muss bei den Richtigen landen… das hilft der Umwelt am meisten.

    Liebes Sommerloch, schließ dich doch.

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