Heute auf der Autobahn. Der „Wirtschaft“ muss es sehr gut gehen.

Heute auf der Autobahn
Heute auf der Autobahn

Nachtrag wegen Nachfrage. Nein. Es war kein Stau. Der Verkehr rollte.

Heute bin ich mit meinem dieselgetriebenen Wohnmobil (gekauft vor dem Dieselskandal), aus Gründen der Erhaltung eines langen Rentnerlebens (versprechen an die Kinder), zur Therme gefahren. An einem ganz normalen Dienstag gegen 12.00h.
Nicht besonders gut zu erkennen, was sich da Richtung Frankfurt bewegt. Ich habe ca. 15 Kilometer diesen Lindwurm auf der Gegenfahrbahn in Richtung München passiert. Danach habe ich die A3 verlassen.

  • Die LKWs transportieren nicht nur Fleisch. Es ist auch viel Gemüse dabei.
  • Nicht festzustellen war, ob die Gemüsetransporter zu 100% Bio-Diesel verbrennen.
  • Wie komme ich an mein Müsli? Heute noch direkt vom Hersteller aus Passau per LKW.
  • Wie kommt der Vegetarier an seine Aubergine?
  • Wie hoch mag der Anteil Transitverkehr sein?
  • Auch regionale Produkte müssen transportiert werden.
  • Online-Handel könnte man verbieten.
  • Auf die Bahn geht wohl schlecht.
  • Lastenfahrrad dürfte auch nicht die Lösung sein.
  • Wie bekommt man das in den Griff?

Was ganz anderes.
Ich bin dafür, dass man wieder den Fernseh-Sendeschluss einführt.

Kluge Köpfe könnten einmal ausrechnen, wie viel Energie man einsparen könnte. 120 Watt der Fernseher pro Stunde. 30 Mio. Fernseher bleiben vom 0.00h bis 6.00h im Schnitt zum Status quo eine Stunde aus. Und das 365 Tage im Jahr.
Evtl. könnte sich dadurch auch die Geburtenrate wieder merklich erhöhen.

Siehe auch
» Teuer – und schlecht kontrolliert
» Schüler eines Frankfurter Gymnasiums. Studienfahrt mit dem Kreuzfahrtschiff
Was ein Glük. »So fahre das Schiff nicht mit Schweröl, sondern mit „schwefelarmem Dieselkraftstoff.« Dann ist ja alles gut.

4 Replies to “Heute auf der Autobahn. Der „Wirtschaft“ muss es sehr gut gehen.”

  1. Der Lkw bildet weiterhin das Rückgrat des Güterverkehrs in Deutschland. Seine Verkehrsleistung belief sich 2017 auf 484,2 Mrd. Tonnenkilometer. Das waren über 74 Prozent der gesamten Verkehrsleistung zu Lande – also auf der Straße –, auf der Schiene und auf den Wasserstraßen. Mit diesem Anteil liegt Deutschland in etwa im europäischen Durchschnitt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Verkehrsleistung auf der Straße um 1,7 Prozent gewachsen. Das Bundesverkehrsministerium geht in seiner jüngsten Verkehrsprognose davon aus, dass der Straßengüterverkehr bis 2030 auf 607 Mrd. Tonnenkilometer anwachsen wird. Das wäre ein Plus von über 20 Prozent gegenüber 2017. Dabei wird der heutige Marktanteil des Lkw in etwa stabil bleiben.

    Seine Bedeutung verdankt der Lkw zu einem großen Teil seiner Flexibilität. Nur der Lkw kann von der Laderampe bis zur Haustür des Kunden jedes Ziel anfahren. Er ist auch ökonomisch und ökologisch beim Transport kleiner Sendungsgrößen und über kürzere Entfernungen im Vorteil. So erreicht die Eisenbahn ihre Wirtschaftlichkeitsschwelle im Güterverkehr erst ab Nutzlasten von über 300 Tonnen. Ein kombinierter Verkehr von Straße und Schiene ist ebenfalls erst bei Entfernungen von weit über 300 Kilometern sinnvoll. Allerdings spielen sich fast 80 Prozent des Güteraufkommens im Straßenverkehr auf Strecken von unter 150 Kilometern ab. Dadurch ergibt sich eine Aufgabenteilung zwischen den Verkehrsträgern: Der Lkw ist für Transporte mit geringem Volumen und auf kurzen Wegen ideal. Eisenbahn und Binnenschiff sind bei Transporten mit hohem Volumen über große Distanzen eher wettbewerbsfähig. Ein gutes Beispiel dafür ist der Transport fabrikneuer Automobile. Die deutsche Automobilindustrie nutzt die Eisenbahn im Hauptlauf für über 50 Prozent ihrer Transporte. Die Verkehrsträger stehen somit wegen ihrer systembedingten Vor- und Nachteile weit weniger in Konkurrenz zueinander, als meist angenommen wird. Vielmehr ergänzen sie sich gegenseitig.
    Leichte Nutzfahrzeuge
    In Zeiten des stetig wachsenden Onlinehandels sind Transporter, vor allem in Städten, unverzichtbar. Über 3 Mrd. Paketsendungen werden in Deutschland jährlich verschickt. Als Bindeglied zwischen Logistikzentren, Einzelhandel und dem Verbraucher haben sich leichte Nutzfahrzeuge in den Versorgungs- und Wertschöpfungsketten etabliert. Aber auch im schnellen und flexiblen Güter- und Warenfernverkehr sowie im Kurier- und Zustelldienst ist der Transporter eine tragende Säule. Leichte Nutzfahrzeuge sind als Transportmittel für die „letzte Meile“ nicht mehr wegzudenken. Seit dem Jahr 2000 hat die Zahl der Sendungen im deutschen Kurier-, Express- und Paketmarkt um insgesamt 74 Prozent zugenommen. Der Transporter wird auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

    Dank immer besserer Sicherheitssysteme sind heutige Transporter genauso sicher wie Pkw. Die Automobilindustrie wendet jährlich einen bedeutenden Teil ihrer Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen für die Verbesserung dieser Fahrzeugsicherheit auf. Viel Innovationskraft wird auch weiterhin in die Minimierung des Kraftstoffverbrauchs und die weitere Reduzierung der Schadstoffemissionen gesteckt. Alternative Antriebe werden bei Transportern künftig stark an Bedeutung gewinnen: Gerade für diese Fahrzeuge, die viel in der Stadt unterwegs sind, eignen sich die Hybrid- oder rein elektrischen Antriebe hervorragend. Die Automobilindustrie setzt weiterhin ihre Kraft in Innovationen, um die leichten Nutzfahrzeuge noch attraktiver für Stadt und Mensch zu machen. Die Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft.
    Quelle VDA

  2. Einführung des Sendeschluß und anteiliger Abzug von der Rundfunkgebühr. Im nächsten Zug flächendeckend nachhaltige Auflösung des ÖRR und anteiliger Abzug von der Rundfunkgebühr. Wenn aufgrund von Dekarbonisierung alles stillsteht, dann steht auch der ÖRR still.

    Lösung für das Problem der vielen LKWs spezifisch für Rödermark: Umbau der Bahnhöfe Ober-Roden und Urberach in klimafreundliche soziale Abholzentren. (Die Waldackerer und Messenhäuser haben leider Pech gehabt, aber wir müssen die Welt retten, wir können uns nicht leisten, noch mehr Abholzentren zu bauen.) Sämtliche Waren werden per Zug in die Abholzentren gefahren, wo sie von den Individuen abgeholt werden. Logistische Probleme (Platzmangel) werden dadurch gelöst, dass die Individuen gesetzlich von der Arbeit freigestellt werden, so dass man bequem auch von Frankfurt und Wiesbaden kurz mit der S-Bahn nach Rödermark fährt, seine zugeteilten Waren abholt, nach Hause bringt (zu Fuß oder, wenn es sich um ein klimahassendes, unsoziales CO2-Schwein handelt, mit dem Fahrrad), dann wieder mit der S-Bahn auf die Arbeit zurück. Alternativ: Waren werden erst gar nicht in das Abholzentrum gebracht. Handelt es sich bei den Waren um große, sperrige und zu schwere Gegenstände, zumeist klimahassende unsoziale Haushaltsmaschinen und elektronische Geräte, dann werden entweder Tragegruppen gebildet aus den vor Ort befindlichen Abholern (bevorzugt die Mitbewohner des eigenen klimafreundlichen sozialen Wohnungsbau-Wohnhaus-Kollektivs, was den klimafreundlichen sozialen Zusammenhalt des klimafreundlichen sozialen Kollektivs stärken wird), oder sie müssen zerlegt werden und in mehreren Gängen nach Hause gebracht werden.

    Positiver klimafreundlicher sozialer Effekt ist, dass dann endlich die vielen Supermärkte in Rödermark geschlossen werden können, was sehr viel CO2 einspart. (Negative Effekte existieren per Definition nicht.) Die Einzelhändler werden selbstverständlich nicht geschlossen werden, das gebietet das klimafreundliche soziale Gewissen, also werden sie per staatlicher klimafreundlicher sozialer Förderung geöffnet bleiben. Die gewonnene Zeit kann mit dem Schreiben von klimafreundlichen sozialen Essays (wahlweise Text oder für die wachsende Zahl an Analphabeten besser noch in Videoform mit vielen bunten Bildchen auf YouTube) verbracht werden. Bevorzugte Themen: „Warum der Kapitalismus doof ist“ , „Warum Quoten nicht sexistisch und rassistisch sind“ und „Warum soziale Gerechtigkeit nur in allgemeiner Armut und Dummheit erreichbar ist“. Das Schreiben von klimafreundlichen sozialen Essays wird selbstverständlich auch staatlich klimafreundlich sozial gefördert – finanziell und durch Umbildung der Chef*innen in Klimasozialessaybeauftragt*innen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich freue mich schon auf das neue klimafreundlich sozial gerechte Rödermark.

  3. Was Sie vergessen haben. Wenn der ÖRR abgeschafft wird, brauchen wir zunächst mehr Kindergärten später Schulen.
    Wer bezahlt die?
    Ohne ÖRR ergeht es uns dann wie NY 2011 ohne Strom.
    Ein Teufelskreis.

  4. Mist. Okay, in dem Fall Verdoppelung der Staatsrundfunkbetriebe und 48 Stunden Sendezeit pro Tag. Keine Kinder mehr, keine CO2-Schleudern mehr. Die Erde wird es uns danken!

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