Gastbeitrag. Nachlese zum World Cleanup Day.

World Cleanup Day
World Cleanup Day

Gastbeitrag
Michae lhm.

Nachlese zum  World Cleanup Day.
Zunächst einmal geht ein dickes Dankeschön an die Teilnehmer und dann an die Stadt. Dank an die Stadt, weil man den Müllsammlern ohne Gebühren zu verlangen erlaubt, in der 30 km² der Gemarkung Ihrem Hobby, dem Müllsammeln nachzugehen.

Man muss den Hauptamtlichen ein wenig Verständnis entgegenbringen. Es ist zu verstehen, dass man auf der Homepage der Stadt (Facebook zählt nicht) den „World Cleanup Day“ nicht erwähnt. Über Müll in den versifften Ecken einer Stadt, die man ohne ehrenamtliche Tätigkeiten nicht in einen akzeptablen Zustand halten könnte, redet man nicht gerne. Man hat ihn halt.
 
Für einen Pressetermin mit den Hauptamtlichen und Initiatoren der Umweltfreunde, die sich seit mehr als einem Jahr um eine saubere Stadt kümmern, dafür ist man sich wohl zu schade. Es geht ja um „Müll“. Es gibt wesentlich angenehmere Themen, bei denen die Hauptamtlichen zu einem Pressetermin in die Kamera lächeln können. Aber evtl. passiert da ja nochmal was; so zufällig vor der Kommunalwahl.

Natürlich kann die Stadt all dies auch leisten. Aber sicherlich nicht mit dem vorhandenen Personal.. Einfacher und preiswerter wäre es, wenn der Mist nicht erst in die Natur gelangt. In den versifften Ecken der Stadt, wo es mehr oder weniger die Rödermärker die Verursacher sind, könnte jeder einzelne zu einem besseren Stadtbild beitragen.
Dass es an Mülleimer im Ort fehlt, dürfte jedem klar sein. Dass es Abfalleimer mit Aschenbecher gibt, hat sich bei den Verantwortlichen der Stadt wohl noch nicht rumgesprochen. Ein praktiziertes Beispiel, weil wohl auch die Einsicht der Stadtoberen fehlt, „TetraPack als Aschenbecher markiert neben den Bänken abstellen“. Sieht scheiße aus, hilft aber der Natur. BTW. Ein Kippeneimer am BraaredBernsche hat dazu beigetragen, dass es rund ums „BB“ kaum noch Kippen auf dem Waldboden gibt.

Auch klar ist, dass der auf den Bundesstraßen anfallende Dreck von vorbeifahrenden Autos, also Auswärtige, aus dem Fenster geworfen wird. Dass es so nicht mehr weiter geht, ist auch klar. Da wo gestern gesammelt wird, sieht ein zwei Tage genauso wieder aus. Die Stadt sollte sich mal überlegen mehr Aufklärung zu betreiben und das auch in mehreren Sprachen, dass es auch der letzte versteht.

2 Replies to “Gastbeitrag. Nachlese zum World Cleanup Day.”

  1. Michael, Sie müssen vorsichtig sein, wenn Sie Ihre Sammelergebnisse in KG preisgeben. Die Angaben darüber, wie viel KG eingesammelt wurde, könnte Begehrlichkeiten bei den Stadtoberen wecken.
    Z.B. 6,50€ pro 10 KG gesammelten Müll als neue Hobby-Sammelsteuer könnte ein Ersatz für die eingestellte Vergnügungssteuer werden.

  2. Könnte hier nicht ein Unternehmen gegründet werden, dass den Müll, den die Stadt nicht wegbekommt, regelmäßig wegräumt? Könnte ja auch als Non-Profit agieren, oder Profite könnten in die Verbesserung des Service einfließen. Müßte halt ein Weg gefunden werden, den Service abzurechnen, ohne dass dabei irgendwelche neue Steuern entstehen. Jedenfalls könnte eine Institution wie „World Cleanup Day“ ein fester Bestandteil von Rödermark werden, und gleichzeitig für bezahlte Arbeit sorgen. Oder?

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