2 Replies to “Ist in Hessen ein Endlager für Atommüll möglich?”

  1. Wenn ein Endlager möglich ist, dann ist auch ein Reaktor möglich. Gibt ja mittlerweile Mikroreaktoren*, ich meine, dass die genug Power haben, um eine Stadt wie Rödermark mit Strom zu versorgen. Sollte aller Erwartungen echter, heißt naturwissenschaftlich ausgebildeter, Experten plus der Echtzeiterfahrungen z. B. im nachhaltigen Kalifornien, die Stromversorgung mit „Erneuerbaren“ nicht funktionieren, und es dann im Winter zu stundenlangen Blackouts kommt, dann kann ein solcher Mikroreaktor Abhilfe verschaffen. Nur so ein Gedanke.

    * westinghousenuclear [punkt] com/new-plants/evinci-micro-reactor

  2. Jahrzehnte nur die Nutzbarkeit,
    Millionen Jahre Strahlungszeit;
    Hauptproblem der Kernenergie,
    Neben Gefahr der Havarie.

    ENDLAGER GESUCHT

    Gegen den GAU ist kein Land gefeit,
    Der Atomausstieg verhindert Leid.
    Deutschland hat die Weichen gestellt,
    Beispiel gebend für die ganze Welt.

    Kernenergie war mal der Renner,
    Auserkoren als Dauerbrenner.
    Atomstrom wurde huldvoll kreiert,
    Die Gefahren hat man ignoriert.

    Das Energieproblem schien gelöst,
    Bis Tschernobyl den Traum zerstößt.
    Fukushima brachte die Wende,
    Für Kernreaktoren das Ende.

    Wohin das strahlende Material?
    Die Suche entwickelt sich zur Qual.
    Atommüll ist nicht Stoff der Träume,
    Da öffnet man ungern die Räume.

    Tonnen von radioaktivem Kies,
    Aus für jedes Urlaubsparadies.
    Lager gesucht für die Ewigkeit,
    Grab für Relikte der Atomzeit.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus Thüringen

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