Gastartikel zur Ortsumgehung Urberach und dem „Runden Tisch Verkehrsentlastung“

Gastartikel zur Ortsumgehung Urberach und dem
Gastartikel zur Ortsumgehung Urberach und dem „Runden Tisch Verkehrsentlastung“

Gastartikel von Klaus Neumann.
Antwort auf einen Leserbrief von Herrn Hoffmann (kann ich leider nicht veröffentlichen)
in der Offenbach Post vom 16.10.2020
Freie Wähler sind kommunaler Spaltpilz


Klaus Neumann zum Leserbrief von Herrn Hoffmann
Eigentlich kenne ich Rainer Hoffmann als klar denkenden Menschen, der sachlich argumentieren kann. Wenn ich seinen Leserbrief studiere, zeigt sich jedoch nur Hetze, Verbohrtheit und eine Ansammlung von Unwahrheiten.

Eine Bundesstraße hat in einem Ortskern nichts mehr zu suchen. Sie unterliegt zwangsläufig Vorgaben, die Rödermark nicht beeinflussen kann. Deshalb sollte sie, wohin auch immer, aus dem Ortskern verschwinden. Darüber besteht sicher Einigkeit bei allen Bürgerinnen und Bürgern. Über das „Wohin“ gibt es unterschiedliche Meinungen. Hessen Mobil sagt dazu: „Im Rahmen einer ergebnisoffenen Trassensuche müssen die verschiedenen Varianten u. a. nach verkehrlichen, städtebaulichen, ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien bewertet und gegeneinander abgewogen werden. D.h., Hessen Mobil und die Stadt Rödermark entwickeln aus rein fachlicher Sicht eine Vorzugsvariante, die im nachfolgenden Planungsprozess weiter ausgearbeitet wird.“ Genau das wollen die FWR erreichen, endlich etwas tun. Die FREIEN WÄHLER Rödermark deshalb als „kommunalen Spaltpilz“ zu bezeichnen, ist der Gipfel der Unverschämtheit. Wir sollten dankbar dafür sein, dass überhaupt eine politische Gruppierung das Thema aufgreift, aussitzen bringt uns nicht weiter.

R. Hoffmann spricht weiter von „Schnellstraßentrasse“. Also ich habe nicht den Eindruck, auf der ähnlich gestalteten Umgehung um Offental herum mit 70 über eine Schnellstraße zu fahren. Existenz von landwirtschaftlichen Betrieben wird untergraben? Also meist waren die Landwirte nicht die Verlierer bei solchen Straßenbauten. Vom Wald abgeschnitten, Naherholungsgebiet zerstört? Tipp: Planungsvorschlag im Internet ansehen, da wird kein Weg abgeschnitten, und landwirtschaftliche Felder sollten sowieso nicht „als Naherholungsgebiet“ betreten werden. Aber siehe oben, da muss man halt mal planen und ggf. ändern.

Wenn ich das alles betrachte, kann ich mir nicht vorstellen, dass mit so jemand am „Runden Tisch“ überhaupt diskutiert werden kann oder gar ein Kompromiss zu erzielen ist. Wir können nur hoffen, dass die anderen Teilnehmer des „Runden Tisches“ sich von solch unqualifizierter Hetze eines einzelnen nicht beeinflussen lassen und versuchen, endlich einen realisierbaren Weg für eine Ortsumgehung zu finden.

Klaus Neumann

4 Replies to “Gastartikel zur Ortsumgehung Urberach und dem „Runden Tisch Verkehrsentlastung“”

  1. Das hat Rotter ja so richtig versemmelt.
    Zwist am runden Tisch, der in der Presse, Offenbach Post, ausgetragen wird. War bei der gewählten Vorgehensweise vorauszusehen.
    Wenn Messel von dem Zirkus Wind bekommt, dürfte es durch die Artikel in der OP nicht mehr allzu lange dauern, bis sich dort präventiv der Widerstand regt.
    Gratulation Herr Rotter. Shit. Das war es dann mit der KL/Trasse.

  2. Hessen Mobil setzt eine ergebnisoffene Abwägung der möglichen Varianten einer Ortsumgehung Rödermark in Diskussion mit der Stadt Rödermark für die Findung der besten Trassenführung voraus. Was aber machen CDU und ihr Spitzenmann Bgm. Rotter?? Sie definieren die K/L Trasse als einzig mögliche Lösung ohne das überhaupt mit Messel, Eppertshausen und Kreis DA/DIE, auf deren Gebiet diese Trasse verläuft, abgesprochen zu haben. Die Vermutung, dass alles erneut auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden soll wie schon seit Jahrzehnten, liegt nahe. Die Bürger Urberachs sollten der schwarz-grünen Koalition, die nichts als Steuererhöhungen auf die Reihe gebracht haben, bei der Kommunalwahl 2021 die rote Karte zeigen!!

  3. Hallo Herr Neumann,
    den öffentlichen und persönlichen Angriff auf Herrn Hoffmann finde ich nicht in Ordnung. Schade!
    In der Sache kann man natürlich streiten.

  4. Hat Herr Hoffmann wirklich geglaubt, dass sein Kommentar in der Offenbachpost unbeantwortet bleibt? Herr Hoffmann hat der KL-Trasse einen Bärendienst erwiesen.

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