Ich bin mir – NICHT MEHR – sicher. Ab 2022 Leinenzwang in Rödermark.

Leinenpflicht/ Anleinpflicht für Hunde
Leinenpflicht/ Anleinpflicht für Hunde

Nachtrag.
Neue Erkenntnis. Wird 2022 wohl nicht kommen.


Satzungsänderung
„Satzung über den Leinenzwang für Hunde während der Brut- und Setzzeit“
Anleinpflicht im gesamten Außenbereich Rödermarks

Die Koalition (CDU, AL/Die Grünen) hat einen Antrag zur Leinenpflicht/Anleinpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit einzuführen. NEU. Gesamter Außenbereich Rödermarks
Da der Antrag von der Koalition eingereicht wurde, die über die Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung verfügt, dürfte die wohl eingeführt werden. Entschieden wird am 8.2.2022 auf der Sitzung der Stadtverordneten.

Brut- und Setzzeit zurzeit vom 1. März bis zum 15. Juni.
 
Siehe auch (Leinenzwang, Anleinpflicht)
Frau Erste Stadträtin Schülner berichtet hierzu, dass ein Termin mit den Landwirten und Jagdpächtern ansteht. Außerdem wird die Karte überarbeitet und ein zusätzlicher Sicherheitsdienst abgestellt.
Siehe die Niederschrift BUSE

6 Replies to “Ich bin mir – NICHT MEHR – sicher. Ab 2022 Leinenzwang in Rödermark.”

  1. Es wäre nun an der Zeit eine Hundewiese in jedem Stadtteil zu eröffnen! Hundesteuer um 100% zu erhöhen und nichts zu bieten. Ich bin einfach nur noch gefrustet über die Leitung unserer Stadt. Die nächste Wahl kommt!

  2. Eines vorne weg, ich bin kein Hundehasser o.ä. . Aber was hier in der Umgebung von Rödermark abgeht, versteh ich einfach nicht. Egal ob Wald oder Ackerwiese, Naturschutzgebiete, Waldauen…die Fiffi’s werden ohne Leine laufen gelassen. Selbst im Naturschutzgebiet, laufen die Herrchen ohne angeleinte Hunde herum und machen wohl Fotostories für Ihren Instagramm Acc. . Wenn man die Leute auf diesen Umstand und deutlich erkennbare Hinweisweisschilder anspricht, bekommt man noch Drohungen und Beschimpfungen an den Kopf geschmissen. Demzufolge bin ich für Leinenzwang …Überall.
    Hundeplätze: Sehr gute Idee. Selbst mal die Initiative ergreifen und bei den entsprechenden Partien und Gremien vorstellig werden. NIcht warten und meckern was Andere tun oder auch nicht.

  3. Da sieht man mal wieder wenn es um die hunde geht, wie jeder rummeckert, aber dass rödermark kein Platz für Familien und Kinder bietet, oder total Verwahrloste Spielplätze hat ist jedem scheiss egal

  4. Hallo Petra…und was tust DU dafür das es besser wird oder dagegen das die Missstände beseitigt werden…ich glaube nicht das es jedem egal ist….nur ist ein Großteil unserer Mitbürger auf der Schiene: sollen die Andern machen….Ich habe selbst in der Kommunalpolitik mitgemischt/mich engagiert und musste leider sehr schmerzlich feststellen…man kann es keinen Recht machen.
    Also, selbst die Beine in die Hand nehmen und selbst die Innitiave ergreifen und versuchen Gleichgesinnte zu finden, die dann die entsprechenden Projekt (Missstände) mit angehen…Nur wenn man genügend Leute zusammenbekommt, kann man was bewegen… ob man dann alle Meinungen unter einen Hut bekommen wird die dann zum eigenen gesteckten/gewünschten Ziel führen wird….Eher unwahrscheinlich

  5. Vorab: ich bin zurzeit Stadtverordneter und NABU-Vorsitzender. Diesen Kommentar schreibe ich aus Sicht des NABU.

    Endlich! Nach 10 Jahren Kampf scheint es jetzt einen Schritt nach vorne zu gehen. Eine flächendeckende Leinenpflicht zur Brut- und Setzzeit ist überfällig. Die bisherigen Flächen mit Leinenpflicht sind sehr willkürlich, sie decken sich mit den Waldgebieten und den Landschaftsschutzgebieten. Der Tierwelt ist es jedoch egal, ob das Gebiet, in dem sie lebt, ein Schutzgebiet ist oder nicht, Hauptsache die Fläche bietet Nahrung und Schutz. So brüten z.B. mehr als die Hälfte der verbliebenen Feldlerchen außerhalb der Landschaftsschutzgebiete auf Wiesen und Äckern ohne Leinenpflicht.

    Für uns Naturschützer sind die Hunde nicht das primäre Problem, es sind eine kleine Anzahl egoistischer Besitzer, die meinen, es ist zu jeder Zeit und jedem Ort ihr Recht, hier mit dem Hund spazierenzugehen. Wenn jeder Quadratmeter Wiese oder Acker begangen wird, fehlen Rückzugsorte, Vögel geben aufgrund anhaltender Störungen ihr Gelege auf, Hase und Reh haben kaum noch Chancen, Nachwuchs großzuziehen.
    Daher der jährliche Appell des NABU: Leute, bleibt doch bitte zumindest in den Monaten März bis Juni auf den Wegen, nutzt keine Trampelpfade, lauft nicht querfeldein und sorgt dafür ob mit oder ohne Leine -, dass eure Hunde nah bei euch bleiben.

    Kann eine flächendeckende Leinenpflicht hier helfen? Ja, aus unserer Sicht kann sie das. Heute gibt es noch viel zu viele Stellen, wo Freilaufen theoretisch erlaubt ist (das Betreten einer Ackerfläche ist eigentlich zu keiner Zeit erlaubt), die Halter reden sich raus, wie Herr Steinheimer geschildert hat werden viele Halter bei Aufklärversuchen oder Hinweisen auf ihr Fehlverhalten aggressiv. Bei einer flächendeckenden Leinenpflicht ist zumindest jedem, der seinen Hund frei laufen lässt, klar, dass er eine Ordnungswidrigkeit begeht, jeder Spaziergänger weiß dann, dass hier ein Fehlverhalten vorliegt. Wir glauben, dass dies viele Halter disziplinieren wird.

    Um die Akzeptanz zu erhöhen, rät der NABU dringend dazu, verteilt über die Gemarkung mehrere größere Freilaufflächen zu schaffen, wo man den Hund auch in den kritischen Monaten mal von der Leine nehmen kann. Wenn man für deren Pflege jährlich 10 % der Einnahmen aus der Hundesteuer verwendet muss, erscheint das mehr als gerechtfertigt.

  6. Ich verstehe nicht wie es zu Diskussionen oder Aggressionen kommen konnte, die Flächen mit Leinenpflicht sind doch klar erkenntlich in der Karte grün schraffiert. Alle weißen Flächen sind erlaubt.
    Simple as that

    Mit einer großen z.b. eingezäunten Fläche könnten sicher alle gut leben.

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