Content4u GmbH.
Sieg in Österreich

Content4u.Sieg in Österreich. Michael Burat. Rodgau10.01.2012 – ( KOD )
 
Savonarola.org berichtet wieder von einem Sieg der Branche die kostenfreie Software im ABO anbietet.
 
Man mag ja zu der Branche stehen wie man will, es fällt langsam immer schwerer diese Urteile (download-service.de , Content4u GmbH) wegzudiskutieren. Es hilft auch nicht, immer wieder auf die Richter rumzuschlagen. Man muss sich langsam die Frage stellen, nähern sich die Webseiten immer mehr den Anforderungen, die diese strafrechtlich und auch zivilrechltich(?) nicht mehr angreifbar macht?
 
Wenn das der Fall ist, können diejenigen Erfolge verzeichnen, die gegen sogenannte Anbieter von Nutzlosdiensten vorgegangen/berichtet sind/haben.

» Die Preisangaben werden immer deutlicher. (Zum Nachteil der Branche)
 
» Der Einstieg in das Angebot hat sich verbessert. (Zum Nachteil der Branche)

Vergleich Sie doch einmal die Webseiten von vor 1 Jahr und wie sehen die heute aus. Allerdings, freiwillig hat die Branche die Änderungen nicht durchgeführt.
 
Meiner Meinung nach aber immer noch nicht so, wie es sein sollte. Aber immerhin.
 
Durch die jetzige Gestaltung werden bestimmt weniger Internetnutzer auf den Gedanken kommen, für kostenfreie Software Geld zu zahlen. Wenn dann noch der Button mit Preisangabe hinzukommt, dürfte sich das Geschäft für diese Branche erledigt haben.
 
Das Urteil mag für Herrn Burat vordergründig ein Grund zum Feiern sein. Seine Seiten werden auch bald einen Stand erreicht haben, der von Gerichten NICHT MEHR/NOCH SCHWERER angreifbar sein wird. Strafrechtlich sind die Renner aus Hessen seit wenigen Monaten immer mehr auf der sicheren Seite. Die aus Bayern haben da noch Nachholbedarf.
 
Aber dann, aber dann werden nur noch absolute Horn… ein ABO für kostenfreie Software abschließen.
 
Zivilrechtlich wird es jedoch auch mit der neuen Gestaltung, wenn man mit einem spezialisierten Anwalt gegen das ABO vorgeht, immer noch Probleme geben. Hier ist auch die Rechtsprechung (anderslautende Urteile GENAU durchlesen) vielfach auf der Seite der Geprellten.
 
Man hat als Gegner der Abzocke nicht die Person im Visier, sondern die Webseiten. Änderte sich die Person (Geschäftsführer) gab es die Seite weiter. Hat man gegen die Webseite einen Erfolg, hat man auch automatisch Erfolg gegen die dahinterstehende Person.
 
Content4u GmbH, der Zenit ist überschritten.
 
 
Für die Vergangenheit sollen/müssen die Verantwortlichen der Abzockbranche jedoch zur Rechenschaft gezogen werden.

 
Lesen Sie den Artikel bei klawtext.blogspot.com
Lesen Sie auch dort nach was da zu Zivilrecht steht.
 
Die Verbraucherzentrale Hamburg rät:
 

4 Replies to “
Content4u GmbH.
Sieg in Österreich”

  1. Zitat: „Strafrechtlich sind die Renner aus Hessen seit wenigen Monaten immer mehr auf der sicheren Seite.“

    Das glaube ich nicht – auch wenn es derzeit den Anschein hat.

    Ich bin aktuell mit der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt in Kontakt, weil die Staatsanwaltschaft Darmstadt zunächst das Verfahren wegen Betrugs eingestellt hat – da hat der Mönch leider zu früh gefeiert.

    Und ich werde nicht ruhen, bis ein Urteil gesprochen wird…
    Mal schauen, wie der Amtsrichter morgen im Zivilprozess gegen den Mönch entscheidet!

    Schöne Grüße

    Robert Koch

    Admin
    Kannst Du Termin und Orte nennen?

  2. Bravo! Besser kann man in den Hintern der Abzocker gar nicht kriechen.

    Wenn die Abzockerseiten den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen würde, warum werden dann nicht alle Nichtzahler verklagt oder erhalten Gerichtliche Mahnbescheide?

    Admin
    Ich glaube da versteht @Bernie den Artikel nicht.
    Die Nichtzahler (die kann man auch schlecht vor ein Strafgericht zerren) gehen den Weg des Zivilrechts. Und das geht sehr oft zu Gunsten des Nichtzahlers aus. Wenn nicht, die von den Abzockern aufgeführte Urteile sehr aufmerksam lesen. Kapiert @Bernie?

    Mein Artikel war auf Strafrecht gemünzt. Kapiert @Bernie?

  3. Hallo Admin,

    der Termin ist heute um 11:30 am Amtsgericht Frankfurt in Raum 128.
    Das ist allerdings ein Termin in einer Zivilklage.
    Ich hatte mich (als Betrugsopfer) gewagt, meine Telefonkosten für die teure Hotline per Mahnbescheid einzufordern.
    Die IContent hat dagegen negative Feststellungsklage erhoben und ich Widerklage.

    Schöne Grüße

    Robert Koch

  4. So, was ist beim AG passiert?

    Des Mönches Advokaten (nur die RDO und nicht der Mönch selbst) hatten die Zuständigkeit des AG in Frage gestellt weil der Streitwert nicht „sauber“ definiert ist.
    Den muss jetzt der Richter festlegen und leider die 200 Seiten dicke Akte lesen.
    Und da der Generalstaatsanwalt die Akte auch lesen will, ist nix mit schnell zum Urteil…

    Schöne Grüße

    Robert Koch