Konversionsrate mal ganz anders genutzt.

Konversionsrate mal ganz anders genutzt.
 
Mit Konversionsrate beschreibt man die Anzahl der Besucher die bei einem Besuch z.B. eines Online-Shops auch zum Käufer werden. Wenn man von einer Konversionsrate von 2% redet wird damit zum Ausdruck gebracht: «Von 100 Besuchern werden 2 Besucher zum Kauf angeregt und werden so zu einem Kunden. »“
 
Ein Shop-Betreiber wäre über eine solche Konversionsrate wohl recht glücklich. Man kann das aber auch ganz anders sehen.
 
Von 100 Besuchern haben 98 Besucher festgestellt es handelt sich NICHT um das Gesuchte. Z.B. weil auf der Webseite sofort zu erkennen ist/war «es handelt sich um eine kostenpflichtige Seite».
 
So gehört in Frankfurt. Man oh man, was für eine Argumentation.
 
Es geht nicht um die Akzeptanz einer Seite/Angebotes, sondern um die Ablehnung.
 
Es wurde nur «Konversionsrate» erwähnt. Es wurde NICHT erwähnt, wie dieser Wert ermittelt wurde. Es wurde nicht explizit erwähnt, dass «Konversionsrate» aus den Besuchern ermittelt wurde die ein entsprechendes Angebot auch wirklich gesucht haben (Referer). Wurden die zufälligen Besucher (z. B. Suchmaschinen) gefiltert? Nicht erwähnt wurde, bei welcher Seite der Besucher die Webseite verlassen hat? Wurden die Zahlen z.B. mit Piwik oder Google Analytics ermittelt?
 
Um datenschutzrechtlich sicher zu sein, sollten gespeicherte Analyse-Datensätze anlasslos und regelmäßig gelöscht werden. Man wird, wenn man den Datenschutz auch berücksichtigt, Analysedaten von vor mehr als 2 Jahren nicht mehr zur Verfügung stellen können. Heutige Analysedaten dürften für die Bewertung z.B. der Jahre 2006-2008, völlig wertlos sein.
 
 
Siehe auch: Nebenbei bemerkt. Konversionsrate

2 Replies to “Konversionsrate mal ganz anders genutzt.”

  1. Merkt denn hier keiner, dass uns ein Bär aufgebunden werden soll?

    Konversionsrate von 2 %! Das ist unauffälligerweise exakt der Mittelwert, der üblicherweise von Shops erzielt wird.

    Hallooo, Aufwachen: von Shops, also kommerziellen Seiten, mit denen ein User sich auf der Suche nach etwas zu kaufen beschäftigt und bei denen er vor und zurück klickt, um die Preise, Größen, Farben, was weiß denn ich zu vergleichen.

    Wie sieht die Konversionsrate bei der Suche nach etwas aus, von dem ich ausgehe, dass es kostenfrei ist, wie z.B. eine Routenplanung, Open Office oder einem link zu einem Outlet? Klicke ich da auch vor und zurück, um zu vergleichen, wenn das Gesuchte so barrierefrei wie möglich, doch schon vor mir liegt?

    An K. O. Donners: die Konversionsrate kann anhand von entsprechenden Scripten, die auf der Webseite hinterlegt werden, im AdWords-Konto ermittelt werden. Und selbstverständlich Analysedaten von heute Rückschlüsse auf die Jahre 2006 bis 2008 vermitteln. Die Verfahren haben sich doch nicht verändert.

    Admin
    >> Bär aufgebunden
    🙂
    Verfahren und Ermittlung der Informationen ist mir schon klar.
    Z.B. arbeitet der Routenplaner HEUTE mit Piwik (nicht mit AdWords)

    >>Und selbstverständlich Analysedaten von heute Rückschlüsse auf die Jahre 2006 bis 2008 vermitteln.
    Das wage ich stark zu bezweifeln.
    Die Zahlen wurden damals wie heute ermittelt. Die Voraussetzungen waren aber völlig anders.
    Dieser Artikel soll auch eigentlich nur die Denkweise und Argumentation der Verteidigung aufzeigen. Was einer daraus macht überlasse ich der Fantasie eines jeden Einzelnen.
    Dazu müsste ich einen Aufsatz verfassen und dazu habe ich absolut keine Lust.