Wenn man wollte, könnte hier bald ein Edeka-Markt stehen.

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Wenn man wollte, könnte hier bald ein Edeka-Markt stehen.28.04.2018 – ( KOD )

 
Hier könnte der EDEKA für Rödermark stehen.


 

Im Gewerbegebiet Ober-Roden (Max-Planck-Straße) gibt es ein rundum passendes und verkehrlich perfekt erschlossenes Grundstück. Die Grundstückeigentümer sind sich komplett einig mit dem interessierten Vollsortimenter (Edeka); erste Planskizzen existieren bereits.
Es sind bereits ZWANZIG (!) Gespräche des Magistrates mit einer offenkundig sehr interessierten Firma „Edeka“ zur Ansiedlung eines Marktes in Rödermark komplett ergebnislos versandet. Ein erneutes und beschämendes Armutszeugnis für die mangelhafte grüne Wirtschaftspolitik von Bürgermeistern Kern. Quelle: Pressemeldung FDP-Rödermark

4 Replies to “
Wenn man wollte, könnte hier bald ein Edeka-Markt stehen.”

  1. Man muss den BM verstehen. Nach der Thälmann und Rossmann Pleite braucht er zum Abschied mal ein Erfolgserlebnis für seine Vorstellung von Rödermark.

  2. Nach Andrea Schülers Wutbürger-Nummer zur Schließung der Postfiliale finde ich jetzt erst recht, dass die AL nicht wählbar ist und einen grünen Bürgermeister möchte ich auch nicht mehr. Ich hätte als ein alternatives Motiv in der Edeka-Sache noch „Willkür“ anzubieten, aber auf der anderen Seite hat die Stadt ja kein abschließendes Nein verkündet, sondern 20 Gespräche geführt, was auf ein Interesse hinweist, aber womöglich verlangt die Stadt die Einhaltung von Konditionen, auf die Edeka nicht eingehen will/kann. Nur, wenn man mal schaut, wie schnell es von der Idee für den Wochenmarkt über interne Planungen bis zur Verkündung in der Offenbach Post, wann der Markt zum ersten Mal zum Verkauf einlädt, gegangen ist, denke ich mir: wo ein Wille ist. Und dann bin ich schon wieder beim Willkür-Motiv. Die von der Stadt wollen einfach nicht. Das ist gelebte Bürgerfreundlichkeit in Rödermark.

  3. Wichtiger als ein EDEKA im Ober-Rodener Gewerbegebiet wäre vielleicht eine nahe Einkaufsmöglichkeit in Waldacker. Aber da hat die Politik weder Ideen (weil es sicherlich nicht einfach ist) noch hat sie Handlungsmöglichkeiten, denn ob es eine ortsnahe Einkaufsmöglichkeit in WA gibt, entscheidet nicht in erster Linie der Bedarf der 2500 Bewohner sondern vor allem die Rendite. Und schließlich ist WA ja auch ein gut motorisiertes Transit-Dorf, wie sofort an der ausgiebigen Randstreifen-Nutzung als Parkplätze erkennbar ist, wenn man in den Ortsteil von Norden her einfährt.

  4. „Unter anderem wollten die Initiatoren den Kindern mit auf den Weg geben, dass es bei den örtlichen Bäckern gutes und gesundes Brot gibt und nicht alles vom Discounter kommen muß.“ (Das Heimatblatt vom 17. Mai 2018 im Artikel „Vorschulkinder werden zu Nachhaltigkeits-Füchsen“)

    Leider geht der Autor des Heimatblattes nicht weiter darauf ein, wie der Satz gemeint ist. Ist gemeint, dass örtliche Bäcker gutes und gesundes Brot verkaufen im Gegensatz zu den Discountern? Ist es ein Versuch, den örtlichen Discountern Kunden wegzuschnappen und diese den örtlichen Bäckern zuzuführen? Steckt dahinter die Nachhaltigkeits-Agenda, die auf lange Sicht darauf abzielt, den Menschen ihre Automobilität zu nehmen und wieder an die eigene Scholle zu binden? Wohnen, Arbeiten und Freizeit alles an einem Ort?

    Jedenfalls denke ich, dass in dem Zitat zu finden ist, warum unsere Stadtspitze versucht Discounter aus der Stadt fernzuhalten. Es ist die Überzeugung, dass der örtliche Einzelhandel ausreicht, um die Einwohner eines Ortes zu ernähren. Da unser Lebensstil in Augen der Nachhaltigkeitspolitiker sowieso nicht nachhaltig ist, denken sie, dass eine radikale Beschränkung der Vielfalt an Lebensmitteln ausreicht. Und wenn weniger Lebensmittel angeboten werden, dann reicht auch eine kleinere Infrastruktur, dass was der Bauernhof und der Wochenmarkt, Einzelhändler und das eigene Gemüsebeet an Nahrung hergeben, reicht bereits aus. Daher auch die Entscheidung unserer Spitze einen Wochenmarkt mitten im Ort ohne Rücksicht auf die örtlichen Autofahrer einzurichten. Denn die Wochenmarktwaren sind – so die Logik der Nachhaltigkeitsapostel, die selber alle Wege mit dem eigenen Auto fahren, außer wenn sie sich publikumswirksam für die Zeitung ablichten lassen – besser, nachhaltiger. Und jetzt erzählen sie diesen Unsinn nicht nur ständig in allen Medien landauf, landab, sondern setzen ihre weltverbesserischen Irrtümer und ihre persönlichen Präferenzen auch noch als alternativlos in die Köpfe der Vorschulkinder ab. Und wer glaubt, dass das nochmal was mit der Straßensanierung wird, solange der grüne Zeitgeist herumgeistert, der wird sich noch umschauen.

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