Ist er jetzt Grün oder weiter Schwarz?

Darüber, dass Al/Die Grünen, CUD und SPD den Antrag der FDP und FWR zur Gesprächsaufnahme bezügl. eines Gymnasiums in Rödermark abgelehnt haben, wurde mehrfach berichtet. Am 5.9.2018 erschien auch in der Dreieich Zeitung dazu ein Artikel. Wie auch bei den Artikeln in der Rundschau und Offenbach Post wurde die Begründung für diesen Antrag und über die Ablehnung der Koalition und SPD berichtet. Interessant sind die abschließenden Bemerkungen von Herr Köhler (DZ)

[..]Indes: Mit den Stimmen von CDU, AL/Grünen und SPD wurde der Antrag abgelehnt. Bemerkenswert: Es waren nicht etwa Stadtverordnete der schwarzgrünen Parlamentsmehrheit, die zur scharfen Kontra-Rede ansetzten. Diesen Part übernahm der Erste Stadtrat Jörg Rotter (CDU). Er warf Freien Wählern und FDP vor [..] Quelle Dreieich-Zeitung

Für die CDU-Fraktion sprach der CDU-Vorsitzende Hartung sich für ein Gymnasium in Rödermark aus, aber nicht unbedingt für einen Antrag zur Gesprächsaufnahme. Schon bei der FISK-Sitzung hatte ich den Eindruck, Herr Hartung wollte das Abstimmverhalten seiner Fraktion in die richtige Richtung (dem Antrag zuzustimmen) lenken.

[..]Auffällig: Union und AL/Grüne, die in Rödermark seit 2011 eine Koalition bilden, sind beim Stichwort „lokale Schullandschaft“ nach wie vorauf unterschiedlichen Gleisen unterwegs. Während Ralf Hartung die Haltung seiner Fraktion bekräftigte („Die CDU plädiert seit vielen Jahren für die Schaffung eines eigenständigen Gymnasiums“), hielt sich die AL während der Aussprache extrem bedeckt. Inhaltlich erhellende Aussagen wurden umschifft, offenkundig im Bemühen, den Koalitionsfrieden nicht zu stören. [..] Quelle Dreieich-Zeitung

Mal sehen, wie lange die CDU in lauter Dankbarkeit der AL/Die Grünen gegenüber noch kuschen wird.
 
 
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» 14.08.2018 Wollen CDU, AL/Die Grünen und SPD kein Gymnasium in Rödermark?
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» 22.08.2018 Hoffen auf Gymnasium. Artikel aus der Frankfurter Rundschau und Offenbach Post.
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One Reply to “Ist er jetzt Grün oder weiter Schwarz?”

  1. Da sieht man, welche Kreise der Personenkult um Rotter ziehen kann. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich die Intelligenzen der CDU einem Gespräch an höherer Stelle für ein Gymnasium verweigern würden.

    Kann der wohl einzige heiße Verfechter innerhalb der CDU, der sich letztlich vehement gegen Gespräche zu einem Gymnasium ausgesprochen hat, überhaupt mitreden? Hat er sein Abitur bei der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule abgelegt und kann deshalb die Probleme der 800 auspendelnden Schüler nicht verstehen?

    Wie man aus der Vergangenheit lernen kann, schaden Einzelinteressen der gesamten Bürgerschaft.
    Alle Städte im Kreis Offenbach haben eine Bahnunterführung. Nur Rödermark nicht.

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