Wendehals in Sachen Gymnasium für Rödermark.

Wendehals
Wendehals

Pressemeldung der FWR
Rotter eröffnet die närrische Zeit:
Wendehals in Sachen Gymnasium für Rödermark.

Kaum von der Partei auf das Kandidatenschild für das Bürgermeisteramt gehoben werden von Jörg Rotter die Kernpunkte seines Wahlprogrammes über die Presse veröffentlicht.
Man glaubt sich im falschen Film zu befinden oder auf einer verfrühten Karnevalsveranstaltung wenn man lesen muss, dass für ihn an erster Stelle das Streben nach einem Gymnasium in Rödermark steht. Es ist richtig, dass Rödermark baldmöglichst ein Gymnasium benötigt und es ist richtig, dass dies seit langen Jahren ein Punkt im CDU Wahlprogramm steht. Aber es ist genauso richtig, dass die CDU – und hier in vorderster Linie Jörg Rotter- alle diesbezüglichen parlamentarischen Anträge der FREIEN WÄHLER abgeschmettert hat. Und zeitweise wurden die FWR dabei von ihm regelrecht gemaßregelt.[..]
Dass ausgerechnet Jörg Rotter nur 10 Wochen danach seinen Bürgermeister-Wahlkampf mit dem Ruf nach einem Gymnasium beginnt, erinnert an „Fake News“ und „Alternativ Facts“!! Falls es aber ein Karnevalsscherz gewesen sein soll – darüber kann keiner lachen.

Lesen Sie den ganzen Artikel bei Freie Wähler Rödermark.
 
Zum besseren Verständnis. Hier das o.g. Wahlprogramm
Vorstand und Fraktion der CDU schlagen Rotter zum Bürgermeisterkandidaten vor.

10 Replies to “Wendehals in Sachen Gymnasium für Rödermark.”

  1. Reingefallen FWR. Aber im letzten Moment noch die Kurve gekriegt.
    Das Programm ist, man kann es doch glasklar erkennen, ein Karnevalsscherz und deshalb nicht ernst zu nehmen.
    Durch einen Fehler im System ist Programm zu früh erschienen. Das Programm sollte erst morgen nach 11.00h erscheinen.

  2. Natürlich kann das Wahlprogramm nur ein Scherz sein. Mein Vorschlag für ein Programm.
    „Sollte ich Bürgermeister werden, werde ich mich nicht mehr mit Tarifangelegenheiten befassen und Rödermark vor weiterem großem Schaden bewahren. Ich werde nur noch das machen, was mir Michael Gensert vorlegt.“

  3. Hat die CDU (einschließlich Rotter) beider letzten Veranstaltung in Waldacker nicht gesagt, in Waldacker gibt es keine freien Grundstücke mehr? Herr Rotter wäre gut beraten, den Waldackerern schnellstens mitzuteilen, wo er Einzelhandel, soziale Einrichtungen und weitere Wohnbebauung in Waldacker plant.

  4. Erstaunlich sind heute die Zugriffszahlen.

    Als Admin für den – Blog für Rödermark – sehe ich recht schnell, ob ein Artikel – angefüttert über die Überschrift – gesessen hat. Ich bin erstaunt über das Interesse an diesem Artikel.

    Entscheidend für mich sind die Zugriffszahlen aus DEUTSCHLAND sowie eine Gewichtung des Wochentags. Samstagvormittag kann mein Server normalerweise eine ruhige Kugel schieben.
    Heute ist aber nicht – normalerweise -. Der Artikel der Freien Wähler hat gesessen. Ob man den Artikel in der OP (Printausgabe) gelesen hat und dann mal nachgeschaut hat, ob der – Blog für Rödermark – auch berichtet hat? Lassen sich dadurch die hohen Zugriffszahlen erklären? Wer weiß.

    Ich glaube nicht, dass die CDU die Punkte als Wahlprogramm sehen will. Das, was dort aufgeführt wurde, ist gelinde gesagt nicht nur völlig daneben, sondern auch eine Beleidigung der Intelligenz der Wähler.

  5. Gymnasium
    Das ist wirklich etwas verwunderlich. Ich habe mal im Protokoll der
    Sitzung der Stadtverordneten am Dienstag, 28.08.2018 nachgelesen

    Beschlussvorschlag:
    Die Stadtverordnetenversammlung beschließt:
    Der Magistrat wird beauftragt, unverzüglich mit dem Schulträger Kreis
    Offenbach Gespräche aufzunehmen ….. mit dem Ziel, das Rödermark mittelfristig den Zuschlag für den Neubau eines Gymnasiums erhält.

    Abstimmungsergebnis:
    mit Stimmenmehrheit CDU (13), AL/Die Grünen (9), SPD (5) abgelehnt.

    Also nochmal für mich dummen Bürger: Die CDU Fraktion lehnt im August den Antrag ab und der CDU-BM-Kandidat fordert 2 Monate später genau dieses?
    Haben wir was verpasst, ist er inzwischen zur FDP oder zu den FWR gewechselt?

    Wundert sich eigentlich noch jemand, wenn die sogenannte Volkspartei CDU immer mehr Wähler verliert?

  6. Die Nominierung von Hern Rotter als Bürgermeisterkandidat der CDU war und ist nun für den (einigermaßen) informierten Bürger keine Überraschung. Damit war zu rechnen. Vielmehr interessant ist doch, was in der Presse als seine „Wahlkampfforderungen“ verlautbart wurde:

    Gymnasium für Rödermark
    Seit wie vielen Jahren ist dies nun Thema in Rödermark? Warum hat die mit und unter Jörg Rotter regierende CDU seit diesen vielen Jahren NICHTS diesbezüglich politisch unternommen/angestossen? PEINLICH!

    Polizeistation/Gefahrenabwehzentrum
    Soweit ich als unpolitischer Bürger weiß, existiert das hochwertige Gefahrenabwehzentrum des Kreis Offenbach seit Jahren im Industriegebiet in Dietzenbach – also nur wenige Luftkilometer entfernt von der Stützpunktfeuerwehr in Ober-Roden. Welchen Grund gäbe es also, ein neues und zusätzliches Gefahrenabwehrzentrum i Rödermark zu errichten? Die (bis dato ergebnislose) Forderung nach einer Polizeistation bzw. einer adäquaten ständigen Polizeirepräsentanz für Rödermark habe ich unlängst irgendwie schonmal gehört. Rausgekommen ist dabei offenkundig nichts …

    Als Fazit bleibt zu vermerken, dass der Bürgermeisterkandidat der CDU, Jörg Rotter, keinerlei neue Impulse oder Ideen mitbringt, sondern lediglich alten und z.T. bereits faktisch erledigen Kaffee aufwärmt. Sehr traurig für Rödermark …

  7. Knapp sechs Jahre hatte Herr Rotter Zeit gehabt, sein eigenes Profil zu entwickeln.
    Abgesehen von den Standardaufgaben wie Plätze für Kindergarten bereitzustellen, bei dem er Zwängen unterliegt und seine eigene Kreativität nicht gefragt ist, wo hat er sich profiliert?

    Wo er eigene Kreativität zeigen wollte, hat er für mich erfolgreich versagt.
    Beispielhaft: Gymnasium, in die Hose gegangene Verkehrsberuhigung Messenhausen, in die Hose gegangene Höhergruppierung der Erzieher, in ……. Vorgänge, die dem Steuerzahler viel, viel Geld gekostet haben.

    Und jetzt sen Wahlprogramm. Einfach lachhaft und wie schon geschrieben wurde „eine Beleidigung der Intelligenz der Wähler“.

    Die CDU steht kurz davor, Herrn Rotter als Bürgermeisterkandidaten auszurufen. Wahrscheinlich kennen die Mitglieder der CDU seine gut versteckten Qualitäten.

  8. Leicht geänderte Slogan aus einem anderen Wahlkampf.
    Wer Gensert haben will, wählt mich.

  9. Aus dem Wahlprogramm von Herrn Rotter:
    „Urberach braucht eine Umgehung über die KL-Trasse.“
    Dies zu fordern, obwohl bekannt ist, dass die Gemeinde Messel, der Landkreis Darmstadt/Dieburg und dem folgend auch das Land Hessen dies abgelehnt hat, ist eigentlich ungeheuerlich. Mit einem Schreiben des zuständigen Ministeriums vom April 2010 wird dies ganz klar dargestellt:
    „Aus diesem gesellschaftlichen Willen heraus hat die Gemeindevertretung Messel bereits am 15. März 2010 beschlossen, die Verbindung K 180/ B45 abzulehnen und damit von dem Vorhaben der Untersuchung der „K-L-Trasse“ zurück zu treten.
    lch bedaure diese Entscheidung, werde aber daher das Projekt der K-L-Trasse nicht weiter verfolgen.“

    Das war bereits 2010, und daran hat sich bisher nichts geändert, siehe Bundesverkehrswegeplan. Und dies ist dem Kandidaten mit Sicherheit bekannt.

    Wendehals Gymnasium, Vortäuschung nicht zu realisierender Aussichten zur Verkehrsentlastung Urberach, Gefahrenabwehrzentrum in Rödermark parallel zu Dietzenbach? Wie glaubhaft ist ein Kandidat, der bereits vor der Wahl den Bürger für dumm verkaufen will?

  10. Könnte ja sein, dass Herr Rotter in der Zwischenzeit seine Meinung geändert hat, aber mit der Vorgeschichte finde ich das wenig glaubwürdig. Die Gefahr, dass Herr Rotter nach der Wahl seine Meinung erneut ändert, ist mir zu groß.

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