360.000,00 € für einen Bolzplatz an der Seligenstädter Straße

Ober-Roden. Bolzplatz Seligenstädter Straße
Ober-Roden. Bolzplatz Seligenstädter Straße

Der bestehende Bolzplatz an der Seligenstädter Straße könnte von Grund auf neu gestaltet werden. Nach einem Vorschlag der KBR (Kommunalen Betriebe Rödermark) soll die Spielfläche in zwei separate Spielbereiche eingeteilt werden. Fußballanlage / Basketballanlage. Die KBR favorisiert einen Sportbodenbelag aus Kunststoff. Ob der Kunststoffbelag für jedes Schuhwerk (z.B.Straßenschuhe) geeignet ist, haben die KBR sicherlich überprüft.

Viel Geld für einen Bolzplatz.
Wenn man genügend Geld in der Stadtkasse hat, in jedem Fall zu befürworten. Nicht nur der Aspekt „jetzt wird auch etwas für die Jugend in Ober-Roden getan“ und nicht nur für die Urberacher. Es könnte auch das zurzeit recht wüst aussehende Gelände hinter dem Sportplatz ansehnlicher gestaltet werden.

Mit dem Bolzplatz wäre ein Anfang gemacht.
Da es in der näheren Umgebung des Bolzplatzes Gelände gibt, das sich im Besitz der Stadt befindet (so wurde mir jedenfalls gesagt), könnte man dort auch einen Fitnesspark für Senioren einplanen. Die Senioren aus dem Breidert müssen dann nicht mehr zu den Rennwiesen fahren.

Rödermark würde damit dem gesamten, zurzeit
brachliegenden Gelände den Charakter geben, der auch so „Sportanlage“ im Bebauungsplan vermerkt ist.

Die Einrichtung dieser beiden Plätze
könnte auf die gesamte Fläche einen positiven Einfluss zur Weiterentwicklung haben. Spekulationen darauf, es wäre dort ein Baugelände möglich, könnten verstummen. Damit dürfe auch für die dortigen Anwohner sicherlich eine Entschärfung der immer wieder einmal auftretenden Park- und Verkehrsprobleme zu erwarten sein. Das Interesse eines Investors, eine Fläche, eingepackt zwischen Sportanlage, Bolzplatz und Fitnesspark/Bewegungspark dürfte sich im Rahmen halten. Insbesondere auch deshalb, weil nicht nur im Bebauungsplan „Sportanlage“ steht, sondern dies auch durch die hohen Inverstitionen der Stadt sichtbarer wird. Die Hoffnung auf eine Umwidmung dürfte dahin sein.

Geld dafür hätte Rödermark wohl.
Einfach das nicht nur für mich sehr fragwürdige Projekt „zentrales JuZ in Urberach“ begraben und den dort eingeplanten Eigenanteil von 1,3 Mio. Euro in die Entwicklung „Freizeitgebiet Seligenstädter Straße“ zu investieren. Die Belastung für die Bürger dürfte sich erheblich verringern. Zu den monatl. Folgekosten, die durch ein zentrales JuZ entstehen werden, sind meines Wissens nach noch keine Zahlen genannt worden.
Siehe Schillerhaus. Anfangs wurde eine Miete von 2.000,00 (+Einmalkosten) genannt. Zwei Jahre später waren es 200.000,00 € im Jahr.

Siehe auch
» Der Bolzplatz Seligenstädter Straße und das Fehlen des gesunden Menschenverstands
 
» Bebauungsplan A5. Altes Sägewerk


Rödermark intern
Die Tilgung alter und neuer Darlehen kann nicht aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden.