AL/Die Grünen. „Belebung statt Zerstörung der Ortskerne!“

Wartezeiten am Bahnübergang
Wartezeiten am Bahnübergang

AL spricht sich gegen eine Bahnunterführung auf der Dieburger Straße aus.

Am 08.11.2019 brachte Bürgermeister Rotter (CDU) die Bahnunterführung in Ober-Roden (Dieburger Straße) mit dem Hinweis «die Bauvewaltung soll prüfen, ob der Übergang in Ober-Roden in das Programm aufgenommen werden kann.» wieder ins Gespräch. Siehe auch: Bundes-Millionen für Bahnunterführung in der Dieburger Straße?

Auch die Freien Wähler Rödermark befürworten die Bemühungen, sich für eine Bahnunterführung stark zu machen. Siehe Pressemeldung vom 8.11.2019

Beide, der Bürgermeister (CDU) und auch die Freien Wähler FWR beziehen sich auf Pressemeldungen und auf eine wohl noch nicht veröffentlichte Gesetzesvorlage (ich kann im I-Net keine finden) der Bundesregierung. Bürgermeister Rotter und die FWR entnehmen wohl den Pressemeldungen, dass die Möglichkeit besteht, eine Bahnunterführung in der Dieburger Straße kostenfrei für die Stadt zu realisieren.

Wenn die Gesetzesvorlage zu Verfügung steht, werde ich diese hier veröffentlichen. Die von mir am 4.9.2019 begonnene Linksammlung zum Thema »Ministerium will mehr Bahnübergänge beseitigen» können Sie hier einsehen.

Am 11.11.2019 kommt nun auch eine Stellungnahme des Koalitionspartners der CDU. AL/Die Grünen sprechen sich eindeutig GEGEN einen Bahnunterführung aus. «[..]Die AL rät deshalb allen Verantwortlichen in der Stadtpolitik, bei der Bürgerschaft keine falschen Erwartungen zu wecken. Aus all diesen guten Gründen hat es bisher auch noch nie einen „Anlauf für eine Unterführung“ gegeben, sondern stets die – berechtigte – Forderung nach einer Verkürzung der Schließzeiten![..]»

Hier der ganze Text
AL-GRÜNE zur Diskussion um den Bahnübergang Ober-Roden:

In den von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Stadtumbauprogram-men „Zukunft Stadtgrün“ und „Ortskern Ober-Roden“ sind der Erhalt und die Belebung der Ortskerne als tragende Elemente festgeschrieben. Durch den Erwerb von drei zentralen Grundstücken (Jäger-Haus, Seitz-Haus, Köhler-Haus) in der Dieburger Straße sind – so die AL – wichtige Grundlagen für eine Neuordnung des Bereichs zwischen Rathaus und Kulturhalle geschaffen. Eine Bahnunterführung sei dort richtigerweise nicht vorgesehen. Eine solche würde den Ortskern Ober-Roden nicht beleben, sondern zerstören.

Aus technischen Gründen müsste eine Unterführung praktisch am – dann zumindest gefährdeten – Wochenmarkt am Rathausplatz beginnen und würde ungefähr an der Einfahrt Borngartenstraße enden. Auf dieser Strecke könnte die Straße nicht mehr von Fußgängern oder Radfahrern überquert werden. Die Straße Am Rosengarten und die Hermann-Ehlers-Straße, möglicherweise auch die Borngartenstraße, wären von der Ortsdurchfahrt völlig abgeschnitten.

Das Stadtparlament hat deshalb 1995 mit den Stimmen der AL die einzig richtige Entscheidung getroffen. Damals hat es im Übrigen eine CDU/FDP Koalition gegeben, die allerdings in dieser Frage gespalten war.

Den motorisierten Verkehrsteilnehmern geht es – so die AL – auch nicht in erster Linie um eine Unterführung, sondern um eine Verkürzung der Schrankenschließ- zeiten – ähnlich wie in Urberach. Dort hat es die Forderung nach einer Unterführung nie gegeben. Eine solche Verkürzung der Schließzeiten ist auch in Ober-Roden technisch machbar, würde allerdings ca. 500.000 € kosten. Dies ist allen Beteiligten bekannt.

Ob ein vom Bundesverkehrsministerium unter Klimaschutz-Gesichtspunkten (!) angekündigtes Bundesgesetz eine neue Sachlage schaffen würde, muss nach Auffassung der AL sehr bezweifelt werden. Mit den dort vorgesehenen Mitteln soll ja der Zugverkehr pünktlicher und attraktiver gemacht werden – was selbstverständlich zu begrüßen wäre. Eine Bahnunterführung in Ober-Roden würde den Zugverkehr aber um keine einzige Sekunde pünktlicher oder schneller machen. Die S-Bahn-Züge fahren ja jetzt schon ungehindert in den Bahnhof Ober-Roden ein und aus.

Auch ein Verweis auf angeblich gute Erfahrungen mit Unterführungen in Nachbar-städten entlang der S-Bahn-Strecke überzeugt nicht. Zum einen haben die dortigen unansehnlichen Bauwerke die nachbarschaftlichen Strukturen und Verbindungen negativ verändert; zum anderen befinden sich diese Unterführungen dort gerade nicht in der Ortsdurchfahrt, wie dies in Ober-Roden der Fall wäre. Und ein weiterer negativer Effekt wäre in Ober-Roden das zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen entlang der Dieburger und Frankfurter Straße.

Die AL rät deshalb allen Verantwortlichen in der Stadtpolitik, bei der Bürgerschaft keine falschen Erwartungen zu wecken. Aus all diesen guten Gründen hat es bisher auch noch nie einen „Anlauf für eine Unterführung“ gegeben, sondern stets die – berechtigte – Forderung nach einer Verkürzung der Schließzeiten!
Quelle: AL/Die Grünen

Die Frage, die es zunächst zu beantworten gibt. Wollen die Rödermärker eigentlich noch eine Bahnunterführung? Lesen Sie den Artikel bei OP-Online und die Kommentare.

Siehe auch
» 16.03.2019 SPD beantragt Bahnunterführung in Ober-Roden
» 11.04.2019 Bahn zu Schließzeiten und Technik Bahnübergang O-R.
» 04.11.2019 Ministerium will mehr Bahnübergänge beseitigen
» 08.11.2019 Millionen für Bahnunterführung in der Dieburger Str.?
» 11.11.2019 AL/Grünen über diesen Vorstoß nicht glücklich
» 13.11.2019 CDU spricht sich für eine neue Bahnquerung aus.
» Bahnhof, P+R Anlage, S-Bahn Unterführung, Toilettenanlage

FREIE WÄHLER begrüßen Bahnunterführung in Ober-Roden

Wartezeiten am Bahnübergang
Wartezeiten am Bahnübergang

Pressemeldung
FREIE WÄHLER begrüßen Bahnunterführung in O-R

Seit Jahren kämpfen die FREIEN WÄHLER vergeblich um eine Verbesserung der Verkehrssituation am Bahnübergang in der Dieburger Straße. Die gestellten Anträge wurden entweder abgelehnt oder wurden vom Magistrat ausgesessen. Selbst ein interfraktioneller Antrag vom März 2017 blieb ergebnislos. Fakt ist, dass bis heute keine zählbaren Ergebnisse vorgelegt werden konnten.

Daher begrüßen die FREIEN WÄHLER nachdrücklich, dass der Magistrat sich frühzeitig angesichts einer von der Bundesregierung eingebrachten neuen Gesetzesvorlage darum bemühen will, dass eine Bahnunterführung in der Dieburger Straße unter dem neuen Finanzierungsprogramm realisiert werden kann. Der Bund hat zur Verkürzung der Fahrzeiten ein Interesse daran, Bahnübergänge auf Straßenhöhe zu beseitigen. Dies war in der Vergangenheit oft gescheitert, weil die Kommunen den bisher vorgesehenen Eigenanteil nicht finanzieren konnten. Die Finanzierung wird künftig zur Hälfte vom Bund, zu einem Drittel von der Bahn und zu einem Sechstel vom Land getragen, d.h. die Kommunen haben (anders als in der OP Ausgabe vom 08.11.2019 dargestellt) keinen Eigenanteil zu leisten.

Etwas irreführend ist auch die Aussage von Bürgermeister Rotter gegenüber der OP „..man könnte einen neuen Anlauf für eine Unterführung unternehmen“. Bisher hat es noch nie einen Anlauf dazu gegeben. Im Gegenteil, es war eine CDU geführte Stadtregierung, die eine kostengünstige Bahnunterführung im Zuge der Weiterführung der S-Bahn Linie S1 bis nach Rödermark aus bis heute sachlich nicht nachvollziehbaren Gründen verhindert hat. Nun hat die CDU die einmalige Chance das damalige Versagen vergessen zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Chance mit Nachdruck wahrgenommen wird. Die FWR werden die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten.

» März 2017 VO/0046_1/17 Änderungsantrag: Verkürzung der Schrankenschließzeiten/Bahnübergang Ober-Roden

» 08.11.2019 In der Offenbach Post (Printausgabe) Bundes-Millionen für Bahnunterführung Dieburger Straße?

FREIE WÄHLER laden ein zur Bürgerfraktion am 10.10.2019

FWR. Einladung Bürgerfraktion.
FWR. Einladung Bürgerfraktion.

Pressemitteilung der Freien Wähler Rödermark. FWR
FREIE WÄHLER laden ein zur Bürgerfraktion

Zur Teilnahme an der kommenden Sitzung der FWR-Bürgerfraktion laden die FREIEN WÄHLER alle Mitglieder, Freunde und Sympathisanten sowie alle interessierten Bürger ein. Am Donnerstag, dem 10.10.2019 um19:00 Uhr werden im Restaurant Königlich Bayrische Stuben, Bachgasse 24, 63322 Rödermark-Urberach wieder aktuelle Themen diskutiert. Jeder Teilnehmer kann hier mit Diskussionsbeiträgen seine Standpunkte einbringen und so an der Meinungsbildung mitwirken. Im Mittelpunkt werden die Tagesordnungspunkte der 28.Stadtverordnetenversammlung am 15.10.2019 stehen. Die FREIEN WÄHLER sorgen sich um den Grundwasserspiegel und wollen nach Jahren endlich eine Auskunft über den Zustand der Rödermärker Straßen. FDP Anträge fordern eine Grundsteuerbremse, eine neue Rodaubrücke an der Weidenkirche und – wie auch die Koalition – Klimaschutzmaßnahmen bei Straßensanierungen. Der Ausländerbeirat schlägt eine Resolution hinsichtlich der Würde des Menschen vor.

Die Freien Wähler ermutigen alle Teilnehmer, innerhalb des gegebenen Zeitrahmens weitere interessierende Punkte zur Diskussion zu stellen. Die FWR würden sich über eine rege Teilnahme und lebendige Diskussionsbeiträge freuen.

Freie Wähler in Sorge um Grundwasserspiegel.

Grundwassermessung
Grundwassermessung

Pressemitteilung der Freien Wähler Rödermark (FRW)
FREIE WÄHLER in Sorge um Grundwasserspiegel
Maßnahmen zur Verbesserung des Wasserkreislaufes gefordert

Seit Jahren steigt die Durchschnittstemperatur in Deutschland mit geringen Schwankungen kontinuierlich an. Dem Jahrhundertsommer 2003 folgten 2018 und 2019 erneut Sommer mit ungewöhnlich langanhaltenden Trocken- und Hitzeperioden. Der dadurch verursachte hohe Verbrauch an Trinkwasser schlägt sich in einem sinkenden Grundwasserspiegel nieder, besonders dann, wenn angesichts leerer Regentonnen auch für die Bewässerung von Gärten und Grünflächen auf Leitungswasser zurückgegriffen wird. Der Grundwasserspiegel sollte sich als Teil des natürlichen Wasserkreislaufes durch Versickerung von Niederschlägen wieder erholen. Dies wird aber neben den klimatischen Defiziten zusätzlich durch steigende Bebauung und Versiegelung von Flächen negativ beeinträchtigt. In der Folge gelangt ein erheblicher Teil von Regenwasser direkt in die Kanalisation und wird so einer natürlichen Versickerung entzogen. Dazu kommt eine weiter steigende Einwohnerzahl im Rhein/Main-Gebiet mit entsprechend noch höherem Wasserverbrauch. Aus Rhein und Main werden schon heute riesige Wassermengen für Versickerung entnommen, um einem starken Absinken des Grundwasserspiegels entgegenzuwirken.

weiterlesen Freie Wähler in Sorge um Grundwasserspiegel.

Eltern-Taxi. Mehr Sicherheit vor den Schulen gefordert.

Freie Wähler Rödermark.
Freie Wähler Rödermark.

Pressemitteilung
FREIE WÄHLER thematisieren „Eltern-Taxi“
Mehr Sicherheit vor den Schulen gefordert.

Es ist kein Rödermark spezifisches Phänomen, sondern ist landesweit zu beobachten, das allmorgendliche und mittägliche Gerangel der Eltern-Taxis um einen Platz zum Abladen oder Aufnehmen des Nachwuchses vor den Schulen. Grund dafür ist das Wollen der Eltern ihren Kindern einen möglichst gefahrlosen, schnellen und nicht zu anstrengenden Schulweg zu gewähren. Der an sich zu akzeptierende Grundgedanke schlägt aber in der gelebten Praxis in das Gegenteil um. Durch die vielen Pkws, die fast gleichzeitig zu den Schuleingängen kommen, erhöht sich die Gefahr eines Unfalls für die Kinder immens. Sowohl Mediziner wie auch Pädagogen sind sich einig darin, dass morgendliche Bewegung für die Kinder deren geistige Aufnahmefähigkeit für den Lehrstoff ganz wesentlich steigert. Die Selbständigkeit und das Selbstwertgefühl würden durch die eigene Bewältigung des Schulweges sehr gefördert. Und wenn das Zuhause wirklich zu weit von der Schule entfernt ist, kann der Transport mit dem Pkw auf eine Teilstrecke beschränkt werden. Um hier ein Umdenken zu erreichen, muss mit den Eltern gemeinsam ein Konzept erarbeitet werden -das Thema könnte beispielsweise auf Elternabenden diskutiert werden- aber ganz ohne verkehrstechnische Lenkungsmaßnahmen wird man sicher nicht auskommen.

Die Freien Wähler Rödermark haben dieses wichtige Thema jetzt auf die politische Bühne gehoben. Der Magistrat soll darüber Auskunft geben, welche Maßnahmen zur Bewältigung dieses Problems ergriffen werden können. Dass Bürgermeister Jörg Rotter sich der Problematik grundsätzlich bewusst ist, zeigen seine Worte zur diesjährigen Einschulung, dass man den Begriff „Kinder gehen zur Schule“ wenn möglich wörtlich nehmen sollte.

Siehe hierzu einen Artikel bei OP-Online.

FREIE WÄHLER Rödermark geben Wahlempfehlung

Bürgermeisterwahl
Bürgermeisterwahl

Pressemitteilung
FREIE WÄHLER Rödermark geben Wahlempfehlung
Rödermark kann mehr als nur ein „weiter so“

Am 24.03.2019 oder in einer Stichwahl am 07.04.2019 wird das Bürgermeisteramt in Rödermark neu besetzt. Wie bekannt, haben die Freien Wähler keinen Kandidaten aus ihren Reihen aufgestellt, aber sie haben natürlich eine feste Vorstellung davon, wer künftig an der Spitze der Verwaltung in Rödermark stehen sollte. Von den drei Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, gehören zwei seit der letzten Kommunalwahl (Andrea Schülner) bzw. schon seit vielen Jahren (Jörg Rotter) dem Parlament oder der Verwaltungsspitze an. Der dritte Kandidat dagegen, Dr. Karsten Falk, tritt als parteiloser, unabhängiger Kandidat an. Er ist somit – anders als seine Mitbewerber – keiner Parteilinie oder Ideologie verpflichtet und kann ein Amt als Bürgermeister ausschließlich am Wohle Rödermarks orientieren. Damit ist er auch prädestiniert dafür, ein Bürgermeister für alle Bürger/innen zu sein. In seinen beruflichen wie ehrenamtlichen Tätigkeiten hat er sich Wissen, Erfahrung und Kompetenz für das Amt eines Bürgermeisters in Rödermark erworben. Er war und ist seit seiner frühesten Jugend im Herzen ein Rödermärker, auch wenn er seinen Wohnsitz aus Mangel an passenden Wohnobjekten in Rödermark in die Nachbargemeinde Niederroden verlegt hat.

Mehrere Kommunen im Umkreis werden von parteilosen Bürgermeistern geleitet. Die Bürger haben erkannt, dass ein objektiver und neutraler Blick auf die Dinge für die Entwicklung einer Kommune überaus vorteilhaft ist. In Rödermark haben die seit Jahren in der ersten Reihe der Verwaltung stehenden bzw. der Stadtverordnetenversammlung angehörenden Kandidaten den Stillstand in Rödermark in vielen Bereichen mit zu vertreten. Bei vielen neuralgischen Themen wie Straßensanierung, Verkehrsentlastung Urberach, Gymnasium für Rödermark, Schrankenschließzeiten Ober-Roden, Vereinsförderung, Stadtentwicklung u.a.m. wurden keine oder nur geringe Fortschritte erzielt. Stillstand! Statt versprochener Sparmaßnahmen erfolgten Steuererhöhungen und für einen ausgeglichenen Haushalt wurde „Tafelsilber“ verscherbelt. Ein Kandidat, der sich im Parlament gegen ein Gymnasium ausspricht dies aber in seinem Wahlprogramm als Forderung obenan stellt, ist ebenso unglaubwürdig wie eine Kandidatin, die ausdrücklich nur eine „grüne Bürgermeisterin“ sein will, aber für alle Bürger/innen da sein sollte. Nichts davon zeugt für eine Befähigung zum Bürgermeisteramt. Die Wähler werden nicht vergessen haben, dass beim letzten Urnengang vor zwei Jahren Schwarz/Grün die Strategie für die kommende Bürgermeisterwahl nur auf die Festigung bestehender Machtverhältnisse ausgerichtet hat. Diese Art von Absprachen und Klüngelei lehnen die FWR entschieden ab. Sie unterstützen daher vollumfänglich die Kandidatur von Dr. Karsten Falk und rufen die Bürger/innen auf, ihm seine Stimme für eine bessere Zukunft Rödermarks zu geben.

Die FREIEN WÄHLER bitten aber alle Wahlberechtigten, gleich wen sie wählen wollen, zu den Wahlurnen zu gehen, denn nur eine hohe Wahlbeteiligung ist eine gute Legitimation für den erfolgreichen Kandidaten.

Flyer FWR. Freie Wähler Rödermark

Info von den FWR
Info von den FWR

Die Freien Wähler (FWR) haben in den letzten Tagen die Bürger über ihre politischen Aktivitäten per Flyer (Briefkasten) informiert. Leider ist es nicht möglich, alle Haushalte zu erreichen – bitte keine Werbung einwerfen. Man hat mich deshalb gebeten, den Flyer auch in meinem Blog zu veröffentlichen. Mache ich gerne. Übrigens, wenn die anderen Fraktionen dies bei Bedarf auch möchten, bitte einfach die Bilddateien oder Texte zusenden.

» Grußwort und Gymnasium.
» Straßensanierung, ÖPVN, Verkehrsentlastung Urberach.
» Bahnschranke OR, Bahnhof OR (Toilette), Vereinsförderung.
» Stadtpark Grüne Mitte, Gewerbe- und Wohngebiete.
 
Nachtrag
Hier jetzt der ganze Flyer als .pdf

Neujahrsempfang Freie Wähler Rödermark. FWR

2019. Neujahrsempfang Freie Wähler Rödermark
2019. Neujahrsempfang Freie Wähler Rödermark

Beim Neujahrsempfang der Freien Wähler war der Saal im Naturfreundehaus Bulau proppenvoll. Nicht nur Mitglieder der FWR konnten begrüßt werden. Bürgermeister Kern, Bürgermeisterkandidat Dr. Karsten Falk, FW Kreis- und Landesvorsitzende Rudolf Schulz, Ausländerbeirat (Frau Demiral und Frau Basar), Seniorenbeirat (Herr Koop), Mitglieder der SPD (H. Karademir) und FDP (Herr Kruger und Herr Dr. Werner) Fraktion und viele Freunde der FWR waren unter den Gästen.

Über das, was sich im vergangenen Jahr so getan hat, berichtete Siegfried Kupczok und Peter Schröder. Die Herangehensweise, die Themen der Vergangenheit darzustellen, erfolgte so, wie man es von den Freien Wählern bereits kennt. Siegfried Kupczok stellte in Art eines Rechenschaftsberichts die Arbeit der Fraktion dar. Die Probleme, die eine der beiden » vier Personen Fraktionen (FWR, FDP) « mit ihren Anträgen bei der übermächtigen Koalition hat, waren bei seiner Rede nicht zu überhören. Peter Schröder trug seinen Vortrag wie gewohnt in Form einer Büttenrede vor. Motto: Nicht immer nur so Witze, blöde, Sondern mal, was Tag und Nacht -Passiert so in der Politik.

Eine seht gut gelungene Veranstaltung der FWR. Von hier ein Dank an die Gastgeber.

Da mir die Vorträge von Herrn Kupczok und Herrn Schröder zur Verfügung gestellt wurden, will ich hier mit meinem Text aufhören. Es gibt noch genug zu lesen

Siegfried Kupczok (Redemanuskript)
FWR Neujahrstreffen 2019
2018 liegt nun hinter uns – ein durchwachsenes Jahr!
Wie viele von Ihnen wissen, hielt es für mich persönlich einige gesundheitliche Probleme bereit, für die FREIEN WÄHLER aber den seit Jahren gewohnten Gegenwind von der schwarz/grünen Koalition.

„Optimismus auf harten Oppositionsbänken“ überschrieb die Offenbach Post sehr treffend den Bericht über den Start der FWR in das Jahr 2018. Diesen Optimismus brauchen die FWR tagtäglich in reichlichem Maße. Es ist manchmal nicht nachvollziehbar wie die Koalition Anträge der FWR abschmettert und sich dabei gegen das eigene Schienbein tritt.

Die FWR hatten sich gleich zu Jahresbeginn Themen gewidmet, die dringend einer Lösung bedürfen und diese mit Anträgen wieder auf die aktuelle Tagesordnung gebracht. Bei dem FWR Antrag, der Magistrat möge sich dafür einsetzen, dass Rödermark zusätzlich zu der anerkannt guten Oswald-von-Nell-Breuning-Schule ein Gymnasium bekommt, äußerten sich die CDU-Spitzen über die Presse in gleicher Richtung. Ein Gymnasium sei dringend notwendig und man werde nicht müde bei dem Schulträger darauf zu dringen hieß es. Die gleichen Herren äußerten sich zur gleichen Zeit in den Ausschusssitzungen aber gegen den FWR Antrag!! Im Mai stimmten sie dann einer interfraktionellen Resolution mit der Forderung nach einem Gymnasium für Rödermark aber zu. Wie von den FWR vorhergesehen verpuffte diese Resolution völlig wirkungslos. Daher stellten die FWR ihren Antrag im August erneut zur Abstimmung – jetzt war die CDU mit ihrem Koalitionspartner wieder dagegen. Und wenig später stand die Forderung nach einem Gymnasium bei dem CDU Bgm.-Kandidaten plötzlich an oberster Stelle!?

Bei diesem Schlingerkurs müssten die Herren der CDU doch eigentlich seekrank werden!! Was allem die Krone aufsetzt ist, dass sich die CDU in der Presse damit brüstet, schon ein Gymnasium gefordert zu haben als es die FWR noch gar nicht gab. Stimmt! Seit über 10 Jahren im Wahl-Programm aber immer dagegen gestimmt. Das Schienbein muss doch richtig wehtun, bei so heftigen Tritten!

Ein weiterer Antrag betraf die Verkehrsentlastung für Urberach – ein Thema, das ohne die Initiative der FWR wohl in einen Dornröschenschlaf verfallen wäre. Bereits Ende 2016 hatte der Bund den Verkehrswegeplan 2030 mit Finanzierung beschlossen. Darin als vordringlich enthalten eine Ortsumgehung für Urberach. Keinerlei Info darüber von der Verwaltungsspitze an das Parlament. Der FWR Antrag, der Magistrat möge sich um eine wirkungsvolle Verkehrsentlastung für Urberach kümmern, wurde mit unrichtigen Argumenten abgelehnt. Die FWR hatten nie gefordert, die Planung des Bundes 1:1 umzusetzen, sondern nur, sie in Überlegungen mit einzubeziehen.

Schwarz/Grün will stattdessen gemeinsam mit Bgm und Erstem Stadtrat nach 45 ergebnislosen Jahren die K/L-Trasse wieder aufleben lassen. Mehrfach abgelehnt von Hessen Mobil, Kreis Darmstadt und Gemeinde Messel ist diese Lösung heute völlig unrealistisch. Hier wird den Bürgern lediglich Sand in die Augen gestreut und ein Problem auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben. Am 02.05.2018 wurde der Magistrat mit einem interfraktionellen Antrag beauftragt, mit den Behörden Vorschläge für eine wirkungsvolle Verkehrsentlastung zu erarbeiten. Dabei sollen sämtliche Varianten geprüft werden. Binnen 6 Monate (=02.11.2018) ist über den Sachstand zu berichten. Inzwischen sind 8 Monate vergangen – Bericht Fehlanzeige!!

FWR-Anfragen bezgl. der Probleme Schranken-Schließzeiten in Ober-Roden, Zustand der Straßen in Rödermark und Toilettenanlage am Bahnhof O-R wurden von der Verwaltung nur teilweise und in wesentlichen Punkten gar nicht beantwortet.
Wie eingangs gesagt, man braucht reichlich Optimismus, um in Rödermark auf der Oppositionsbank im Sinne aller Bürger zu agieren. Ein Trostpflaster gab es aber doch. Der FWR Antrag das ÖPNV Fahrplanheft für Rödermark wieder aufleben zu lassen wurde von der Verwaltung zügig umgesetzt.

Zum Jahresende durfte man auch noch etwas „Schildbürgerhaftes“ erleben. Mit großer Geheimhaltung wurde versucht die Renaturierung von sage und schreibe 60m Rodau an der Rilkestr. vorzubereiten. Keine Kosten schienen dafür zu hoch! Für ein paar Quadratmeter Landerwerb wollte man einen Nachtragshaushalt mit 420.000 Euro neuen Schulden einbringen. Dazu wären bestimmt noch ca. Euro 200.000 für den Umbau der Rodau gekommen. Aber es wurde nichts daraus – der Eigentümer verkauft gar nicht!! So etwas sollte man eigentlich vorher geklärt haben. Doch so bleibt wenigstens Rödermark eine Erhöhung des Schuldenberges erspart.

Von den Koalitionären hörte man seit April nichts außer destruktivem Handeln. Die bevorstehenden Bgm-Wahlen nahmen wohl die ganze Aufmerksamkeit in Anspruch – schließlich geht es ja um Posten! Nicht so bei den FWR, die keinen Kandidaten ins Rennen schicken, sich aber frühzeitig festgelegt haben, den parteilosen Kandidaten Dr. Karsten Falk zu unterstützen. Die Kandidaten der CDU und AL/Die Grünen stehen für ein weiter so wie gehabt in Rödermark. Was aber dringend gebraucht wird, ist ein frischer Wind und da ist Dr. Falk mit Sicherheit der richtige Mann, kompetent, motiviert und keiner Ideologie oder Parteidisziplin verpflichtet.

Nun aber Schluss mit der Politik. Die FWR sind ja auch ein geselliger Haufen, wie man heute wieder sieht. Der traditionelle Sommerausflug konnte in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen leider nicht stattfinden. Dafür aber besuchte man im September das Funkhaus des Hessischen Rundfunks, wo die Teilnehmer eine sehr informative Führung geboten bekamen. Das Highlight dieses Tages war aber dann doch das gemeinsame Abendessen mit gutem Stöffche in Sachsenhausen. Die jährliche Haushaltsklausurtagung der FWR im Herbst musste entfallen, da der Kämmerer den Haushalt später als geplant erst Mitte Dezember im Parlament einbrachte. Dafür trafen sich Mitglieder, Partner und Freunde zahlreich zu einem Gänseessen hier im Naturfreundehaus Bulau – ein schöner Ersatz für eine ausgefallene Klausurtagung!!

Die Mitgliederversammlung im November verlief harmonisch. Es standen keine Vorstandswahlen an, aber auch so brachten die Mitglieder ihre Anerkennung für die von Vorstand und Fraktion geleistete Arbeit zum Ausdruck. Die Kassenprüfer lobten die gute, transparente Kassen- und Buchführung unseres Schatzmeisters Gerd Gries und werden auch 2019 wieder die Kassenprüfung vornehmen.

Ja, so haben wir wieder ein Jahr erfolgreich hinter uns gebracht. Es war oft mit Ecken und Kanten versehen, aber unsere Motivation, uns für die Bürger und Bürgerinnen Rödermarks mit voller Kraft einzusetzen, hat darunter nicht gelitten. So gehen wir auch mit großem Optimismus in das Jahr 2019 und sehen gespannt dem entgegen was es uns bieten wird.

Peter Schröder (Redemanuskript)
Ein Kommunalpolitiker in der Bütt
Das ist ja wohl ein Narrenstück
Mag manch einer von Ihnen denken
Auch ich hatte, ich gesteh’s – Bedenken
Vor 2 Jahren hatte ich mein Debüt
Auf der Bulauhöhe in de Bütt
 
Mach doch mal ’ne Büttenrede,
in der es richtig bumst und kracht,
Nicht immer nur so Witze, blöde,
Sondern mal, was Tag und Nacht
-Passiert so in der Politik.
Auch etwas über die Partei,
Oder manches tolle Stück
Was anstell‘n unsre Kandidaten!
Auf So was tun die Leute warten,
So etwas gehört da rein.
So muss ’ne Büttenrede sein!
 
So stand es damals in meinem Buch
Im letzten Jahr begann mein Spruch:
 
‚N Guten Abend allerseits
ich sehe schon: ihr sitzt bereits
auf dass ich euch jetzt gleich erheit’re
deswegen folgt jetzt alles weit’re
denn Liebe, Leben, Politik
fasse ich jetzt in meinen Blick
jedoch: je mehr ich es bedenke
weiß ich, dass ich mich doch beschränke
 
auf das, was wirklich spendet Trost
in diesem Sinne erstmal: Prost!

 

Weil nichts neues kommt aus meiner Feder
Hol ich die alten Reime raus.
So denkt es sicher heut ein jeder
Und die Büttenrede ist gleich aus.
Weil ihr das alles ja schon kennt
geht ihr vielleicht auch schnell nach Haus.
Doch wartet noch bevor ihr rennt,
hole ich noch neue Verse raus
Und wer mich kennt auf dieser Reise
Der weiß, dass immer auf die gleiche Weise
Die FREIE WÄHLER zahlen die Getränke
Solange ihr hier sitzet auf unsere Bänke.
 
Erhebt das Glas und lasst es nicht los
in diesem Sinne jetzt noch mal: Prost!

 
Hier noch ein Tipp für den Heimweg zu eurem Wohl:
Wenn ein Polizist mit der Kelle hat euch rausgewunken
und fragt: Haben Sie noch Restalkohol?
Dann antwortet ihr: Nein, wir haben alles ausgetrunken.
 
In Rödermark, da geht was, aber was nur genau?
Das Licht aus? Die Sau raus? Wir rufen Helau!

 
Ob’s warm, ob’s kalt, in jedem Fall
Viel Narren gibt’s im Karneval
Des Politikers feste Position
Ist unten stets, im Publikum:
Von dort aus guckt er dann ganz dumm,
wenn aus der Bütt mit großer Freud
wird Hohn und Spott frisch ausgeteilt.
Heut wird mit der Tradition gebrochen,
ich, der Politiker bin in die Bütt gekrochen
und will es wagen, liebe Leute
zu sprechen vor der Narrenmeute.
Woran erkenn ich einen Politiker?
Drei mal lacht er über einen Witz
Wenn er den Witz erzählt bekommt,
wenn er ihn erklärt bekommt
und wenn er ihn verstanden hat
 
In Rödermark, da geht was, aber was nur genau?
Das Licht aus? Die Sau raus? Wir rufen Helau!

 
Heut spricht zu euch der Peter Schröder
Und mancher denkt, der Schwerenöter,
Jetzt setzt er sich die Kappe auf
Und Narretei nimmt ihren Lauf.
Doch glaubt mir, Narretei im Rödermärker Leben,
die hat’s das ganze Jahr gegeben,
ist nicht auf Karneval beschränkt
der Magistrat ist davon ganz durchtränkt.
 
Da wird mal ein-, mal zurückgetreten
Abgewartet, hingehalten,
Neu gegründet, neu verbündet,
und manch hitz’ge Diskussion entzündet.
Man trifft sich uff‘m Rodau-Markt
na klar, man kennt den Herrn vom Magistrat
nur fällt einem mal gar nicht ein
in welcher Funktion mag er hier sein?
Der Stadtrat ist immer im Bilde
Aber was führt er nur im Schilde?
Schlägst du die Offenbach Post mal auf
Schon ist der Rotter Jörg mittendrauf
Der Stadtrat ist auf Presse wild,
Hier seine Schlagzeilen mit und ohne Bild
– Bodajk holt den Oldtimer von der Feuerwehr
– Abfallratgeber kommt in der Stadt daher
– Es kommt ‘ne neue Stadtpolizei
– Beim Frauentag „Terre de femme“ kommt er vorbei
– Er spielt den Nikolaus im Badehaus
– BA bildet neue Studenten aus
– Bei Kerb wird’s Fass angestochen
– Entega‘s Elektroauto kam vor Wochen
– Anerkennung und Orden für die Feuerwehr
– Die „Bilder und Skulpturen“ lobte er sehr
– Den Erlebnis-Stadtplan stellte er vor
– Das „Badehaus vorm Ertrinken gerettet“ kam noch davor
– „Die Ängste des kleinen Bobo“ liest er im Kindergarten
– Das Ebbelche bekommt ‘nen roten Apfel überreicht
Ob die Senioren feiern Weihnacht
Oder irgendwo ein Glückwunsch überbracht
Auf der Bühne bei jeder Feier
Der Stadtrat steht stets in der 1. Reihe
 
Ein Bürger von mir kürzlich um Antwort bat
Welch‘ Aufgabe hat denn unser 1. Stadtrat
Ich zählte auf 3 oder 4 Dezernate
Zog dabei noch die Fraktion zu rate.
Ja hat denn der keine Arbeit zu erledigen
Ich seh‘ ihn nur auf der Gasse predigen
und täglich Fotos im Zeitungsblatt
ist er denn so wichtig für unsere Stadt?
 
Wisst ihr eigentlich wer die ersten drei Politiker waren?
Natürlich die Heiligen Drei Könige:
Sie legten die Arbeit nieder,
zogen schöne Gewänder an und gingen auf Reisen
 
In Rödermark, da geht was, aber was nur genau?
Das Licht aus? Die Sau raus? Wir rufen Helau!

 
In Rödermark müssen wir sparen noch und nöcher
selbst Straßen haben schon Haushaltslöcher.
Im Rathaus wird nicht mehr geheizt
und an Beleuchtung wird gegeizt.
Die Feuerwehr muss sparen am Diesel
Den Karren muss ziehen nun ein Esel.
In Orwisch war jüngst der Spritzenwagen
außer Dienst gestellt seit vielen Tagen,
der TÜV hat ihn gestoppt nach 32 Jahren,
so lange ist er für den Brandschutz gefahren
Dem Bürgermeister war‘s egal
er dachte nur an die kommende Wahl
Wir verkaufen die alte Spritze für ‘nen Euro
an unsere Bodajker Freunde,
dann hab ich damit nichts mehr zu tun,
ab Ende Juli will ich sowieso ruh‘n.
Doch vorher gibt es noch ‘ne Abschiedsfeier
halb Europa kommt dann in unsern Ort
zur Kultur ohne Grenzen am Entenweiher
Hoffentlich reicht der Platz aus dort.
 
In Rödermark, da geht was, aber was nur genau?
Das Licht aus? Die Sau raus? Wir rufen Helau!

 
Die Vorbereitung für das große Fest
Wird verschlingen den Haushaltsrest.
Nichts ist dem Kern dafür zu teuer
Kann er‘s doch zahlen von unserer Steuer
11 mal tagte in 2 Jahren die internationale Kommission
das kost allein schon Tausende Euro für diese Mission
Die Brandschutzkommission dagegen
Tagte sie auch? – Von wegen.
Der Bürgermeister hat nur eins im Sinn:
Wie kriege ich die Abschiedsfete am Entenweiher hin.

Die FREIEN WÄHLER haben ein Begehr:
Ein Kreisverkehr in Urberach muss her.
Doch wo und wie? Ach, da geht’s schon los
Man wartet lang mit viel Getos,
man ist sich nicht einig, da stellt man fest
die Kasse ist leer, nix kommt aufs Podest.
Stattdessen wird nicht lange experimentiert,
in der Odenwaldstraße ein Kreisel implementiert.
Das ging sogar ohne Beschluss,
daher kann in ihm kreiseln auch kein Bus.
Das hilft uns in Orwisch leider nicht weiter
in der Schillerstraße ist man schon weiter,
da hat der Bürgermeister im Kreisverkehr gestanden
damit konnte er sogar in der Hessenschau landen.
Die TV-Leute haben sich fast totgelacht,
wie Rödermarks Verwaltung Kreisel macht.
 
In Rödermark, da geht was, aber was nur genau?
Das Licht aus? Die Sau raus? Wir rufen Helau!

 
Ein stadtbekannter Politiker fährt vom Karneval heim,
obwohl er Alkohol getrunken hat ganz fein.
Die Polizei hält ihn an und drückt ein Auge zu.
Er wird aber wieder angehalten im nu,
und dann noch einmal dazu.
Schließlich sagt der Polizist schau her:
„Mensch, Du bist hier im Kreisverkehr.
und fahr endlich nach Hause und komme nicht mehr!“
Jetzt haben wir FREIEN WÄHLER endlich verstanden,
dass wir mit dem Kreisverkehr-Antrag konnten nicht landen
 
In Rödermark, da geht was, aber was nur genau?
Das Licht aus? Die Sau raus? Wir rufen Helau!

 
Die Rodauabdeckung in Ober-Roden soll weg,
so sprach der Magistrat vor einigen Tagen
für manche gar ein Riesenschreck,
wer soll die Finanzierung tragen?
Wo sollen jetzt die Autos hin,
Das macht doch alles keinen Sinn
Das Grundstück, wo die Rodau soll laufen
Wollte die Stadt für ‘ne halbe Millionen Euro kaufen.
Doch der Eigentümer behält den Garten,
deshalb muss die Stadt noch darauf warten.
Jetzt mäandert der Bach an anderer Stelle
und auch die Orwischer Rodauquelle
hat ein neues Gesicht erhalten
und lässt die Besucher dort öfter halten
Weil unser Fraktionsgeschäftsführer der Frieder
war an der Quelle sehr fleißig immer wieder,

Im Rat sitzen auch ein paar Spezialisten,
die geben des Öfteren was zum Besten,
In mancher Ratssitzung könnt ihr es schauen,
wie mich gelegentlich packt das Grauen!
Dann denk ich, oh welch ein Graus,
ich bin ein FREIER WÄHLER, holt mich hier raus!
 
In Rödermark, da geht was, aber was nur genau?
Das Licht aus? Die Sau raus? Wir rufen Helau!

 
Ich kenn mich aus in Narretei
Bin schließlich Mitglied einer Partei
Die stets zu Späßen oder Ärger Anlass gibt
wenn man mal unsere Anfragen ansieht!
Was ist nun Fakt im dritten Akt
Vom öffentlichen Ober-Rodener Bahnhofsklo
Dem Bürgermeister macht die Frage gar nicht froh.
Musste er diesmal runter lassen die Hose
Der Vertrag für diese graue Blechdose
Ist abgeschlossen für ganze 25 Jahre
Da rauft sich ein jeder doch die Haare
Fast ‘ne halbe Million Euro für diese Kiste
Hat uns beschert der Kern von der Anderen Liste
Jeder noch so kleine Schiss auf dieser Brille
Kostet uns 8,90 Euro nach des Magistrates Wille.

Auch die Verwaltung kann’s nicht besser,
vor Gericht lief sie wieder mal ins Messer,
Das Kita-Personal wollte mehr Gehalt,
das werden sie auch bekommen bald

Im März soll’n wir ’nen neuen Bürgermeister wählen,
am 24. werden wir die Stimmen zählen.
Es treten an 3 mutige Bürgermeisterkandidaten
Sagt mir, zu welchem soll ich euch nun raten
Da ist Andrea von der Grünen Partei,
sie kommt aus Ober-Roden ist dort bekannt
Wohnt in Orwisch, das ist uns einerlei
sie ist mit den Hitzels im Unterort verwandt.

Die schwarzen Kameraden sind verwundert, hierbei
es bringt durcheinander die abgesprochene Kungelei
da die Grünen stellen eine Konkurrentin über Nacht.
Nach 14 Jahren Grün muss doch schwarz an die Macht.

Von der CDU ist Jörg Rotter im Rennen
Er war vor 2 Jahren schon mal auf dem Sprung
Doch eine Krankheit brachte ihn zum Flennen
Als die CDU brachte Carsten Helfmann in Schwung
Gottseidank haben seine treuesten Parteigenossen-
mein Gott, was waren das für Possen –
den Kandidaten der Anderen Liste gewählt
und die Koalition hat sich 2 weitere Jahre gequält
im 2. Anlauf will Rotter den späten Lohn
zu besteigen den begehrten Rathausthron.

Der dritte in der Kandidatenrunde
Brachte bereits im August die frohe Kunde.
Es gibt jetzt eine Alternative zum schwarz-
grünen Geschacher
Matthias wurde kurzum zum Bürgermeistermacher
Dr. Karsten Falk ist ohne Partei
und will einzieh‘n hier in das Rathaus gern
Dem Rotter, Jörg ist’s nicht einerlei
will er doch beerben den Sonnenkönig Kern

Ich will nun enden an dieser Stelle,
ich hoffe ich war ein guter Unterhaltungsgeselle,
schnell vergangen sind meine Minuten,
zieht daher bitte jetzt keine Schnuten.
Denn ein Mensch der sich
seines Lebens freut,
der gehört auch in Rödermark
zu den fröhlichen Leut!
mir geht’s gut, das wisst ihr ganz genau,
das es so ist, verdanke ich meiner Frau
Die Büttenrede ist jetzt schließlich um,
wenn’s schön war, dann erzählt es bitte rum
Wem’s nicht gefiel, der halte seine Schnüss,
und ich sag euch jetzt einfach: Tschüss

Helau

 
In Rödermark, da geht was, aber was nur genau?
Das Licht aus? Die Sau raus? Wir rufen Helau!

 

Fakten für CDU ein Fremdwort. Fakten-Check

Pressemitteilung der Freien Wähler (FWR) Rödermark

Fremdsprache
Fremdsprache

In einer Pressemitteilung reagiert die CDU auf Vorhaltungen der FWR wegen politischer Inaktivität der Koalition. Die Art und Weise dieser Reaktion zeigt, dass die FWR ganz offensichtlich mitten ins Schwarze getroffen haben. Statt mit nachvollziehbaren Fakten die Darstellung der FWR zu widerlegen, wird zu Allgemeinplätzen sowie zu nachweislich unrichtigen Behauptungen gegriffen.
Hier der entsprechende Fakten-Check:

CDU: Koalition hat mit Vorschlägen und ganzen Antragspaketen die Richtung der letzten Monate.
Fakt: Seit Anfang April 2018 wurde von der Koalition kein einziger Antrag an die Stadtverordnetenversammlung gestellt.

CDU: Rödermarkplan basiert auf Koalitionsantrag.
Fakt: Ursprung ist der FWR Antrag „Stadtentwicklung“ von Mai/2015. Auch aktuell sind FWR mit den Beiträgen zum Thema „Stadtpark-Grüne Mitte“ erneut initiativ.

CDU: FWR musste beim Thema Verkehrsentlastung Urberach zurückrudern. CDU baut auf Gesamtlösung mit ÖPNV
Fakt: Thema wurde erst durch die FWR wieder auf die Tagesordnung gebracht. Der FWR Antrag zielte nicht auf eine vorgegebene Lösung ab. Davon werden die FWR auch nicht „zurückrudern“, sondern sich gemäß dem interfraktionellen Antrag von 05/2018 für eine zeitnahe, finanzierbare Lösung zur Entlastung Urberachs vom Durchgangsverkehr einsetzen. S-Bahn-Trasse Dietzenbach-Rödermark oder K/L-Trasse für Ortsumfahrung verwässern die Diskussion weil weder kurz- noch mittelfristig realistisch. Von CDU jetzt als „Nonplusultra“ propagierte Lösungen wurden in langen Jahrzehnten keinen Millimeter vorangebracht.

CDU: FWR mussten auch beim Thema Gymnasium zurückrudern. FWR haben Thema von der CDU übernommen.
Fakt: FWR haben Thema Gymnasium seit ihrer Gründung in ihren Leitlinien. CDU hat in langen Jahren entgegen Wahlversprechen nie einen Antrag pro Gymnasium eingebracht, aber zwei Anträge der FWR (2012+2018) abgelehnt. Und kurz danach steht eben diese Forderung ganz oben auf dem Wahlprogramm ihres Bürgermeisterkandidaten. Glaubwürdigkeit?

CDU: FWR beschäftigen sich nicht mit ihrem eigenen Bürgermeisterkandidaten.
Fakt: Es gibt keinen Bürgermeisterkandidaten der FWR und wird es auch keinen geben. FWR geht es um Sachpolitik für Rödermark, nicht um Posten – anders als der CDU

CDU: FWR verwechseln Polemik mit Sachpolitik.
Fakt: Wie aus diesem Fakten-Check ersichtlich wird hier mit Steinen aus einem Glashaus heraus geworfen.

Die CDU gibt sich offensichtlich Mühe mit allen Mittel von ihrem derzeitigen Zustand abzulenken und dem Wahlvolk Sand in die Augen zu streuen. Inakzeptables Auftreten!

Hier die ganze PM der FWR in .PDF
 
Reaktion auf eine PM der CDU Rödermark.


Freie Wähler Rödermark.
Antrag zur Aufhebung des Straßenbeitrags.

Freie Wähler Rödermark. FWR. Straßenbeitrag15.05.2018 – ( KOD )

 

Rödermark. Straßen-Sanierung
Rödermark. Straßen-Sanierung

Antrag der Freien Wähler Rödermark (FWR) zum Straßenbeitrag
Der Antrag wurde bereits am 3.5.2018 von den FWR zur Entscheidung durch die Stadtverordnetenversammlung den entsprechenden Gremien vorgelegt.

Die wiederkehrende Straßenbeitragssatzung wurde im Dezember 2017 von der Stadtverordnetenversammlung für Rödermark beschlossen, da andernfalls der Haushalt 2018 vom RP nicht genehmigt worden wäre. Diese Haltung des RP basierte auf der gesetzlichen Vorschrift, dass Kommunen in Hessen mit defizitärem Haushalt und/oder Schulden eine Straßenbeitragssatzung erlassen müssen.

Angestoßen durch eine Unterschriftensammlung der FREIEN WÄHLER Hessen hat die FDP im hessischen Landtag den Antrag eingebracht, diese gesetzliche Vorgabe in eine „Kann-Vorschrift“ zu ändern, d.h. dass jede Kommune selbständig entscheiden kann, ob sie eine Straßenbeitragssatzung erlassen will. Die die derzeitige Landesregierung tragende Koalition hat sich erfreulicher Weise diesem Antrag angeschlossen. Es ist daher davon auszugehen, dass noch im Mai 2108 ein entsprechender Beschluss des Landtages erfolgen wird.

Die im Dezember für Rödermark beschlossene Straßenbeitragssatzung basierte in keiner Weise auf dem Willen der politischen Mehrheit in Rödermark. Bei einer geänderten Gesetzeslage ist es möglich diese Satzung wieder abzuschaffen, bevor dadurch hohe Verwaltungskosten entstehen und/oder die Bürger zusätzlich finanziell belastet werden.

Gleichzeitig müssen aber Maßnahmen ergriffen werden zur Sicherstellung, dass künftig erforderliche Straßensanierungen erfolgen und nicht wie in den vergangenen Jahren einfach unterbleiben mit all den überall sichtbaren negativen Auswirkungen.

Beschlussvorschlag:
1) Sobald die „Kann-Regelung“ für eine Einführung einer Straßenbeitragssatzung in Hessen Gesetzeskraft erlangt hat wird der im Dezember 2017 von der Stadtverordnetenversammlung gefasste Beschluss über die Einführung einer Straßenbeitragssatzung in Rödermark aufgehoben.
2) Zur Sicherstellung der für kontinuierliche Straßensanierungsmaßnahmen erforderlichen finanziellen Mittel wird festgelegt, dass ab dem auf die Beschlussaufhebung gem. Punkt 1) folgenden Fiskaljahr in jedem Jahr der Gegenwert von 100 Hebepunkten der Grundsteuer B zweckgebunden ausschließlich dafür verwendet wird.

Siehe auch
» 13.05.2018 Straßenbeitrag. Artikel der SPD Rödermark
» 12.05.2018 AL für sofortige Aufhebung der Straßenbeitragssatzung
» 04.05.2018 Rödermark. CDU will den gerade beschlossenen Straßenbeitrag abschaffen.