Jörg Rotter und Michael Gensert sei Dank.

Jörg Rotter und Michael Gensert sei Dank.03.12.2015 – ( KOD )

Jörg Rotter und Michael Gensert sei Dank.

Bei der Lernaufgabe meiner Enkelin sind wir Dank Jörg Rotter und Michael Gensert der Lösung, Wappen und Gericht, sehr nahe gekommen bzw. haben einen guten Lösungsansatz.

Die Frage ist: Für was stehen die 7 Lindenblätter im Wappen von Rödermark? Für welche 7 umliegenden Orte und Ober-Roden wurde früher in Ober-Roden Gericht gehalten?

Zunächst etwas zum Wappen von Rödermark
Wappenbeschreibung: „In Gold ein roter Sparren, darunter pfahlweise ein siebenblättriger strahlenförmig aufgerichteter Lindenzweig und ein rotes, sechsspeichiges Mainzer Rad.“
Zusammensetzung Wappen Rödermark:
Wappen Ober-Roden der Sparren. Hinweis auf das Fürstentum Hanau
Wappen Urberach das „Mainzer Rad“. Hinweis auf das Fürstentum Mainz.
Hizugekommen. Der Lindenzweig ???steht für das alte Gericht, das früher in Ober-Roden unter einer Linde zusammenkam. Die sieben Blätte stehen für die sieben umliegenden Gemeinden, die zu dem Gericht gehörten.???
Siehe auch:
» Wappen
» Satzung zum Schutz des Wappens

Das Wappen wurde zur Zusammenlegung am 1.1.1977 der Orte
„Urberach, Ober-Roden, Waldacker, Messenhausen und Bulau“
zu Rödermark eingeführt. Stadtrechte für Rödermark seit dem 23. August 1980.

Wofür stehen die Lindenblätter und warum sind es sieben? Beziffern die Lindenblätter wirklich die Anzahl der Orte für die vor langer Zeit alle 3 Monate in Ober-Roden Gericht gehalten wurde?

Zwei Lösungen zu den umliegenden Orte für die in Ober-Roden Gericht gehalten wurde.
Die 7 umliegenden Orte sind:

Lösung 1) Dietzenbach, Jügesheim, Hainhausen, Messel, Nieder-Roden, Offenthal, Dudenhofen
Hier sind es 7 (Gehörte Urberach nicht zu den umliegenden Orten?)

Lösung 2) Dietzenbach, Jügesheim, Hainhausen, Messel, Nieder-Roden, Offenthal, Dudenhofen, Urberach
Hier sind es 8

Ich glaube die Lindenblätter haben mal nix mit der Anzahl der umliegenden Orte, für die Gericht gehalten wurde, zu tun. Interessant bleib: „Ist die Fragestellung zur Lernaufgabe“ richtig?“

Haben die sieben Lindenblätter nur etwas mit dem Gericht zu tun weil Gericht unter einer Linde gehalten wurde? Hat die Anzahl der Lindenblätter keinen weiteren weiteren Hintergrund? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Ein Lösung für die Lernaufgabe kann ich meiner Enkelin nicht mitgeben. Bin auf die Lösung gespannt, wenn aus der Lernaufgabe eine Klassenarbeit wird und die Korrektur vorliegt.

Ein anderen Gedankengang der schnell verworfen werden kann.
Die Ortsteile (Fünf) und die beiden Partnerstädte Tramin (1975) und Saalfelden (1976) ergibt SIEBEN.
Da fehlt BODAJK (1992).
Bodajk kam nach der Zusammenlegung. Wenn dieser Gedankengang (Fünf Ortsteile + Partnerstädte) stimmt, müssen wir das Wappen ändern und ein Blatt einfügen. So wie die USA es mit den Sternen macht.
Verwerfen wir auch diesen Gedanken wieder.

Was bleibt als Frage über?
Für was stehen die 7 Lindenblätter im Wappen von Rödermark? Für welche 7 umliegenden Orte und Ober-Roden wurde früher in Ober-Roden Gericht gehalten?
 
 

 


3. Verhandlungstag 11.05.2012
M. Burat, Katharina D.

Firma aus dem Rodgau. 3. Verhandlungstag 11.05.2012 Prozess LG Frankfurt. M. Burat, Katharina D.. Es geht um Abzocker. Prozess Michael Burat Vor Gericht11.05.2012 – ( KOD )
 
Etwas ganz TOLLES. Herr Robert Koch hat mir den Bericht zum 3. Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt per eMail zugestellt.
Vielen Dank!
 

Hallo Herr Donners,

ich führe Ihren Blog weiter – zumindest für den heutigen Nachmittag…

Beginn nach der Mittagspause 13:45
Anzahl Besucher 1 (nur ich)
Anzahl Zeugen 1 (ermittelnde Polizistin um 2008)

ca. 13:40 kommt Herr Burat im Freizeitdress mit RA Thomas PFISTER und RA Dr. Wolfgang K. ( je ein Hörgerät hinter jedem Ohr) sowie Katharina D. mit RA Hartmund G. ohne RA Ralf Daniel O.

Herr O. lässt sich entschuldigen – seinem Hund (lt. Herr Dr. K. „ein ganz netter“) ist krank.

Auf diesem Weg von mir (Robert Koch) und meiner Katze (Franzi) Genesungswünsche an den Hund von Herrn O.

Die Zeugin tritt ein und gibt die Personalien an und wird vom Richter auf die Wahrheitspflicht hingewiesen.

Die Verteidigung hat bei der Angabe des Alters nicht richtig zugehört und fragte nach: 93? – nein, die Zeugin ist 33! Das wurde richtig gestellt…

Zur Sache sagte sie, dass 2006 schon ca. 800 Anzeigen von getäuschten Internetusern bei der Polizei spätestens nach der Drohung eines Schufaeintrages gemacht wurden.

Zu der Zeit war der Hauptsitz der Netcontent in England.

Leider hatte die Polizei über zu wenig Personal verfügt, sodass hier eigentlich nur „verwaltet wurde“. Immerhin wurden Screenshots vom Seitenaufbau angefertigt.

Die Zeugin gab zu Protokoll, dass sie Herrn Burat auch von anderen Projekten her kannte (Alterstest / IQ Test / Sodoku usw.).

Der Richter fragte nach Ermittlungen in diesen Fällen: Was ist damit passiert? Eingestellt worden?
Antwort der Zeugin: Ja, im Hinblick auf das derzeit laufende Verfahren.

Im weiteren Verlauf ging es um Ermittlungsergebnisse bei den Internetseiten Hoster (Planethost und Aixit) – die sind wohl auch gewechselt worden, ohne dass die Polizei den Internetseiten habhaft werden konnte.

Herr RA Pfister wollte die Daten per CD bzw. DVD im Februar 2008 der Polizei zur Verfügung stellen – nun die Preisfrage: hat die Polizei die Daten bekommen (Antwort: nein)

Trotzdem ist die Polizei recht pfiffig: sie kennt auch www.archive.org ! Ein Blick in Richtung Anklage und ich sah einige ungläubige Gesichter und ein Faltengesicht von Herrn Burat.

Die Zeugin gibt zu Protokoll, dass die Anmeldeseiten keinerlei Verifikationen vornehmen; weder wird auf korrekte Postleitzahlen noch auf eine gültige Adresse geprüft.

Lediglich das Geburtsjahr ist über eine vorbestimmte Auswahl übernehmbar – damit nur Personen über 18 den Vertragsabschluss tätigen können.

Später ging es noch um die Darstellung bzw. Auflösung der Screenshot; hier wollte sich RA Pfister als IT-Profi darzustellen und versuchte die Standardauflösung zu definieren. Angeblich wurde dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben – wobei es sich mir nicht erschließt, was er damit bezwecken will.

Und er hat mein Kopfnicken missverstanden – ich musste mir das lachen verkneifen denn
Jeder, der einen Browser bedienen kann weiß, dass er damit die Größe des angezeigten Bild ändern kann und zwar unabhängig von der nativen Bildschirmauflösung – nämlich mit STRG + oder STRG -.

Während die Zeugin versuchte Herrn Pfister klar zu machen, dass die Polizei in diesem Fall ein 19″ Monitor hatte, stellte Herr RA Pfister klar: „ich bin manchmal etwas langsam von Begriff“

Info von mir: abgesehen davon wird bei jedem Besuch einer „Buratschen“ Internetseite geloggt, über welche IP die Seite aufgerufen wird, welcher Browser das macht und mit welcher Auflösung die Grafikkarte arbeitet!

Die Befragung endete nach 30 Minuten, die bekannten Fortsetzungstermine wurden genannt und das Wochenende eingeläutet.

Schöne Grüße

Robert Koch

Eine Anmerkung von mir
>> mit welcher Auflösung die Grafikkarte arbeitet!
Geht nur dann wenn der Aufrufer (Client) der Webseite auch JavaScript (o.ä.) aktiviert hat. Ansonsten ist es unmöglich die Bidschirmauflösung des Client zu erfahren. Sicherheitsbewusste Internetuser haben diese Funktionen (das Ausführen von Scripten) vielfach deaktiviert. Siehe hierzu:
 
2. Verhandlungstag 10.05.2012 M. Burat, Katharina D. Hier
1. Verhandlungstag 10.05.2012 M. Burat, Katharina D. Hier
 


2. Verhandlungstag 10.05.2012
M. Burat, Katharina D.

2 Verhandlungstag 10.05.2012 Prozess LG Frankfurt. M. Burat, Katharina D. Firma aus dem Rodgau. Es geht um Abzocker. Prozess Michael Burat vor Gericht.10.05.2012 – ( KOD )
 
Der Text wird aus dem Gedächtnis wiedergegeben.
 
Vorweg
Was ich vorgestern zum Richter geschrieben habe „Ich bekomme ein ungutes Gefühl“ sah heute völlig anders aus.
 
Bei Kritik an dem geschrieben bitte beachten: Ich bin weder ein gelernter Journalist noch ein Berichterstatter für Gerichtsverfahren. Ich gebe meine Meinung und mein Gefühl zur Sache wieder. Und dann auch noch Inhalte von über mehr als 5 Stunden ohne Notizen.
 
Gefühlsmäßig würde ich sagen: Für Herrn Burat wird die Luft ein wenig dünner
 
Beginn: 9.30
Anzahl Besucher 2

9.11 Burats erster Verteidiger ist eingelaufen.
9.20 Katharina D. mit Verteidiger.

Es wurde mir untersagt mitzuschreiben.

(Nachtrag 17.05.2012. KORREKTUR.
Es darf mitgeschrieben werden. Erklärung dazu hier.

Ob per Smartphone, Laptop oder schriftlich auf einem Block. Ich darf nur zuhören. Schreiben dürfen nur die von der Presse. Was soll ich jetzt im den (das) Blog schreiben? Könnte alles falsch sein.
Habe bis 13.00 brav zugehört und bin dann in die Kantine gegangen und einige Punkte mit meinem Smartphon recht ungelenk gepostet.

13.00 Aus der Kantine. Sitzungsunterbrechung bis 13.45

Beginn 9.30
Frau Katharina D. wurde gefragt, ob Sie für das Verfolgen der Sitzung einen Dolmetscher benötigt. Ist nicht der Fall.

Einige der geladenen Zeugen werden nicht erscheinen. Es liegen ärztliche Atteste vor.
 
Das Geplänkel zwischen Staatsanwalt und Verteidiger diesbezüglich braucht hier nicht wiedergegeben zu werden. Warum auch? Die nicht gemachten Aussagen eines Zeugen können den Fall nicht beeinflussen.
 
Die Verteidigung baut vor. Es wird ein sehr langer Vortrag zur Bildschirmauflösung und was damals (2006 – 2007) wohl Standard war. Was habe ich aus langen Vorträgen gelernt? Wenn man lange über einen bestimmten Punkt redet, ist da ein Schwachpunkt zu finden (Selbst so einer. Ich war mal im Vertrieb). Hier scheint mir auch ein Ansatzpunkt / Angriffspunkt zu den vorliegenden Gutachten zu geben.
Der Verteidiger wurde auf Einwände vom Staatsanwalt sehr laut.
 
Bei der Zeugenvernehmung war das Scrollen immer wieder Thema. Der Verteidiger versuchte von jedem Zeugen den damals eingesetzten PC zwecks einer Untersuchung vom Zeugen zu erhalten. Der Richter hat die Zeugen darüber aufgeklärt „Sie sind dazu nicht verpflichtet„. Evtl. hat die Verteidigung da einen defekten PC von der letzten Zeuginnen ergattert.
 
Alle Zeugenaussagen waren in einigen Punkten identisch.
Man war sich darüber im KLAREN es besteht keine KOSTENPLICHT.
Keine der Zeugen hat sich die AGBs durchgelesen.

Und jetzt der Hammer: Der Rechtsanwalt von M. Burat sagte in etwa: „Sie haben das Häkchen gesetzt ohne die AGBs“ gelesen zu haben. Dann haben Sie gelogen.
Darauf der Richter: „Dann habe ich schon oft gelogen
Das setzte sich bei der Befragung einer Studentin (die damals 16 Jahre alt war) fort. Hier ritt der Verteidiger auf die Falschangabe des Geburtsdatums herum. (Siehe hierzu abofalle-ich-bin-minderjaehrig-muss-ich-muessen-meine-eltern-zahlen)
 
Ich habe mal gelesen: Ist man bei der Angabe seiner Adressdaten der Überzeugung, es besteht keine Kostenpflicht, braucht man auch nicht seine richtigen Daten anzugeben. Man will ja keinen betrügen.

Auf die Nachfrage des Richters „Warum haben Sie die AGBs nicht gelesen“ kam in etwa von einigen Zeugen: Warum? ich war mir absolut sicher auf einer kostenlosen Webseite zu sein. Warum soll ich die AGBs lesen?
Eine andere Zeugin sagte: „Wenn Sie viel im Internet unterwegs sind klicken Sie permanent irgendwelche AGBs an. Das ist ein völlig normaler Vorgang.

Die Gelassenheit und Fröhlichkeit auf der Anklagebank ist verschwunden.

Ende gegen 15.20. Aus der S-Bahn
Herr Marc Rosenthal (Redakteur für SAT1. z.B. Akte) ist jetzt anwesend. Ohne Kamerateam und der einzige Medienvertreter.
Es werden weiter 4 Zeugen vernommen. Im Prinzip wie bei den vorigen. Keiner war sich über die Kostenpflicht im Klaren.
Bis auf eine Zeugin waren die aussagen nach meiner Meinung glaubhaft vorgetragen.
Die Zeugen bisher alle von der Staatsanwaltschaft.
 
Eine Zeugin berichtete von einer gescheiterten Kontaktaufnahme zu der Firma des Angeklagten. Sie hatte den Kinderausweis zugestellt um nachzuweisen, dass die Anmeldung ein 12-Jähriger durchgeführt hat. Keine Reaktion.