@JungerFreund zum Burat Urteil

@JungerFreund zum Burat Urteil, NetContent, Online Content. Firma aus dem Rodgau20.06.2012 – ( KOD )
 
 
Was da @JungerFreund von sich gibt, wurde auch von anderen in ähnlicher (nicht veröffentlichter) Form geschrieben. Auch diese Mail hat zu dem Artikel Zum Burat Prozess beigetragen.
 
Auf das was @JungerFreund da so in Rage brachte eine kurze Erlärung.
 
Ein entfernter Kommentar von @JungerFreund.
» Ich nenne den Kommentator @JungerFreund.
» Er nennte sich ….. 🙁
» @JungerFreund ist 23 und hat ein Abo abgeschlossen.
» @JungerFreund hat gezahlt.
» @JungerFreund hat sich total (nicht mir gegenüber) im Ton vergriffen.
» @JungerFreund hat keine Emailadresse angegeben.
 
@JungerFreund. Bei einer Gerichtsverhandlung über 11 Verhandlungstage sitzt man sich nicht gegenüber und schweigt sich an. Es wird vorgelesen, gefragt, argumentiert, vorgeworfen…..
 
Meine Artikel (ALLE) hat man in knapp 10 Minuten gelesen. Diese Artikel sind ganz kleiner Bruchteil von dem, was da geredet wurde.
 
Meine Artikel sind auch gefiltert. Ich habe nur das geschrieben, was ich auch verstanden habe.
 
Ab er jetzt zu dem was Du da geschrieben hast. Ich kann ja die Wut verstehen, die man demjenigen entgegenbringt, der einem um sein schwer verdientes Geld gebracht hat. Auch wenn der Richter gesagt hat, der Schaden ist für den Einzelnen gering, hat dieser sicher nicht die HartzIV Empfänger im Fokus gehabt. Übrigens, diese (HartzIV, arbeitslos) konnten schnell ein solches ABO abschließen. Diese Leute haben als Vereinfachung/Verbesserung ihrer Bewerbungsunterlagen Vorlagen im Internet gesucht und gefunden und (irrtümlich ein ABO) gebucht.
 
Aber Du hast ja das Strafmaß verteufelt. Ich muss Dir sagen ich bin, genau wie der Staatsanwalt, sehr zufrieden. Im Laufe des Prozess hatte ich schon die Befürchtung, H. Burat wird den Gerichtssaal mit einem Freispruch verlassen.
 
Dann kam in der Tat auch ein Freispruch. Man hat das Verfahren Kat(h)arina D. abgetrennt und diese freigesprochen. Wieder ein Pluspunkt mehr für einen Freispruch von H. Burat.
 
Man darf nicht außer Acht lassen. H. Burat hat seine Webseiten von mehreren Gutachten untersuchen lassen, ob diese gesetzeskonform sind. Anders ausgedrückt: «“Könnten mein Geschäftsmodell/Webseiten mich in den Knast bringen?„»
 
Meine Meinung zu den Gutachten ist: «“Man hat sich die Grenzen aufzeigen lassen„.» Wohlgemerkt, das ist meine persönliche Meinung, die ich mir an den Prozesstagen gebildet habe.
 
Was kann ein Richter aber machen? Er MUSS dieses Vorgehen würdigen. Das hat der Richter auch getan. Er hat H.Burat für die Geschäftsmodelle der NetContent ein «Unrechtsbewusstein» (Siehe Gutachten) zugestanden. Darauf gründet sich dann auch letztendlich der »Unvermeidbare Verbotsirrtum» Anders ausgedrückt: „«Herr Burat war sicher, NICHTS verbotenes zu tun»“. Meine Meinung dazu schreibe ich nicht, sonst würde sich mein Tonfall den von @JungerFreund annähern.
 
Es wurde ein Skype Protokoll vorgelesen. Das Protokoll wurde auf einem sichergestellten Rechner gefunden. Sprich, die Verteidigung hat daran keine Aktien.
 
Aus dem Protokoll und dem Gedächtnis: «“H. Burat und Partner haben sich entschieden, ein Projekt (Chat) nach rechtlicher Überprüfung nicht in die Fläche zu schicken. Das Projekt wurde eingestellt. Investitionskosten zu diesem Zeitpunkt knapp 1.0 Mio„»
 
Das muss ein Richter zumindest zur Kenntnis nehmen. Was da im Detail bei dem vorgesehenen Projekt (Chat) geplant war; dazu bei Gericht kein Kommentar.
 
Evtl. war die Seite so hefig daneben geplant, dass den Herrn die Entscheidung trotz der getätigten Investitionen, leicht gefallen ist.
 
Was hat der Richter bei der mündlichen Urteilsbegründung auch in den Vordergrund gestellt?
» Die Preisangabe ist schlecht zu erkennen gewesen.
 
Aber dann ist er mehr auf das Ganze eingegangen. Er stellte fest, ein Unrechtsbewusstsein von H. Burat muss spätestens ab Juli 2007 (Zeitpunkt Online Content) vorhanden gewesen sein.
 
Warum klagt man Gelder nicht ein, die einem zustehen „fragt sich der Richter“. Sehen Sie den Rest (Firmensitzverlegung, Geschäftsführer, Umbenennung) als notwendige Begleiterscheinung. Ab diesem Zeitpunkt sprach der Richter von einem «gewachsenem Unrechtsbewusstsein»
 
Lösen wir uns einfach bei diesem Prozess davon: «“Ich habe den Preis nicht gesehen„». Zweifelsohne dürfte das Richtig sein. Nur, nach 5 Jahren einem Zeugen diese Frage zu stellen und eine Aussage zu bekommen die man NICHT anzweifeln kann, ist mehr als fraglich. Wir müssen auch peinlich drauf achten – alles was nach Anfang 2009 war ist nicht von Relevanz.
 
Versetzen wir uns also einmal in die Lage des Richters. Alles was sich um – Frontend – handelt, also die Seite auf der die eigentliche Bestellung der Dienstleistung/ABO erfolgt, wurde von Gutachtern als – straffrei – bezeichnet. Ob die begutachteten Seiten auch so in den Verkehr gebracht wurden, kann ich nicht beurteilen. Ob der Gutachter auch – Landingpage – begutachtet hat, kann ich nicht beurteilen. Ob die begutachteten Seiten ……
 
Aus diesem Zusammenhang heraus fragt sich nicht nur der Richter:
Warum sind die rechtmäßigen Forderungen, so wie das jedes Unternehmen macht, nicht gerichtlich geltend gemacht worden?
Daraus könnte man auf den Gedanken kommen, ist alles was zu dem Vertragsabschluss geführt hat « so abgelaufen wie in den Gutachten als – straffrei – aufgeführt»? Man könnte sich das fragen. Aber auch schlüssig beweisen?
 
Wenn ja, warum hat dann die Online Content die ihr zustehenden Gelder nicht eingeklagt? Jedes (wirklich jedes?) Inkassonuternehmen mit angeschlossenem Rechtsanwalt wäre für einen solchen Auftrag, einschl. der anschließenden Klage, dankbar.
 
Was hat der Richter noch gesagt? Er will ein Urteil sprechen, welches Bestand hat. Das Urteil muss eine Revision überstehen.
 
Was die Online Content betrifft ist der Richter den Antrag der Staatsanwaltschaft (fast) gefolgt. Die Staatsanwaltschaft hat 2 Jahre und 3 Monate gefordert (allerdings ohne Bewährung). Der Richter gab 2 Jahre (allerdings mit Bewährung)
 
Jetzt zu Ihren gemachten Hinweisen. Link auf andere Blogs
Man könnte noch sehr viel schreiben. Es waren ja immerhin 11 Verhandlungstage. Mich verwundert es immer mehr, was die Leute so wissen, die nicht da waren. Die dazu notwendigen Informanten sind auch nicht zu Hunderten da gewesen. Zum Großteil war ich der einzige Zuhörer den der Prozess interessiert hat.
 
Sehen Sie selbst welche Höchststrafe für -versuchten Betrug – vorgesehen ist.
 
Also @JungerFreund fahr Deinen Hass zurück. Wie schon der Richter sagt. Die nahe Zukunft (er meinte Revisonsentscheid Osnabrück kommt in wenigen Tagen) wird zeigen was sein Urteil, bezüglich der Bewährung, bedeutet,
 
Und wenn das Urteil des LG Frankfurt Bestand hat, könnte das sehr teuer werden. Ich bin sicher jeder Blog wird dann über die Möglichkeit berichten gezahlte Gelder aus den Verträgen einzuklagen.
 
Zu Osnabrück recherchieren Sie bitte selbst.
 
 


11. Verhandlungstag 18.06.2012 (Urteil)
Prozess LG Frankfurt. M. Burat.

11. Verhandlungstag 18.06.2012 (Urteil) Prozess LG Frankfurt. M. Burat. Es geht um Abofallen. Michael Burat vor Gericht. Firma aus dem Rodgau. Online Content, NetContent18.06.2012 – ( KOD )
 
 
Die Luft wird dünner!
 
Zuschauer: 17
Beginn: 10.30
 
SAT1 und SternTV ist da.
 
Sie können bei den genannten Sendern jeweils ein Interview mit der Staatsanwaltschaft sowie M. Burat und seinen Verteidiger H. Pfister sehen. Sendetermine sind mir nicht bekannt.
 
Die schriftliche Urteilsbegründung können Sie bestimmt bald auf savonarola.org nachlesen.
 
Die Staatsanwaltschaft ist mit dem Urteil sehr zufrieden.
 
 
Urteil:
2 Jahre auf Bewährung wegen versuchtem Betrug. 4 Monate gelten als verbüßt.
Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
 
 
Freispruch NetContent
Was die Firma NetContent betrifft, wurde H Burat freigesprochen. Hier hatte die Staatsanwaltschaft 1 Jahr 8 Monate gefordert. Siehe 10.Verhandlungstag. Die Begründung ist: «Unvermeidbarer Verbotsirrtum.» Herr Burat hat sich bezüglich seiner Webseiten Anwaltlich beraten lassen und ihm wurde attestiert: «Meine Webseiten verstoßen nicht gegen geltendes Recht». Bei den Gutachten handelte es sich auch nicht um sogenannte «Gefälligkeitsgutachen» so der Richter. Ein Unrechtsbewusstsein war nicht vorhanden.
 
 
Zwei Jahre für Online Content
Verurteilt (Online Content) zu 2 Jahren. Noch nicht rechtskräftig. Hier hatte die Staatsanwaltschaft 2 Jahr 3 Monate gefordert. Siehe 10.Verhandlungstag.
 
Für die Online Content konnte das Gericht ein fehlendes Unrechtsbewusstsein (ab Juli 2007) nicht gelten lassen. Ein «Unvermeidbarer Verbotsirrtum.», wie bei der NetContent, war nicht zu erkennen. Knackpunkt. Für den Richter ist es nicht nachvollziehbar, warum nicht alle Mahnungen (durch ein Inkassounternehmen ausgestellt?) eingeklagt wurden. Weiter: Sitzverlegungen der Firmen; Umbenennen der Firmen; Einsetzen von Scheingeschäftsführern (so der Richter) wertete der Richter als ein gewachsenes Unrechtsbewusstsein.
 
Die Strafe wurde zu Bewährung ausgesprochen weil, sich Herr Burat: «Bei der Verhandlung sehr kooperativ verhalten hat. Herr Burat hat auch zur Verkürzung des Verfahrens beigetragen. Auch der Schaden für jeden Einzelnen ist gering.«
 
Was die Bewährung insgesamt bedeutet, werden die Urteile aus Osnabrück und Hanau nach der Rechtskräftigkeit zeigen.
 
Nach dem Urteilsspruch wurde die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung von SAT1 und SternTV interviewt. Die Filmberichte werden Sie sicher im Internet sehen können.
 
So wie ich den Staatsanwalt verstanden habe, ist der Freispruch für Katharina D. auch noch nicht in trockenen Tüchern.
 
 
Vorweg
Die Verteidigung, Herr Pfister, erwähnte bei SAT1 wieder die Konversionsrate Herr Pfister betonte wieder das 97 Prozent die Webseiten von H. Burat verlassen haben, weil diese den Preishinweis gesehen haben. Von den verbleibenden 3% haben sehr wenige eine Strafanzeige gestellt.
 
 
Vergessen.
Frage SAT1: Werfen Sie jetzt wieder ihre Maschinen an. Herr Burat: Natürlich. (Originaltext bei dem SAT1 Interview)
 
 
Muss gesagt werden.
Meine Hochachtung für die Staatsanwaltschaft. Besonders die Staatsanwältin ist hervorzuheben.