Zum Prozess vor dem LG
Etwas zur Bildschirmauflösung und Scrollen

Zum Prozess vor dem LG Etwas zur Bildschirmauflösung und Scrollen. 2+3. Verhandlungstag11.05.2012 Prozess LG Frankfurt. M. Burat, Katharina D. Es geht um Abzocker. Prozess Michael Burat12.05.2012 – ( KOD )
 
Muss man scrollen um die Preisangabe / Kostenhinweis auf den damaligen Webseiten der Angeklagten zu sehen?

Was in der vergangenen Verhandlungstagen von der Verteidigung immer wieder angesprochen wurde, war die Bildschirmauflösung und das Scrollen. Die Verteidigung fragte, zumindest am 2. Verhandlungstag, fast jeden Zeugen danach, ob der damals eingesetzten PC noch vorhanden ist und ob dieser zwecks Untersuchung zur Verfügung gestellt werden kann. Selbst ein defekter PC wäre kein Hinderungsgrund, weil es der Verteidigung wohl in der Hauptsache um den Monitor geht. Spezialisten können dann feststellen mit welcher Auflösung gearbeitet werden kann.

Dazu folgendes.
Man kann zwar feststellen, mit welcher Auflösung dieser Monitor in der LAGE ist zu arbeiten. Welche Auflösung zu welchem Zeitpunkt genutzt wurde, ist ein völlig anderes Thema und nicht/kaum feststellbar. Selbst wenn es noch ein komplett funktionierendes System geben sollte, kann man das in keinster Weise zu irgendeinem Beweis oder einer Vermutung heranziehen. Die Bildschirmauflösung im System ist mit ein wenig anklicken jederzeit zu verändern und wird auch häufig genutzt.
 
Man kann im Browser die Bildschirmeinstellung NICHT verändern. Man kann den ZOOM-Faktor im Browser verändern, aber nicht die generelle Bildschirmauflösung für das System!!!
 
Selbst wenn ein komplett funktionierendes System, mit dem die Zeugen in der Zeit 2006 – 2008 die Webseiten der Angeklagten besucht haben zur Verfügung steht, kann das meiner Meinung nach niemals ein Thema in diesem Prozess sein. Was will die Verteidigung also damit beweisen? Gibt es da Wissenslücken? Hofft man auf Wissenslücken der Staatsanwaltschaft/Richter? Ich bin ja mal gespannt ob bei den weiteren Verhandlungstagen diese Fragen beantwortet werden.
 
Was viel wichtiger ist folgendes.
Das folgende beschreibt was möglich ist. Es soll NICHT aussagen, dass bei den Webseiten der Angeklagten diese Technik angewandt wurde.
 
Ich kann als Webseitenanbieter meine ausgelieferten Webseiten idividuell gestalten! Kurz gesagt, wenn ich einige Angaben über den Zielrechners (Client, derjenige der die Webseiten anfordert) habe, kann ich die unterschiedlichsten Layouts anbieten. Das beste Beispiel hat eine Autofirma praktiziert. Hat eine Suchmaschine die Webseite angefordert, wurde andere Seiten ausgeliefert als die zu einem normalen Internetbenutzer. Das ist möglich OHNE den Einsatz irgendwelcher Scripte auf dem PC des Client. Übrigens. Die Autofirma verschwand wegen dieser Manipulation für kurze Zeit aus der Trefferanzeige (SERP) bei Google.
 
Gehe ich jetzt einen Schritt weiter und hoffe darauf (die Wahrscheinlichkeit ist [dummerweise] recht hoch), auf dem Rechner des Client sind Scripte zugelassen (Einstellung im Browser), dann kann ich die vom SYSTEM des Client vorgegebene Bildschirmauflösung ermitteln. Jetzt stehen mir, als Auslieferer der Webseiten, alle Türen für die individuelle Gestaltung der ausgelieferten Webseite offen. Es kann passieren, dass zwei von der Hardware VÖLLIG IDENTISCHE Rechner zum gleichen Zeitpunkt eine VÖLLIG anders aussehende Webseite anzeigt bekommen.
 
Aus der Sicht der Verteidigung kann man sich an den Strohhalm festhalten » der hat ja die oder die Auflösung gehabt und hätte den Preishinweis sehen müssen. « Das ist aus meiner Sicht vollkommener Blödsinn und hat bei einer ordentlichen Argumentation die Lebensdauer einer Eintagsfliege.
 
Was viel wichtiger wäre
Was viel wichtiger wäre. Die Sichtung der zum damaligen Zeitpunkt eingesetzten Scripte (Scripte erstellen automatisch und individuell die Webseite auf dem Server das Anbieters. Dann werden die fertigen Webseiten ausgeliefert) auf dem Server des Angeklagten. Diese sollte die Staatsanwaltschaft (wenn nicht schon erfolgt) einfordern. Es müssen aber ZWEIFELSFREI die Scripte sein. Und das wird wohl nicht ganz so einfach sein.
 
Evtl. kann da einer eine genaue Auskunft geben. Macht man als ordentliche Firma freiwillig eine Versionskontrolle mit Sicherung des jeweiligen Versionsstand oder ist man dazu gesetzlich verpflichtet?
 
Fazit
Ein funktionierender PC der Zeugen, der bei dem Besuch der Webseite des Angeklagten eingesetzt wurde, ist meiner Meinung nach genauso wichtig wie ein Tatortzeuge der nicht am Tatort war. Evtl. will ja die Verteidigung etwas anderes (?????) damit beweisen.
 
Siehe: Weiteres zur Verschleierung von Informationen Bildschimauflösung & Co
 

3. Verhandlungstag 11.05.2012. M. Burat, Katharina D.

Etwas ganz TOLLES. Herr Robert Koch hat mir den Bericht zum 3. Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt per eMail zugestellt.
Vielen Dank!
 

Hallo Herr Donners,

ich führe Ihren Blog weiter – zumindest für den heutigen Nachmittag…

Beginn nach der Mittagspause 13:45
Anzahl Besucher 1 (nur ich)
Anzahl Zeugen 1 (ermittelnde Polizistin um 2008)

ca. 13:40 kommt Herr Burat im Freizeitdress mit RA Thomas PFISTER und RA Dr. Wolfgang K. ( je ein Hörgerät hinter jedem Ohr) sowie Katharina D. mit RA Hartmund G. ohne RA Ralf Daniel O.

Herr O. lässt sich entschuldigen – seinem Hund (lt. Herr Dr. K. „ein ganz netter“) ist krank.

Auf diesem Weg von mir (Robert Koch) und meiner Katze (Franzi) Genesungswünsche an den Hund von Herrn O.

Die Zeugin tritt ein und gibt die Personalien an und wird vom Richter auf die Wahrheitspflicht hingewiesen.

Die Verteidigung hat bei der Angabe des Alters nicht richtig zugehört und fragte nach: 93? – nein, die Zeugin ist 33! Das wurde richtig gestellt…

Zur Sache sagte sie, dass 2006 schon ca. 800 Anzeigen von getäuschten Internetusern bei der Polizei spätestens nach der Drohung eines Schufaeintrages gemacht wurden.

Zu der Zeit war der Hauptsitz der Netcontent in England.

Leider hatte die Polizei über zu wenig Personal verfügt, sodass hier eigentlich nur „verwaltet wurde“. Immerhin wurden Screenshots vom Seitenaufbau angefertigt.

Die Zeugin gab zu Protokoll, dass sie Herrn Burat auch von anderen Projekten her kannte (Alterstest / IQ Test / Sodoku usw.).

Der Richter fragte nach Ermittlungen in diesen Fällen: Was ist damit passiert? Eingestellt worden?
Antwort der Zeugin: Ja, im Hinblick auf das derzeit laufende Verfahren.

Im weiteren Verlauf ging es um Ermittlungsergebnisse bei den Internetseiten Hoster (Planethost und Aixit) – die sind wohl auch gewechselt worden, ohne dass die Polizei den Internetseiten habhaft werden konnte.

Herr RA Pfister wollte die Daten per CD bzw. DVD im Februar 2008 der Polizei zur Verfügung stellen – nun die Preisfrage: hat die Polizei die Daten bekommen (Antwort: nein)

Trotzdem ist die Polizei recht pfiffig: sie kennt auch www.archive.org ! Ein Blick in Richtung Anklage und ich sah einige ungläubige Gesichter und ein Faltengesicht von Herrn Burat.

Die Zeugin gibt zu Protokoll, dass die Anmeldeseiten keinerlei Verifikationen vornehmen; weder wird auf korrekte Postleitzahlen noch auf eine gültige Adresse geprüft.

Lediglich das Geburtsjahr ist über eine vorbestimmte Auswahl übernehmbar – damit nur Personen über 18 den Vertragsabschluss tätigen können.

Später ging es noch um die Darstellung bzw. Auflösung der Screenshot; hier wollte sich RA Pfister als IT-Profi darzustellen und versuchte die Standardauflösung zu definieren. Angeblich wurde dazu ein Gutachten in Auftrag gegeben – wobei es sich mir nicht erschließt, was er damit bezwecken will.

Und er hat mein Kopfnicken missverstanden – ich musste mir das lachen verkneifen denn
Jeder, der einen Browser bedienen kann weiß, dass er damit die Größe des angezeigten Bild ändern kann und zwar unabhängig von der nativen Bildschirmauflösung – nämlich mit STRG + oder STRG -.

Während die Zeugin versuchte Herrn Pfister klar zu machen, dass die Polizei in diesem Fall ein 19″ Monitor hatte, stellte Herr RA Pfister klar: „ich bin manchmal etwas langsam von Begriff“

Info von mir: abgesehen davon wird bei jedem Besuch einer „Buratschen“ Internetseite geloggt, über welche IP die Seite aufgerufen wird, welcher Browser das macht und mit welcher Auflösung die Grafikkarte arbeitet!

Die Befragung endete nach 30 Minuten, die bekannten Fortsetzungstermine wurden genannt und das Wochenende eingeläutet.

Schöne Grüße

Robert Koch

Eine Anmerkung von mir
>> mit welcher Auflösung die Grafikkarte arbeitet!
Geht nur dann wenn der Aufrufer (Client) der Webseite auch JavaScript (o.ä.) aktiviert hat. Ansonsten ist es unmöglich die Bidschirmauflösung des Client zu erfahren. Sicherheitsbewusste Internetuser haben diese Funktionen (das Ausführen von Scripten) vielfach deaktiviert. Siehe hierzu:
 
2. Verhandlungstag 10.05.2012 M. Burat, Katharina D. Hier
1. Verhandlungstag 10.05.2012 M. Burat, Katharina D. Hier
 

2. Verhandlungstag 10.05.2012. M. Burat, Katharina D.

Der Text wird aus dem Gedächtnis wiedergegeben.
 
Vorweg
Was ich vorgestern zum Richter geschrieben habe „Ich bekomme ein ungutes Gefühl“ sah heute völlig anders aus.
 
Bei Kritik an dem geschrieben bitte beachten: Ich bin weder ein gelernter Journalist noch ein Berichterstatter für Gerichtsverfahren. Ich gebe meine Meinung und mein Gefühl zur Sache wieder. Und dann auch noch Inhalte von über mehr als 5 Stunden ohne Notizen.
 
Gefühlsmäßig würde ich sagen: Für Herrn Burat wird die Luft ein wenig dünner
 
Beginn: 9.30
Anzahl Besucher 2

9.11 Burats erster Verteidiger ist eingelaufen.
9.20 Katharina D. mit Verteidiger.

Es wurde mir untersagt mitzuschreiben.

(Nachtrag 17.05.2012. KORREKTUR.
Es darf mitgeschrieben werden. Erklärung dazu hier.

Ob per Smartphone, Laptop oder schriftlich auf einem Block. Ich darf nur zuhören. Schreiben dürfen nur die von der Presse. Was soll ich jetzt im Blog schreiben? Könnte alles falsch sein.
Habe bis 13.00 brav zugehört und bin dann in die Kantine gegangen und einige Punkte mit meinem Smartphon recht ungelenk gepostet.

13.00 Aus der Kantine. Sitzungsunterbrechung bis 13.45

Beginn 9.30
Frau Katharina D. wurde gefragt, ob Sie für das Verfolgen der Sitzung einen Dolmetscher benötigt. Ist nicht der Fall.

Einige der geladenen Zeugen werden nicht erscheinen. Es liegen ärztliche Atteste vor.
 
Das Geplänkel zwischen Staatsanwalt und Verteidiger diesbezüglich braucht hier nicht wiedergegeben zu werden. Warum auch? Die nicht gemachten Aussagen eines Zeugen können den Fall nicht beeinflussen.
 
Die Verteidigung baut vor. Es wird ein sehr langer Vortrag zur Bildschirmauflösung und was damals (2006 – 2007) wohl Standard war. Was habe ich aus langen Vorträgen gelernt? Wenn man lange über einen bestimmten Punkt redet, ist da ein Schwachpunkt zu finden (Selbst so einer. Ich war mal im Vertrieb). Hier scheint mir auch ein Ansatzpunkt / Angriffspunkt zu den vorliegenden Gutachten zu geben.
Der Verteidiger wurde auf Einwände vom Staatsanwalt sehr laut.
 
Bei der Zeugenvernehmung war das Scrollen immer wieder Thema. Der Verteidiger versuchte von jedem Zeugen den damals eingesetzten PC zwecks einer Untersuchung zu erhalten. Der Richter hat die Zeugen darüber aufgeklärt „Sie sind dazu nicht verpflichtet„. Evtl. hat die Verteidigung da einen defekten PC von der letzten Zeuginnen ergattert.
 
Alle Zeugenaussagen waren in einigen Punkten identisch.
Man war sich darüber im KLAREN, es besteht keine KOSTENPLICHT.
Keine der Zeugen hat sich die AGBs durchgelesen.

Und jetzt der Hammer: Der Rechtsanwalt von M. Burat sagte in etwa: „Sie haben das Häkchen gesetzt ohne die AGBs“ gelesen zu haben. Dann haben Sie gelogen.
Darauf der Richter: „Dann habe ich schon oft gelogen
Das setzte sich bei der Befragung einer Studentin (die damals 16 Jahre alt war) fort. Der Verteidiger ritt auf die Falschangabe des Geburtsdatums herum. (Siehe hierzu abofalle-ich-bin-minderjaehrig-muss-ich-muessen-meine-eltern-zahlen)
 
Ich habe mal gelesen: Ist man bei der Angabe seiner Adressdaten der Überzeugung, es besteht keine Kostenpflicht, braucht man auch nicht seine richtigen Daten anzugeben. Man will ja keinen betrügen.

Auf die Nachfrage des Richters „Warum haben Sie die AGBs nicht gelesen?“ kam in etwa von einigen Zeugen: Warum? Ich war mir absolut sicher, auf einer kostenlosen Webseite zu sein. Warum soll ich die AGBs lesen?
Eine andere Zeugin sagte: „Wenn Sie viel im Internet unterwegs sind, klicken Sie permanent irgendwelche AGBs an. Das ist ein völlig normaler Vorgang.

Die Gelassenheit und Fröhlichkeit auf der Anklagebank ist verschwunden.

Ende gegen 15.20. Aus der S-Bahn
Herr Marc Rosenthal (Redakteur für SAT1. z.B. Akte) ist jetzt anwesend. Ohne Kamerateam und der einzige Medienvertreter.
Es werden weiter 4 Zeugen vernommen. Im Prinzip wie bei den vorigen. Keiner war sich über die Kostenpflicht im Klaren.
Bis auf eine Zeugin waren die Aussagen nach meiner Meinung glaubhaft vorgetragen.
Die Zeugen bisher alle von der Staatsanwaltschaft.
 
Eine Zeugin berichtete von einer gescheiterten Kontaktaufnahme zu der Firma des Angeklagten. Sie hatte den Kinderausweis zugestellt um nachzuweisen, dass die Anmeldung ein 12-Jähriger durchgeführt hat. Keine Reaktion.

Prozess LG Frankfurt. M. Burat, Katharina D.

Vorweg
Ich werde in diesem Artikel keine Namen nennen, die nicht auf dem Schild vor der Eingangstür zum Verhandlungsraum aufgeführt sind. Aus den Lebensläufen heraus wäre sicherlich auch Interessantes zu berichten. Aber bedingt durch die Tonqualität im Zuschauerraum könnte etwas Falsches wiedergegeben werden.
 

1. Verhandlungstag vor dem Landgericht (LG) Frankfurt. Direkt aus dem Gericht.
 

1. Verhandlungstag. Prozessbeginn Burat
Prozessbeginn Burat

+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+
Weitere Termine werden benötigt.
4.6.2012 11.30 h (Neu)
6.6.2012 9.30 h
13.6.2012 9.30 h Termin gestrichen.
18.6.2012 9.30 h (Neu. Anfangszeit unter Vorbehalt)
+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+

Auf der Bank Michael Burat und Frau Katarina D.
Presse 2 Kamerateams (Stern TV und SAT1). Bei SAT1 regional. Heute um 17.30
6 Besucher 🙁

Verlesen der Anklageschrift
Verlesen der Zeugen. Jeweils für die betreffende Webseite
Zurzeit sind wir bei ca. 700.

Ich zähle nicht mehr mit. Es sind bestimmt mehr als 2.500 geworden
Es geht um die Jahre 2006, 2007 und 2008

Sitzungsunterbrechung 11.40
Fortsetzung 11.55

Ich bekomme ein ungutes Gefühl.
Der Vortrag des Richters wird durch häufiges, zustimmendes Kopfnicken der Verteidiger begleitet.

M. Burat zu seiner Person und zur Sache.
M. Burat erwähnt mehrfach – seine Webauftritte wurden von anerkannten Anwälten begutachtet und als unbedenklich eingestuft.
 
Um zu beurteilen, welchen Wert man diesen Attesten zukommen lässt, muss man diese lesen. Die Frage ist: Wurden die Webseiten auch so geprüft, wie ein Endanwender diese zu sehen bekommt? Thema Landing-Page. Alles was man dazu schreiben könnte wäre Spekulation.
 
Auch die Inkassotätigkeiten durch K.G. wurde durch ein Gutachten als rechtlich vollkommen in Ordnung befunden.
 
Es wurden auch die Namen der Gutachter genannt. Laut Herrn Burat alles anerkannte Kapazitäten auf ihrem Gebiet. Namen kann ich keine nennen. Wie oben erwähnt „Die im Zuschauerraum befindliche Lautsprecheranlage hat keinen guten Klang.“
 
Insgesamt ein sehr guter Vortrag von M. Burat. Ob Herr Burat den vorgetragenen Text selber geschrieben hat? Oder hatte da ein Anwalt die Finger im Spiel?
 
..Guter Vortrag…Wieso ich das schreibe? Der Vortrag war auch gut. Ob man allerdings seinen Ausführungen Glauben schenken kann? Zurzeit kann das weder Staatsanwalt, Richter, Verteidiger oder ein kleiner Blogger sagen.
Ich habe da meinen Zweifel (…seinen Ausführungen Glauben schenken…).
 
Seine Behauptungen (die Unbedenklichkeit seiner Webseiten) kann er wahrscheinlich durch entsprechende Atteste belegen.
Michael Burat als Fazit
Ich habe keinen betrogen und das lag auch nicht in meiner Absicht.

Katarina D. (Geschäftsführerin)
zur eigenen Person.
Zur Sache.
Ende 12.45

Nach der Sitzung aufgefangenen.
Staatsanwalt: Was hier verhandelt wird kann mit einer Höchststrafe von 4 Jahren bestraft werden.
Verteidiger: Es kann nur einen Freispruch geben.

Im Zusammenhang auf die von H. Burat in Auftrag gegebene Gutachten wurde „unverschuldeter Verbotsirrtum“ erwähnt.
§ 17 StGB lautet:

„Fehlt dem Täter bei Begehung der Tat die Einsicht, Unrecht zu tun, so handelt er ohne Schuld, wenn er diesen Irrtum nicht vermeiden konnte. Konnte der Täter den Irrtum vermeiden, so kann die Strafe nach § 49 Abs. 1 StGB gemildert werden.“ Quelle: Wikipedia

 
Am 10.05.2011 werden die betroffenen Webseiten im Gerichtssaal präsentiert. Ich hoffe innigst darauf, dass die Richter die Methodik der Abzockfallen erkennen und diese als Betrug würdigen.
 
Lesen Sie: Betrug: Vorliegen einer konkludenten Täuschung durch Webseitenbetreiber über die Entgeltlichkeit seines Angebots
 
fr-online
Nichts Wertvolles. Nur Populismus. Ein Link zu einem Artikel bei fr-online.
 

2. Verhandlungstag Prozess LG Frankfurt. Burat, Katharina D.
3. Verhandlungstag Prozess LG Frankfurt. Burat, Katharina D.
5. Verhandlungstag Prozess LG Frankfurt. Burat, Katharina D.
6. Verhandlungstag Prozess LG Frankfurt. Burat, Katharina D.
7. Verhandlungstag Prozess LG Frankfurt. Burat, Katharina D.
8. Verhandlungstag Prozess LG Frankfurt. Burat, Katharina D.
9. Verhandlungstag Prozess LG Frankfurt. Burat
10. Verhandlungstag Prozess LG Frankfurt. Burat
11. Verhandlungstag URTEILProzess LG Frankfurt. Burat
Interview mit Michael Burat.

 
Zum Prozess vor dem LG Etwas zur Bildschirmauflösung und scrollen
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Filmbericht von SAT1
Den Filmbericht von SAT1 hat Konsumer.info auf seiner Webseite bereitgestellt.
 
 
OLG Frankfurt. 1. Strafsenat