Bundestag. Die FDP fragt an „Kiesabbau und -Bedarf“

Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach
Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach

FDP fragt an. Kiesabbau und -Bedarf

07. Kiesabbau und -Bedarf
Wirtschaft und Energie/Antwort
Berlin: (hib/PEZ) Kies steht im Mittelpunkt der Antwort (19/9653) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/9070). Darin verweist die Bundesregierung auf die Frage nach dem Kiesabbau in Deutschland auf hochgerechnete Zahlen des „nachgefragten Bedarfs an Gesteinskörnungen aus Kies/Sand“ des Bundesverbands Mineralische Rohstoffe e.V.. Demnach belief sich dieser Bedarf 2017 auf 257 Millionen Tonnen, das sind zehn Millionen Tonnen mehr als im Vorjahr. Die Bundesregierung schätzt den Kiesanteil dabei auf 60 Prozent. Darüber hinaus geht es in der Antwort um Angaben rund um Im- und Exporte sowie Recycling. Bei letzterem liegen der Bundesregierung jedoch keine spezifischen Mengenangaben zu aus Abfällen gewonnenem Kies vor, weshalb sie sich allgemein zur Verwendung von Bauschutt äußert.

Die Anfrage der FDP.
Die Antwort der Bundesregierung.

BI – Hände weg vom Sand im Wald

BI in Dietzenbach
BI in Dietzenbach

[..]WIR BENÖTIGEN IHRE / EURE UNTERSTÜTZUNG
Wir wollen hier künftig Informationen und Stellungnahmen zum geplanten Sandabbau im 76,5 ha großen Waldgebiet auf Dietzenbacher Gemarkung zur Verfügung stellen. [..]
Quelle: BI Hände weg vom Sand im Wald

 
Siehe auch
Q-Sand. Sandabbau in Dietzenbach

Sand-Bedarf explodiert – UN warnen vor Umweltschäden

Sand-Bedarf explodiert
Sand-Bedarf explodiert

Der weltweite Bauboom hat die Nachfrage nach Sand und Kies einer neuen Studie zufolge in 20 Jahren verdreifacht. Mit 40 bis 50 Milliarden Tonnen im Jahr sei Sand gemessen am Volumen nach Wasser der größte gehandelte Rohstoff der Welt, teilte das UN-Umweltprogramms (Unep) mit.
Quelle: zdf.de

Siehe auch
Q-Sand. Sandabbau in Dietzenbach
 
⇓ A C H T U N G Dokument ist 33 MB groß. ⇓
Sand and Sustainability UNEP 2019

UN Sandabbau
UN Sandabbau

Quarzsand-Abbau: Fraktionen sind skeptisch

Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach
Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach

[..] Spruchreifes gibt es zwar längst nicht, Bedenken, Dietzenbach könnte zugunsten einer etwas volleren Stadtkasse unwiederbringlich Naturraum verlieren, wurden aber schnell laut. [..] Weiter bei OP-Online
 
Siehe auch
Zusammenfassung Q-Sand. Sandabbau in Dietzenbach

Q-Sand. Eine Antwort zu 12 Fragen. Ist der erste Schritt zum Sandabbau getan?

Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach
Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach

Anfrage_LINKE_Kreistag_Abbau_Quarzsand_DZB_11-03-201
Q-Sand. Sandabbau Dietzenbach.
Q-Sand. Sandabbau Dietzenbach.

Bei der Beantwortung der Fragen geht man wohl davon aus, dass ein Normalbürger die Fragen nicht kennt und dementsprechend die Antworten nicht lesen wird bzw. nicht verstehen muss. Ohne Wikipedia wäre ich aufgeschmissen.

Die Aufsuchung ist ein Begriff aus dem Bergrecht. Sie bezeichnet die mittelbar oder unmittelbar auf die Entdeckung oder Feststellung der Ausdehnung von Bodenschätzen gerichtete Tätigkeit mit Ausnahme von Tätigkeiten im Rahmen der amtlichen geologischen Landesaufnahme, von Lehr- oder Unterrichtszwecken und des Sammelns von Mineralien in Form von Handstücken oder kleinen Proben für mineralogische oder geologische Sammlungen.

Eine großräumige Aufsuchung ist eine mit Hilfe von geophysikalischen oder geochemischen Verfahren durchgeführte Untersuchung, wenn sie auf die Ermittlung von Kennwerten beschränkt ist, die großräumige Rückschlüsse auf das mögliche Vorkommen von Bodenschätzen zulassen.

Die Aufsuchung unterliegt den Bestimmungen des Bundesberggesetzes und bedarf der Erlaubnis durch die zuständige Bergbehörde, ggf. im Rahmen eines Betriebsplanes. Quelle: Wikipedia

Demnach ist der erste Schritt zum Sandabbau getan.

Q-Sand. Sandabbau Dietzenbach.
Q-Sand. Sandabbau Dietzenbach.

Welchen Einfluss hat die Stadt Dietzenbach darauf, ob der Sandabbau nun stattfinden kann oder nicht? Wie ich das sehe, genügt es aus Rödermärker Sicht nicht, bei der CDU Dietzenbach und Bürgermeister Rogg seine Bedenken gegen den Sandabbau anzumelden. Um wirklich Kante zu zeigen, muss aus Rödermärker Sicht mehr geschehen, als nur ein Flugblatt während des Wahlkampfs. Die Bedenken müssen im Interesse der Rödermärker, besonders der aus Waldacker, beim RP angemeldet werden. Da sich der kommenden Bürgermeister für den Kampf gegen einen Sandabbau in Dietzenbach gestellt hat, braucht es auch scheinbar keinen Stadtverordnetenbeschluss. Natürlich wäre der als flankierende Maßnahme zu begrüßen.
Das man hier schnell handeln muss, konnte man bereits am 6.03.2019 in der OP unter dem Titel – Nach Ansicht Rotters muss sich der Magistrat so früh wie möglich mit dem Sandabbau befassen.
In dem Artikel wird davon geschrieben, dass der Sandabbau eine Sache der Dietzenbacher Stadtverordneten sei. Auch kann man lesen, dass Rödermark ab einem gewissen Zeitpunkt am Verfahren einbezogen werden müsste.
Da der Wahlkampf vorbei ist, wird es jetzt Zeit über die objektiven Möglichkeiten zu berichten. Darüber, ob Rödermark irgendeinen Einfluss darauf hat, den Sandabbau in Dietzenbach zu verhindern. So wie ich das sehe, laufen die Möglichkeiten gegen NULL. Bedenken anmelden wird wohl kaum ausreichen.

Q-Sand. Wahlkampf-Flyer J. Rotter
Q-Sand. Wahlkampf-Flyer J. Rotter

Siehe auch
» Antwort auf die Fragen der Linken zu Q-Sand
» Zusammenfassung Quarzsandabbau Dietzenbach. Q-Sand.

Sandabbau Dietzenbach. NABU Dietzenbach sagt NEIN zum Abbau.

Sandgrube
Sandgrube
[..]NABU Dietzenbach will den pleistozänen Flugsand behalten und den Wald, unsere Vögel, Tiere und Pflanzen geschützt wissen. Wir wollen uns keine monetären Vorteile mit langfristig unsicherem Ausgang, mit zerstörter Landschaft für die Nachfolgegeneration erkaufen. [..]
Weiter beim NABU Dietzenbach
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Quarzsandabbau Dietzenbach. Q-Sand.

Quarzsandabbau ganz nahe an Waldacker

Sandgrube
Sandgrube

Präsentation Quarzsandabbau in Dietzenbach.
Einführend erläutert Herr Bürgermeister Rogg die Intension, warum er sich des Themas Quarzsandabbau in Dietzenbach angenommen habe, u.a. auch, da dadurch langfristige Einnahmen zu sichern wären. Durch die Präsentation sei den Ausschussmitgliedern die Möglichkeit gegeben, sich eine Meinung zu bilden, wie zukünftig mit dem Thema umgegangen werden solle.

Der Ausschussvorsitzende übergibt anschließend das Wort an die Herren Dr. Peter Ruhm, Generalbevollmächtigter der Q-Sand Dietzenbach GmbH, sowie Dr. Christoph Kopper und Wim Snippe von der Alois Omlor GmbH.

Herr Dr. Ruhm berichtet, dass man bereits Probebohrungen vorgenommen und an entsprechender Stelle quarzhaltigen, hochwertigen Sand vorgefunden habe.

Die Präsentation über die Möglichkeit des Sandabbaus südlich der „Willersinn‘schen Grube“ wird ausführlich beraten. Die zahlreichen Fragen werden durch die Repräsentanten beantwortet. Herr Dr. Ruhm bietet an, informationshalber auf Wunsch auch in die Fraktionen zu kommen, um anstehende Fragen zu klären. Der Ausschuss wird ggf. auf einen zweiten Beratungstermin zurückkommen.

Die Präsentation ist der Niederschrift digital und schriftlich beigefügt.

Herr Bürgermeister Rogg regt an, um sich einen Überblick über die Vorgehensweise des Sandabbaus –wie in der Präsentation vorgestellt -zu verschaffen, eine Vorortbesichtigung einer Anlage im Saarland vorzunehmen. Die Organisation könne über die Verwaltung erfolgen.

Abschießend schlägt Herr Ausschussvorsitzender Nalbach vor, die noch offenen Fragen an den Magistrat zu richten, damit diese gebündelt an Herrn Dr. Ruhm zur Beantwortung weitergeleitet werden können.

Quelle: Dietzenbach. Protokoll der 20. Sitzung des Ausschusses für Städtebau, Verkehr und Umwelt vom 13.02.2019 Sitzung des Ausschusses für Städtebau, Verkehr und Umwelt vom 13.02.2019

Dazu die Offenbach Post
[..]Das Projekt, für das die drei Besucher im jüngsten Bauausschuss warben, könnte ungefähr dann fertig sein, wenn Eltern ihren Kindern erzählen, wie es war bei der 800-Jahr-Feier, damals, als sie noch jung waren.[..] Quelle: OP-Online
Wird am 6.3.2019 im Magistrat der Stadt Rödermark behandelt.
+-+-+-+-+

Leider ist die Zone bereits als Bergabbaugebiet ausgewiesen. Offenbar hat die Baustoffindustrie das Gelände schon länger im Fokus. Es ist jetzt zu hoffen, dass Umweltministerium und Regierungspräsidium der Stadtverordnetenversammlung in Stadt Dietzenbach vorab schon signalisieren, dass ein solches Projekt keine Chance auf Genehmigung hat. Quelle

+-+-+-+-+
Siehe auch
» Zusammenfassung Quarzsandabbau Dietzenbach. Q-Sand.

» Q-Sand in Dietzenbach. Bis zu 76 Hektar Wald
» Willersinn‘schen Grube
» Stavo Dietzenbach
» Präsentation Quarzsandabbau Dietzenbach