Vorfahrt für den Radverkehr.
Gewerbe. Eine bedauernswerte CDU in den Fängen des Koalitionsvertrags

Buse 16.03.2022
Buse 16.03.2022

Ausschuss BUSE 16.03.2022
Vorfahrt für den Radverkehr und eine bedauernswerte CDU.


Titel auf der Tagesordnung
Machbarkeitsstudie Radschnellweg Rödermark“

Um was es bei dieser Machbarkeitsstudie genau geht,
hat sich mir nicht ganz erschlossen. Sieht man den Ortskern als Ziel der Radfahrer, oder soll dieser Weg die anliegenden Ortschaften verbinden? So wie ich das verstanden habe, ist dies für die Routenplanung nicht unbedingt wichtig. Wichtig scheint es in der Hauptsache zu sein, auf welcher Strecke man mit der Modellrechnung (nicht Zählung) auf die notwendige Anzahl von Nutzern kommt, um in den Genuss der Fördermittel zu gelangen.

Dank eines Förderprogramms könnte man in Rödermark das Radnetz
ausbauen bzw. überhaupt erst erstellen. Die Hürde für eine Teilnahme an diesem Förderprogramm ist natürlich an zu erfüllende Vorgaben gebunden. Eine dieser Vorgaben ist die tägliche Nutzung des Radschnellwegs durch täglich 2700 Nutzer. Nach einer Modellrechnung (nicht Zählung) kann diese Forderung scheinbar nur dann erfüllt werden, wenn der Radverkehr -von Eppertshausen kommend nach Dietzenbach- mitten durch Ober-Roden geleitet wird. Bevorzugte Teilstrecke wäre zurzeit –die Odenwaldstraße und die Rilkestraße

Ich behaupte einmal, dass das vordringliche Ziel
der laufenden Planung nicht sein kann, dass die Rödermärker poblemlos ihren Ortskern erreichen können. Soll ja auch ein Radschnellweg sein. Ich denke, die zurzeit ins Auge gefasste Streckenführunge ist nur deshalb gewählt worden, weil sie über die zur Verfügung stehende Modellrechnung die notwendige Anzahl von Nutzern verspricht. Und diese Strecke geht nun mal durch den Ort. Alle Nachteile werden dem Ziel geopfert, mittels Modellrechnung eine Streckenführung zu finden, mit der man die für eine Förderung notwendige Nutzeranzahl erreichen kann. Sei es auch nur rechnerisch.

Würde man den Fokus auf eine schnelle Verbindung
der Ortschaften Richtung Eppertshausen bzw. Dietzenbach richten, wären andere Trassenführungen sinnvoller. Wird wohl aber nicht die benötigte Anzahl von Nutzern bringen.

Es steht außer Frage, dass man für Radfahrer etwas machen muss.
Die jetzige Planung bietet sich bestimmt nicht als Trasse für eine Radverbindung zwischen Eppertshausen und Dietzenbach an. Auch dann nicht, wenn es dafür Fördergelder gibt.
Vorstellbar wäre eine Trassenführung um den Ortskern Ober-Roden herum.

Der Drops ist noch nicht gelutscht.
Es geht die Empfehlung an die Anwohner der Odenwald- und Rilkestraße, die Tagesordnung der kommenden Stadtverordnetenversammlung dahingehend in Augenschein zu nehmen, ob der Radschnellweg den Sprung in die Stadtverordnetenversammlung geschafft hat.

Urbanes Gebiet Odenwaldstraße
Die ersten Erwähnungen eines Urbanes Gebiets Odenwaldstraße
gabe es in 2017.

Wenn das Projekt Urbanes Gebiet von der Verwaltung mal mit erkennbaren Ergebnissen angegangen wird, dürfte sich das Bild in der Odenwaldstraße dramatisch verändern. Der Bedarf an Parkraum auf der Odenwaldstraße wird sich erhöhen.


Bekenntnis zum Beschluss
– Gewerbegebiet nördlich der Germania

Die CDU vor der Kommunalwahl.

CDU vor der Kommunalwahl. Dann kam der Koalitionsvertrag.
CDU vor der Kommunalwahl. Dann kam der Koalitionsvertrag.

Der Magistratsvorlage, für ein Gewerbegebiet nördlich der Germania,
wurde mit der Mehrheit der Stadtverordneten zugestimmt und beschlossen. Die Minderheit, die AL/Die Grünen, konnte sich VOR der Kommunalwahl mit ihrer ablehnenden Haltung nicht durchsetzen. Durchgesetzt haben die sich dann bei den Koalitionsverhandlungen – Kein Gewerbegebiet nördlich der Germania -.

Ich habe dem Sinn einiger Reden bei der Ausschussitzung am 17.03.2022 (die AL hat vor der Sitzungsunterbrechung nicht gesprochen) unausgesprochen entnehmen können, dass man wohl auf ein Gewerbegebiet nördlich der Germania nicht verzichten kann. Demnach dürften die Grünen mit ihrer Ansicht zwar alleine dastehen, aber man wird erfolgreich, dank eines schwachen Koalitionspartners, das Gewerbegebiet bis auf Weiteres blockieren können.

Im Gegensatz zu ihrer Entscheidung (siehe oben Klartext) in 2021, sieht die CDU nun nicht mehr die Notwendigkeit, den mitgetragenen Beschluss – nördlich der Germania ein Gewerbegebiet – anzugehen. Die CDU hat die Erkenntnis für die eindeutige Notwendigkeit (Klartext) eines Gewerbegebiet „Germania“ mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrag inoffiziell zurückgezogen. Mit diesem Passus im Koalitionsvertrag, hat sich die die CDU ganz klar GEGEN DIE INITIATIVE des eigenen Bürgermeisters gestellt. Offiziell vollzogen wird die Klatsche gegen den eigenen Bürgermeister dadurch, wenn man den eingereichten Antrag der FDP die Zustimmung verweigert, um dann mit einer Initiative der Koalition den Antrag des Magistrats aus 2021 in Nachgang ablehnt. 🙁

Stillschweigend hat die Verwaltung die Entwicklungsarbeit für
das Gebiet „nördlich der Germania“ nicht begonnen. Warum eigentlich? Der Magistrat wollte. Die Stadtverordneten haben den Auftrag erteilt. Einzig die AL/Die Grünen wollten nicht! Es ist also nicht verwunderlich, warum in Rödermark alles eine Ewigkeit dauert. Ein für die Verwaltung nicht bindender Koalitionsvertrag genügt der Rödermärker Verwaltung scheinbar schon, einen von den Stadtverordneten erteilten Auftrag auf Eis zu legen. Der Antrag der FDP an die Verwaltung, sich dem von der Mehrheit der Stadtverordneten erteilten Auftrag anzunehmen, finden Sie in der Aktenmappe zum BUSE-Ausschuss.
Gespannt können wir darauf sein, was die Stadtverordnetenversammlung am 29.03 bringen wird. Wird es einen Antrag der Koalition geben, der den in 2021 getroffenen Beschluss der Satdtverordneten aufhebt?

Wird der Antrag, der vom Magistrat (also auch vom eigenen Bürgermeister) in 2021 zur Abstimmung den Stadtverordneten vorgelegt und zugestimmt wurde, bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung mit Stimmen der CDU und AL/Die Grünen zurückgenommen? Wenn ja, finde ich keinerlei Erklärung mehr für das unterwürfige Verhalten der CDU. Unterwürfig? Wie kann man ein solches Verhalten anders erklären? Zunächst setzt man sich vehement für eine Sache ein und stellt sich damit gegen die Meinung seines (AL/Die Grünen) Koalitionspartners. Wenige Wochen später bei der Koalitionsverhandlung war „Klartext“ schon Geschichte. Und das bei einem essenziell wichtigen Thema. Wichtig auch für die Finanzen der Stadt.

Sitzungsunterbrechung bei diesem Thema
Die BUSE-Sitzung wurde unterbrochen. Die Fraktionsmitglieder haben sich zu diesem Thema ausgetauscht. Ich betone: DIE FRAKTIONEN. Einen gemeinsamen Gedankenaustausch der Koalitionäre, wie es bei einer gut funktionierende Koalition üblich sein dürfte, habe ich nicht wahrgenommen.

Artikel 2/2022. Zu Gewerbegebieten und der treffenden Erkenntnis
des Fraktionsvorsitzenden der CDU in dem Artikel „Kommunen. Geld ausgeben kommt vor Geld einnehmen“ – Für Einnahmen brauchen wir Gewerbe

Daran scheitert es. Hätten wir da noch was an Gewerbegenbiet frei? Kapellenstraße ist verplant…..hier weiterlesen.

Siehe auch
» Stavo, Stadtverordnetenversammlung 29.03.2022.
» Für Einnahmen brauchen wir Gewerbe.

Mal wieder viel Dreck rund um die Nell-Breuning-Schule

Rund um die Nell-Breuning-Schule
Rund um die Nell-Breuning-Schule

Der Weg an der Nell-Breuning-Schule vorbei zum Alten Seeweg. Das Wäldchen dort scheint ein beliebter Treffpunkt zu bestimmten Jahreszeiten zu sein. In den Schulferien ist es hier relativ sauber. Gegenüber der Nell-Breuning-Schule – Parkplatz vor dem Friedhof bis hin zur Ruine Paramount Park – bot sich ein ähnliches Bild

Rund um die Nell-Breuning-Schule 12.02.2022
Rund um die Nell-Breuning-Schule 12.02.2022

Der von den Umweltfreunden eingesammelte Müll rund um die „Oswald-von-Nell-Breuning-Schule, Rödermark (Europaschule)“ füllte drei Müllsäcke.

Insgesamt haben die Umweltfreunde Rödermark bei ihrer 31. Sammelaktion 540kg Müll in 29 Müllsäcken eingesammelt.
Siehe: http://blog.ufrm.de/?page_id=1054


Aus der fiktiven Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Planspiel Pimp Your Town!
Januar 2019
Veranstaltung an der Nell-Breuning-Schule

Sperrmüll-Recycling
Sachverhalt/ Begründung
Uns ist das Thema Recycling sehr wichtig, besonders wenn es um Plastik geht. Weil es zu viel schädliche Stoffe in unseren Haushalten gibt, sind viele Tierarten bedroht. Sie sterben an unserem Müll. Deshalb wollen wir eine zusätzliche Werk-AG an der Schule starten, da es nicht nur in unserem Anliegen ist, die Stadt sauberer und die Umwelt Müllfrei zu halten.
 
Beschlussvorschlag
Die Stadt soll eine Werk-AG (außerschulisch) anbieten und den Wahlpflichtunterricht finanziell und organisatorisch fördern und unterstützen. In dieser wird von Lehrern, Eltern, Bürgern etc. Sperrmüll aus ganz Rödermark gesammelt und der Werk-AG zur Verfügung gestellt. Aus diesem Müll macht die AG neue Möbel, welche in einem kleinen Laden für günstige Preise verkauft
werden. Das eingenommene Geld wird zur Finanzierung von Materialien und für die Hersteller genutzt. Zudem brauchen die Werk-AG und WPUWerken brauchen neue, widerstandsfähige Werkzeuge zum Arbeiten, sowie neue Stoffe, Polster, Polstertacker, Nägel, Rohstoffe, etc.
Außerdem soll der/die Leiter/in den Sperrmüll mindestens 1mal in der Woche überprüfen lassen.


Schilder die auf Mülleimer hinweisen
Sachverhalt/ Begründung
Wir sehen oft genug Müll der auf der Strasse oder am Rand liegt.Und somit der Ort und die Umwelt verschmutzt wird. Wir fordern Schilder die Menschen auf Mülleimer hinweisen. Um die Menscheit wieder auf einen geraden Weg zu bringen.
 
Beschlussvorschlag
Besonders auf Feldwegen und im Wald sollen Schilder aufgestellt werden.Wir wollen die Menschen daraufhinweisen Ihren Müll in den Mülleimer reinschmeisen.


Mülleimer für Pfandflaschen
Sachverhalt/ Begründung
Es gibt viel zu viel Müll. Der Meiste davon ist auf den Straßen und auf den Grünflächen wiederzufinden. 50% des Mülls sind Pfandflaschen die nicht zurück gegeben werden. Unsere Idee ist es ein paar Mülleimer für Pfandflaschen aufzustellen. So hätten zum Beispiel Obdachlose eine bessere Chance an Pfandflaschen dran zukommen. Unteranderem würde es sehr wahrscheinlich die Menge am überfüllter Mülleimer reduzieren.
 
Beschlussvorschlag
Es sollen Pfandflaschenmülleimer neben normale Straßenmülleimer gestellt werden, auf denen deutlich zuerkennen ist welcher für den Pfandflaschenmüll/ Normalenmüll ist.

Quelle: Protokoll Pimp Your Town. Roedermark 2019

Ausschussrunde zur kommenden Stadtverordnetenversammlung

Ausschussrunde zur Stavo 07.12.2021
Ausschussrunde zur Stavo 07.12.2021

Ich kann mir schlecht vorstellen, dass in der jetzigen Situation (Corona) die Ausschusssitzungen bzw. die Stadtverordnetenversammlung in der geplanten Form stattfinden kann/wird.
In Rödermark der Ablauf fast wie früher. NUR Maskenpflicht. Siehe: Corona. Reicht es, wenn alle eine Maske tragen?
Bei der Stadtverordnetehversammlung am 7.12.2021 ebenfalls keinerlei Kontrollen für die Zuhörer. Maskenpflicht wurde im Zuhörerbereich NICHT kontrolliert.


» 23.11.2021 Familie, Soziales, Integration und Kultur. FSIK
» 24.11.2021 Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie. BUSE
» 25.11.2021 Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschuss. HFuW
 
» 07.12.2021 (evtl.zus. 08. und 09.12) Stadtverordnetenversammlung.
 
Hier die Aktenmappen zu den Ausschusssitzungen und der Stavo.


Beratung im BUSE. Abstimmung Stadtverordnetenversammlung
Beispiele.

Städtebauliche Lösungen für die TS Sport- und Vereinsanlagen.
[..] Mit Schreiben vom 25.05.2021 wendet sich die Turnerschaft Ober-Roden an die Gremien der Stadt Rödermark und weist auf die Parkplatzproblematik im Bereich der Sportanlage in der Walter-Kolb-Straße hin. Bei näherer Betrachtung der Problematik ergeben sich die unterschiedlichsten Fragestellungen im Bereich Stadtplanung.[..]
Beratung: BUSE Top 18
Abstimmung: Stavo TOP 19

Grundsatzbeschluss zur Prüfung eines Sonder- und
Gewerbegebietes nördlich Germania

Wie bekannt sein dürfte, wurde in der vergangenen Legislaturperiode von den Stadtverordneten (ohne AL/Die Grünen) u.a. beschlossen (Seite 27): 1. Die Stadtverordnetenversammlung spricht sich dafür aus, einen Bereich nördlich des Germania-Sportplatzes als Sondergebiet für großflächigen Einzelhandel und als Gewerbegebiet zu entwickeln. Trotz Beschluss, auch mit Stimmen der CDU wurde beschlossen -das Sondergebiet zu entwickeln-, wurde im neuen Koalitionsvertrag der Passus aufgenommen, den Antrag nicht weiterzuverfolgen.
Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und AL/Die Grünen steht: Die Prüfung eines Plangebiets nördlich der Germania, insbesondere des Standorts für einen großflächigen Einzelhandel, wird nicht weiterverfolgt. [..]
Ein Koalitionsvertrag kann einen Stadtverordnetenbeschluss nicht aushebeln. Der Beschluss, ein Sondergebiet zu entwickeln, besteht weiterhin. Um hier Klarheit zu schaffen, wurde der Antrag gestellt.
Kapellenstraße. Ein in der Vergangenheit angedachter Standort für einen großflächigen Einzelhandel dürfte auch wegfallen. In dem zurzeit ausliegenden Bebauungsplan A32 ist zu lesen: Mit der Festsetzung wird das städtebauliche Ziel verfolgt, dass der Bereich des Plangebietes auch tatsächlich für klassische Gewerbebetriebe und gewerbegebietstypische Dienstleistungen vorbehalten bleibt und vor diesem Hintergrund sowie auch zum Schutz städtebaulich integrierter Versorgungsbereiche an anderer Stelle im Stadtgebiet im Plangebiet kein neuer Einzelhandelsstandort begründet wird.[..] Siehe Bebauungsplan A32 Gewerbegebiet Kapellenstraße
Beratung: BUSE Top 14
Abstimmung: Stavo TOP 15

Optimierung des Rödermärker Müllsystems im öffentlichen Raum
Der Antrag wurde von der FDP-Fraktion in der Vergangenheit bereits einmal zurückgestellt, weil laut Aussage von BM Rotter die Stadt schon vor Antragsstellung ein neues Konzept in Arbeit hatte. Ich verstehe den Tagesordnungspunkt so, dass nichts mehr beschlossen wird, sondern Herr Rotter bzw. ein Beauftragter das Konzept erläutert und den Link nennt, unter dem man dann umweltgerecht und digital das Konzept einsehen kann.
 
Die Stadt Rödermark ist beim Thema Müll/Abfall bereits vergleichsweise gut aufgestellt. Sie besitzt ein effizientes und gut angenommenes Entsorgungskonzept, die Abfallgebühren pro Haushalt sind vergleichsweise niedrig, die Stadt kümmert sich schnell um illegal entsorgten Müll in der Landschaft – und dennoch sehen viele Bürger die (vermeidlich bzw. subjektiv zunehmende) Vermüllung der Städte und der Landschaft als großes Problem an. Mit wachsendem Umweltbewusstsein stören sich immer mehr Menschen an achtlos entsorgten Müll, der damit mehr und mehr zum regen Gesprächsthema wird. Auf der anderen Seite gibt es leider auch einen (gefühlt ansteigenden) Teil der Bevölkerung, die sich um nichts scheren und ihren Müll achtlos dort entsorgen, wo er gerade anfällt – oder auch bewusst in der Landschaft entsorgen, um sich Aufwand und/oder Kosten einer ordnungsgemäßen bzw. legalen Entsorgung zu ersparen.[..]
und weiter
[..]Der Magistrat der Stadt Rödermark wird beauftragt, auf Basis der in der vorstehenden Begründung dargelegten Aspekte und Schwerpunkte ein optimiertes Müllkonzept für den öffentlichen Raum in Rödermark zu entwickeln und dessen Kosten – unterteilt in Investitionskosten (z.B. neue Abfallbehälter, etc.) und laufende Kosten (z.B. Personalkosten für die Leerung und Entsorgungskosten des eingesammelten Mülls) – zu ermitteln.[..]
Vorstellung: BUSE Top 8
Abstimmung: Ob der Antrag die Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung erreichen wird, hängt davon ab, ob das zugesagte neue Müllkonzept der Stadt zur Zufriedenheit der antragstellenden Fraktion ausfällt. Stavo TOP 10
Nachtrag: Vorstellung wurde nochmals verschoben. Das (fertige) Müllkonzept soll noch mit den Umweltfreunden Rödermark besprochen werden. Antrag bleibt im Geschäftsgang.
» 23.06.2021 Ausschuss BUSE. Verschoben HFuW. Siehe Niederschrift
» 24.06.2021 Ausschuss HFuW. Siehe Niederschrift
» 06.07.2021 Stavo. Vorstellung kommende Sitzungsrunde. Niederschrift
» 24.11.2021 BUSE. Erneut zurückgestellt. BM Rotter will das (fertige) Müllkonzept mit den Umweltfreunden besprechen. Niederschrift fehlt noch.

Nur Stadtverordetenversammlung
Bei der Stadtverordnetenversammlung steht die Einbringung des Haushalts 2022 auf der Tagesordnung TOP 4.
Auf die Behandlung des Antrags der AfD zu den in Antrag beschriebenen Vorgängen bin ich gestpannt. Näheres siehe hier unter TOP 18.

Ca. 100.000,00 € stehen zur Debatte. Würde der Rödermärker Steuerzahler es gerne sehen, wenn …….

Rödermark hat nach Ansicht der Koalition wohl genug davon.
Rödermark hat nach Ansicht der Koalition wohl genug davon.

……. die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Dienstag eine Ausgabe von ca. 100.000,00 Euro für ein DRITTES Einzelhandelskonzept beschließen würden?

In 2009 wurde ein Einzelhandelskonzept erstellt. In 2016 wurde dies fortgeschrieben. Kosten bisher über 100.000,00 Euro. Wenn es nach der Koalition (CDU, AL/Die Grünen) geht, soll ein neues Einzelhandelskonzept erstellt werden. Ob die Triebfeder für so eine Geldausgabe die CDU oder die Grünen ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. So wie ich Bürgermeister Rotter verstanden habe, ist er kein Freund von einem neuen Einzelhandelskonzept. Zu teuer. Wenn überhaupt, dann eine Fortschreibung des bereits vorhandenen Konzepts.
Selbst das dürfte rausgeworfenes Geld sein.

Was aus den Bestehenden über 100.000,00 Euro teuren Konzepten umgesetzt wurde, ist nicht bzw. sehr schwer erkennbar. Einzig der Punkt, – wie belebe ich den Mittelpunkt eines Orts durch Shisha Bars und Wettbüros -, könnte man als umgesetzt ansehen; wenn er denn im Einzelhandelskonzept stehen würde.

Ein DRITTES Einzelhandelskonzept für Rödermark in 12 Jahren.
Was haben die bisherigen Konzepte für Erkenntnisse gebracht, die umgesetzt wurden? Was kann da nennenswertes genannt werden? Den Wochenmarkt kann man wohl kaum dem Einzelhandelskonzept zuschreiben. Gehört habe ich bisher nichts, was diese bisher ausgegebene Summe rechtfertigen könnte. Immerhin haben wir bisher über 100.000,00 für Einzelhandelskonzepte ausgegeben.
 
[..] Es soll ein neues Einzelhandelskonzept erstellt werden, insbesondere auch in der Erwartung, dass damit neue Erkenntnisse für mögliche Einzelhandelsstandorte in beiden Stadtteilen gewonnen werden. Darüber hinaus soll ein Einzelhandelsförderungskonzept erarbeitet werden mit dem Ziel, den Einzelhandel effektiv zu fördern.“[..] Quelle: AL/Die Grünen

Siehe auch Koalitionsvertrag CDU – AL/Die Grünen

Im Antrag kann man lesen
In Offenthal entsteht ein größerer Edeka-Markt. Weiterhin zeigen Edeka, Tegut und Rewe großes Interesse am Standort Rödermark. Zahlreiche Kunden aus Rödermark pendeln aus. Unter Berücksichtigung dieser Umstände ist eine Neuauflage des Einzelhandelskonzepts erforderlich.
Quelle: Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Andere Liste/Die Grünen: Einzelhandelskonzept und Einzelhandelsförderungskonzept

Diese Passage aus der Feder der Koalition muss man auf sich wirken lassen. In der Vergangenheit hat man es in Rödermark verstanden, ansiedlungswilligen Einzelhändlern (sind im o.g. Antrag aufgeführt) die Errichtung eines Marktes aus (wohl leicht überwindbare) baurechtlichen Gründen zu verwehren (Max-Planck-Straße sowie Senefelder Straße). Bei möglichen Standorten (Mainzer Straße, Kapellenstraße und an der Germania) ist Stillstand bzw. völlige Ablehnung zu erkennen. Die interessierten Unternehmen haben Rödermark als lohnenswerten Markt erkannt und WOLLTEN SICH NIEDERLASSEN.

Warum will die Koalition sich jetzt in einem Einzelhandelskonzept
u.a. von Experten sagen lassen, dass Investoren Recht/Unrecht haben, wenn die sich in Rödermark niederlassen wollen? Die wirklichen Experten, die Investoren, haben bereits gesprochen.
Man hätte in der Vergangenheit zuschlagen und nicht verhindern müssen. Das wäre ein kurzes, kostenloses und für die Stadt gewinnbringendes Konzept gewesen. Aber das ist wahrscheinlich für Rödermark zu einfach. 🙁

Durch einen weiteren Antrag der Koalition
könnte es sein, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden müssen. Auch hierzu hat Bürgermeister Rotter seine Bedenken angemeldet. Siehe hier. Dazu und zum Einzelhandelskonzept mehr nach der Stadtverordnetenversammlung am Dienstag.

Das Einzelhandelskonzept 2009
Das Einzelhandelskonzept 2016 (Fortschreibung)
 
» Zusammenfassung. ALDI, Rossmann, REWE, EDEKA in Ober-Roden. Einzelhandelskonzepte

Dreieich Zeitung zum Gebiet bei der Germania

Gewerbegebiet bei der Germania
Gewerbegebiet bei der Germania

Öko-Raubbauam Ortsrand?
Bürgermeister spricht von „Vision“ –CDU-(Noch)-Partner AL fühlt sich übergangen.
Quelle: Dreieich Zeitung

Andocken an das Dreieick
„Vollsortimenter der neuesten Generation“ auf dem Gelände neben dem Germania Sportplatz.
Quelle: Dreieich Zeitung

Was ist jetzt nun mit einem neuen REWE oder EDEKA in Rödermark.

Bald ein Edeka-Markt in Rödermark?
Bald ein Edeka-Markt in Rödermark?

Nette Gespräche beim Müllsammeln. Was ist mit einem Edeka oder Rewe in Rödermark? Ich konnte nur antworten: „Ich bin jetzt 70. Mit der momenten Führungsspitze im Rathaus werde ich einen neuen Einkaufs-Markt in Rödermark wohl kaum erleben.“

Was ist mit einem EDEKA-Markt? Was ist mit einem REWE-Markt?
Nachdem die Verwaltung die Sache in die Hand genommen hat, dringt kein Fortschritt mehr nach außen. Haben die überhaupt noch einen Plan? Wie sieht die Planung für einen großflächigen Einkaufsmarkt auf der Mainzer Straße bzw. Kapellenstraße aus? Wie lange hat REWE auf der Kapellenstraße noch einen Pachtvertrag? Wenn REWE dann weg ist, werden wir die Einkaufskraft der Waldackerer komplett nach Dietzenbach verlieren? Dies dürfte schon zu einem großen Teil passiert sein. Dann können wir auch gleich Waldacker an Dietzenbach abtreten.

Rein gefühlsmäßig hätten wir in Ober-Roden schon jetzt einen modernen EDEKA-Markt, wenn man den vorhandenen Investoren freie Hand gegeben hätte. Das Problem ist, in dem betroffenen Gewerbegebiet (Max-Planck-Straße) darf nur nach einer Genehmigung, d.h. nach einer Änderung des Bebauungsplans, ein großflächiger Einzelhandel gebaut werden. Und das (Änderung Bebauungsplan) fehlt halt bei der Max-Planck-Straße.

In einem Mischgebiet, wie z. B. auf der Dieburger Straße, kann man dagegen mit Zustimmung der Stadt so ohne weiteres Gewerbefläche vernichten und Wohnungen bauen, so demnächst auf dem Gelände von Citroen-Lieb.

Dazu muss man wissen: EDEKA sucht aktiv einen Standort für einen Lebensmittelmarkt in Rödermark, hat sich sowohl an die Eigentümer in der Max-Planck-Straße als auch an die Eigentümer an der Mainzer Straße gewandt. Ich wage die Prognose, dass beide Standorte von der Bevölkerung angenommen worden wären. Die Änderung des Bebauungsplan für das Gewerbegebiet an der Max-Planck-Straße oder die Erstellung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplans an der Mainzer Straße obliegt der Stadtverordnetenversammlung.
Das heißt, beide Standorte wären ohne weiteres möglich – allein es fehlt bei CDU und AL/Grüne mit den Bürgermeistern Kern und Rotter der politische Wille.

Siehe auch
» 06.10.2021 „Uns fehlen nicht die Erkenntnisse, sondern die Lösungen“
» 18.08.2021 Wo ist der Fehler bzw. gibt es überhaupt einen?
» 02.08.2021 Vollsortimenter abgewehrt. Gelände jetzt Parkplatz.
» 31.07.2021 ALDI Ober-Roden baut um, an, neu?
» 04.02.2021 Nähe Germania. Fläche für Einzelhandel und Gewerbe
» 04.02.2021 AL/GRÜNE. Mehr Schatten als Licht.
» 04.02.2021 Stadtplanung nimmt Fahrt auf
» 04.02.2021 Öko-Raubbau am Ortsrand?
» 30.01.2021 OP Printausgabe Straßenbau nur nach Zählung
» 30.01.2021 OP Leserbrief. Freiräume schützen und nicht vernichten
» 28.01.2021 AfD kritisiert Rotters Pläne
» 28.01.2021 CDU lobt Fortschritte in der Stadtentwicklung
 
» 30.10.2019 REWE. Die Bevölkerung wünscht einen modernen Lebensmittelmarkt
» 29.01.2019 Kommt jetzt ein großflächiger Einzelhandel oder nicht?
 
» 19.07.2018 Rewe. Quartiershof Kapellenstraße. Paramount Gelände.
» 09.05.2018 Heute 8:45h. Verkehrschaos auf der Max-Plank-Straße
» 07.05.2018 Es ist zum Mäusemelken.
» 03.05.2018 Stavo 2.5.2018 Pressemeldung der SPD
» 03.05.2018 Stadtverordnetenversammlung 2.5.2018
» 28.04.2018 Wenn man wollte, könnte hier bald ein Edeka-Markt stehen.
» 27.04.2018 EDEKA nach Ober-Roden! Jetzt! Sofort!
» 02.04.2018 Pers. Meinung zur Diskussion zu einem Edeka-Markt
» 29.03.2018 Im Gewerbegebiet Ober-Roden ein Verkehrskollaps bevor?
» 29.03.2018 CDU zum EDEKA
» 26.03.2016 Die Grünen zum EDEKA. Komplizierte Situationen!
» 24.03.2018 EDEKA. Bürgermeister lehnt ab
» 23.03.2018 Zu dem Kapitel Rossmann jetzt das Kapitel EDEKA?
» 02.02.2018 Waldackerer übergeben BM Kern Unterschriftenliste.
» 19.01.2018 REWE. Rödermark Waldacker. Unterschriftenaktion.

» 12.2017 Magistrat antwortet zu Wochenmarkt Waldacker
» 21.11.2017 REWE. Vier Fraktionen haben Stellung bezogen.
» 08.11.2017 Rödermark. Nahversorgung Waldacker. REWE-TO-GO
» 07.11.2017 Supermärkte für Ober-Roden
» 06.11.2017 CDU Rödermark PM zur REWE Kapellenstraße
» 18.10.2017 Waldacker baut weiter ab. Immer weniger Service.
» 17.10.2017 Waldacker aktiv gegen bürgerfeindlichen Antrag.
» 08.10.2017 Rödermark. Stavo am 4.10.2017. REWE
» 06.10.2017 Offenbach Post zur Stavo am 4.10.2017
» 05.10.2017 Rödermark Kapellenstraße. Ich war heute bei REWE
» 04.10.2017 REWE als Lärmschutzwand,

Zusammenfassung
Aldi / Rossmann / Drogerie / REWE / EDEKA

Kommt jetzt ein großflächiger Einzelhandel oder nicht?

Großflächiger Einzelhandel
Großflächiger Einzelhandel

Von den Bürgermeisterkandidaten würde ich gerne hören, wie es um den ins Gespräch gekommenen – großflächigen Einzelhandel – bestellt ist.

Nicht das ich unbedingt einen weiteren Markt benötige. Ich würde es aber super finden, wenn es an der Max Planck Straße ein EDEKA gäbe. Wenn sich schon ein EDKA Markt anbietet, in Rödermark seine Gewebesteuer zahlen zu wollen und so ganz nebenbei Arbeitsplätze schafft, warum soll man den abwehren? Lass ihn doch machen. Der hat in seinen Reihen bestimmt sehr gute Marktanalysten. – Standort gut? Genügend Kaufkraft für einen weiteren Markt? Verkehrslage? Der Markt muss sein Geld mit eigener Arbeitskraft und Ideen verdienen.

Dem Standort für einen ansiedlungsbereiten Einzelhändler (ob EDEKA jetzt noch will?) an der Max-Planck-Straße verweigert die momentane Stadtregierung ihre Zustimmung. Dort ist großflächiger Einzelhandel nicht erlaubt. Eine Änderung des Bebauungsplans wäre möglich. Wenn es in Weltbild passt, plant man es auch. Siehe Kapellenstraße.

Die Stadt plant(e) einen solchen Markt zur Freude 🙁 der Waldackerer an der Mainzer Straße. Für Waldacker wäre ein Einkaufsmarkt in Waldacker natürlich das Beste (geht aber leider nicht). Alternativ könnte man sich mit einem Markt an der Kapellenstraße anfreunden. Siehe: Waldackerer übergeben BM Kern Unterschriftenliste.

Was sagen die Kandidaten dazu? Mainzer Straße, Kapellenstraße oder Max-Planck-Straße. Zumindest Herr Rotter als stellvertretender Bürgermeister müsste hierzu etwas sagen können.

Rödermark kann mehr.
Wir brauchen nur den/die richtige(en) auf dem Bürgermeistersessel.
Denken Sie daran. Frischer Wind tut gut.

Rödermark. Quartiershof Kapellenstraße. Paramount Gelände.

Nach einer Pressemeldung der SPD Rödermark ist Bewegung in das Vorhaben Quartiershof Kapellenstraße gekommen. Man hat sich geeinigt.

Der Artikel bei OP Online enthält wenig Spektakuläres. Nach der Pressemeldung der SPD Rödermark vom 15.07.2018 kommt nach langem Stillstand Bewegung in den Beschluss der Stadtverordneten vom 16.02.2016. Jetzt beginnt der interessante Teil. Die vergangenen 2 1/2 Jahre wurde über die genaue Ausgestaltung des Baugebiets wenig Konkretes bekannt.
Jetzt könnte man den Weg auch für den umzugswilligen REWE Markt an (ebenfalls) der Kapellenstraße freimachen. Damit würde man einem Wunsch der im „abgehangenem Ortsteil“ Waldacker wohnenden Bürgen entsprechen.

Bebauungsplan ändern
Bei der Diskussion um den von vielen gewünschten EDEKA Markt auf der Max-Plank-Straße, wird man von den EDEKA Gegner immer auf den dort bestehenden Bebauungsplan hingewiesen. Wie Sie bei OP-Online lesen können, ging dem Projekt „Quartiershof Kapellenstraße“ eine Änderung des Bebauungsplans durch einen Stadtverordnetenbeschluss voraus. Bei der Kapellenstraße wollten CDU und AL/Die Grünen diesen ändern und haben es durchgezogen. Bei der Max-Planck-Straße zeigt man keinen Willen, den Bebauungsplan zu ändern.
„Gab es denn schon einen solchen Änderungswunsch über einen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung?“ Könnte man jetzt fragen. Ich glaube nicht.
U.a. hat Dr. Rüdiger Werner, FDP Rödermark, hier etwas zum Bebauungsplan geschrieben.

Siehe auch
» 20.07.2018 Mehr als nur ein Gewerbegebiet an der Kapellenstraße
» 18.07.2018 Kapellenstraße. Plötzlich geht es vorwärts.
» 16.07.2018 Discoruine: SPD will Investoren an kurze Leine nehmen
» 02.02.2018 Waldackerer übergeben BM Kern Unterschriftenliste.
» 30.03.2018 Diskussion um einen Edeka-Markt in Rödermark
 
Paramountpark 2014


 


Heute 8:45h. Verkehrschaos
auf der Max-Plank-Straße

Rödermark. Verkehrschaos auf der Max-Plank-Straße. EDEKA, REWE09.05.2018 – ( KOD )

 

Verkehrschaos auf der Max-Planck-Straüße. 09.05.2018, 8:45 h
Verkehrschaos auf der Max-Planck-Straüße. 09.05.2018, 8:45 h


 

Max-Planck-Straße gegen 11:30h auf dem Weg zur REWE nach Dietzenbach.

Max-Planck-Straße gegen 11:30h aiuf dem Weg zur REWE  nach Dietzenbach.
Max-Planck-Straße gegen 11:30h aiuf dem Weg zur REWE nach Dietzenbach.

Max-Planck-Straße gegen 12:45h nach dem Einkauf REWE Dietzenbach.

Max-Planck-Straße gegen 12:45h nach dem Einkauf REWE Dietzenbach.
Max-Planck-Straße gegen 12:45h nach dem Einkauf REWE Dietzenbach.

Der Weg von Waldacker nach Dietzenbach dürfte angenehmer sein als der zur Mainzer Straße.
 
Siehe auch
» Steht uns im Gewerbegebiet Ober-Roden ein Verkehrskollaps bevor?
» Zusammenfassung ALDI, Rossmann, REWE, EDEKA in Ober-Roden.