Artikel bei OP-Online. Spagat der Kommunalbetriebe

Vollkommen überrascht von der Trockenheit. Schlecht vorbereitet?
Vollkommen überrascht von der Trockenheit. Schlecht vorbereitet?

[..]Bäumen am Straßenrand das (Über)-Leben sichern? Oder kostbares Wasser sparen? [..] Lesen Sie den Artikel bei OP-Online


Was ich nicht verstehe.
Im Artikel wird darüber berichtet, dass man Wassersäcke/Gießsäcke testet.
Erstens. Bis die mit dem Test fertig sind, sind die Bäume abgestorben.
Zweitens. Viele Städte haben die Wassersäcke/Gießsäcke im Einsatz. Ein frühzeitiger Anruf dort hätte genügt und man hätte sich den Test sparen können. Aber es ist wie so oft. Was in anderen Städten funktioniert, muss nicht auf Rödermark zutreffen. Z.B. hier schon seit 2021
Drittens. Schon in 2018 hatten wir das Problem. Geändert hat sich wenig.
Viertens. In 2019 hat die Stadt erkannt, dass man einen Plan braucht. Und was ist seitdem geschehen? Siehe „Es ist ein Muss, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln. Auf die Schnelle“ ein paar Bäume zu pflanzen, ist nicht die Lösung“ unter Punkt 6

Die toten Straßenbäume in Rödermark kosten uns ein Vermögen

as kosten uns die Bäume
as kosten uns die Bäume

2019 wurde von notwendigen Nachpflanzungen berichtet.
Seit 2006 müssten 159 bzw. 198 Bäume nachgepflanzt werden.
Wird seitens der Stadt genügend für die Stadtbäume getan?
Eine Diskussion über fehlendes Geld oder Personal anzustoßen, wäre nicht angebracht.
Warum ruft die Stadt die Bürger auf, die Stadtbäume zu gießen?
Partiell wird es etwas bringen. Aber die Lösung kann das nicht sein.


Die Verwaltung ruft die Bürger auf, die Bäume zu wässern.
Haben Sie aber schon einmal etwas darüber gelesen, dass die Verwaltung im Winter die Bürger aufruft, die Umgehungsstraße zu streuen?

In den vergangenen neun Jahren mussten 610 Bäume
im Stadtgebiet gefällt werden. In diesem Herbst stehen weiter 41 Fällungen an. Davon in der Pestalozzistraße 18. Herr Rotter kennt auch den Grund. Hitze und Trockenheit. Quelle. Seite 9
Gegen die Hitze kann man wenig machen. Aber gegen die Trockenheit. Wenn es nicht an dem wäre, hätte die Stadt sich den Aufruf an die Bürger, die Bäume zu gießen, ersparen können. Siehe Bäume wässern

Die Hitzewelle/Trockenheit trifft auf eine Verwaltung,
die sich scheinbar nicht mehr zu helfen weiß und die Bürger um Mithilfe bittet. Es gibt glücklicherweise Bürger im Ort, die einige Straßenbäume in der herrschenden Trockenheit mit Wasser versorgen. Das kann aber nicht die Lösung sein. Es wird sich nur ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung bereit erklären, ureigenste Aufgaben der Verwaltung zu übernehmen. Der größte Teil der Stadtbäume wird weiterhin auf die Wasserversorgung durch die Stadt angewiesen sein. Ob es bei der Stadt einen Plan gibt, wie man mit der extremen Trockenheit umzugehen hat, wage ich zu bezweifeln. Für den Winter ist man gut vorbereitet. Da braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen. Für die Trockenheit in den Hitzewellen, die ganz bestimmt nicht überraschend kommen, muss man wohl noch ein Konzept erarbeiten. Sollte es ein Konzept geben, wie kann es dann sein, dass derart viel Bäume in Rödermark vertrocknen?

Die Antwort auf einen Berichtsantrag der Freien Wähler
zeigt die Kosten auf, die bei einer Neupflanzung der Bäume auf die Bürger zukommen könnten. Schon 2017 hat man 17 Bäume in der Pestalozzistraße verdursten lassen. In 2022 eine ähnliche Nachricht über sterbende Bäume in der Pestalozzistraße. Eine Anzahl wurde 2022 nicht genannt. Die Bürger müssen vor den immens hohen Kosten für die Neuanpflanzungen geschützt werden. Wohl mehr als 800.000,00€ dürfte uns das kosten. Oder liegen wir jetzt schon über 1 Mio. Kosten, die man sich mit einer sorgfältigen und frühen Planung hätte wahrscheinlich ersparen können? Die Stadtverordneten hätten evtl. auch einmal nachfragen können, ob sich die Verwaltung nach der Beantwortung des Berichtsantrags in 2019 an die eigenen Worte gehalten hat: Es ist ein Muss, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln.
Zur Information. Die Stadtverordnetenversammlung ist das oberste Organ der Stadt. Sie trifft die wichtigen Entscheidungen und überwacht die gesamte Verwaltung. Siehe auch.

Rechnen Sie ganz einfach einmal
anhand der Antwort zum Berichtsantrag die Kosten hoch, die uns die Stadt beschert, weil man es nicht hinbekommen hat oder wohl zurzeit nicht hinbekommt, den Bäumen die notwendige Pflege zukommen zu lassen. Mit Wissen um diesen Kostenblock könnte man städt. Mitarbeiter für Mehrarbeit fürstlich entlohnen. Mehrarbeit für die Baumpflege in der Trockenheit auch an Samstagen und Sonntagen. Reicht das nicht aus, muss man externe Unternehmen beauftragen. So wie man es schon 2018 gemacht hat.

Ich kann mir gut vorstellen, dass man in der Verwaltung
die Kosten scheut und die notwendigen Neupflanzungen auf die lange Bank schiebt. (Geld wird für wichtigere Projekte benötigt 🙁) Wirklich auf die lange Bank? In 2019 wurde von 17 toten Bäumen berichtet. In der Stadtpost vom 07.07.2022 kann man von 18 fehlenden Bäumen lesen. Daraus lässt sich schließen, dass eine Neupflanzung nicht erfolgte. Nur Pestalozzistraße.

Man kann lesen:
Es ist ein Muss, ein ganzheitliches Konzept zu entwickeln.
Da war 2019. Ist ein solches Konzept erstellt worden? Siehe unter Punkt 6 Fazit Hätte man nicht schon 2019 damit beginnen können, z.B. Bewässerungsrohre bzw. Bewässerungssäcke einzubauen bzw. bereitzustellen?

Hilfe durch Bewässerungssäcke oder Bewässerungsrohre
In zwei bis drei Minuten ist ein Bewässerungssack voll. Alle zwei bis drei Wochen sollten die Bewässerungssäcke neu befüllt werden. Siehe
Idealfall ist, Bewässerungsrohre beim Pflanzen einzubauen. Ein nachträglicher Einbau ist möglich.
Vorstellbares Diskussionsthema: Zisternen für Regenwasser könnten die Gießkosten senken.

Wahrscheinlich wurde kein Konzept erstellt
Im Februar 2022 wurde von der Koalition der Antrag Alleebäume und Straßenbegleitgrün ergänzen gestellt. Dem Antrag stimmten alle Fraktionen zu.

Siehe auch
» Für 1.000,00 Euro die Wässerung vieler Stadtbäume (fast) sicherstellen.
» Baumsterben auf der Pestalozzistraße


Stand zum Auftrag zur Erschließung Gewerbegebiet nördlich der Germania. Oder wurde die Arbeit daran einseitig eingestellt?

In 2018 hat die Stadt Rödermark die Bürger aufgerufen, die Bäume zu wässern

 Betriebshofkollegen kommen mit dem Gießen kaum nach. Mit besserer Ausrüstung ging es evtl. schneller.
Betriebshofkollegen kommen mit dem Gießen kaum nach. Mit besserer Ausrüstung ging es evtl. schneller.

18.07.2018. Bäume wässern

Heiß und trocken ist es in Deutschland. Das macht vielen Menschen zu schaffen. Bäume spenden Schatten und sorgen für Kühlung – doch leiden sie selbst unter den derzeitigen Wetterbedingungen. Deshalb bittet die Rödermärker Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe: Wem dies möglich ist, der sollte Bäume auf der Straße vor seinem Haus regelmäßig wässern.

Aufgrund der Versiegelung ist es immer problematisch, Straßenbäume ausreichend mit Wasser zu versorgen. „An besonders heißen Tagen ist es dann so, als würden sie in der Wüste stehen“, wissen die Mitarbeiter der Umweltabteilung. Die Betriebshofkollegen kommen mit dem Gießen kaum nach. Deshalb appelliert die Stadt an die Bürger, einen Baum in ihrer Nähe regelmäßig zu gießen. Alle zwei Tage zwei bis drei Gießkannen an den Stammfuß der Straßenbäume, das reiche aus. Putz- und Spülwasser dürften dafür aber nicht verwendet werden. Dank sei allen Baumfreunden gewiss. „Jede Extra-Portion Wasser belohnt ein Baum mit üppigem Grün und Kühlung der Luft!“ Bäume seien als Schattenspender, Klimaverbesserer und Feinstaubfilter wahre Alleskönner.
Quelle: Rödermark.de

Siehe auch
» Die Wässerung vieler Stadtbäume sicherstellen. Z.B. mit Wassersäcke


Wann kommt die frei zugängliche Toilette im Bahnhofsgebäude Ober-Roden?