Auf der einen Seite: Was für eine Freude. Auf der anderen Seite: Trauer.

Ich habe geerbt.
Ich habe geerbt.

Das Jahr fängt für meine Familie und mich hervorragend an.
Soeben bekomme ich von einer spanischen Rechtsanwältin die Nachricht, dass ein Verwandter von mir verstorben ist und mir ein Vermögen von 18.500.000,00 Mio. Euro hinterlassen hat. Ich halte zwar den Abzug von 25% für die Kosten und Steuer der spanischen Rechtsanwältin für etwas überzogen. Egal. Es bleib noch genug für mich über.

Ich habe gleich dort angerufen, um mich zu erkundigen, wie ich an das Geld komme. Ganz einfach, ich muss eine Betrag (recht hoch) vorab der Rechtsanwältin überweisen, damit Sie in meinem Auftrag handeln kann. Aber das ist es mir wert. Sie versprach eine einfache und unproblematische Abwicklung und sagte mir zu, dass ich bis Ende Februar mit dem Geldeingang rechnen kann.
Aber lesen Sie das Schreiben doch einfach einmal durch und freuen Sie sich mit mir.

In Anbetracht der hohen Erbschaft und der momentanen langen Lieferzeiten für Autos, habe ich mir schon mal zwei ganz tolle Autos (Verbrenner > 250.000,00€ und Wohnmobil 350.000,00€) bestellt.

Das wird ein ganz tolles 2022.

Siehe auch
Hier das Schreiben mit der tollen Nachricht

6 Replies to “Auf der einen Seite: Was für eine Freude. Auf der anderen Seite: Trauer.”

  1. DA WÜRDE ICH ABER ZUGREIFEN!!
    ……. und Du jetzt?

    Wieviel mußt Du denn jetzt vorab an die Frau Doctor Jur. überweisen??
    …… (auf „Nimmerwiedersehen“??

  2. Auf die zu erwartenden Millionen gerechnet nicht viel. Nur 15.000,00€ vorab und ich bekomme dann bald knapp 14.000.000,00.
    Oder meinst Du, da will mich einer betrügen?
    Übrigens, zwei weitere Bekannte von mir in Rödermark haben auch Post bekommen, dass sie geerbt haben. Was ein Zufall!

  3. Da gibt es noch mehr!
    Merkwürdig: alle Verstorbenen heißen Gerhard, aber der Nachname richtet sich immer nach dem Empfänger.

    Achtung: Die Kanzlei gibt es wohl wirklich, aber mit anderen Telefonnummern und anderen e-mail-Daten.

    Wo haben Sie denn angerufen? Bei der Nummer auf dem Schreiben oder unter der im Internet für die Kanzlei angegebenen Nummer?

  4. Ich habe natürlich nirgendwo angefufen. Abzocker waren schon immer Thema meines Blogs.

  5. Diese alte Masche gab es schon in den 80 – iger Jahren. Damals per Post, dann per Fax. Das war ein Gig von der Nigeria Connection. Ein guter Freund ist, trotz meiner Warnungen darauf rein gefallen. Hat ihm coole 6000 DM damals zurück gesetzt. Hier macht blind……

  6. Nicht alle heißen Gerhard, mein letzter hieß Helmut.
    Habe vor ein paar Jahren mal mit einer Kanzlei eines in Kanada verstorbenen „Verwandten“ korrespondiert. Die wollten einen Anteil von 1.000.000 $. Habe Ihnen einen kurzen Vertragsentwurf zugeschickt, in dem ich Ihnen 1.500.000 $ für den Erfolgsfall geboten haben, wenn sie auf jegliche Vorauszahlungen meinerseits verzichten.
    Komisch, habe nie wieder von Ihnen gehört…

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