Ich hätte einen Vorschlag, der knapp 1 Million einbringen würde.

Alles Dank der ehem. Schwarz/Grünen Landesregierung.
Das Land Hessen sahnt bei der Gewerbesteuer, als einziges Land in der Bundesrepublick, über das Program „Starke Heimat Hessen“ aka „Heimatumlage“ nochmal kräftig ab.
Eine Resolutlition mit dem Ziel, diese Umlage abzuschaffen, scheitertet in Rödermark an den Stimmen der CDU und AL/die Grünen.

[..] Sehr geehrte Damen und Herren von CDU und Grünen, für wie blöd halten Sie uns eigentlich?
[..] Deshalb lecken Sie an dem Geld der Kommunen, das Ihnen und uns als Land Hessen nicht zusteht. Quelle:

Das Zahlen alle Bundesländer
Die Gewerbesteuerumlage errechnet sich, indem das tatsächliche Gewerbesteueraufkommen der Gemeinde (Haushaltsansatz 2026: 17.800.000 €) durch den örtlichen Hebesatz dividiert (400%) und anschließend mit dem Umlagevervielfältiger (x 35%) multipliziert wird = 1.557.500 €.
Entnommen aus dem Haushaltsplanentwurf, Seite 32.

Dank der Schwarz/Grünen im Landtag werden die Kommunen
in Hessen ZUSÄTZLICH über die Heimatzulage stark belastet. Kommunen in Hessen zahlen zusätzlich die Heimatumlage.
Seit dem Jahr 2020 wird von dem Land Hessen eine Heimatumlage von den Kommunen erhoben. Die Heimatumlage errechnet sich, indem das tatsächliche Gewerbesteueraufkommen der Gemeinde (Haushaltsansatz 2026: 17.800.000 €) durch den örtlichen Hebesatz dividiert (400%) und anschließend mit dem Vervielfältiger (x 21,75 %) multipliziert wird = 967.875 € Ansatz 2026.
Entnommen aus dem Haushaltsplanentwurf. Seite 32.

Den Kommunen wird Geld vorenthalten,
das anschließend über Förderprogramme teilweise an antragstellende Kommunen zurückgezahlt wird. Der bürokratische Aufwand, der sicherlich nicht unerheblich ist, wird von den Kommunen getragen.
Der eigentliche Hammer ist jedoch, dass ein Teil dieser Gelder der Verteilermasse des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA) hinzugefügt und somit nach dem Gießkannenprinzip über ganz Hessen verteilt wird. Das Land Hessen lässt sich dafür feiern, weil es die Verteilermasse durch eigene Mittel aufgestockt hat.

Das wäre doch mal eine Sache für Bürgermeister Rotter,
einen Brandbrief an seine Kollegen im Landtag zu schicken. Eine Klage dürfte nichts bringen. Bürgermeister, die den Mut hatten, gegen das Land zu klagen, haben leider eine Niederlage erleiden müssen.
Soweit ich informiert bin, hatten Frankfurt, Stadtallendorf, Büdingen, Schwalbach und Biebergemünd geklagt. Die Klage war zulässig, aber unbegründet.

Der Bürgermeister kann also nur an die Kollegen
der jetzigen schwarz/roten Mehrheit im Landtag appellieren und sie dazu auffordern, damit aufzuhören, den Kommunen das Geld aus der Tasche zu ziehen, um es anschließend über Fördermittel bzw. den Kommunalen Finanzausgleich (KFA) wieder an die hessischen Kommunen zu verteilen.
Hinzu kommt: Das Land lässt sich feiern – die Kommunen müssen bluten.

Für einen Brief braucht der Bürgermeister
auch keinen Stadtverordnetenbeschluss. Das kann er, auch angesichts der äußerst schlechten Haushaltslage, aus eigenem Antrieb tun.


Verstärkungsmittel anders formuliert: Verstärkungsmittel sind die Gelder, die wir den Kommunen zunächst vorenthalten haben. CDU und die Grünen sind stolz darauf, dass wir dieses, in der Bundesrepublik einmalige Gesetz durchgedrückt haben.

Resolution von CDU und AL/Die Grünen abgelehnt.
Resolution FDP Rödermark. „Die Gewerbesteuereinnahmen gehören den Kommunen! Ablehnung der geplanten „Heimatumlage“ durch die Gesetzesinitiative „Starke-Heimat-Hessen“ der Hessischen Landesregierung“
[..]Die Gesetzesinitiative der Landesregierung „Starke Heimat Hessen“ (Heimatumlage) wirkt sich damit nach heutigem Stand für die Stadt Rödermark finanziell negativ aus- Siehe[..]
Diese Resolution wurde mit Stimmen der CDU und AL/Die Grünen abgelehnt.
Resolution. Abstimmungsergebnis

Resolution. Abstimmergebnis Seite 9

Siehe auch:
» Hessen schwächt kommunale Finanzautonomie
» Heimatumlag. Verhandlung zur Heimatumlage am 6. Juli 2022
» Köstlich der Artikel der CDU im Heimatblatt.

#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026

BIVER und städtische Verkehrspolitik im Kommunalwahlkampf

Pressemeldung BIVER

Trotz vieler leerer Versprechungen, zahllosem Schriftverkehr und teuren, weil fremd moderierten Arbeitsgruppen (mehr als 69.000,–€), bleibt festzustellen, dass die „schwarz-grün“ geführte Verkehrspolitik der letzten 5 Jahre gescheitert ist. Hauptverantwortlich dafür ist das unter Stadträtin und Kämmerin, Frau Schülner, „grün“ geführte Dezernat II, mit dem Fachbereich 3 für „Öffentliche Ordnung / Verkehr“.

Zur Erinnerung nur einige der leeren Äußerungen der letzten Jahre:

2019 (!): Erste Initiative zum LKW-Durchfahrtsverbot (LKW-DfV); Kommentar Fr. Schülner, Zitat: „Wir nehmen Anregungen aus der Bevölkerung gerne an“ (OP 07.12.2019).

2021: Wahlprogramm AL/Die Grünen: „Hilfe für Anlieger der Kipferl-Kreuzung – Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h könnte den Anliegern eine wirksame Entlastung zuteil werden, und zwar relativ zügig und ohne weiteren Landschaftsverbrauch“.

2021: Koalitionsvereinbarung CDU/Die Grünen, Zitat: „zum Wohle der betroffenen Anwohner der Kipferl-Kreuzung und der Rodaustraße möglichst zeitnah eine Verbesserung der Verkehrssituation“.

08.06.2021: alle Parteien beauftragen den Magistrat, um eine schnellstmögliche Lösung, vorrangig „Kreisel“, für Kipferl-Kreuzung.
2023: Beschwerden über Raser, u.a. von Anwohnern aus der Messenhäuser-, Hanauer-, Frankfurter Str., kontert die Stadt mit Hinweis auf „nicht nachweisbar“ bzw. angeblich fehlende rechtliche Möglichkeiten, verspricht aber, dass sie die Bürger mit ihren Verkehrsproblemen nicht alleine lasse.

11.05.2024: Entgegen ersten Ankündigungen für 2024 – Zitat Fr. Schülner: „…das LKW-Durchfahrtsverbot hat höchste Priorität“ -, verkündet sie in der OP, das die Maßnahme erst 2025 umgesetzt werden könne.

18.06.2024: BIVER remonstriert schriftlich beim Hess. Verkehrsminister.

26.07.2024: Ministerium sagt daraufhin Umsetzung des LKW-DfV für Ende September zu.

Nov. 2025: Neben Nieder-Röder-Str. leidet gerade die Rodaustraße unter erheblichen Straßenschäden (= Lärm) und mangelnder Verkehrssicherheit, was bereits 2021 (!) Gegenstand von BIVER- Kritik war. Ein aktueller FDP-Antrag, zustimmend die FWR, zumindest auf der kurzen Strecke „Kino-Kreuzung“ bis Mühlengrund die Straße zu sanieren, wurde von CDU/Die Grünen abgelehnt. Die rechtliche Möglichkeit wenigstens Tempo-30 anzuordnen, scheint in den Koalitions-Köpfen nicht verankert zu sein.

Vor dem Hintergrund all dessen und nicht sichtbaren Ergebnissen, stellt der aktuelle Vorwurf aus den Reihen AL/Die Grünen, BIVER würde der Verwaltung zu Unrecht Untätigkeit vorwerfen, schlichtweg Realitätsverweigerung dar.

Grob skizziert sehen die Wahlprogramme der Parteien aus BIVER-Sicht für den Bereich „Verkehr“ wie folgt aus:

FWR: Sie fordern offene, transparente Kommunikation zwischen Stadt und BI. Sie möchten mehr Sicherheit, weniger Lärm. Radfahrer, Fußgänger fühlten sich nicht gleichberechtigt, deshalb brauche es eine neue tragfähige Verkehrskonzeption und nachdrückliche Durchsetzung sicherheitsrelevanter Verkehrsmaßnahmen.

FDP: Für sie gilt Verkehrssicherheit zuerst. Mobilität sei Freiheit: Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.

SPD: Sie will sichere, umweltfreundliche, bequeme Mobilität für alle. Verkehrspolitik sei für sie Bürgerservice.

CDU: Sie möchte den Verkehr ordnen, die Sicherheit erhöhen. Verkehrsprobleme würden die Lebensqualität belasten, deshalb realistische Maßnahmen, wie z.B. Geschwindigkeits- und Verkehrsüberwachung, Sicherheit durch belebte Ortskerne.
Anm.: CDU ist seit 5 Jahren der stärkere Koalitionspartner, dennoch wurden versprochene Maßnahmen im Bereich Verkehr nicht umgesetzt, Anträge der Opposition abgelehnt. Es reicht eben nicht, z.B. den Blitzerstandort in Waldacker als wenig sinnig zu bezeichnen, um dann doch dafür zu stimmen.

AL/Grüne: Für sie hat Mobilität, Verkehrsentwicklung höchste Priorität. Sie stehen, z.B. für bessere Radwege, Tempo-30, Kreisverkehre, Geschwindigkeitskontrollen.
Anm.: Der FB „Verkehr“ wird „grün“ geführt ; die Ergebnisse gehen, wie bereits beschrieben, gegen Null. Das Gros der bereits 2021 versprochenen und jetzigen AL-Wahlkampfthemen wird seit Jahren öffentlich und erfolglos von BIVER von der Koalition gefordert.

AFD: Die AFD lehnt nahezu alle Forderungen von BIVER ab, so dass das Programm keine Alternative für mehr Verkehrssicherheit in Rödermark darstellt.

Preisskatturnier der FREIE WÄHLER Rödermark

Presserklärung der FREIEN WÄHLER Rödermark
Preisskatturnier der FREIE WÄHLER Rödermar

Die FREIE WÄHLER Rödermark laden herzlich zu einem geselligen und abwechslungsreichen Turnierabend ein.

Am 27. Februar 2026 ab 18 Uhr wird in der Wirtschaft der Turngemeinde Ober-Roden 08 (Mainzer Straße 68, Rödermark) gleichzeitig Preisskat und Dart gespielt. Bei entsprechender Nachfrage wird zusätzlich ein Rommé-Turnier stattfinden. Auf die besten Spielerinnen und Spieler warten attraktive Preise, das Startgeld bleibt bewusst klein. Ganz gleich, ob Skat-Routinier, leidenschaftlicher Dartspieler oder Rommé-Freund – im Mittelpunkt stehen der Spaß am Spiel, faire Wettkämpfe und ein geselliger Abend. Die TGO-Wirtschaft sorgt mit kühlen Getränken und kleinen Speisen für das leibliche Wohl. Die FREIE WÄHLER Rödermark freuen sich auf viele Teilnehmende und einen spannenden Abend in entspannter Atmosphäre.

Anmeldung und weitere Informationen ab sofort unter info@freiewaehler-roedermark.de
Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Abend mit Ihnen!

In der CDU-Wahlkampfbroschüre „GEMEINSAM“ stehen solide Finanzen ganz hinten

Ich lese keine Wahlkampfprospekte, die mehr als eine Zeile enthalten.
Diese eine Zeile dürfte dann gern lauten:
Wir wissen nicht weiter.“

Zur Einstimmung Solide Finanzen
Die aufgeführten Zahlen sind bis auf 2026 aus dem Haushaltsbeschluss. 2026 aus dem Plan.

Jahr || Betrag || Grundsteuersatz || Gewerbesteuersatz
2020 || Überschuss 21.611 € || 715 || 380
2021 || Überschuss 39.155 € || 715 || 380
2022 || Defizit 1.442.639 € || 715 || 380
2023 || Defizit 1.699.587 € || 715 || 380
2024 || Defizit 5.523.354 € || 715 || 380
2025 || Überschuss 154.434 € || 715 || 380
2026 || Defizit 13.809,905 € || 990 || 400


Heute habe ich mit meinem Vorsatz gebrochen und mir den Wahlkampfprospekt der CDU angesehen. Bis auf den Punkt „Solide Finanzen“ habe ich allerdings die Überschriften nur überflogen. Mein Tip, durchlesen lohnt sich bei der diejährigen Wahl nicht.

Den letzten Punkt habe ich mir doch näher angesehen.
Die Finanzen als letzter Punkt deshalb, weil dieser Punkt der CDU der unwichtigste ist?
Bei einer Haushaltskrise sind Finanzen kein Randthema, sondern ein zentrales Thema. TOP 1. Bei der CDU wohl nicht.

Die Pflicht zur Erstellung eines Haushaltssicherungskonzepts ist das Ergebnis eines massiv defizitären Haushalts.

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