Heute Offenbach-Post (Printausgabe) lesen.
Kritiker dürfen sich bestägtigt fühlen (OP-Printausgabe)
Kriiker z.B.hier
Dort wird beschrieben, wie der Magistrat und die Katastrophenkoalition
den Bürgern vor der Kommunalwahl weismachen wollte, dass es 2026 mit einem Grundsteuerhebesatz B von 990 Prozentpunkten weitergehen könne.
Zunächst sollte die Grundsteuer auf 1.250 Prozentpunkte
angehoben werden. Nach den Bürgerprotesten wurde noch einmal gerechnet und es wurden Einsparungen vorgenommen. Plötzlich lag der notwendige Hebesatz, oh Wunder, nur noch bei 990 Prozentpunkten.
Wohlgemerkt: Dies geschah vor der anstehenden Kommunalwahl und trotz des im HaushaltsPLAN 2026 ausgewiesenen Grundsteuerhebesatzes von knapp 2.500 Prozentpunkten, der zum Haushaltsausgleich erforderlich gewesen wäre.
Nach der Kommunalwahl,
und angesichts der Zugewinne der CDU sowie der Aussicht auf eine Fortsetzung der Katastrophenkoalition, nähert man sich nun dem tatsächlich erforderlichen Hebesatz wieder etwas an. Für 2026 sollen es nun nicht mehr die ursprünglich vorgesehenen 1.250 Prozentpunkte sein, sondern 1.327 Prozentpunkte
Das bedeutet gegenüber 2025 eine Erhöhung
des Grundsteuerhebesatzes um 527 Prozentpunkte. Der Hebesatz A, besonders für Landwirte interessant, steigt in er Planung von 175 auf 900 Prozenzpunkte.
Dem Haushaltssicherungskonzept entnehme ich zudem, dass für 2028 bereits die nächste Erhöhung der Grundsteuer geplant ist.
Grundsteuer 2024 800-Prozentpunkte.
Geplant sind (rückwirkend) in 2026 1.327-Prozentpunkte.
Steigerung 527%.
Beispiel mit einem Messbetrag (Siehe Grundsteuerbescheid) 80,00€
2024: Hebesatz 800% = 640,00€
2025: Hebesatz 990% = 792,00
2026: Hebesatz 1327% = 1062,00
Mehrbelastung ab 2025 mit dem geplanten Hebesatz 422,00€
Siehe auch
» Was mag sich der Stadtverordnetenvorsteher dabei gedacht haben?
» Trotz gewaltiger Grundsteuererhöhung fehlen.269.565€
» Sammeldokument zur Stavo 16.06.2026
» Kommunalwahl 2026. Es wird ein Blindflug
» An die Interessenten der Bürgerinitiative Faire Grundsteuer.





