Projektende Quarzand-Abbau im Eulerwald

Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach
Sandgrube. Q-Sand Dietzenbach

Wie man der Dreieich Zeitung entnehmen kann, ist das Thema Q-Sand in Dietzenbach zu den Akten gelegt.
Laut Herrn Rogg » …einer Schlussstrich-Erklärung in die Offensive gegangen. [..] Einvernehmlich hat man sich darauf geeinigt,
das Projekt Quarzand-Abbau im Eulerwald nicht weiter voranzutreiben. Siehe Dreieich Zeitung

Schrankenschließzeiten und die fehlenden Antworten.

Wartezeiten am Bahnübergang
Wartezeiten am Bahnübergang

Beim letzten Markttag stellte man mir die Frage: „Gibt es etwas über die Schrankenschließzeiten in Ober-Roden zu berichten?“
Eigentlich ja. Laut Stadtverordnetenbeschluss hätte der Magistrat bereits vor der Sommerpause eine entsprechende Anfrage beantworten müssen.

[..]Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt: 1. Bis vor der Sommerpause 2019 sämtliche denkbaren Fördermöglichkeiten für die technische Optimierung der Schrankenschließzeiten am Bahnübergang in Ober-Roden zu eruieren/identifizieren und monetär darzustellen.[..] Quelle: bgb.roedermark.de

Da die Frist verstrichen ist und ich keine Antwort finden konnte, habe ich nachgefragt. „Die Antwort ist noch nicht da.

Üben wir uns in Geduld. Ich denke, die Mitarbeiter der Stadt werden bestimmt mit vielen internen Aufgaben (Umzug, Umstrukturierung usw.) belastet, sodass sie für ihre eigentlichen Aufgaben keine Zeit haben.

Einwand: Die Antwort vom Magistrat hätte schon von dem 1.7.2017 erfolgen müssen.

Andererseits, Fristen verstreichen lassen ist nicht unbedingt etwas Neues.

Zurück zur Natur.

Blumenwiese in Waldacker
Blumenwiese in Waldacker

Ein Statement/ Kommentar
der »AG Grün« der Quartiersgruppe Waldacker
zum Blogbeitrag “Natur zurück in die Stadt“.

Ein hervorragendes Beispiel für ehrenamtliches ökologisches Engagement für Rödermark unter dem Motto: “Natur zurück in die Stadt“ findet man im südlichen Entree des Stadtteils Waldacker. Dort hat die Arbeitsgruppe „AG Grün“ der Quartiersgruppe Waldacker bereits in 2014 eine ehemalige ca. 400 qm große Schotterfläche in Zusammenarbeit mit dem NABU in eine Wildblumenwiese umgestaltet.

Zusätzlich wurden  5 Pflanzinseln mit bienenfreundlichen Stauden als „Schlaraffenland für Insekten“ angelegt. Die Stadt pflanzte eine Nordmann- „Weihnachtstanne“, die im Winter den Ortseingang begrünt.

Die Idee für dieses Engagement zur Förderung von Artenvielfalt entstand  in der Quartiersgruppe nach dem Umbau der Ortsdurchfahrt der B459 in Waldacker. Zahlreiche Bürger Waldackers waren entsetzt über das stark ramponierte Straßenbegleitgrün insbesondere an der Ecke zur Straße „Am Buchrain“.

Unter der Maxime „Waldacker soll schöner und vielfältiger werden“, fanden sich einige Freiwillige der Quartiersgruppe, die in Zusammenarbeit mit dem NABU Rödermark und mit der Genehmigung der Stadtverwaltung die Fläche von Grund auf umgestalteten.

Seitdem wird diese Wildblumen-Fläche von Mitgliedern der „AG Grün“ mehrfach jährlich von unerwünschter Pflanzenaussaat befreit, die Blühsträucher gewässert, die Bankette gemäht und im Herbst gemulcht.

Außerdem setzt sich die „AG Grün“ mit großem Engagement dafür ein, dass die Fläche nicht mit Hundekot und weiterem Abfall verunreinigt wird.

Wir begrüßen ausdrücklich die neu gestartete Kampagne “Natur zurück in die Stadt“ und hoffen auf eine große Beteiligung der Bevölkerung, indem sie die  Artenvielfalt wert schätzt und erhält.

Die OFFENBACH POST berichtete darüber am 28.04.2014.

Emissionshandelssystem (EU-EHS)

Bundestage. Weitere Sektoren im EU-ETS
Bundestage. Weitere Sektoren im EU-ETS

EU-ETS (European Union Emissions Trading System)

Bei einem Downstream-System (wie dem EU-ETS) setzt die Zertifikatpflicht beim Endverbraucher der Energieträger bzw. Emittenten der CO2-Emissionen an.
Bei einem Upstream-Emissionshandelssystem werden Importeure oder Produzenten (weiter gefasst auch Lieferanten und Zwischenhändler) von Energieträgern verpflichtet, somit setzt die Zertifikatpflicht „weiter oben“ („upstream“) in der Wertschöpfungskette an.
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Das EU-Emissionshandelssystem (EU-EHS)
ist ein Kernelement der EU-Politik zur Bekämpfung des Klimawandels und das wichtigste Instrument zur kostenwirksamen Verringerung der Treibhausgasemissionen der Industrie. Es ist der weltweit erste bedeutende und bislang auch der größte Kohlenstoffmarkt. Quelle: ec.europa.eu

Tatsächliche Verringerung der Emissionen.
Das EU-EHS hat gezeigt, dass eine Bepreisung von Kohlendioxidemissionen und ein Handel mit entsprechenden Emissionsrechten funktionieren kann. Die Emissionen der vom System erfassten Anlagen gehen planmäßig zurück – gegenüber dem Beginn von Phase 3 um ca. 8 % (siehe Zahlen für 2016).
Im Jahr 2020 werden die Emissionen der erfassten Sektoren 21 % unter dem Niveau von 2005 liegen.
Im Jahr 2030, nach der Überarbeitung des Systems, werden die Emissionen 43 % niedriger liegen. Quelle: ec.europa.eu

Sektoren
Sektoren

Wie man erkennen kann, fehlt der Schiffsverkehr, Straßenverkehr und Flugverkehr (Verkehrssektor).
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Folgendes ist der Publikation »Deutscher Bundestag zu Nationale bzw. EU-weite Einbeziehung weiterer Sektoren in das Europäische Emissionshandelssystem «entnommen. Siehe

EU_ETS. Die Energiewirtschaft
hat mit fast 39% (2015) den größten Anteil an den deutschen Treibhausgasemissionen; sie resultieren insbesondere aus der Verbrennung fossiler Energieträger in Kraftwerken zur Bereitstellung von Strom und Wärme (auch in den anderen Sektoren). Gegenüber 1990 wurden die Treibhausgasemissionen in diesem Sektor um ca. 26,5% gesenkt.[..]

EU_ETS. Der Industriesektor
ist die zweitgrößte Emissionsquelle mit einem Anteil von knapp 21% an dem Gesamtemissionen – sie kommen aus der Metallindustrie (Eisen und Stahl), der Herstellung mineralischer Produkte (Zement) und bei der chemischen Industrie aus der Herstellung von Grundchemikalien.[..]

Der Verkehrssektor
ist der drittgrößte Verursacher von Emissionen in Deutschland und hat einen Anteil von 17,7% am Treibhausgasausstoß – sie stammen zu 96% aus dem Straßenverkehr, zum Rest aus Schienen, Wasserwegen und nationalem Luftverkehr. Gegenüber 1990 sind die gesamten Emissionen des Verkehrssektors nur geringfügig um etwas mehr als zwei Prozent zurückgegangen[..]

Private Haushalte
sind für fast zehn Prozent der direkten Treibhausgasemissionen verantwortlich. In diesem Sektor fallen fast ausschließlich Emissionen an, die durch die Verbrennung von Energieträgern zur Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser entstehen. [..]

Der Gewerbe/Handel/Dienstleistungs-Sektor (GDH)
trägt mit fast vier Prozent zu den Gesamtemissionen bei. Dabei beziehen sich die Emissionen auf Betriebe, Beherbergungen, Gaststätten, Heime und Handel, die nicht im Sektor der Privaten Haushalte berücksichtigt werden. Der Anteil des Sektors am Endenergieverbrauch in Deutschland liegt mit 15% fast dreimal höher[..]

Der Anteil der Abfall- und Kreislaufwirtschaft
an klimarelevanten Gesamtemissionen in Deutschland beträgt ca. ein Prozent – dazu gehören vor allem Emissionen aus der Abwasserbehandlung und Emissionen aus Deponiegasen.

Die Landwirtschaft
hat einen Anteil an den Gesamtemissionen von ca. acht Prozent, was einen leichten Anstieg bedeutet. Anders als bei den übrigen Sektoren sind die wesentlichen Treibhausgasemissionen nicht CO2-Emissionen, sondern insbesondere stark klimawirksame Methan[..]

Der Landnutzungs-, Landnutzungsänderungs- und Forstwirtschaftsektor (LULUCF)
wies im Jahr 2015 netto eine Reduktion um 14,6 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente auf. Der Sektor wirkt als Senke, also als CO2-Speicher.[/p]

Diskussionsstand und deutsche Studienlage zur Einbeziehung weiterer Sektoren in den EU-ETS
Im politischen Prozess zur Ausgestaltung der vierten Handelsperiode des EU-ETS ab 2021 spielte eine sektorielle Ausweitung des EU-ETS kaum eine Rolle. Konkret wurden Bestrebungen zur Einbeziehung weiterer Sektoren in den EU-ETS nur seitens des EU-Parlaments (EP) formuliert. Neben liberalen Stimmen9 auch im EU-Parlament, die für einen neu gestalteten und ausgeweiteten Emissionshandel eintreten, hat sich das EU-Parlament explizit für die Einbeziehung des Schiffsverkehrs in diesen ab 2023 ausgesprochen, wenn die Internationale Maritime Organisation nicht bis 2021 ein dem ETS vergleichbar effizientes System auf den Weg gebracht haben sollte.

Grundsätzlich eröffnet die EU aber die Möglichkeit,
weitere Sektoren (national, nach Genehmigung) in den EU-ETS einzubeziehen. Dazu heißt es beispielsweise in den klimapolitischen Ratsschussfolgerungen von 2014 zum Verkehrsbereich (als Nicht-ETS-Sektor-Bereich) unter der Herausstellung seiner Bedeutung für die Treibhausgasminderung, dass daran erinnert werde, dass Mitgliedstaaten den Verkehrssektor eben auch in den EU-ETS einbeziehen könnten:

Eine mögliche Teilnahme des Verkehrssektors
am EU-ETS könnte über eine Verpflichtung zum Kauf von Zertifikaten beim Verkauf von Mineralöl und Mineralölprodukten erfolgen. Tankstellen und Raffinerien würden die Kosten für die Zertifikate an die Endkunden weitergeben. Die Auswirkungen auf die Benzinpreise wären voraussichtlich relativ gering.

Police Paper. Emissionshandel vs. CO2 Steuer

Police Paper. Emissionshandel vs. CO2 Steuer
Police Paper. Emissionshandel vs. CO2 Steuer

Die CO2-Steuer bzw. CO2-Abgabe legt dagegen einen Preis(aufschlag) fest, der mittelbar ebenfalls zur ge-wünschten Einhaltung der Minderungsziele führen soll. Bei einem Emissionshandelssystem ist also der Gesamt-ausstoß an Emissionen staatlich limitiert, der Preis wird hingegen frei im Markt gebildet. Dieser Mechanismus führt somit zu dem Ergebnis, das für den Klimaschutz re-levant ist: die Reduzierung von Treibhausgasen. Bei einer CO2-Steuer dürfen hingegen unbegrenzt Emissionen verursacht werden, jedoch ist der Preis für eine Einheit an ausgestoßenem CO2 staatlich festgelegt. Unklar ist hier jedoch, ob dieser politisch bestimmte Preis den gewünschten Klimaschutzeffekt einer Reduktion erzielen kann. Quelle: Freiheit.org

Nach dem Lesen der beiden Papiere „Aufbruch zu einer neuen Klimapolitik“ und „Police Paper. Emissionshandel vs. CO2 Steuer“ dürfte meiner Meinung nach für das KLIMA die Entscheidung für den Emissionshandel der bessere Weg sein. Für die Politik wahrscheinlich die Klima-Steuer.

In der Offenbach Post kann man dazu lesen: „Die Wirtschaft stottert, die Steuerquellen sprudeln nicht mehr so üppig; welcher Politiker könnte da widerstehen, wenn Bürger, angefühtrt von Greta und ihren Jüngern, geradezu um höhere Steuern betteln – dem Klima zuliebe?“ Quelle: Offenbach Post. Kommentar von Georg Anastasiadis.

Gessler Service GmbH feiert im „Park45“ den Baufortschritt

Neuansiedlung in Eppertshausen.

Die neue Visitenkarte des „Park45“ nimmt kontinuierlich Gestalt an: Seit fünf Monaten befinden sich Zentrale und Lager der Gessler Service GmbH im Bau – an prominenter Stelle im nördlichsten Zipfel des Eppertshäuser Gewerbegebiets, als Erstes sichtbar für alle, die es aus Richtung Urberach von der andienenden B45 ansteuern. Weiter bei OP-Online