Entsetzen über schwache Beteiligung

Mühlheim. Wahl des Bürgermeisters
Mühlheim. Wahl des Bürgermeisters

Katastrophal, traurig unverständlich beschreiben die Mühlheimer die dürftige Beteiligung an der Bürgermeisterwahl. 40% haben ihre Stimmen abgegeben. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online

In der Printausgabe der Offenbach Post vom 18.03.2023 kann man im Notizbuch der Woche von Herrn Jan Lucas Frenger lesen, dass es nicht an den Kandidaten lag. Die Kandidaten haben ordentlich geackert.

Bei der Bürgermeisterwahl 2019 in Rödermark sah es ähnlich schlimm aus. Hier haben auch weniger als die Hälfte der wahlberechtigten Bürger (48.93%) ihre Stimme abgegeben. Über die %-Zahl könnte sich der Bürger seine Gedanken machen. Aber was steckt genau hinter den Zahlen?

Von 20.824 Wahlberechtigten haben 5.593 den Bürgermeister gewählt. Im Umkehrschluss, haben 15.231 Bürger den Bürgermeister nicht gewählt. Der ehemalige Bürgermeister Kern hat die vorstehende Beschreibung –nicht gewähltnach der Kommunalwahl 2016 genutzt..
Die Zahlen zeigen deutlich das Desinteresse der Rödermärker Bürger an den Wahlen bzw. dem politischen Geschehen (nicht nur) in der eigenen Kommune.

Ein ähnliches Ergebnis zeigt auch die Kommunalwahl 2021 . Hier lag die Wahlbeteiligung bei 52,43%

Ich denke, dass sich die leicht höhere Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2021 zu 2016 damit begründen lässt, weil in 2021 am gleichen Wahltag nicht nur Kommunalwahl, sondern auch die Bürgermeisterwahl stattgefunden hat.
 
Bei der Kommunalwahl in 2016 lag nämlich die Wahlbeteiligung bei schlappen 47,3% bei 20.403 Wahlberechtigten. Die Enttäuschung über diese schlechte Wahlbeteiligung kommentierte der damalige Bürgermeister Roland Kern
[..]im Sinne des athenischen Staatsmanns Perikles 400 v.Chr., von dem der Satz überliefert ist: ‚Wer an den Dingen seiner Stadt nicht Anteil nimmt, ist keine stiller, sondern ein schlechter Bürger.‘ [..]Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hat keinen Anteil genommen an dem Ereignis, das uns zu dem heutigen Abend geführt hat. 52,7 Prozent sind nämlich der Wahl am 6. März ferngeblieben. „Schlechte Bürger“ kann ich dazu nur sagen – und ich habe nicht das geringste Verständnis für diese bürgerschaftliche Ignoranz. [..] Quelle: Stadt Rödermark

Wie das Beispiel aus Mühlheim zeigt, gibt es die Politikverdrossenheit nicht nur in Rödermark.
Den Kommunalpolitikern in Rödermark kann man, wie auch denen aus Mühlheim nicht nachsagen, dass es zu Wahlkampfzeiten an Engagement fehlt. Da wird um jede Stimme gekämpft. Aber wie sieht es in den Zeiten zwischen den Wahlterminen aus?

Die Gründe für eine schlechte Wahlbeteiligung könnte man in den getätigten Wahlversprechen suchen, die sich später als heiße Luft und Wahlkampfgetöse herausstellen. Z.B. Gewerbegebiet Germania. Aber; ein Wahlversprechen kann man bedenkenlos brechen. Der Bürger hat das bis zur nächsten Wahl wieder vergessen oder überhaupt nicht mitbekommen.

Das Gedöns darum, dass ein Grüner Bürgermeister alles darangesetzt hat, dass ein CDUler Bürgermeister wird, könnte man als Grund aufführen. Auch das war nach zwei Jahren vergessen. Die Tatsache, dass ein Bürgermeister einen erteilten Auftrag der Stadtverordneten nicht bearbeitet, jedenfalls ist mir das Gegenteil nicht bekannt, dürfte den wenigsten bekannt sein. Dass es sich hierbei um eine Vorgehensweise handelt, die der Einnahmeseite der Stadt gewaltig schaden könnte, kommt in der Bevölkerung nicht an. Hat man festgestellt, das sich die CDU im politischen Rödermark vom Koch zu Kellner zurückentwickelt hat? Könnte das der Grund sein. –Die machen ja eh alles um an der Macht zu bleiben. Selbst dann, wenn sie Kellner im eigenen Gasthof werden..- Kommt es in der Bevölkerung an, dass unsere Infrastruktur mehr und mehr die Bach runtergeht? In einem bestimmt nicht preiswerten Gutachten wurde der Stadt die Summe mitgeteilt, die nötig wäre, um die Straßen nicht total verkommen zu lassen. Wem ist schon bekannt, dass drei extern erstellte Einzelhandelskonzepte/Fortschreibungen für viel Geld in Auftrag gegeben wurde, aus dem die Stadt keine erkennbaren Schlüsse gewonnen bzw. umgesetzt hat? …..usw.

In der Breite der Bevölkerung dürften dies den wenigsten bekannt sein und deshalb wohl auch kein Grund für eine schlechte Wahlbeteiligung. Selbst eine Grundsteuererhöhung wird nur kurz für Aufregung sorgen. Viele Bürger kennen weder den Hebesatz noch kennen die den Betrag, den sie zu zahlen haben. Wenn der Bürger am Jahresanfang den Betrag bar bei der Stadtkasse abliefern müssten, dann wäre die Situation eine völlig andere.

Die wenigsten im Ort kennen oder wissen von den Tricks der altgedienten Parteimitglieder bzw. Stadtverordneten. Auch wenn diese Tricks zum gegebenen Zeitpunkt durch die Presse gehen.


Ich sehe die Gründe für eine schlechte Wahlbeteiligung eher darin,
dass man von den gewählten Stadtverordneten zu wenig von ihrer Arbeit hört. In regelmäßigen Abständen SCHRIFTLICH im WEB über das berichten, für das man sich hat wählen lassen, wäre schon mal ein Anfang. Ein Bericht von der Stadtverordnetenversammlung (StaVO), das wären im Jahr sechs Berichte, wäre nicht schlecht und dürfte von jeder Fraktion stemmbar sein.

Die einfachste und beste Lösung für den Bürger ist nicht erwünscht.
Ganz toll wäre es, wenn in Rödermark die Neuzeit anbrechen würde. Man sollte die digitalen Möglichkeiten nutzen und die Stadtverordnetenversammlung per Streaming in die Wohnzimmer übertragen. Dann würde die Redner der Fraktionen bei der Stadtverordnetenversammlung auch gehört werden. Bisher sind die Reden mehr oder weniger ein lockeres Gespräch unter anwesenden Kollegen der Fraktionen. Die Presse ist mittlerweile auch nur noch in abgespeckter Stärke anwesend.
Beispiel: Eine Live-Übertragung (Streaming) aus dem Kreistag. Übertragung aus der Kulturhalle Rödermark

In Rödermark können sich einige ältere Mitglieder der Stadtverordneten NOCH dagegen wehren. Aber irgendwann ist auch deren Zeit gekommen, dass die ihren Hut zu nehmen und sich in den Ruhestand begeben. Endlich könnte dann auch die Zeit gekommen sein, dass auch diejenigen die Stadtverordnetenversammlung (StaVO) daheim am heimischen PV verfolgen, die:

  • auf der Empore der Kulturhalle die gesprochenen Worte nicht mehr verstehen können
  • krankheitsbedingt nicht teilnehmen können
  • die/derjenige(n), der/die sich über den herein wabernden Küchengeruch der Gaststätte beklag(t)en()

Das wäre ein Segen für viele.


Fairerweise muss angemerkt werden, dass einige Fraktionen regelmäßig offene Fraktionssitzungen abhalten und diese auch über Web und Printmedien ankündigen. Hier ein Beipiel


Interesse an der Stadtverordnetenversammlung (Stavo)
Von den 20824 Wahlberechtigten gehen im Schnitt 24.08 zur Stadtverordnetenversammlung.
(20824 Wahlberechtigte zur Bürgermeisterwahl 2019)
Der prozentuale Anteil der wahlberechtigten Bevölkerung mit Interesse an einer Sitzung der StaVo wäre damit: 0.1156%


Rödermark intern
Wann wird die Verwaltung damit beginnen, ihren EIGENEN Auftrag und von den Stadtverordneten mit Mehrheit beschlossen, ein Sonder- und Gewerbegebiets nördl. der Germania zu ermöglichen, umzusetzen. Prüfung eines Sonder- und Gewerbegebiets nördl. Germania
Der Beschluss erfolgte am 9.02.2021. Irgendein Fortschritt ist für mich nicht zu erkennen.

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CDU zerlegt sich selbst.

CDU zerlegt sich selber
CDU zerlegt sich selber

Meinung festgehalten.
Mal sehen, wie es enden wird.
Was sagte Laschet heute: „Es darf so nicht weitergehen!“
Ist bei der CDU Rödermark noch nicht angekommen.

Für mich ist die CDU der Wahlverlierer der letzten Kommunalwahl. Ich hatte mit einem Plus von drei Sitzen gerechnet. Geworden sind es drei Sitze weniger und nun ist sie mit dem Wahlgewinner AL/Die Grünen gleichauf. Der Satz in der Pressemeldung der Grünen Rödermark „[..]will es noch mal mit der CDU versuchen und in Verhandlungen über die Bildung einer Koalition[..]“ zeigt das Selbstbewusstsein, mit dem die Grünen (mit Recht) in die kommenden Koalitionsverhandlungen gehen werden. So reden Sieger.

Vor der Wahl hat die CDU bemängelt, dass man in der Flächenpolitik und Baupolitik mit dem Koalitionspartner AL/Die Grünen zu wenig erreicht hat. Und genau mit dieser Wählervereinigung, die die CDU an das Erreichen ihrer Ziele gehindert hat, geht man in Gespräche zu einer weiteren Zusammenarbeit. AL/Die Grünen „will es noch mal mit der CDU versuchen „ kommt wie einer Demütigung daher. Ohne die vor der Wahl von AL/Die Grünen abgelehnte Flächenentwicklung könnte es in Rödermark sehr schnell zu finanziellen Problemen kommen. Der Worst Case wäre, dass große Gewerbesteuerzahler Rödermark verlassen werden.

Ist die Angst der CDU, mit einer anders gelagerten Konstellation keine satte Mehrheit zu haben, so groß, dass man die seit Jahren bestehende Koalition unter Denkmalschutz stellt.
Ich finde, zu kurz gedacht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass durch diese, nennen wir die man –Stillstandskoalition– die Arbeit des Bürgermeisters nicht leichter wird und sich bei den Grünen schon heute eine(r) für die kommende BM-Wahl warm läuft. Das Warmlaufen ist um ein Vielfaches erfolgversprechender, wenn die eigene Wählervereinigung die treibende Kraft einer Rödermärker Koalition ist.

Wir hatten über Jahre einen grünen Bürgermeister. Wird der kommende Bürgermeister eine grüne Bürgermeisterin sein?

Siehe auch
» 14.02.2021 CDU „Zehn Jahre lang nichts gemacht [..] Flächen- und Baupolitik in Rödermark“
» 25.03.2021 -Weiter So- gewinnt an Gestalt. Die Weiter So Fraktion (WSF).
» 20.04.2021 Andere Liste und CDU verhandeln über dritte Koalition


Rödermark intern
Wann wird die Verwaltung damit beginnen, ihren EIGENEN Auftrag und von den Stadtverordneten mit Mehrheit beschlossen, ein Sonder- und Gewerbegebiets nördl. der Germania zu ermöglichen, umzusetzen. Prüfung eines Sonder- und Gewerbegebiets nördl. Germania
Der Beschluss erfolgte am 9.02.2021. Irgendein Fortschritt ist für mich nicht zu erkennen.

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Mein Glückwunsch an Carsten Helfmann.

Wahl des Bürgermeisters
Wahl des Bürgermeisters

[..]Der frisch wiedergewählte Bürgermeister war gestern Abend nach Auszählung der 1983 Stimmen von 4694 Wahlberechtigten wieder ganz der Alte. Und mit seinem Wahrergebnis von 89,07 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von immerhin 42,25 Prozent hoch zufrieden.[..]
Lesen Sie den Artikel bei OP-Online

Außen hui, innen pfui.

Ein Trio, gebildet von Roland Kern, Eckhard von der Lühe und Stefan Gerl, bestimmeden inhaltlichen und personellen Kurs von oben herab. „Kungelei mit der CDU“ werde über die Köpfe der Mitglieder hinweg praktiziert. Von „Basisdemokratie“ sei zwar viel die Rede –doch die Realität sehe leider anders aus, kritisiert Schaap.
Kern hat den grassierenden Unmut sehr wohl registriert. Der scheidende Bürgermeister, der seit knapp 40 Jahren als Gründervater und Lichtgestalt der AL im Rampenlicht steht, zeigt sich selbstkritisch. Quelle Dreieich Zeitung.

Lesen Sie den Artikel in der Dreieich Zeitung und ordnen Sie gedanklich die Dinge ab der Bürgermeisterwahl 2017 neu ein. Alles geplant und durch die verkürzte Wahlzeit von BM Kern ab 2017 erfolgreich beendet worden.


Rödermark intern
Streicht den Doppelhaushalt 2024-2025.
Konzentriert euch auf das Wesentliche. Schaut, dass ihr den Fehlbetrag von 10 Millionen Euro im Haushalt 2024 in die Nähe der " Genehmigungsfähigkeit" bekommt, ohne dass die gesamten Rücklagen schon in 2024 aufgebraucht werden.

AL/Die Grünen. Geklüngel um Posten mit Folgen.

[..]Aus Protest gegen das Nominierungsverfahren für die Erste Stadträtin sind in Rödermark fünf grüne Parteimitglieder ausgetreten. Der Parteilose Karsten Falk ist nun weiterer Bewerber.[..]
Quelle: OP-Online

Verwunderlich.
Die knappe Bemerkung von Parteivize von der Lühe »bedauere Demirdövens Entscheidung« ist doch ein wenig dünn. Immerhin hat mit Frau Demirdöven nicht irgendeine die AL/Die Grünen verlassen, sondern die stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Mal sehen, ob der Fraktionsvorsitzende Herr Gerl sich zu dem Verlust in seiner Fraktion zu Wort meldet?

Wobei.
Im OP-Artikel steht in Bezug auf Frau Demirdöven »Rückzug«. In diesem Artikel steht »Demirdöven verlässt AL«
Ich glaube aber, »verlässt/ausgetreten« ist richtig.

Tenor.
Reisende soll man nicht aufhalten! Sind ja nur fünf von 100!

So hatten sich die Väter des „politischen Rödermarkplans“ die finale Umsetzung wohl doch nicht vorgestellt.

So ganz nebenbei.
Kurz vor Frau Demirdöven hat auch Herr Daum die Fraktion der AL/Die Grünen verlassen.

„Politischer Rödermarkplan“ siehe unter Stadtratswahl. Gefahr erkannt. Gefahr gebannt.


Rödermark intern
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Stadtratswahl. Gefahr erkannt. Gefahr gebannt.

Perihan Demirdöven hat ihre Stadtratskandidatur niedergelegt. Bei der Nominierung zur Ersten Stadträtin unterlag Frau Demirdöven mit 17 zu 29 Stimmen.

Vorbereitende Maßnahmen?
Vorbereitende Maßnahmen?

»Im Wahlgang unterlag Perihan Demirdöven dann mit 17 zu 29 Stimmen. Es gab eine ungültige Stimme und zwei Enthaltungen.« Siehe OP-Online.

Durch den Rückzug von Frau Demirdöven, konnte mit Herrn von der Lühe wieder eine sichere Stimme in der Stadtverordnetenversammlung installiert werden. »Da haben wir noch mal Glück gehabt» könnte so manch Grüner jetzt denken. (Anmerkung. Die Stadtverordneten wählen die/den künftige(n) Stadträtin/Stadtrat.

Die grüne Kandidatenkür wirkt nach. Perihan Demirdöven hat nach acht Jahren ihr Mandat im Stadtparlament niedergelegt. Für sie rückt Partei-Vize Eckhard von der Lühe in die AL-Fraktion nach.
Perihan Demirdöven begründete ihren Rückzug gestern auf Anfrage unserer Zeitung nur knapp: „Es gab Differenzen im Verfahren um die Nominierung.“
Quelle: OP-Online

Nachdenklich.
Warum genau jetzt, Frau Demirdöven? Warum vor der Wahl? Durch diese Aktion dürfte man den vor 2 1/2 Jahren geschmiedete „politische Rödermarkplan“ wieder auf etwas bessere Füße gestellt haben.
Den „politischen Rödermarkplan“ könnte man als schlechtes Beispiel für die Kommunalpolitik direkt verfilmen. Und da wundert sich so mancher, insbesondere der scheidende Bürgermeister, über die schwindende Wahlbeteiligung (abgesehen von der letzten Europawahl). Zu wundern braucht man sich nun wirklich nicht.

„Politischer Rödermarkplan.“

Der Erste Stadtrat Rotter gewinnt 2017 die Bürgermeisterwahl und dadurch wird der Posten „Erster Stadtrat“ frei. Die Stadtverordneten (Mehrheit AL/Die Grünen und CDU) wählen schon 2017 den NEUEN „Ersten Stadtrat.“ Natürlich eine(r) aus den Reihen der Grünen. So jedenfalls sieht es wohl ein Teil des Koalitionsvertrags vor.
Der fein ausgeklügelte Plan zur Machterhaltung konnte so nicht umgesetzt werden. Plan B fand seine Anwendung.

2017
Bürgermeisterkandidat der Grünen war zunächst Karl Schäfer. Ein Kandidat mit wenig Aussicht auf Erfolg (wohl auch mit Absicht). Die CDU wollte Jörg Rotter (der auch BM werden sollte) in den Wahlkampf schicken. Jörg Rotter musste wegen Krankheit absagen.
Teile der CDU stellten mit Carsten Helfmann ein Schwergewicht, mit sehr guten Aussichten auf den Bürgermeistersessel, auf. Karl Schäfer dadurch weiter stark geschwächt.
Plan B der Grünen.
GAU für den „politischen Rödermarkplan.“ Wird Helfmann Bürgermeister, ist für die Grünen in 2019 der Posten „Erste Stadtrat“ sehr unsicher und evtl. auch der Fortbestand der Koalition. In 2017 kann man keinen neuen „Ersten Stadtrat“ wählen, weil Herr Rotter diesen bis 2019 belegt. Bürgermeister konnte er ja 2017 nicht werden.
Dann trat der amtierende Bürgermeister auf die Bühne. Die Grünen trennten sich von ihrem Kandidaten Karl Schäfer und Bürgermeister Kern stellte sich zur Wiederwahl, die er dann auch hauchdünn gewinnen konnte. Für sechs Jahre Amtszeit war BM Kern nicht zu gewinnen. 2 ½ Jahre müssen reichen. Im Juni 2019 finden die turnusmäßigen Stadtratswahlwahlen statt. Durch den Rücktritt von Bürgermeister Kern, passend zur Wahl des neuen „Ersten Stadtrats“, musste Anfang 2019 ein neuer Bürgermeister gewählt werden.

Der Plan scheint aufzugehen. BM Schwarz, Erster Stadtrat Grün. Alles genauso wie es der Bürger wollte.

[Einklappen]

 
Siehe auch
AL/Die Grünen. Geklüngel um Posten mit Folgen.
Dr. Karsten Falk bewirbt sich als Erster Stadtrat
Bürgermeisterwahl findet immer weniger Interessierte.
BM Kern -Schlechte Bürger-. Kern beschimpft die Nichtwähler.

Rödermark intern
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Bürgermeisterwahl findet immer weniger Interessierte.

Wahl des Brgermeisters
Wahl des Brgermeisters

Vorweg. Heuchelei ist nicht meine Sache. Darum kann ich auch keinen „Herzlichen Glückwunsch“ an den Sieger der Bürgermeisterwahl senden. Würde ich dies aus lauter Höflichkeit tun, würde man mich der Heuchelei bezichtigen.

Bürgermeisterwahl findet immer weniger Interessierte.
Kommt bald keiner mehr zur Wahl?

Bürgermeister Kern zur letzten Kommunalwahl.
[..]Dass Sie meiner vom Gesetz vorgeschriebenen Einladung gefolgt sind, weiß ich sehr zu schätzen. Sie erweisen sich damit als „gute Bürger“ im Sinne des athenischen Staatsmanns Perikles 400 v.Chr., von dem der Satz überliefert ist: „Wer an den Dingen seiner Stadt nicht Anteil nimmt, ist keine stiller, sondern ein schlechter Bürger.“ Sie, die neuen Stadtverordneten, nehmen aber nicht nur Anteil an den Dingen der Stadt, Sie übernehmen sogar Verantwortung – und das kann man nicht hoch genug einschätzen. Und dafür gebührt Ihnen der Dank Ihrer Stadt, den ich hiermit in aller Form ausspreche!
 
Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hat keinen Anteil genommen an dem Ereignis, das uns zu dem heutigen Abend geführt hat. 52,7 Prozent sind nämlich der Wahl am 6. März ferngeblieben. „Schlechte Bürger“ kann ich dazu nur sagen – und ich habe nicht das geringste Verständnis für diese bürgerschaftliche Ignoranz. Andererseits erfreuen wir uns in unserer Stadt mit den zahlreichen Vereinen, Kirchen und Initiativen in den Stadtteilen und Wohngebieten eines bürgerschaftlichen Engagements, auf das wir wirklich stolz sein können. Das sind die tragenden Säulen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Quelle: Parlament stellt Weichen für die kommenden fünf Jahre

Die Wahlbeteiligung (47,3%), die Herr Kern anspricht, war die bei der vergangenen Kommunalwahl.
Die Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl in 2017 und 2019 war etwas besser, aber trotzdem grottenschlecht. Mag ja sein, dass die Wahlbeteiligung sich im Bundesdurchschnitt bewegt. Betrachte man die Wahl einmal von einer anderen Seite her. Nur ca. 25% der Wahlberechtigten haben sich für den kommenden Bürgermeister entschieden. Bestimmt kein spezielles Phä­no­men für Rödermark.

» Bürgermeisterwahl 2017. Wahlbeteiligung erster Wahlgang 53.7%
» Bürgermeisterwahl 2017. Wahlbeteiligung Stichwahl 50
» Bürgermeisterwahl 2019. Wahlbeteiligung erster Wahlgang 48,93%
 
Siehe auch
Jörg Rotter (CDU) löst Roland Kern (AL/Die Grünen) als Bürgermeister ab


Rödermark intern
Streicht den Doppelhaushalt 2024-2025.
Konzentriert euch auf das Wesentliche. Schaut, dass ihr den Fehlbetrag von 10 Millionen Euro im Haushalt 2024 in die Nähe der " Genehmigungsfähigkeit" bekommt, ohne dass die gesamten Rücklagen schon in 2024 aufgebraucht werden.

Berichtet Rotter bei den Podiumsdiskussionen hauptsächlich von seinen Blicken in die Glaskugel?

Für einen BM-Kandidaten die Quelle der Weisheit?
Für einen BM-Kandidaten die Quelle der Weisheit?

Ein ganz böses Spiel mit der Hoffnung der Urberacher?
Sagte Herr Rotter bei der letzten Podiumsdiskussion zur KL/Trasse nicht: „In Messel findet ein Umdenken statt? Wie hatte ich geschrieben?“ Er erwähnte, dass es in Messel ein Umdenken in Bezug auf die K/L Trasse gibt. Da kann man nur hoffen, dass dies auch die Messeler wissen.

Was kann man heute in der Offenbach Post vom Messeler Bürgermeister lesen? »Diese Trasse (Anm. K/L Trasse) ist völliger Quatsch« und weiter »in Rödermark sei Bürgermeisterwahlkampf, da wird halt was aus dem Hut geholt«. Quelle: OP-Online. Demnach gibt es kein Umdenken.

Es gab ein Gespräch in Wiesbaden. Ein Gesprächsprotokoll darüber wird nach Genehmigung von der Stadt zur Verfügung gestellt. Erst dann sehen wir klarer.

Damit hat die Glaubwürdigkeit, zu dem, was Herr Rotter im Wahlkampf gesagt hat, schweren Schaden erlitten.
 
Man kann Herrn Rotter nur empfehlen, seine Glaskugel umzutauschen. Die im Einsatz befindliche scheint kaputt zu sein.

Der neue Alltag in Rödermark? 🙁

Nachtrag
Zur Klarstellung. Die K/L-Trasse wird angesprochen. In diesem Artikel geht es NUR darum, die Aussagen von Bürgermeiser Larem (Messel) und dem Ersten Stadtrat von Rödermark aufzuzeigen.

Siehe auch
Probleme einiger Anwohner vom Bürgertreff.

NS
Mir fällt ein Stein vom Herzen, dass die OP berichtet hat. Meine Nachfragen in Messel deuteten an, was der BM jetzt in der OP geäußert hat. So sind meine gewonnenen Auskünfte richtig und mein vorgefertigter Artikel wird jetzt durch diesen, der mehr Glaubwürdigkeit besitzt, ersetzt.

Im März 2021 ist Kommunalwahl.
Hier mehr zur Kommunalwahl 2021 im Kreis Offenbach

» Kandidaten Stadtverband FDP Rödermark
» Leistungsbilanz Stadtverband FDP Rödermark


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Offenbach Post zur Podiumsdiskussion bei der Kolpingsfamilie.

Bürgermeisterwahl
Bürgermeisterwahl

Die Offenbach Post stellt bei OP-Online den Verlauf einer „Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl“ bei OP-Online bereit.
Was auffällt.
Dazu muss ich ein wenig weiter ausholen. Mir wurde in einem Kommentar vorgeworfen, nicht neutral zu sein. Meine Antwort auf diesen Kommentator: [..]Vollkommen richtig ist die Feststellung mit der Vorliebe zu einem anderen Kandidaten. Mal vollkommen egal welche bzw. von wem man Veröffentlichungen zu lesen bekommt. Farblich sind diese immer etwas eingetönt. [..]

Zu den Antworten im OP-Artikel stand
der Fragesteller bzw. man soll wissen, wer diese Frage gestellt hat. Die Frage nach dem Lebenslauf wurde anonym gestellt.

  • Herr Löw, hat Prof. Dr. Klau diese Frage gestellt?
  • Herr Löw, hat ihr Kollege Pelka, der diese Frage als Vertreter der OP aus einem ?Leserbrief? an den Kandidaten stellte, einen Namen genannt?
  • Herr Löw, wo und wann kam von Herrn Klau der Vorwurf? » Als Professor Ragnar Klau Jörg Rotter vorwarf (so bei OP-Online.)
  • Wurde der Name nicht von Herrn Rotter ins Spiel gebracht? Herr Rotter bezog sich auf einen Mailverkehr; auf eine einseitigen Mailverkehr. Eine Antwort hat es nie gegeben.
  • Wie kommt Herr Rotter darauf, dass die von Herrn Pelka anonym gestellte Frage von Herrn Klau kam? Alles rein spekulativ.
  • Selbst wenn es zugetroffen hätte, dass der anonyme Fragesteller Herr Klau gewesen ist, gehörtes es sich nicht, die Anonymität aufzuheben. Aber es hat sichtbar Spaß gemacht. Man war offensichtlich vorbereitet es so zu machen wie getan.

So kann man nicht vorgehen. Das mehrere Bürger Interesse an dem angeforderten Dokument haben, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren.

Zur Klarstellung (in Hinblick auf abgegebene Kommentare).
Das Thema -LEBENSLAUF- bekam in meinem Blog den etwas größeren Rahmen nicht deshalb, weil es um einen Lebenslauf von Herrn Rotter ging. Mir sind die Lebensläufe von Herrn Rotter, Falk oder Schülner völlig Wurst. Ich investiere auch keine Zeit in das Thema – LEBENSLAUF- (Lebenslauf nur exemplarisch), sondern darin, wie ein evtl. kommender Bürgermeister eine für ihn wohl unangenehme Bitte -ABARBEITET-. (Könnte ja auch eine kritische Anfrage zu seiner Arbeit sein.) Eine Bitte, die wohl mehrere Bürger an ALLE Kandidaten haben. Konfliktkompetenz ist im Würfel der Soft Skills für Führungskräfte vorhanden. Und nach der Vorgehensweise zu urteilen, die Herr Rotter hier angewendet hat, scheint dieser Baustein komplett zu fehlen. Siehe
Die Gründe für eine solche Bitte spielen absolut keine Rolle. Da man immer wieder von unseren Politkern etwas von Transparenz und Zuhören hört, wäre die Bitte zu erfüllen die einfachste Sache der Welt gewesen.

Ein weitere Punkt der auffällt.
Keine Zeile zu der Frage – Fristüberschreitung bei Aufträgen der Stadtverordneten in Bezug auf Ortsumgehung -.
Kein Wort dazu, dass es hier gravierende Unterschiede in der Beurteilung der – Fristeinhaltung – gab. Ein Stadtverordneter behauptete, die Frist ist verstrichen und die Stadtverordneten haben KEINE Information erhalten. Herr Rotter dagegen behauptete, es gab Zwischenberichte.
 
Hier als Ergänzung zu einer offenen Mail an Herrn Rotter und Frau Schülner.
Frau Schülner hat, so wie es sich gehört, auf eine an Sie und Herrn Rotter gestellte Mailanfrage geantwortet.
Siehe
Keine Zeile dazu, dass es hier gravierende Unterschiede in der Beurteilung der -ABARBEITUNG- von Aufträgen der Stadtverordneten durch den Magistrat gibt. Siehe: Da sagt doch einer nicht die Wahrheit.

Mag ja sein, dass der Berichterstatter der OP eine solche Lappalie als nicht erwähnenswert erachtet. Als erwähnenswert betrachte der Berichterstatter aber:
Heftiger Beifall bewies, was das Publikum von dieser Detailversessenheit hielt.
So sind die mal eben, die Berichterstatter!
Das zur „Neutralität“ anderer Medien. 🙂

Wissen sollte man, dass hier in diesem Blog nicht nur meine Meinung Niederschlag findet. Ich veröffentliche auch -Gastbeiträge- hinter denen ich nicht stehe. Ich schreibe auch von Themen, auf die ich angesprochen werde. Dazu gehörte auch -Lebenslauf-.
Achten Sie auf den kommenden Mittwoch. Da kommt so ein Gastbeitrag. Dazu kann ich auch keine Meinung haben, weil ich nicht zu dem Kreis der Betroffenen gehöre.

BTW:
Was man als Blogbetreiber so alles mitbekommt. Alleine die nicht veröffentlichten anonymen Kommentare haben es in sich. Nicht nur bezogen auf Erster Stadtrat. Ganz zu schweigen von den mir zugestellten Mails.
Man bekommt sehr tiefe Einblicke in bestimmte Vorgänge und dadurch auch einen anderen Blickwinken. Mehr, als wenn man nur die Presse als Informationsquelle zur Verfügung hat. Im Gegensatz zu manch anderen, werde ich Informationen aus einem Mailverkehr nicht breittreten. Ein so schäbiges Verhalten ist nicht meine Sache.

Siehe auch
Brausender Applaus. Bürgermeisterkandidat Rotter filetiert einen Bürger


Rödermark intern
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