Hält in Rödermark die Koalition?

Trennung
Trennung

Hält in Rödermark die Koalition? Diese und andere Fragen behandelt Herr Köhler heute in der Dreieich Zeitung.

[..]Ob die schwarz-grüne Allianz auch über die nächste Kommunalwahl im Frühjahr 2021 hinaus Bestandhaben wird, bleibt abzuwarten. Zum Zankapfel und Spaltpilz könnte sich folgende Fragenketteentwickeln: Soll Rödermark weiter wachsen? Wenn ja: An welchen Stellen? Und in welcher Dimension?[..] Quelle Dreieich Zeitung

AL/Die Grünen. „Belebung statt Zerstörung der Ortskerne!“

Wartezeiten am Bahnübergang
Wartezeiten am Bahnübergang

AL spricht sich gegen eine Bahnunterführung auf der Dieburger Straße aus.

Am 08.11.2019 brachte Bürgermeister Rotter (CDU) die Bahnunterführung in Ober-Roden (Dieburger Straße) mit dem Hinweis «die Bauvewaltung soll prüfen, ob der Übergang in Ober-Roden in das Programm aufgenommen werden kann.» wieder ins Gespräch. Siehe auch: Bundes-Millionen für Bahnunterführung in der Dieburger Straße?

Auch die Freien Wähler Rödermark befürworten die Bemühungen, sich für eine Bahnunterführung stark zu machen. Siehe Pressemeldung vom 8.11.2019

Beide, der Bürgermeister (CDU) und auch die Freien Wähler FWR beziehen sich auf Pressemeldungen und auf eine wohl noch nicht veröffentlichte Gesetzesvorlage (ich kann im I-Net keine finden) der Bundesregierung. Bürgermeister Rotter und die FWR entnehmen wohl den Pressemeldungen, dass die Möglichkeit besteht, eine Bahnunterführung in der Dieburger Straße kostenfrei für die Stadt zu realisieren.

Wenn die Gesetzesvorlage zu Verfügung steht, werde ich diese hier veröffentlichen. Die von mir am 4.9.2019 begonnene Linksammlung zum Thema »Ministerium will mehr Bahnübergänge beseitigen» können Sie hier einsehen.

Am 11.11.2019 kommt nun auch eine Stellungnahme des Koalitionspartners der CDU. AL/Die Grünen sprechen sich eindeutig GEGEN einen Bahnunterführung aus. «[..]Die AL rät deshalb allen Verantwortlichen in der Stadtpolitik, bei der Bürgerschaft keine falschen Erwartungen zu wecken. Aus all diesen guten Gründen hat es bisher auch noch nie einen „Anlauf für eine Unterführung“ gegeben, sondern stets die – berechtigte – Forderung nach einer Verkürzung der Schließzeiten![..]»

Hier der ganze Text
AL-GRÜNE zur Diskussion um den Bahnübergang Ober-Roden:

In den von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Stadtumbauprogram-men „Zukunft Stadtgrün“ und „Ortskern Ober-Roden“ sind der Erhalt und die Belebung der Ortskerne als tragende Elemente festgeschrieben. Durch den Erwerb von drei zentralen Grundstücken (Jäger-Haus, Seitz-Haus, Köhler-Haus) in der Dieburger Straße sind – so die AL – wichtige Grundlagen für eine Neuordnung des Bereichs zwischen Rathaus und Kulturhalle geschaffen. Eine Bahnunterführung sei dort richtigerweise nicht vorgesehen. Eine solche würde den Ortskern Ober-Roden nicht beleben, sondern zerstören.

Aus technischen Gründen müsste eine Unterführung praktisch am – dann zumindest gefährdeten – Wochenmarkt am Rathausplatz beginnen und würde ungefähr an der Einfahrt Borngartenstraße enden. Auf dieser Strecke könnte die Straße nicht mehr von Fußgängern oder Radfahrern überquert werden. Die Straße Am Rosengarten und die Hermann-Ehlers-Straße, möglicherweise auch die Borngartenstraße, wären von der Ortsdurchfahrt völlig abgeschnitten.

Das Stadtparlament hat deshalb 1995 mit den Stimmen der AL die einzig richtige Entscheidung getroffen. Damals hat es im Übrigen eine CDU/FDP Koalition gegeben, die allerdings in dieser Frage gespalten war.

Den motorisierten Verkehrsteilnehmern geht es – so die AL – auch nicht in erster Linie um eine Unterführung, sondern um eine Verkürzung der Schrankenschließ- zeiten – ähnlich wie in Urberach. Dort hat es die Forderung nach einer Unterführung nie gegeben. Eine solche Verkürzung der Schließzeiten ist auch in Ober-Roden technisch machbar, würde allerdings ca. 500.000 € kosten. Dies ist allen Beteiligten bekannt.

Ob ein vom Bundesverkehrsministerium unter Klimaschutz-Gesichtspunkten (!) angekündigtes Bundesgesetz eine neue Sachlage schaffen würde, muss nach Auffassung der AL sehr bezweifelt werden. Mit den dort vorgesehenen Mitteln soll ja der Zugverkehr pünktlicher und attraktiver gemacht werden – was selbstverständlich zu begrüßen wäre. Eine Bahnunterführung in Ober-Roden würde den Zugverkehr aber um keine einzige Sekunde pünktlicher oder schneller machen. Die S-Bahn-Züge fahren ja jetzt schon ungehindert in den Bahnhof Ober-Roden ein und aus.

Auch ein Verweis auf angeblich gute Erfahrungen mit Unterführungen in Nachbar-städten entlang der S-Bahn-Strecke überzeugt nicht. Zum einen haben die dortigen unansehnlichen Bauwerke die nachbarschaftlichen Strukturen und Verbindungen negativ verändert; zum anderen befinden sich diese Unterführungen dort gerade nicht in der Ortsdurchfahrt, wie dies in Ober-Roden der Fall wäre. Und ein weiterer negativer Effekt wäre in Ober-Roden das zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen entlang der Dieburger und Frankfurter Straße.

Die AL rät deshalb allen Verantwortlichen in der Stadtpolitik, bei der Bürgerschaft keine falschen Erwartungen zu wecken. Aus all diesen guten Gründen hat es bisher auch noch nie einen „Anlauf für eine Unterführung“ gegeben, sondern stets die – berechtigte – Forderung nach einer Verkürzung der Schließzeiten!
Quelle: AL/Die Grünen

Die Frage, die es zunächst zu beantworten gibt. Wollen die Rödermärker eigentlich noch eine Bahnunterführung? Lesen Sie den Artikel bei OP-Online und die Kommentare.

Siehe auch
» 16.03.2019 SPD beantragt Bahnunterführung in Ober-Roden
» 11.04.2019 Bahn zu Schließzeiten und Technik Bahnübergang O-R.
» 04.11.2019 Ministerium will mehr Bahnübergänge beseitigen
» 08.11.2019 Millionen für Bahnunterführung in der Dieburger Str.?
» 11.11.2019 AL/Grünen über diesen Vorstoß nicht glücklich
» 13.11.2019 CDU spricht sich für eine neue Bahnquerung aus.
» Bahnhof, P+R Anlage, S-Bahn Unterführung, Toilettenanlage

AL/Die Grünen. Einladung an Protestierende

 Andere Liste/Die Grünen. Einladung an Protestierende
Andere Liste/Die Grünen. Einladung an Protestierende

[..] Die Rödermärker Partei Andere Liste/Die Grünen lädt junge Leute ein, sich in der Lokalpolitik zu engagieren, ihre Ideen einzubringen und an der Umsetzung mitzuwirken.[..] Weiter bei fr.de


Nachtrag

» Andere Listen kommt ohne Vorsitzenden aus.

Verweigerung der Koalitin, sich zur Abgenzung der Grünen Mitte zu bekennen.

Pressemitteilung FDP Rödermark.
Pressemitteilung FDP Rödermark.

Pressemeldung FDP Rödermark
FDP bedauert die ablehnende Haltung der schwarz-grünen Koalition zur
räumlichen Definition und Festschreibung der „Grünen Mitte“

FDP: Räumliche Fassung und Festschreibung ist nach 15 Jahren längst überfällig
Nicht erst seit der öffentlichen Vorstellung des Ideen- und Entwicklungskonzept: „Grüne Mitte“ des Büros „Volg und Müller-Volg“ im Frühjahr 2004 wird der Terminus der „Grünen Mitte“ in der Rödermärker Kommunalpolitik regelmäßig und viel bemüht; dies leider seit mittlerweile über 15 Jahren ohne eine genaue räumliche Definition. Dies wollte die FDPFraktion ändern. Im Rahmen letzten Stadtverordnetenversammlung wurde zwar erfreulicherweise die von der FDP-Fraktion vorgeschlagene politische Definition der grünen Mitte einstimmig beschlossen, die vorgeschlagene räumliche Definition wurde jedoch stoisch abgelehnt. „Die Grüne Mitte“, so FDP Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger, „ist seit 15 Jahren immer gerade das, was politisch gebraucht wird oder aktuell opportun ist. Wie der Teufel das Weihwasser scheuen sich die Koalitionäre aus CDU und AL/Grüne seit Jahren, die „Grüne Mitte“ auch räumlich klar zu definieren und verbindlich festzuschreiben.“

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Rüdiger Werner ergänzt dazu: „Die „Grüne Mitte“ ist für die Wohnqualität in der gesamten Stadt von enormer Wichtigkeit. Sie ist Naherholungsraum, bietet Raum zur Freizeitgestaltung, besitzt eine ganze Reihe von naturschutzfachlich hochinteressanten Flächen, ist ein bedeutendes Kaltluftentstehungsgebiet und damit für das Klima in der Stadt von großer Bedeutung. Daher sollen diese Flächen langfristig als Grüngürtel zwischen den beiden großen Stadtteilen gesichert werden – ohne Hintertürchen“.

Aus Sicht der FDP Fraktion Rödermark ist es längst an der Zeit, die „Grüne Mitte“ auch räumlich durch einen verbindlichen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung klar zu definieren und für die Zukunft festzuschreiben. Sehr enttäuschend ist daher, dass der entsprechende Antrag der FDP zur räumlichen Definition der „Grünen Mitte“ mit den Stimmen von CDU und AL/Grüne abgelehnt wurde. Damit ist eine bauliche Nutzung dieser Grünen Lunge Rödermarks langfristig prinzipiell weiterhin möglich.

„Die FDP-Fraktion wird sich“, so Tobias Kruger abschließend, „auch weiterhin dafür einsetzen, dass die „Grüne Mitte“ zwischen den Stadtteilen als Naherholungsgebiet sowie als aus naturschutzfachlicher Sicht in einer Vielzahl wertvoller Grüngürtel zwischen den Stadtteilen erhalten und von jeglicher Bebauung freigehalten wird“.

So wurde abgestimmt.

Außen hui, innen pfui.

Sonnenblume
Sonnenblume

Ein Trio, gebildet von Roland Kern,Eckhard von der Lühe und Stefan Gerl, bestimmeden inhaltlichen und personellen Kurs von oben herab. „Kungelei mit der CDU“ werde über die Köpfe der Mitglieder hinweg praktiziert. Von „Basisdemokratie“ sei zwar viel die Rede –doch die Realität sehe leider anders aus, kritisiert Schaap.
Kern hat den grassierenden Unmut sehr wohl registriert. Der scheidende Bürgermeister, der seit knapp 40 Jahren als Gründervater und Lichtgestalt der AL im Rampenlicht steht, zeigt sich selbstkritisch. Quelle Dreieich Zeitung.

Lesen Sie den Artikel in der Dreieich Zeitung und ordnen Sie gedanklich die Dinge ab der Bürgermeisterwahl 2017 neu ein. Alles geplant und durch die verkürzte Wahlzeit von BM Kern ab 2017 erfolgreich beendet worden.

AL/Die Grünen. Geklüngel um Posten mit Folgen.

Sonnenblume
Sonnenblume

[..]Aus Protest gegen das Nominierungsverfahren für die Erste Stadträtin sind in Rödermark fünf grüne Parteimitglieder ausgetreten. Der Parteilose Karsten Falk ist nun weiterer Bewerber.[..]
Quelle: OP-Online

Verwunderlich.
Die knappe Bemerkung von Parteivize von der Lühe »bedauere Demirdövens Entscheidung« ist doch ein wenig dünn. Immerhin hat mit Frau Demirdöven nicht irgendeine die AL/Die Grünen verlassen, sondern die stellvertende Fraktionsvorsitzende. Mal sehen, ob der Fraktionsvorsitzende Herr Gerl sich zu dem Verlust in seiner Fraktion zu Wort meldet?

Wobei.
Im OP-Artikel steht in Bezug auf Frau Demirdöven »Rückzug«. In diesem Artikel steht »Demirdöven verlässt AL«
Ich glaube aber, »verlässt/ausgetreten« ist richtig.

Tenor.
Reisende soll man nicht aufhalten! Sind ja nur fünf von 100!

So hatten sich die Väter des „politischen Rödermarkplans“ die finale Umsetzung wohl doch nicht vorgestellt.

So ganz nebenbei.
Kurz vor Frau Demirdöven hat auch Herr Daum die Fraktion der AL/Die Grünen verlassen.

„Politischer Rödermarkplan“ siehe unter Stadtratswahl. Gefahr erkannt. Gefahr gebannt.

Bürgermeisterkandidatin zeigt Wohnmodelle für die Zukunft

Andrea Schülner. Wohnmodell für die Zukunft.
Andrea Schülner. Wohnmodell für die Zukunft.

Wohnmodelle für die Zukunft präsentiert Andrea Schülner, die Bürgermeisterkandidatin der Anderen Liste Rödermark am Sonntag, 17. Februar um 15 Uhr im Nedelmann-Theater in der Ober-Rodener-Straße 5 in Urberach. Wie sind Bedürfnisse von Kindern, jungen und alten Menschen sowie Menschen mit Behinderungen sinnvoll unter einen Hut zu kriegen? Die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum könnte unter anderem mit generationsübergreifendem Wohnen gelöst werden. Schülner hat dazu den ehemaligen Leiter des Sozialdienstes und Seniorenberatung, Wolfgang Geiken-Weigt, eingeladen, der selbst ein gemeinschaftliches Wohnprojekt auf den Weg gebracht hat. Der Referent wird verschiedene Wohnformen aus dem Rhein-Main Gebiet vorstellen und zur Diskussion stellen.
Wer Interesse am Thema gemeinschaftliches Wohnen und Leben in Rödermark hat, ist zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Für Rollstuhlfahrer steht im Nedelmann-Theater ein Lifter zu Verfügung.
Quelle: AL/Die Grünen

AL/Die Grünen zum Gefahrenabwehrzentrum. Unausgegorene Wahlkampfidee

AL zum Gefahrenabwehrzentrum:

„Unausgegorene Wahlkampfidee“

Mit Verwunderung wurde bei der Anderen Liste (AL) die von Bürgermeisterkandidat Jörg Rotter ins Spiel gebrachte Idee eines Gefahrenabwehrzentrums am Feuerwehrstandort Ober-Roden aufgenommen.

„Das Gefahrenabwehrzentrum des Kreises Offenbach existiert in der Gottlieb-Daimler-Straße 10 in Dietzenbach. Es ist für alle Kommunen im Kreis zuständig. Warum soll in gut 5 km Luftlinie ein weiteres Gefahrenabwehrzentrum errichtet werden? Was soll der zusätzliche Nutzen sein? Was kostet das? Wer soll das bezahlen? Die Polizei sieht hierfür jedenfalls keinen Bedarf“, schreibt die AL.

Auch aus den im Brandschutzbedarfsplan getroffenen Feststellungen ergebe sich dies nicht. Das habe bei diesen Diskussionen überhaupt keine Rolle gespielt. Dort sei nur festgehalten, dass die Feuerwehr weitere Räume bzw. Umbauten benötige, um auch den Feuerwehrfrauen, der Jugend- und der Kinderfeuerwehr ausreichenden Platz zu verschaffen. Entsprechende Maßnahmen seien zwischenzeitlich in die Wege geleitet bzw. umgesetzt worden.

Schon vor Jahren habe die Feuerwehr Ober-Roden im Dachgeschoss, das praktisch leer stehe, einen Gymnastikraum mit Gerätschaften einrichten wollen. Eine kurze Prüfung hatte jedoch zum Ergebnis, dass dies aus statischen Gründen gar nicht möglich sei. Die Rotter-Idee würde praktisch einen völligen Neubau nach erst 25 Jahren Nutzungszeit bedeuten.

„Hinzu kommt“, so die AL-Vorsitzende Andrea Schülner, „dass eine Verlagerung des Ordnungsamts, das bisher in Urberach untergebracht ist, eine Schwächung des Verwaltungsstandorts Urberach bedeuten würde. Besser wäre es, über einen neuen Standort für die Feuerwehr Urberach nachzudenken, denn das bisherige Gebäude am Festplatz ist mit vertretbarem finanziellem Aufwand kaum renovierungsfähig. Eine Verlagerung beispielsweise an die Rodaustraße in Höhe Zilliggarten könnte Abhilfe schaffen – eventuell sogar mit einer Ergänzung durch die Ordnungspolizei bzw. das Ordnungsamt. Ähnliche Überlegungen wurden auch schon bei der Feuerwehr angestellt. Und am bisherigen Standort der Feuerwehr Urberach könnten preisgünstige Wohnungen entstehen“, so die Bürgermeisterkandidatin Schülner abschließend. Quelle: Facebook

Siehe auch
» Gefahrenabwehrzentrum, Tower und Seilbahnen.
» Gefahrenabwehrzentrum auf der Kapellenstraße nur ein Wahlkampfthema?

AL/Die Grünen. Infos zur kommenden Landtagswahl.

[..] vor einem Jahr haben wir an gleicher Stelle unser Wissen über den Bundestag und die Bundestagswahl 2017 mit euch geteilt. Heute geht es schon wieder um eine Wahl, diesmal wählen wir am 28. Oktober den Hessischen Landtag und stimmen gleichzeitig über Änderungen der Hessischen Verfassung ab. Weiter bei AL/Die Grünen.