Der hauptamtliche Magistrat hats verbaselt. Der Bürger muss zahlen.

Umgang mit dem schwer verdienten Geld der Bürger.
Umgang mit dem schwer verdienten Geld der Bürger.

Im „Notizbuch der Woche“ (Offenbach Post) schreibt Herr Löw etwas von „verbaselt“. Was „verbaselt“ genau bedeutet, kann man im Duden nachlesen. Verbocken, verbummeln, vergessen, verlieren, verschlafen, verschlampen, verschwitzen, versieben. Man kann also ohne schlechte Gewissen die euphemistische Ausdrucksweise von Herrn Löw durch verbockt, verbummelt oder verschlampt ersetzen. Bleiben wir einfach weiter bei dem harmloseren und nicht so schlimmen Wort „verbaselt“. Wir wissen ja, was gemeint ist.

Verbaselt.
Im aktuellen „Notizbuch der Woche“ (Offenbach Post) werden zwei Projekte angesprochen, bei denen dem Bürger unnötig Geld aus der Tasche gezogen wird. Unnötig deshalb, weil etwas „verbaselt“ wurde. Da kann man auch noch auf den Gedanken kommen, ist das, was man da so nebenbei erfährt, nur die Spitze des Eisbergs? Was wird/wurde da sonst noch so verbaselt?

Verbaselt. Toilette erster Akt.
Es wird das Toilettenhäuschen am Bahnhof Ober-Roden erwähnt. Was hat man da verbaselt? Bei dem Toilettenhäuschen hat man offensichtlich Verträge nicht gelesen. Was war da nochmal? Frischen Sie Ihr Wissen auf und lesen Sie den Blog für Rödermark. So mal ganz nebenbei ca. 200.000,00 Euro im Klo runtergespült. Ein Vorschlag, um zumindest ein wenig Geld mit der vorhandenen Toilettenanlage zu verdienen, kann man im Roedermark-Examiner nachlesen. Leider wurde das Konzept nicht umgesetzt. „Toilettenhäuschen am Bahnhof Ober-Roden wird zum Profitcenter“.

Verbaselt. Toilette zweiter Akt.
Laut Stadtverordnetenbeschluss „muss“, oder sollte man schreiben „sollte“, der Käufer des ehem. Bahnhofs Ober-Roden eine öffentlich zugängliche Toilette einrichten. Es gibt auch dazu die entsprechenden Pläne. Dass der Investor die Toilette einrichten muss, entspricht laut Offenbach Post aber nicht der Wahrheit. Laut OP ist das im Vertrag nicht eindeutig beschrieben. Wenn ich das, was ich aus den Stadverordnetenbeschlüssen herauslesen kann, war der Auftrag eindeutig. Frei zugängliche Toiletten während der Öffnungszeiten. Oha, wenn es im Vertrag nicht eindeutig beschrieben ist, warum hat man dann dem Investor KOSTENFREI ein Grundstück überlassen. Welche Versionen mag es zu dieser „Verbaselei“ noch geben?

Ob der Investor sich damit rausreden kann, dass die öffentlich zugänglichen Toiletten in dem noch nicht zugänglichen Gastronomiebetrieb geplant waren? Hmm; kann ich mir nicht vorstellen, weil es ja Pläne zu der Toilettenanlage gibt. Und was steht im Stadtverordnetenbeschluss? Herr Vetter beantragt die Zuteilung einer zusätzlichen Teilfläche von ca. 35 qm südlich des Bahnhofsgebäudes. Nach der derzeitigen Planung wird dieser Eingang mit der kleinen Treppe für die der Öffentlichkeit zugänglichen Toiletten benötigt. Die 35 qm gabs dann kostenlos. Braucht man ja für die öffentliche Toilette. 🙁

Man kann nur noch verständnislos mit dem Kopf schütteln, wenn man die Summe der öffentlich verfügbaren Unterlagen sieht und dann die Passage zur Toilettenanlage in der OP zu lesen bekommt »Ihr Bau sei im Vertrag nicht eindeutig formuliert gewesen.» Ganz ehrlich. Ich glaube eher den Worten des Investors und glaube auch nicht, dass Herr Löw hier etwas schier unglaubliches ohne Nachfrage geschrieben hat.
Was da vom Magistrat „verbaselt“ wurde, werden wir wohl kaum erfahren. Ist gelaufen und der Bürger ist mal wieder der Dumme. Ich jedenfalls habe Puls.

Verbaselt. Schasser.
Jetzt zum Schasser. Oh Schreck; Schasser ist verkauft. Da war die Aufregung in der Chefetage des Rathauses bestimmt riesengroß, als man davon erfahren hat. »Wir wollten doch den Schasser kaufen. Das haben wir doch schon seit Monaten vor. Wieso ist der jetzt verkauft? Das ist doch ein Frechheit, wie man mit der Stadt umgeht! Was machen wir jetzt. Oh Gott«. Die Stadt, die ja auch Bauamt ist und Baugenehmigungen erstellt, kennt alle Probleme die der Käufer mit einem solchen, teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gebäude haben wird. Man hat dem Käufer bestimmt vorsorglich und in aller Ruhe schon im Vorfeld aufgezählt, was genau er sich damit angetan hat. Danach wird der Käufer wohl die Lust verloren haben, dort zu investieren.

Was ich ganz besonders nett von Herrn Löw (OP) fand, ist der Hinwes auf das wohl erste Verkaufsangebot in Höhe von 500.000,00 € und dem endgültigen von 420.000,00 €. Da könnte bei einem flüchtigen Leser doch der Gedanke kommen » die Stadt hat gut daran getan, so zu handeln wie getan. Hat man doch jetzt 80.000,00 eingespart! Rechnerisch vollkommen korrekt. Von der Wirklichkeit im Geschäftsleben weit entfernt.
Wenn ein Käufer 420.000,00 zahlt, hätte auch nach guten Verhandlungen die Stadt den Betrag gezahlt. Vorzustellen wäre aber auch, dass nach guter Verhandlung durch die Stadt der Kaufpreis noch weiter gesunken wäre. Sagen wir auf 390.000,00 €. Weiter darüber nachzudenken können wir uns sparen. Der hauptamtliche Magistrat hat diese finale Verhandlungschance offensichtlich „verbaselt“.
Man kann nicht davon ausgehen, [ auch die Stadt nicht, glaube ich bzw. könnte so sein – an einem guten Tag- oder aus Versehen,] dass ein angedachter Kaufpreis letztendlich der Betrag ist, der bei Vertragsabschluss gezahlt wird. Ich kaufe ja auch kein Auto nach Listenpreis. Es sei denn, man glaubt noch an den Klapperstorch.
Der hauptamtliche Magistrat hat es verbaselt. Nun hat die Rückabwicklungskosten zu zahlen. Egal, der Bürger muss es ja aufbringen. Sind ja lt. OP nur 15.000,00 Euro. Geld, was z.B. in die Vereinsförderung hätte fließen können.

BTW
Seit der Stavo vom 3.9.2019 ist es offiziell. Im kommenden Jahr steigt in Rödermark wieder eine Feier. Diesmal werden die Stadtrechte gefeiert. Termin Ende August 2020. Eine Lenkungsgruppe, die alles organisieren wird, wird oder wurde benannt. Wenn auch vieles „verbaselt“ wird. Das Feiern lassen wir uns nicht nehmen. Koste es was es wolle.

Siehe auch
» Pläne. Toilette Bahnhof
» Ganz viel verbaselt. Bah hof Ober-Roden.
» Symbole in den Plänen
» 05.09.2019 „Schützenhof“-Kauf über Umweg
» 27.02.2019 Stadt streckt die Fühler nach „Schützenhof“ und Ex-Bäckerei Jakob aus
» 18.10.2012 Ein wertvolles Stück Urberach?


Rödermark.
Von Bahnhof zu Bahnhof

Bahnhof Ober-Roden. Rödermark. Puff, China Club Rödermark. Bordell11.09.2015 – ( KOD )
 
 
Nutzen Sie die Möglichkeit um Fragen zu dem Etablissement, China Club Rödermark, auf der Dieburger Straße zu stellen.
VON BAHNHOF ZU BAHNHOF

„Von Bahnhof zu Bahnhof“ geht es bei der Gemarkungsbegehung am Samstag, dem 12. September,  zu der Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Beldermann und Bürgermeister Roland Kern herzlich einladen. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Urberach. Quelle:Stadt Rödermark

Siehe auch
» Sorgen der Eltern
» Rödermark. Stellenangebot. Dieburger Straße
 
 


Rödermark
Bebauung Odenwaldstraße.

Bebauung Rödermark Ober-Roden. Odenwaldstraße29.08.2014 – ( KOD )

Bebauung Rödermark Ober-Roden. Odenwaldstraße.
Projektgesellschaft: Atrium am Ober-Roden Bahnhof mbH.

Mehr als 30 Bürger sind der Einladung der SPD-Rödermark gefolgt und haben sich über das bevorstehende Bauprojekt an der Odenwaldstraße (Hitzel&Beck, provisorischer S-Bahn-Parkplatz) informiert.

Vor der Projektgesellschaft war Herr Früchtenicht anwesend, der das Projekt erläuterte und auch gestellte Fragen beantwortete.

Fragen bezüglich des Projekts wurden wenige gestellt.
Wie viele Wohneinheiten? 120 bis 150!
Größe? Durchschnitt 80 qm!
Anzahl Mieter? Mehr als 500!
Durchgang von der Odenwaldstraße zum Bahnhof? Für jeden freier Zugang!
Parkmöglichkeit? Tiefgarage. Es sind mehr Parkplätze vorhanden wie rechtl. verlangt. > 300.

Durch die Schaffung einer Tiefgarage wird das ehem. Hitzel und Beck Gelände VERSIEGELT. Die vorhandenen Anlagen zur Grundwasserreinigung werden in die Tiefgarage verlegt und dort noch einige Zeit (10 Jahre) in Betrieb sein. Durch das Bauvorhaben wird die Bodenreinigung allerdings schneller als geplant beendet sein.

Fotovoltaik ist lagebedingt nicht geplant. Geplant ist ein Blockheizkraftwerk.

Die Anwesenden Mitglieder der SPD-Fraktion beantworteten Fragen die mehr in den Bereich der Kommunalpolitik anzusiedeln sind.

„Wenn der provisorische Parkplatz wegfällt, wo sollen die Pendler parken?“ Diese Frage bewegte die Gemüter. Konnte aber nicht abschließend beantwortet werden. Hier wartet noch einiges an Arbeit für die Stadtverordneten. (Aber nur dann, wenn man die Sorgen der Bürger ernst nimmt).

Auch eine Frage bezüglich der Kanalisation „reicht die aus“ wurde gestellt. Hier konnte man sich auf eine Aussage der Verwaltung, getroffen während einer Sitzung, berufen. „Der Kanal ist ausreichend dimensioniert“

Was mich persönlich ein wenig irritierte, ist die Zeit bis zur Fertigstellung. Es wurde von 5-6 Jahren gesprochen.

Die Offenbach Post und auch die SPD wird ausführlicher berichten.

BTW
Auch wenn die SPD geladen hat. Hier hätte JEDE Fraktion/Bürgervereinigung Gelegenheit gehabt,  Informationen zu den Sorgen der Bürger „Odenwaldstraße“ aus erster Hand zu gewinnen. Dann könnte man auch sagen „Wir haben zugehört“.

Ein Anwesender CDU Stadtverordneter (anwesend in eigener Sache) wird seine Fraktion sicherlich von dem Ergebnis berichten.

Siehe auch
» 30.08.2014 Autoverkehr ist größtes Problem
» 29.08.2014 Pressemeldung der SPD-Rödermark
» 05.08.2014 SPD-Rödermark Wohnbauprojekt Odenwaldstraße

Rödermark. Bahnhof Ober-Roden, Michaelskapelle und B45

Bahnhof Ober-Roden Michaelskapelle und Müllplatz B45

Rödermark. Bahnhof Ober-Roden
Rödermark. Bahnhof Ober-Roden

Am Bahnhof Ober-Roden kann ich keine großartige Bautätigkeit feststellen. An den Dachgauben kann man erkennen „hier tut sich etwas/ein wenig“.
Ich hoffe da ist noch alles OK.

Prognose der Stadt Rödermark am 2.5.2013

Wenn die städtischen Arbeiten erledigt sind, kann der Investor mit dem Umbau des ehemaligen Empfangsgebäudes beginnen. Das wird voraussichtlich im Herbst der Fall sein. Schon am 14. Mai wird der Vertrag über den Verkauf des Bahnhofs unterzeichnet. Quelle Stadt Rödermark

Prognose der SPD-Rödermark vom 8.7.2013

„Wenn alles glatt läuft, wird mit einer Fertigstellung aller baulichen Maßnahmen Mitte – Ende 2014 zu rechnen sein“, so Junge abschließend. Quelle: SPD-Rödermark

Sieht ja sehr gut aus; so ohne Putz. Die Michaelskapelle auf dem Friedhof in Ober-Roden. Ohne Putz wird es aber wahrscheinlich nicht gehen. Jetzt noch zu erkennen sind die in das Mauerwerk eingelassenen Kreuze. Größere Darstellung gewünscht? Klicken Sie einfach auf das Bild.

Michaelskapelle. Friedhof Rödermark/Ober-Roden.
Michaelskapelle. Friedhof Rödermark/Ober-Roden.

Ob die Müllkonzepte der umliegenden Kommunen ihren Beitrag zu dieser Vermüllung leisten?
Müllplatz B45.
Müllplatz B45.

Siehe auch
22.05.2014 Es geht wohl los.


Rödermark. P+R am Bahnhof
Antwort vom Bürgermeister

Rödermark. P+R am Bahnhof. Antwort vom Bürgermeister16.09.2013 – ( KOD )
 
Eine Frage, die öfters gestellt wird, wird zwar nicht besser aber vielleicht die Antwort. Man darf nur nicht den Mut verlieren.
 
Ausgangspunkt:
Solche Vereinbarungen der Stadt Rödermark kosten dem Bürger so RICHTIG VIEL GELD
 
Rödermark. P+R am Bahnhof. Antwort vom Bürgermeister
 
Kann die Antwort vom Bürgermeister als zufriedenstellend gewertet werden? Ich meine NEIN!

Antwort des Bürgermeisters auf eine Anfrage der FDP:
 
Auszug aus dieser Anfrage

[…]Die FDP Fraktion fragt daher gemäß § 16 IGOder STAVO, i.S.d. § 50 IIHGO, an:
1.) Wieso wurde die Bahn aus der Verpflichtung entlassen für die Beseitigung einer Bodenbelastung, obwohl eine solche laut bekanntem Gutachten mit hoher Wahrscheinlichkeit vorlag?
2.) Wie kommt es zu der Aussage „c: aber als unwahrscheinlich angenommenen Fall, dass ein Bodenaustausch durchgeführt werden müsste.“ wenn genau contraire ein Bodenaustausch im vorliegenden Gutachten als wahrscheinlich (s.o. b:) aufgeführt wird?
3.) Wer übernimmt für diese, für den Bürger im Ergebnis sehr teure Nachlässigkeit, die Verantwortung[..]

Antwort des Bürgermeisters

Zu Frage 1:
Aus der Aktenlage lässt sich nachvollziehen, dass 2007 nach intensiven Verhandlungen mit der DB und verschiedener Risikoabwägungen die Wahrscheinlichkeit der Entstehung hoher Entsorgungskosten aufgrund der Nutzung als Parkplatz als sehr niedrig eingestuft wurde.

Eventuelle Entsorgungskosten in geringer Höhe fallen bei fast jeder Baumaßnahme an und wurden bei der Kaufpreisfindung mit einkalkuliert.

Zu Frage 2:
Grundsätzlich ist Bodenaustausch nicht gleich Bodenaustausch.
Es kommt auf die Menge des Bodens an, auf die Frage, ob eine Separierung erforderlich ist, welche LAGA Klasse der Boden hat, auch wie der derzeitige Sachbearbeiter beim RP die Gefährdung einschätzt usw.

Von daher ist die Aussage, dass im Jahr 2007 ein Bodenaustausch in dem jetzt geforderten Maße als unwahrscheinlich angesehen wurde, durchaus berechtigt.

Zu Frage 3:
Diese Frage stellt sich nicht, da es sich nicht um einen Nachlässigkeit handelt.

 
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+.+.Für die Ungeduldigen hier die Kurzfassung
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Mai 2007: Kaufpreis 400.000,00 Euro im Mai 2007.
August 2007: Ergebnisbericht dokumentiert Bodenbelastung
September 2007: StaVO Vorlage 11.09.2004. 400.000,00 Euro und Klausel „Kosten für Entsorgungsmaßnahmen trägt die Bahn“ muss in den Vertrag aufgenommen werden.
November 2007: Geänderte StaVO Vorlage. Übernahme der Kosten für Altlasten werden ausgeschlossen. Auf Mehrerlösklausel wird verzichtet.
 
Wo/Wann wurden bei diesem Ablaufplan die ganz speziellen Bodenbelastungen, dokumentiert im August 2007, einkalkuliert? ([..]an und wurden bei der Kaufpreisfindung mit einkalkuliert[..] Antwort Bürgermeister zu Frage 1))
 
Warum hat sich den Bahn nicht auf die Klausel „Kosten für Entsorgungsmaßnahmen“ eingelassen? Es gab doch kaum etwas zu befürchten.

Da war die Bahn wohl klüger.
 
 
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+.+. Etwas ausfürlicher
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Es wurde in der Vergangenheit sehr viel über den Kauf des Bahnhofsgeländes und den Verkauf des Bahnhofsgebäudes gesprochen und geschrieben. Was für mich aber noch ansteht, ist die Antwort auf die Frage: „Hätten sich die 225.000,00 Euro Mehrkosten für die P+R Anlage am Bahnhof Rödermark Ober-Roden vermeiden lassen?
 
Nach aufmerksamen Studium der den Bürgern vorliegenden Schriftstücken könnte/muss man zu der Erkenntnis gelangen: „Die Mehrkosten wären vermeidbar gewesen.“ Sehen Sie sich auch die Zusammenfassung an und lesen Sie auch die dort aufgeführten weiterführenden Links.
 
Das auf dem betreffenden Gelände ein Parkplatz entstehen soll war in 2007 bekannt. Der Kaufpreis für das Empfangsgebäude wurde mit 40.000,00 Euro festgelegt (Seite 10). Da im Kaufvertrag für das Bahnhofsgelände eine Mehrerlösklausel nicht vorhanden ist, kann man auch nicht darüber spekulieren wie hoch und ob überhaupt ein Mehrerlös an die Deutsche Bahn hätte abgeführt werden müssen. Allerdings dürfte der Mehrerlös von max. 35.000,00 Euro (Verkaufspreis 75.000,00 Euro) kein Grund sein, die aus dem Gutachten/Ergebnisbericht bekannten Risiken bei der Bodenbelastung einzugehen.
 
Nach den vorliegenden Unterlagen hätte eine Mehrerlösklausel NUR das Bahnhofsgebäude betroffen. Ein Verkauf anderer Flächen stand meines Wissens niemals zur Debatte.
 
Schauen wir uns jetzt einmal die letzte Antwort des Bürgermeisters zu der FDP-Anfrage etwas genauer an.
Hier wird geschrieben:
Antwort zu Frage 1

[..]wurden bei der Kaufpreisfindung mit einkalkuliert.[..]

Der Kaufpreis wurde im Mai 2007 festgelegt (Siehe Seite 9) Die Kaufpreissenkung von ursprünglich 600.000,00 Euro (27.03.2006 Seite 9) auf 400.000,00 Euro kann wohl nicht mit der Bodenbelastung zusammenhängen. Die wurde ja erst im August 2007 aktenkundig. In dem StaVO-Beschluss, der den Stadtverordneten am 11.09.2007 der StaVO (Punkt Ö10) zur Entscheidung vorgelegt wurde, steht auch noch der Hinweis: „Die Übernahme der Kosten durch die DB AG für zusätzliche Entsorgungsmaßnahmen ist zu vereinbaren.
 
Das Gutachten/Ergebnisbericht, welches die Bodenbelastung dokumentiert ist vom 10.08.2007. D.h. bei der StaVO-Vorlage zur Sitzung am 11.09.2007 war der Ergebnisbericht mit Hinweis auf Bodenbelastung bekannt.
Weiterhin ist bekannt:
 

Aus Ergebnisbericht. Umwelttechnische Erkundungen 2007
Aus Ergebnisbericht. Umwelttechnische Erkundungen 2007

Was kann/muss man aus diesem Absatz, obwohl im Konjunktiv, schließen? „Einen Parkplatz bzw. eine Erschließungsstraße (Folgenutzung) kann dort ohne umfangreichen Bodenaushub NICHT bauen.“ Mein Verständnis ist, der Boden MUSS wegen notwendiger Verdichtung ausgetauscht werden. Man kann nicht darauf vertrauen „Der Boden hält schon und muss nicht ausgetauscht werden“ wenn der Verdacht besteht.
 
Umwelttechnische Erkundungen 2007
Umwelttechnische Erkundungen 2007

Der Hinweis ist meiner Meinung nach an Eindeutigkeit nicht zu übertreffen. Beginnt man darüber zu diskutieren, stellt man das gesamte Gutachten in Zweifel.
Gottvertrauen auf „es wird wohl nichts kommen und wir brauchen da vertraglich nichts festzuschreiben“ war bei der Vertragsgestaltung der falsche (euphemistisch) Weg. Die Antwort des Bürgermeisters zur Frage 2) sollten Sie sehr aufmerksam lesen.
 
 
+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+
Es geht immerhin um ca. 225.000,00 Euro
Wurde bei dem Kauf des Bahnhofsgelände mit der notwendigen Sorgfalt seitens der Verantwortlichen der Stadt Rödermark gearbeitet?
 
Hätte den damaligen Stadtverordneten die Unebenheiten nicht auffallen müssen?
 
Oder gibt es zu den allgemein vorliegenden Schriftstücken weitere, die das Vorgehen der Stadt in ein anderes Licht rücken würde?
 
Beantwortung der Frage 3 aus der Anfrage der FDP.
Wer übernimmt für diese, für den Bürger im Ergebnis sehr teure Nachlässigkeit, die Verantwortung?
 
+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+.+
 
Siehe auch die Zusammenfassung zum Bahnhof Rödermark / Ober-Roden
 
 
Weitere wichtige Hintergrundinformationen

[..]Die Ursachen für die Mehrkosten liegen dort zum einen in der Bodenbeschaffenheit und den Bodenbelastungen. Erst nach Abbruch der Bahnhofsschuppen über dann durchgeführte vertiefende Bodenuntersuchungen konnte das Ausmaß erkundet werden.[..]Gesamter Artikel

 
Zusätzliche Links
» Rödermark. P+R Bahnhof Ober-Roden. Gutachten
» Bahnhof Ober-Roden Bodenbelastung. Antwort des Fachbereich
» Vorlage zum Kauf des Bahnhofsgelände für 400.000,00 Euro
» FDP-Rödermark Anträge/Anfragen zur StaVO am 25.06.2013
» Rödermark. Presseberichte zur StaVO 19.03.2013
 
 


Mehr Kameras auf Bahnhöfen

Mehr Kameras auf Bahnhöfen. Videoüberwachung Bahnhof Rödermark, Ober-Roden01.09.2013 – ( KOD )
 
Mehr Kameras auf Bahnhöfen
 

[…]Die Deutsche Bahn und die für den Schienenverkehr zuständige Bundespolizei weiten die Videoüberwachung auf den Bahnhöfen aus. Vor allem Stationen, die bislang keine Kameras haben, sollen nachgerüstet werden.[…]Quelle: abendblatt.de

 
 
Zusammenfassung. Videoüberwachung in Rödermark.
Start 2008

Videoüberwachung am Bahnhof
 
 


Freie Wähler Rödermark
S-Bahnhof Ober-Roden.

Freie Wähler Rödermark. S-Bahnhof Ober-Roden15.08.2013 – ( KOD )
 
Pressemeldung der Freien Wähler Rödermark

S-Bahnhof Ober-Roden: Was lange währt wir endlich gut?!

Der S-Bahnhof Ober-Roden soll ein neues Schmuckstück Rödermarks werden. Das wird auch höchste Zeit. Seit einer gefühlten Ewigkeit zogen sich die Verhandlungen der Stadt mit Investoren zur Revitalisierung des Bahnhofs mit Geschäften, Wohnungen und Gastronomie hin. Bei der Umsetzung des Projekts in die Realität gab es offensichtlich viele handwerkliche Stolpersteine seitens der Stadt, welche zu diesen immensen Verzögerungen führten. Schon seit mehr als einem Jahrzehnt war die Integration des S-Bahnhofs Ober-Roden Bestandteil eines städtebaulichen Themas zur Erneuerung und Belebung des Ortszentrums Ober-Roden insgesamt, von der Ringpassage im Norden, bis zum S-Bahnhof im Süden. Jetzt ist es endlich soweit. Die Bauarbeiten des Bahnhofsvorplatzes und des Park & Ride Geländes, mit angeschlossenem Radweg haben begonnen. Bei einem Besuch der Baustelle am S-Bahnhofs Ober-Roden konnten sich die Fraktion und Vereinsführung der FWR, Peter Schröder, Hans-Dieter Scharfenberg, Siegfried Kupczok und Manfred Rädlein, vom Stand der Dinge überzeugen. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten zur Renovierung des Bahnhofsgebäudes seitens des Investors beginnen.[…]
Lesen Sie hier die ganze Pressemeldung

 
Siehe auch
Zusammenfassung Bahnhof Ober-Roden. Rödermark
 


Bahnhof Rödermark
Ärger mit den Anwohnern

Bahnhof Rödermark. Ärger mit den Anwohnern. Bahnhof Ober-Roden. SPD-Rödermark01.08.2013 – ( KOD )
 
Radweg am Bahnhof ärgert die Nachbarn

[..]Die Genossen mussten sich zum Teil zum Teil harsche Kritik anhören. Der Weg führe zu dicht an den Grundstücken vorbei und habe keine Randsteine. Nachbarn befürchten, dass bei Starkregen Wasser auf ihre Grundstücke läuft. Auch die Kanalisation an dieser Stelle scheint nicht ausreichend dimensioniert. „Die Planungen zu diesem Weg sind nicht richtig durchdacht“,[..]
Quelle: OP-Online.de

 
Bin ja mal gespannt, ob die Stadt die Befürchtungen der Anwohner in der OP kommentieren wird.
 
Nachtrag02.08.2013
Kommentar 2.8.2013 Bürgermeister Kern bei op_online
 
Anmerkung zum Kommentar des Bürgermeisters.
Da Bürgermeister Kern in dem o.g. OP-Artikel von Kritik (Bürgermeister Roland Kern hat die SPD-Kritik am Radweg nördlich des Bahnhofs Ober-Roden zurückgewiesen) der SPD widerspricht, muss es noch weiteren Schriftverkehr/Presseberichte geben als die hier aufgeführten. In den mir bekannten Artikeln haben die Anwohner sich zu Wort gemeldet und die SPD hat die Bedenken/Vorwürfe/Kritik der ANWOHNER an den Bürgermeister weitergegeben.
 
Warten auf eine Antwort
Zu den Kosten der Bodenbelastung am Bahnhof Rödermark (P+R Anlage) gibt es noch keine abschließende Erklärung des Bürgermeisters. Nach meinen Informationen wurde die letzte parlamentarische Anfrage noch nicht beantwortet.
 
 
Siehe auch
» SPD-Rödermark Bahnhof Ober-Roden.
» Bahnhof Ober-Roden Bodenbelastung. 225.000 Euro versenkt?
» Zusammenfassung Bahnhof Ober-Roden, Rödermark
» Oben-sparen
 
 


Rödermark Ober-Roden
Bauarbeiten am Bahhofsvorplatz

Bauarbeiten am Bahhofsvorplatz06.07.2013 – ( KOD )
 
 

[…]Doch wo Bagger ans Werk gehen, wird“s für andere Verkehrsteilnehmer bekanntlich eng. Die Arbeiten bringen Behinderungen für Autofahrer, Bus- und Bahnkunden mit sich. Ab Montag, 8. Juli, ergeben sich folgende Änderungen der Verkehrsführung auf der Dieburger Straße: In Höhe[..]Lesen Sie den Artikel bei OP-Online.

 
Lesen Sie auch:
» Neu. Investor bekommt ca. 200 qm Grundstück geschenkt.
» Ater Beschluss. Bahnhofsgebäude incl. 800 qm
» Bahnhof Ober-Roden. Behindertengerechter Zugang
» Zusammenfassung. Bahnhof Ober-Roden
 
 
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