ISEK. Wir bezahlen ja nur 1/3. Diese pauschale Aussage ist scheinbar falsch.

Bei grundhafter Sanierung einer Straße trifft die 1/3 2/3 Aussage wohl nicht zu

Immer wieder hört man die Aussage, dass für Maßnahmen aus dem ISEK-Programm (Stadtentwicklungskonzept) nur ein Drittel der Kosten für Maßnahmen zu zahlen sind. Laut der Antwort einer FDP-Anfrage1 kann das für Straßenbaumaßnahmen (grundhafte Sanierung) nicht bestätigt werden.

Mehrfach wurde hier im Blog darauf hingewiesen,
dass laut der Vergaberichtlinien RiLiSe eine Straßenbeitragssatzung vorausgesetzt wird. Das heißt, die Kosten für eine grundhafte Sanierung werden um den Anteil des Straßenbeitrags gekürzt. Gekürzt auch dann, wenn keine Straßenbeiträge erhoben werden Dieser Hinweis findet meiner Meinung nach seine Bestätigung in der Antwort auf eine FDP-Anfrage.

Ca. Rechung
Gesamtkoasten: 1.524.550,89
Straßenbeitrag 50% (Wird angerechent. Unabhängig einer vorhandenen Satzung)
Förderfähig demnach 762.275,45 (1.524.550/2)
Förderung: 507.675,45 [762.275-(762.275/100*66,6)]
Kosten für die Stadt2 1.016.875,44 (1.524.550,89 -507.675,45)
Nichts mit den: „wir bezablen ja nur 1/3“.
Die Stadt zahlt 2/3. Die Förderung ist 1/3

Anders sieht das aus, wenn es sich um keine grundhafte Sanierung handelt.
Gesamtkosten und förderfähig: 150.940,22
Förderung: 100.526,19 [ 150.940,22-( 150.940,22/100*33,3)]
Kosten für die Stadt3 50.414,03. Hier stimmt die Aussage. 1/3 die Stadt 2/3 Förderung.


Zahlen von der Buchhaltung
1Auszug. Antwort zur Frage der FDP
Welche Gesamtkosten Auskunft sind hier bisher entstanden (gesamt / abzüglich der erhaltenen Förderungen)?

2M16 Umgestaltung 1. Ring (6-SH-M16K): 1.524.550,89 € (gesamt)
Abgerufene Fördergelder: 501.485,75 €
Gesamtkosten Stadt 1.023.065,14 €)

3M22 Umgestaltung Parkplätze (6-SH-M22K): 150.940,22 € (gesamt)
Abgerufene Fördergelder: 95.348,94 €
Gesamtkosten Stadt 55.591,28 €)



Die Zahlen Buchhaltung dürften die richtigen Zahlen sein. Die unter ca.Rechnung) sind als Annäheungswerte zu sehen.



Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Einfach so. Hier Förderprogramm 1983

Was so alles möglich ist, wenn man mitainader redet. Hier 1983

[..]liegen die Voraussetzung für den Bau der Eichenbühlstraße noch nicht vor?
Die Stadt hat deshalb beim Hessischen Straßenbauamt beantragt, den ersten Bauabschnitt des Rödemarkings als eigenständige Zuwendungsmaßnahme abrechnen zu dürfen, und den Hessischen Minister für Wirtschaft und Technik um die verbindliche Zusage gebeten, dass die Eichenbühlstraße zu einem späteren Zeitpunkt in die entsprechenden Zuwendungsprogramme wieder aufgenommen und gefördert wird.
Diese Anfrage wurde befürwortet.[..]

Quelle: https://www.hgv-vw.org/Heimatblatt/1983/29_09_1983_Heimatblatt_Roedermark.pdf

SPD und DGB fordern mehr bezahlbaren Wohnraum in Rödermark

Rödermark – Die Lage auf dem Wohnungsmarkt und Wege zu preiswerterem Wohnen waren Themen einer Veranstaltung der SPD Rödermark mit Stefan Körzell, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Für die SPD waren der Erste Kreisbeigeordnete Carsten Müller und Kai Gerfelder, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, auf dem Podium.
Artikel bei OP-Online

Eine Maßnahme in Rödermark, gegen die o. g. Forderung entgegenszteht, ist die Tatsache, dass die Mehrheit der Stadtverordneten die Aufnahme zusätzlicher Flächen zur Wohnbebauung ohne Not aus dem Flächennutzungsplan gestrichen hat.
Siehe: https://www.roedermark.sitzung-online.de/public/wicket/resource/org.apache.wicket.Application/doc1129987.pdf

Eine weitere Tatsache ist, dass in Rödemark Häuser abgerissen wurden. Nicht, um dort Wohnraum zu schaffen; nein. Stattdessen ist jetzt dort ein Parkplatz.
Siehe: Das Seitzhaus (KiR) ist weg.

Rödermarks Ortskern. Die Frankfurter Straße

Ein bleibender Eindruck für auswärtige Gäste auf dem Weg zur „guten Stube“, der Kulturhalle von Rödermark.
Sei es mit dem Auto auf dem Weg ins Parkhaus oder wenn man nach einem Theaterbesuch mit seiner Lebensgefährtin den Abend in einem der anliegenden Restaurants bei einem guten Glas Wein ausklingen lassen möchte und sich bei der Suche danach recht lange auf der Frankfurter Straße aufhalten wird.

So sieht es auf der Frankfurter Straße aus.
Ich habe keine fehlenden Steine gesucht. Sie fehlten genau dort, wo ich gestanden habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei genauer Betrachtung nicht bei diesen beiden Steinen bleiben wird. Viele der Steine, die noch vorhanden sind, sehen so aus, als würden sie bald kollabieren. Die Schäden nur mit Frost oder dem Alter zu begründen, dürfte nicht ausreichend sein.

Ein Bericht zur Pfarrgasse.
Gefährliche Abflussrinnen. Interessiert das nach 2023 überhaupt noch einen?
Es hat Stürze älterer Personen mit dem Rad aufgrund dieser Kanten gegeben<

NS.
Die Lebensdauer bei einer mit Betonpflaster versehenen „Hauptstraße“ dürfte bei 30–50 Jahren liegen, bevor größere Sanierungen nötig sind. Trifft der Begriff „Hauptstraße“ für die Nutzung der Frankfurter Straße zu? Da es hier keinen Schwerlastverkehr gibt und es sich eigentlich um eine verkehrsberuhigte Straße handeln sollte, dürfte der genannte Zeitpunkt für eine größere Sanierung wohl eher bei 50-70 Jahren liegen.

Steine können oft wiederverwendet werden, wenn der Unterbau erneuert wird


Erster Stadtrat Alfons Mauer 1982
Die Zeit der Prestigeobjekte sind vorbei
[..]zukünftigen Investitionen darauf hinweisen, daß die Zeiten vorbei sind, in denen Städte und Gemeinden durch Prestigeprojekte für ihre eigene Prosperität werben konnten. Manche übertriebene Investitionsfreude rächt sich heute bitter, wenn die Folgelasten defizitär zu Buche schlagen. [..] Quelle:Obe-Rodener Anzeigeblatt 03.06.1982
 

Gefährliche Abflussrinnen. Interessiert das nach 2023 überhaupt noch einen?

Es hat Stürze älterer Personen mit dem Rad aufgrund dieser Kanten gegeben


Quelle: Heinz Weber wollte seinerzeit die Bürgersteine absenken. Baut man heute neue Stolperfallen ein?

Beim Nikolausmarkt, 06.und 07.12., hatte ich Dienst auf der Pfarrgasse. In dieser Zeit konnte ich beobachten, wie sich Rollstuhlfahrer sowie Bürger mit einem Rollator über die Abflussrinne quälen mussten. Teilweise war es ohne fremde Hilfe nicht möglich, dieses Hindernis zu überwinden.

Natürlich habe ich die Betroffenen nicht nur angesprochen, sondern ihnen auch geholfen, die Querrinne zu überwinden.

Ich kann nur hoffen, dass ich nicht irgendwann auch einmal auf einen Rollator angewiesen bin und mich damit auf Festen rund um die Kirche in Ober-Roden mit einem Rollator oder Rollstuhl bewegen muss.

2023 gab es eine Anfrag zu „Stolperkanten im inneren Ring von Ober-Roden“. Die Anfrage wurde mündlich beantwortet. Was gesagt wurde, dazu habe ich leider nichts.

Video Stolperfallen?
Ich packe das noch.
Video 1 Pfarrgasse. Stolperfalle?
Video 2 Pfarrgasse. Stolperfalle?


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.