Einfach so. Hier Förderprogramm 1983

Was so alles möglich ist, wenn man mitainader redet. Hier 1983

[..]liegen die Voraussetzung für den Bau der Eichenbühlstraße noch nicht vor?
Die Stadt hat deshalb beim Hessischen Straßenbauamt beantragt, den ersten Bauabschnitt des Rödemarkings als eigenständige Zuwendungsmaßnahme abrechnen zu dürfen, und den Hessischen Minister für Wirtschaft und Technik um die verbindliche Zusage gebeten, dass die Eichenbühlstraße zu einem späteren Zeitpunkt in die entsprechenden Zuwendungsprogramme wieder aufgenommen und gefördert wird.
Diese Anfrage wurde befürwortet.[..]

Quelle: https://www.hgv-vw.org/Heimatblatt/1983/29_09_1983_Heimatblatt_Roedermark.pdf

SPD und DGB fordern mehr bezahlbaren Wohnraum in Rödermark

Rödermark – Die Lage auf dem Wohnungsmarkt und Wege zu preiswerterem Wohnen waren Themen einer Veranstaltung der SPD Rödermark mit Stefan Körzell, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Für die SPD waren der Erste Kreisbeigeordnete Carsten Müller und Kai Gerfelder, Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreistag, auf dem Podium.
Artikel bei OP-Online

Eine Maßnahme in Rödermark, gegen die o. g. Forderung entgegenszteht, ist die Tatsache, dass die Mehrheit der Stadtverordneten die Aufnahme zusätzlicher Flächen zur Wohnbebauung ohne Not aus dem Flächennutzungsplan gestrichen hat.
Siehe: https://www.roedermark.sitzung-online.de/public/wicket/resource/org.apache.wicket.Application/doc1129987.pdf

Eine weitere Tatsache ist, dass in Rödemark Häuser abgerissen wurden. Nicht, um dort Wohnraum zu schaffen; nein. Stattdessen ist jetzt dort ein Parkplatz.
Siehe: Das Seitzhaus (KiR) ist weg.

Rödermarks Ortskern. Die Frankfurter Straße

Ein bleibender Eindruck für auswärtige Gäste auf dem Weg zur „guten Stube“, der Kulturhalle von Rödermark.
Sei es mit dem Auto auf dem Weg ins Parkhaus oder wenn man nach einem Theaterbesuch mit seiner Lebensgefährtin den Abend in einem der anliegenden Restaurants bei einem guten Glas Wein ausklingen lassen möchte und sich bei der Suche danach recht lange auf der Frankfurter Straße aufhalten wird.

So sieht es auf der Frankfurter Straße aus.
Ich habe keine fehlenden Steine gesucht. Sie fehlten genau dort, wo ich gestanden habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei genauer Betrachtung nicht bei diesen beiden Steinen bleiben wird. Viele der Steine, die noch vorhanden sind, sehen so aus, als würden sie bald kollabieren. Die Schäden nur mit Frost oder dem Alter zu begründen, dürfte nicht ausreichend sein.

Ein Bericht zur Pfarrgasse.
Gefährliche Abflussrinnen. Interessiert das nach 2023 überhaupt noch einen?
Es hat Stürze älterer Personen mit dem Rad aufgrund dieser Kanten gegeben<

NS.
Die Lebensdauer bei einer mit Betonpflaster versehenen „Hauptstraße“ dürfte bei 30–50 Jahren liegen, bevor größere Sanierungen nötig sind. Trifft der Begriff „Hauptstraße“ für die Nutzung der Frankfurter Straße zu? Da es hier keinen Schwerlastverkehr gibt und es sich eigentlich um eine verkehrsberuhigte Straße handeln sollte, dürfte der genannte Zeitpunkt für eine größere Sanierung wohl eher bei 50-70 Jahren liegen.

Steine können oft wiederverwendet werden, wenn der Unterbau erneuert wird


Erster Stadtrat Alfons Mauer 1982
Die Zeit der Prestigeobjekte sind vorbei
[..]zukünftigen Investitionen darauf hinweisen, daß die Zeiten vorbei sind, in denen Städte und Gemeinden durch Prestigeprojekte für ihre eigene Prosperität werben konnten. Manche übertriebene Investitionsfreude rächt sich heute bitter, wenn die Folgelasten defizitär zu Buche schlagen. [..] Quelle:Obe-Rodener Anzeigeblatt 03.06.1982
 

Gefährliche Abflussrinnen. Interessiert das nach 2023 überhaupt noch einen?

Es hat Stürze älterer Personen mit dem Rad aufgrund dieser Kanten gegeben


Quelle: Heinz Weber wollte seinerzeit die Bürgersteine absenken. Baut man heute neue Stolperfallen ein?

Beim Nikolausmarkt, 06.und 07.12., hatte ich Dienst auf der Pfarrgasse. In dieser Zeit konnte ich beobachten, wie sich Rollstuhlfahrer sowie Bürger mit einem Rollator über die Abflussrinne quälen mussten. Teilweise war es ohne fremde Hilfe nicht möglich, dieses Hindernis zu überwinden.

Natürlich habe ich die Betroffenen nicht nur angesprochen, sondern ihnen auch geholfen, die Querrinne zu überwinden.

Ich kann nur hoffen, dass ich nicht irgendwann auch einmal auf einen Rollator angewiesen bin und mich damit auf Festen rund um die Kirche in Ober-Roden mit einem Rollator oder Rollstuhl bewegen muss.

2023 gab es eine Anfrag zu „Stolperkanten im inneren Ring von Ober-Roden“. Die Anfrage wurde mündlich beantwortet. Was gesagt wurde, dazu habe ich leider nichts.

Video Stolperfallen?
Ich packe das noch.
Video 1 Pfarrgasse. Stolperfalle?
Video 2 Pfarrgasse. Stolperfalle?


Rödermark intern
Haushaltskompetenz
In einer Sitzung, in der über Spielapparatesteuer diskutiert wurde, fiel folgender Spruch eines Stadtverordneten: Sinngemäß. „Wir sind alle Ehrenamtler und keine Finanzexperten. Wir verlassen uns ganz auf die Fachleute der Verwaltung.

Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit?

Antrag der FDP zu Planungen zur Verschönerung des Parks an der Rilkestraße –
Zukünftig mehr Kostenkontrolle!

Siehe

Vorweg.
Als der Beschluss zu den Verschönerungsmaßnahmen in Ober-Roden und Urberach gefasst wurde, lagen die Corona-Pandemie und der Ukrainekrieg noch vor uns. Die finanzielle Situation war zu diesem Zeitpunkt eine völlig andere. Nun stellt sich die Lage so dar, dass in Rödermark wohl aufgrund fehlender finanzieller Mittel Straßenbauprojekte zurückgestellt werden müssen, um den Eigenanteil für die Verschönerungsarbeiten aufbringen zu können.

Die Finanzierung des städtischen Eigenanteils soll durch zeitliche Zurückstellung investiver Maßnahmen im Bereich Straßenbau erfolgen.
Die erforderlichen Haushaltsmittel werden bereitgestellt.
Die Gegenfinanzierung wird mit der Schiebung von ca. 1 Mio. Euro für den Straßenbau gewährleistet.
Quelle: https://www.roedermark.sitzung-online.de


Zum FDP-Antrag
Lassen wir einmal den Sinn oder Unsinn der geplanten Verschönerungsmaßnahmen außen vor und konzentrieren uns auf den im Antrag stehenden Satz:
Im Rahmen der Ausschussberatungen hat sich herausgestellt, dass ein Abbruch der Planungen zum jetzigen Zeitpunkt wohl im Ergebnis in einem finanziellen Nachteil für die Stadt Rödermark münden könnte. Quelle

Die FDP meint offenbar mit finanziellen Nachteil, weil bei Abbruch Fördermittel ausbleiben.

Ich kann mir kaum vorstellen,
dass es keine Möglichkeit gibt, Fördermittel für bereits durchgeführte Planungsarbeiten bei einem Projektabbruch wegen begründeter Geldnot zu erhalten. Mit der Regel »keine Förderung bei Abbruch« treibt das Land die Kommunen doch in noch größere finanzielle Not. Kann das wirklich das Ziel sein?
Rödermark stellt rund 1 Mio. € für Verschönerungsmaßnahmen wie Parkanlagen bereit und verschiebt gleichzeitig dringend notwendige Instandhaltungsarbeiten an der Infrastruktur. Die Begründung lautet offenbar: „Keine Fördermittel bei Abbruch.“

Wie stellt sich bei einem fiktiven Projekt
die Situation für das Land dar? Nehmen wir einmal an, die Planungskosten würden bei 50.000 € liegen, das Gesamtprojekt bei 850.000 €.
Die von Land zu zahlenden Fördermittel betragen 566.666,66 €.
Bei einem Abbruch nach den Planungsarbeiten:
Planungskosten: 50.000 €. Bei einer Förderung zahlt das Land 33.333 Euro.

Für beide Parteien wäre es doch eine Win-Win Situation, wenn ein Abbruch mit Gewährung der Förderung möglich wäre:

Das Land zahlt wesentlich weniger,
als wenn die Stadt ein Projekt zunächst weiterverfolgt, das man sich eigentlich nicht leisten kann.

Die Stadt hat eine fertige Planung,
die sie später wieder aus der Schublade ziehen kann, sobald wieder Geld zur Verfügung steht. Es dürfte auch sichergestellt sein, dass es in Zukunft geförderte Projekte für Verschönerngsmaßnahen geben wird.

Hat die Verwaltung diesbezüglich
schon einmal Kontakt mit der Landesregierung aufgenommen? Wenn ja, wie lautete die Antwort?

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