Amerikas Umweltbehörde hält Glyphosat für unbedenklich

Glyphosat  unbedenklich.
Glyphosat unbedenklich.

Die amerikanische Umweltbehörde EPA hält das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat im Gegensatz zu einigen Gerichtsurteilen weiterhin nicht für krebserregend. Die Behörde teilte am Donnerstag (Ortszeit) mit, eine neue Überprüfung abgeschlossen zu haben und das Pestizid bei vorschriftsgemäßem Gebrauch nicht als Gesundheitsrisiko für Menschen einzustufen. Quelle: faz.net.de

Ortsumgehung Urberach

Ortsdurchfahrt Urberach
Ortsdurchfahrt Urberach

Eine neue Bürgerinitiative (BI) fordert eine Entlastung der Hauptstraßen. Die meisten Aktiven kommen aus Urberach, wo die Anwohner der Ortsdurchfahrten schon seit Jahrzehnten vergeblich auf weniger Staus, Lärm und Abgase vor ihren Häusern hoffen. Weiter bei OP-Online

Siehe auch
» Zusammenfassung KL-Trasse. Umgehung Urberach

Kluge Köpfe senken die Gewerbesteuer.

Steuersenkung nachhaltiger als Steuerhöhung.
Steuersenkung nachhaltiger als Steuerhöhung.

Viele Gemeinden senken Hebesätze
Finanzen/Antwort

Berlin: (hib/HLE) Im Jahr 2018 ist der Gewerbesteuerhebesatz in 924 Gemeinden gesenkt worden. Wie die Bundesregierung in einer Antwort (19/16294) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/15765) weiter mitteilt, wurde der Gewerbesteuerhebesatz in 76 Gemeinden erhöht. Im ersten Halbjahr 2019 wurden nach diesen Angaben in 619 Gemeinden Senkungen und in 43 Gemeinden Erhöhungen des Hebesatzes vorgenommen.
Quelle: Heute im Bundestag.

Rödermark liegt mit 380% Gewerbesteuer leicht unter dem 2018 ermittelten hessischen Durchschittswert von 413%.

Siehe auch
Gerade in finanzschwachen Gemeinden müssen Unternehmen immer höhere Gewerbesteuern zahlen. Die Firmen suchen sich dann oft alternative Standorte – ein Teufelskreis. Um den zu durchbrechen, sehen Experten vor allem eine Lösung. Quelle: welt.de So verspielen die klammen deutschen Kommunen ihre Zukunft

PM. Neujahrsempfang FWR 2020

Neujahrsempfang FWR Rödermark 2020
Neujahrsempfang FWR Rödermark 2020

Pressemitteilung der Freien Wähler Rödermark (FWR)
Volles Haus bei FREIEN WÄHLERN
Neujahrstreff fand großen Zuspruch

Die FREIEN WÄHLER hatten am 25.01.2020 zum traditionellen Neujahrstreffen Mitglieder, Sympathisanten, Freunde und Bürger/innen Rödermarks in das Naturfreundehaus Bulau geladen. Wieder waren viele Gäste der Einladung gefolgt, kein Platz blieb frei, der Saal im Naturfreundehaus platzte aus allen Nähten. Einige Teilnehmer hatten trotz des kalten Abends den Weg auf den höchsten Berg Rödermarks vom Bahnhof Urberach aus mit einer kleinen Wanderung verbunden und sich Appetit für das Abendessen geholt hatten. Besonders gefreut haben sich die Gastgeber über die zahlreich erschienenen Ehrengäste. Von SPD und FDP waren mit Andrea Winn, Tobias Kruger und Dr. Rüdiger Werner hochrangige Vertreter aus Parteivorstand und Fraktion vertreten, vom Ausländerbeirat Frau Demiral und Frau Basar und vom Seniorenbeirat Bernd Koop. Der Einladung gefolgt waren auch Delegationen der FREIEN WÄHLER aus Langen, Mühlheim und Offenbach. Die ebenfalls eingeladenen Andrea Schülner und Jörg Rotter mussten wegen anderer Verpflichtungen leider absagen – die närrische Zeit forderte Tribut.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden des FWR Wahlvereins und der Fraktion, Peter Schröder, übernahm es Pressesprecher Siegfried Kupczok mit einem Rückblick das Jahr 2019 aufzuarbeiten. Schwerpunkte dabei waren naturgemäß die Neuwahlen der Rödermärker Verwaltungsspitze. Die Ergebnisse der Wahlen für die Ämter des Bürgermeisters und Ersten Stadtrates waren keine Überraschung. Auch wenn die FREIEN WÄHLER sich einen anderen Ausgang gewünscht hätten hofft man eine gute Zusammenarbeit mit Jörg Rotter und Andrea Schülner. In der Sacharbeit gab es wenig Anlass zu Euphorie. Bei den bereits lange vor sich hin schmorenden Problemen wie Umfahrung Urberach, Schrankenschließzeiten Dieburger Str, Parkprobleme Bhf. Ober-Roden etc. sind Lösungen eher wieder in weite Ferne gerückt.

Nach diesem nicht sonderlich erfreulichen Rückblick sorgte später Peter Schröder wieder zur Freude und Erheiterung der Gäste passend zur Narrenzeit mit einer gekonnten Büttenrede für Lachsalven und viel Beifall. Obwohl es in seinem Vortrag immer wieder hieß „Ich rede heute nicht über Politik“ blieben dem Publikum seine gut verpackten politischen Seitenhiebe nicht verborgen. Am Ende seiner Rede lud er ein zur Feier zum 10-jährigen Bestehen der FREIEN WÄHLER am 30.08.2020 im Dinjerhof.

Politische Betätigung auf harten Oppositionsbänken ist mühsam, das haben die FREIEN WÄHLER erfahren müssen. Aber auch nach 10 Jahren sind Mitglieder, Fraktion und Stadtrat Manfred Rädlein voll Motivation für den eingeschlagenen Pfad einer sachorientierten Politik zum Nutzen der Bürger/innen Rödermarks und werden sich im kommenden Jahr dem Wählervotum bei der Kommunalwahl mit Optimismus stellen.

Anmerkung
Normalerweise kommentiere/erweitere ich Pressemeldungen nicht. Ein Link auf die Büttenrede von Peter Schöder scheint angebracht zu sein.

Ein Bahnhof ist die Visitenkarte einer Stadt

Die Visitenkarte von Ober-Roden
Die Visitenkarte von Ober-Roden

Am Bücherschrank habe ich von einem Busfahrer den Hinweis bekommen, dass an den Bus-Haltestellen und ganz besonders am Bahnhof Ober-Roden die Vermüllung (O-Ton) ein Dauerzustand ist. Ich kann das nicht beurteilen. Bin nicht oft am Bahnhof. Bis heute!
Ist die Stadt für die Sauberkeit am Bahnhof verantwortlich? Ich denke nicht. Zu der Unterführung sagte man mir, dass es für den Reinigungsdienst zwischen Bahn und Stadt eine Vereinbarung gibt.

Aber mal völlig egal. Wenn einer meine Visitenkarte beschmutzt, mache ich die sauber. Mal VÖLLIG egal, in welchen Verantwortungsbereich die Reinigungsarbeiten letztendlich fallen. Der zusätzliche Arbeitsaufwand für Reinigungsarbeiten dürfte sich im Rahmen halten. Da kann ich langsam mitreden.

Dummerweise habe ich das Foto nach meiner Müllsammelei auf der vorgelagerten Grünfläche gemacht.

Neujahrsempfang bei den Freien Wählern

2019. Neujahrsempfang Freie Wähler Rödermark. Symbolfoto
2019. Neujahrsempfang Freie Wähler Rödermark Symbolfoto

Gestern der Neujahrsempfang bei den Freien Wählern. Man hat sich wie gewohnt wohlgefühlt, gegessen und (kostenfrei) getrunken.

Gut unterhalten wurde man durch den Jahresrückblick (Herr Kupczock) sowie einer neuen, der schon legendäre gewordenen Büttenreden von Peter Schröder. Da der neue hauptamtliche Magistrat erst seit einem halben Jahr im Amt ist, gab es wenig über seine Arbeit zu berichten/kritisieren. So ungefähr nach dem Motto: wo kaum etwas ist ist, kann man nicht meckern.

In seiner Büttenrede nannte Peter Schröder einen greifbaren Grund, warum die Stadt uns so hohe Steuern aufbrummt. Die unterschiedlichen Preise für -Bäumepflanzen- in Rodgau und Ober-Roden. 300,00€ zu 4.000,00€. Die mit den FW in der Opposition sitzenden FDP wurde kritisiert. Mehrfach wurde an diesem Abend von der, in den Augen der Verwaltung, Unverschämtheit der FDP gesprochen, die sich erdreistet hat, sehr viele Anfragen an den hauptamtlichen Magistrat zu stellen. Damit war der FDP der Zorn des Bürgermeisters sicher. Man kann doch die Verwaltung nicht mit einer solchen Anfragenflut belasten. Tja; dazugab es von den FWR die Bemerkung: bei mehr Transparenz der Verwaltung, bräuchte man auch nicht derart viel Fragen zu stellen.“ Siehe hierzu auch Esel.

In kleinerem Kreis wurde darüber gerätselt, wie die Erhöhung der Grundsteuer B ausfallen wird. Steigerungen von 100 bis 300 Prozentpunkte wurden vorausgesagt. Am kommenden Donnerstag wissen wir mehr.

Vor hier aus der Dank an die Freien Wähler für die netten Stunden.

2020 Büttenrede. Peter Schröder
weiterlesen Neujahrsempfang bei den Freien Wählern

NABU sucht für Helfer für Entbuschungsaktion. Termin 1.2.2020

Entbuschungsaktion am Berngrundsee
Entbuschungsaktion am Berngrundsee

NABU Rödermark
Helfer für Biotoppflege am Berngrund gesucht

Die über 2 ha große Pachtfläche des NABU am Berngrund vor den Toren Waldackers ist mit ihrem Flachsee, den großen Schilfbeständen sowie den wertvollen Sandmagerrasenflächen eines der bedeutendsten Biotope in Rödermark und ist Heimat von vielen seltenen Pflanzen- und Tierarten. Ziel des NABU ist es, diese Trockenrasen- und Schilfflächen zu erhalten, weshalb jedes Jahr der Aufwuchs an Weiden, Birken, Pappeln und Kiefern rückgeschnitten werden muss. Sonst würde das Areal innerhalb weniger Jahre verbuschen und seine besondere Flora und Fauna verlieren. Meist zu Jahresanfang steht für die Naturschützer des NABU Rödermark daher Biotoppflege in Form eines Arbeitseinsatzes an, bei dem wie immer externe freiwillige Helfer gerne gesehen und herzlich willkommen sind. Die diesjährige Entbuschungsaktion findet am Samstag, den 1. Februar zwischen 10 und 13 Uhr statt.

Treffpunkt ist die vom Zufahrtsweg zu den Vereinsheimen auf der rechten Seite gut sichtbare neue Beobachtungshütte des NABU am Berngrund, die im März für die Öffentlichkeit frei gegeben werden soll. Für Ausrüstung und Verpflegung ist gesorgt. Bitte festes Schuhwerk mitbringen. Weitere Infos bei Dr. Rüdiger Werner, nabu@pswerner.de oder 0170-3094095. Bei Dauerregen wird der Arbeitseinsatz verschoben.

Entbuschungsaktion am Bergrundsee
Entbuschungsaktion am Bergrundsee

Gute Qualität zahlt sich aus.

Qualität
Qualität

Obwohl Messel zum Landkreis Darmstadt/Dieburg gehört, hat man eine Kooperation mit der Rödermärker Ordnungspolizei vereinbart. Der potentielle Partner aus dem eigenen Landkreis wäre Eppertshausen gewesen. Da die Eppertshäuser Ordnungspolizei aber nicht die Qualität wie in Rödermark hat, hat Messel sich für die Zusammenarbeit mit Rödermark entschieden. So zu lesen bei OP-Online

Qualität
Von Messel nach Eppertshausen ist es zwar fast gleich weit, aber die Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg hat keine eigene Ordnungspolizei, sondern greift auf einen privaten Sicherheitsdienst zurück. Nach Darmstadt sind es zehn Kilometer, genauso wie nach Dieburg. Siehe fr.de

Aufgabenliste (Auszug)
Zuvor hatte Larem erklärt, dass viele Menschen die Ordnungsbehörde einer Kommune lediglich mit der Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs in Verbindung bringen würden. Dabei gehe es auch um viele andere Dinge, etwa die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, des Nichtrauchergesetzes, der Gewerbeordnung, des Spielhallengesetzes oder die allgemeine Umsetzung kommunaler Satzungen. Siehe echo-online

Zeitaufwand
Ohne genau den Überblick über den Zeitaufwand für das zusätzliche Arbeitsaufkommen zu haben, erscheinen mir die übernommenen Aufgaben (wenn man die Aufgaben ernst nimmt bzw. ordentliche Arbeit abliefern will ) ein Job für eine Ganztagskraft mit einem zusätzlichen Fahrzeug zu sein.
In Messel Streife gehen und fahren, Knöllchen für Verkehrssünder schreiben, Gaststättenbetriebe und Spielhallen kontrollieren, in Parks und Grillplätzen nach dem Rechten schauen, Setz- und Brutzeit überwachen.
Man fragt sich, wie kann man einer Zusammenarbeit zustimmen, wenn die eigene Bevölkerung zur Setz- und Brutzeit die fehlende Überwachung bemängelt. Man hat scheinbar auch heute schon keine Zeit zu einer Überwachung der Aktivitäten am Badehaus im gebotenen Maß nachzukommen.

Warten wir auf die ersten Aussagen wie: „Wir sind auf Kante genäht. Wir brauchen mehr Personal.“
Neues Personal können wir uns ja jetzt auch erlauben. Von Messel gibt es 27.000,00 € p. Jahr (+anteilig Knöllchen). Die Stadt erhält innerhalb der ersten fünf Jahre vom Land einen Zuschuss von 50.000 Euro.

Bei einem Zuschuss von 10.000,00 p. Jahr in den ersten 5 Jahren + 27.000,00 von Messel ergibt sich:
(10000+27000)/12 = 3083,00 €. Bei einem Verrechnungssatz von 50,00€ (angenommen) pro Stunde, werden sich zwei Mitarbeiter des Ordnungsamts einschl. Fahrzeug für 61 Stunden pro Monat in Messel bewegen. Fällt der Zuschuss weg, muss sich auch der Zeitaufwand reduzieren.

Kosten/Nutzen. ?Win-Win? Für Messel ein toller Deal.
Rödermark erhält für die Gründung des „Verwaltungsbehördenbezirks“ innerhalb der ersten fünf Jahre eine Landesförderung in Höhe von 50 000 Euro, erläuterte Bürgermeister Rotter die Vorteile für seine Stadt. Sein Kollege Larem wiederum geht davon aus, dass die Kooperation der Messeler Verwaltung jährlich 80 000 Euro spart – die berühmte Win-win-Situation also. OP-Online
Bei so einem (einseitigen?) Deal hättte es sich angeboten, auch mal über die KL/Trasse zu reden.

Fazit
Wenn die bei der Ordnungspolizei soviel Zeit (+/- x) abgeben können, müssen die sich bisher ja fürchterlich gelangweilt haben. Man wird wohl zwei neue Mitarbeiter eintellen müssen,
 
Siehe auch
» 10.03.2020 Ärger mit dem Ordnungsamt.
» 13.02.2020 Wird an Wochenenden und abends Streife gefahren?
» 19.02.2020 Groß-Klein: Eine Streife für zwei Kommunen. Seite 3.
» 19.02.2020 Die gute Fee kommt doch noch. Geld ist ja jetzt genug da.
» 29.02.2020 12,5 Prozenpunkte Grundsteuer B mehr für ein ….
 
» 29.12.2017 Ordnungsbehördenbezirk von Egelsbach und Erzhausen
Reaktionen bei Faceboook zur fehlender Präsens.
 
» 04.07.2020 Etwas zu den Fördergeldern. 25.000,00€ oder 50.000,00€