BI VERkehrsentlastung

Offene Mail an AL/GrüneLiebe AL/Grüne,
plötzlich geht Alles?

Neue Tempolimits, neue LED-Smiley-Anlagen und sogar neue Blitzer – genau die Dinge, bei denen uns jahrelang erklärt wurde, warum sie angeblich nur in Rödermark nicht möglich seien.

Wir haben immer gesagt:
Doch, es ist möglich – wenn man es wirklich will.

Jetzt wäre der Zeitpunkt, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Anfeidungen gegenüber der BI zu entschuldigen!

Die entscheidende Frage bleibt:
Warum wurden Aussagen der Verwaltung nicht kritisch hinterfragt? Warum wurde nicht genauer geprüft, ob die Argumente des ausgeschiedenen FBL tatsächlich stimmen?

Stadtverordnete sind von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt worden, um die Verwaltung zu kontrollieren, kritisch nachzufragen und Entscheidungen zu hinterfragen – nicht, um Aussagen einfach ungeprüft zu übernehmen und ihnen nach dem Mund zu „babbeln“.

Gerade wenn sich später herausstellt, dass wesentliche Aussagen nicht der Realität entsprochen haben, braucht es Aufklärung, Ehrlichkeit und Konsequenzen.

Die Bürger erwarten keine Ausreden. Sie erwarten Verantwortung durch gewählte Stadtverordnete. Ansonsten sollte man sich ein anderes Ehrenamt suchen.

Viele Grüße
BI BIVER

Zwei lesenswerte Leserbriefe im Neuen Heimatblatt

Im Heimatblatt vom 15.05.2026 u.a. zwei lesenswerte Leserbriefe.

Von der Verwaltung oder den Stadtverordneten bekommt man nichts zu den aktuell anstehenden Problemen zu hören/zu lesen.
Was man allerdings an nicht zitierbaren Gerüchten zuhören bekommt, lässt wenig Gutes erwarten.

Hier der Link zum aktuellen Heimatblatt mit den beiden Leserbriefen.

Nicht nur, dass der Hopper recht viel Zuschuss benötigt, jetzt noch Folgendes:

Bezahlen von Hopper-Fahrten ist für Senioren nicht einfach: Keine Guthaben-Karten in Dreieich erhältlich
Lesen Sie den Artikel bei op-Online

Bekommt man so eine Karte in Rödermark?


Rödermark intern
Grundsteuer B ab 2028 mehr als 1700%?
Dem Haushaltssicheungskonzept kann man entnehmen, dass der Magistrat ab 2028 mit einer Grundsteuer B in Höhe von mehr als 1700% plant.

Rodaustraße bleibt zunächst so, wie sie ist.

Die Rodaustraße bleibt, wie sie ist. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss in ihrer Sitzung am Dienstag, die Planungen zur grundhaften Erneuerung und Umgestaltung auf unbestimmte Zeit zu verschieben.
Quelle:OP-Online

Dass die finanzielle Lage der Stadt Rödermark unter der Regie von AL/Die Grünen und CDU sowie eines hauptamtlichen Magistrats mit gleicher Parteizugehörigkeit nicht besonders rosig ist, dürfte bekannt sein.
Ebenso dürfte bekannt sein, dass dafür nicht allein die Stadtregierung verantwortlich ist. Die Belastungen, die Land und Bund an die Kommunen weitergeben, sind erheblich.

Dennoch hat die Verwaltung durchaus Möglichkeiten, dem etwas entgegenzusetzen.
Statt sich jedoch in Verschönerungsprojekte zu vertiefen und Mittel, die eigentlich für den Straßenbau vorgesehen sind, in solche Projekte umzuleiten, sollte man sich zunächst um das Wesentliche kümmern.

Für die neue Ober-Röder Ortsmitte müssen Straßen hinten anstehen
Trotz der schwierigen Haushaltslage hat die Stadtverordnetenversammlung grünes Licht gegeben für die Städtebaumaßnahme im Bereich Rathausplatz, Trinkbornschule, Bücherei und Kulturhallenvorplatz. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online

Siehe auch
» Politik in Rödermark: Augen zu und durch.
 
#Kommunalwahl2026
Kommunalwahl 2026

Presseerklärung der FWR und in Ergänzung zum „Gastbeitrag“ vom 22.10.2025

Pressemeldung der BIVER – Ortsgruppe Ober-Roden
BIVER – Ortsgruppe Ober-Roden zur Presseerklärung der FWR und in Ergänzung zum „Gastbeitrag“ vom 22.10.2025
Zeit für Klarheit und Transparenz – von wenig sinnig zu nicht sinnig

1.
Mit ihrer Presseerklärung zu Geschwindigkeitskontrollen hinterfragen die FWR zu Recht nochmals die Entscheidung für den Blitzerstandort Waldacker und mahnen begründet für Klarheit und Transparenz in der Sache.
Ein Fakt, dem wir seit Jahren mit stetigen Hinweisen auf rechtliche Möglichkeiten bzw. Voraussetzungen nachkommen und der uns zu einer wiederholten Mailmitteilung an Bürgermeister Rotter, Stadträtin Schülner und alle Fraktionsvorsitzenden veranlasste.

1.1
Die Mail befasst sich u.a. mit Inhalten aus einem seit dem 2. Sept. 2025 geltenden hessischen Erlass zur Verkehrsüberwachung (VÜ).
Zu ortsfesten Blitzern heißt es darin, dass diese – wie gehabt – von der HöMS genehmigt werden müssen. So sollen sie unter Bedingungen des § 45 StVO an Stellen errichtet werden, an denen eine langfristige Einflussnahme auf das Verkehrsverhalten erforderlich ist oder dort, wo mobiles Blitzer z.B. erschwert ist.
Beides trifft auf die „Kipferl-Kreuzung“ („K-K“) zu, denn nicht ohne Grund übergaben die Stadtverordneten 2021 ihren einstimmigen, bis heute nicht vollzogenen Auftrag an den Magistrat „Die Verbesserung der Verkehrssituation um die Kipferl-Kreuzung sowie entlang der Rodaustraße ist im Lichte der mittlerweile gewonnenen fachlichen Erkenntnisse möglichst zeitnah zum Wohle der betroffenen Anwohner:innen zu realisieren“.

1.2
Ein Mehr an Verkehrssicherheit gilt für beide Standorte. Auf Dauer Geldgewinnbringend und für eine Mehrheit von Anwohnern lärmmindernd kann aber nur ein stationärer Blitzer auf der „K-K“ sein. Zusätzlich besteht hier die Möglichkeit „zwei Geld-Fliegen mit einer Klappe“ zu schlagen, da gemäß dem Erlass dann auch die Überwachung des LKW-Durchfahrtsverbots mit stationärer (und mobiler) Messtechnik zulässig wäre. Im Gegensatz dazu wäre der Standort Waldacker u.a. mit einfachen, verkehrstechnischen Maßnahmen zu entschleunigen.

1.3
Das „Geschmäckle“ für die wenig sinnige Entscheidung bleibt nicht nur, sondern reduziert sich aus unserer Sicht vielmehr auf nicht sinnig. Nebenbei erinnert sie an die im „Kämmerlein“ getroffenen und zurückgenommenen Entscheidungen zur Grundsteuer- bzw. Kita-Erhöhungen.

2.
Die Antworten auf die Fragen der FWR werden sehr wohlfeil und vermutlich nur schriftlich beantwortet werden, so wie dies auf Anfragen einer Fraktion zur nächtlichen Raserei im Ortskern Ober-Roden geschah. Interessant erscheinen uns aus der Antwort des FB-3 vom 18. Juli 2025 dazu folgende Erkenntnisse:
Es liegen zwar mehrere Beschwerden darüber vor, doch hätten verschiedene Messungen keine massiven Verstöße ergeben. Ausreißer seien kein Rödermärker Phänomen, sondern leider allgemein üblich.
Als Maßnahmen würden durchgängig über das gesamte Jahr, regelmäßig verdeckte und reguläre Geschwindigkeitskontrollen zu verschiedenen Uhrzeiten im gesamten Stadtgebiet durchgeführt.
Thematisiert wurde auch der „Runde Tisch“ (2019) bzw. die gebildeten Focus-Gruppen, die nach Abschluss (2021) mit 69.089,12 € (!!!) zu Buche schlugen, Kosten für die Radwegeplanung nicht inkludiert. Als Ergebnis wurde das LKW-Durchfahrtsverbot und diverse Lärmschutzmaßnahmen (Info’s gingen an betroffene Eigentümer) genannt.

Unsererseits dazu anzumerken bleibt:
Um das allgemein übliche Rasen einzudämmen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Lärm zu mindern, haben andere Kommunen das Phänomen nicht einfach hingenommen, sondern es überraschender Weise zum Wohl ihrer Bürger mit stationären Blitzern hochgradig gemindert.
Für 2025 liegen uns für Rödermark zwar noch keine statistischen Zahlen vor, doch in der BUSE-Sitzung vom 27. Mai 2025 wurde öffentlich vorgetragen, dass 2024 7x (!!) Nachts und an Wochenenden geblitzt wurde, davon nur 1x (!!!) zu relevanter „Raserzeit“ (13.7., 18-23 Uhr) – soviel zu den durchgängigen Maßnahmen.
69.089,12 € – und als Erfolg wird das LKW-Durchfahrtsverbot „gefeiert“ – man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen und wir überlassen der geneigten Leserschaft sowie der Opposition die Bewertung dazu.

 
Mit freundlichen Grüßen
 i.A.
Norbert Kern & Christian Hirsch
BIVER – Ortsgruppe Ober-Roden