Kostensteigerung. Nachgesehen, wie die Abgaben an die Stadt gestiegen sind.

Kostensteigerung in Rödermark
Kostensteigerung in Rödermark

Von 2012 zu 2021. Weitere Gebühren/Steuern wie Friedhof, Kindergarten, Spielgeräte, Ausweis u.v.a.m. kommen hinzu.

Wasser/Abwasser/Niederschlag
Es wurde der Kubikmeter einschl. Gebühren ermittelt. Es wurde davon ausgegangen, dass kein Sonderwasserzähler vorhanden ist.
Steigerung. 2,7%

Grundsteuer.
Steigerung nicht zu verwechseln mit der Steigerung von 330 Prozentpunkte auf 715 Prozentpunkte, die in dem Grundsteuerbescheid angegeben werden. Prozentpunkte = Hebesatz.
Steigerung. 116,6%

Abfall.
Steigerung. 32%

Hundesteuer.
Steigerung. 100%


Durschschnittlche Steuersätze im Landkeis Offenbach April 2022
Gewerbesteuer: 371% Rödermark: 380%
Grundsteuer A: 376% Rödermark: 200%
Grundsteuer B: 613% Rödermark: 715%
Hundesteuer: 70,00€ Rödermark: 120€
Gefährliche Hunde: 557,00€ Rödermark: 900,00€
 
Defizitärer Haushalt: 8. Rödermark gehört dazu.
Von den 8 Kommunen, die keinen ausgeglichenen Haushalt haben, haben nur noch zwei Kommunen einen höheren Grundsteuerhebesatz als Rödermark.
Vier Kommunen im Landkreis Offenbach haben einen höheren Grundsteuer-Hebesatz als Rödermark.
Siehe auch: Statistik Kreis Offenbach
Zumindest bei der Hundesteuer (erster Hund) behält Rödermark weiterhin Platz 1. Bei den gefährlichen Hunden belegt Egelsbach mit 966,00€ Platz 1. Rödermark muss sich mit 900,00€ mit Platz 2 begnügen.


Kommunen erzielen wegen hoher Steuereinnahmen Überschuss
Kommunen erzielen wegen hoher Steuereinnahmen Überschuss. Quelle

Kommunen erzielen Überschuss.

WIESBADEN – Die Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) in Deutschland wiesen im Jahr 2021 einen Finanzierungsüberschuss von knapp 4,6 Milliarden Euro auf. Im Jahr 2020 hatte der kommunale Überschuss noch 2,0 Milliarden Euro betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik weiter mitteilt, lagen die Steuereinnahmen nach den Ausfällen infolge der Corona-Pandemie wieder über dem Vorkrisenniveau, nachdem Bund und Länder die Kommunen im Jahr 2020 mit dem „kommunalen Solidarpakt 2020“ unterstützen mussten.
Lesen Sie hier den ganzen Artikel

Gepaart mit dem Artikel (Schwimmt Rödermark im Geld?), wird es wohl in 2023 kein Grundsteuer B Erhöhung in 2023 geben. Oder doch?

Siehe auch
» Kommunalsteuern Übersicht für alle hessischen Städte und Gemeinden


Stand zum Auftrag zur Erschließung Gewerbegebiet nördlich der Germania. Oder wurde die Arbeit daran einseitig eingestellt?

Schwimmt Rödermark im Geld?

Geld ist genug da.
Geld ist genug da.

Ich lese gerade den Artikel vom 27.05.2022
zum Haushalt 2022 in der OP (Printausgabe).

Dort kann man lesen, dass der Haushalt 2022 trotz eines Defizits von 1,2 Mio. vom Kreis Offenbach genehmigt wurde.
Des Weiteren die Aussage von Bürgermeister Rotter, dass dies kein Problem darstellt, weil man ja auf eine Liquiditätsreserve von 6,5 Mio. zurückgreifen kann. Interessant. Die erfreuliche Aussage zum Haushalt wurde vom Bürgermeister in der Presse getätigt und nicht von der zuständigen Stadtkämmerin Frau Schülner.

Ich habe mich mal umgehört, und nachgefragt, „woaß die Leit dodrunner verstäje“. Das Ergebnis vereinfacht dargestellt. 6,5 Mio. Rücklagen – 1,2 Defizit. Am Jahresende hat die Stadt einen Überschuss von 5,3 Mio. Diejenigen, die unken, dass die Grundsteuer B angehoben werden muss, wird durch diese Aussage von Bürgermeister Rotter der Boden für weitere Diskussionen entzogen. So jedenfalls verstehen es diejenigen, die ich befragt habe.

Nicht ganz in dieses Bild passt die Aussage von Herrn Quilling. „Die dauerhafte finanzielle Leistungsfähigkeit wird gerade noch als gesichert bewertet.

Bei 5,3 Mio. Reserve noch gerade als gesichert?
Da muss noch mehr dahinter stecken.
Kann es sein, dass man die Aussage von Herrn Rotter falsch versteht?

Siehe auch:
» Kostensteigerung. Nachgesehen, wie die Abgaben an die Stadt gestiegen sind.


Wann kommt die frei zugängliche Toilette im Bahnhofsgebäude Ober-Roden?

Haushaltsrede 2022. Peter Schröder FWR

2022. Haushaltsrede Peter Schröder. FWR
2022. Haushaltsrede Peter Schröder. FWR

Rede des Fraktionsvorsitzenden der FWR zum Haushalt 2022
Zeit: Dienstag, 08.02.2022,19:30 Uhr
Ort: Stadtverordnetenversammlung

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren,
ich muss den Magistrat und besonders die Kämmerin einmal loben, wir haben den Haushalt 2020 mit einem Plus von über 3 Millionen € abgeschlossen und das Jahr 2021 wird wahrscheinlich auch nicht so schlecht abgeschlossen, da unerwartet hohe Gewerbesteuernachzahlungen verbucht werden konnten.

Doch wer Lob austeilt, der darf aber auch kritisieren.

weiterlesen Haushaltsrede 2022. Peter Schröder FWR

Unverschämtheiten werden nicht gerügt, wenn man in der richtigen Partei ist

Unverschämtheiten werden nicht gerügt
Unverschämtheiten werden nicht gerügt

Die Antwort bin ich den Kommentatoren schuldig.

Nein. Herr Gerl (AL/Die Grünen) hat wohl keine Konsequenzen für seine Unverschämtheit zu befürchten. Eine Rüge bei der heutigen Stavo gab es nicht.
Keiner der von den Bürgern gewählten Stadtverordneten hat es für angebracht gehalten, dass Herr Gerl für seine Aussage: „dass IHR (die Kommentatoren aka Hundehalter) Siehe Artikel“, vom Stadtverordnetenvorsteher gerügt wird.
Evtl. bin ich und zumindest IHR 17 Kommentatoren ein wenig empfindlich und es war keine Unverschämtheit.

Eine Rüge wäre nicht so schlimm gewesen.
Bei der Stadtverordnetenversammlung waren gerade einmal 10 Besucher anwesend. Die Presse (ein Pressevertreter anwesend) interessiert sich auch immer weniger für diese Veranstaltung in Rödermark. Und die Mehrzahl der Besucher kennt sich bereits sehr gut. Sprich: fast immer die Gleichen. Nachwuchs fehlt. Wie sage ein Stadtverordneter mit Blick auf die Tribüne treffend: „Fast nur Senioren“ (Bin dir nicht böse M.S. Hast ja so recht) 🙂

Heute stand der Haushalt ganz oben an.
Die Stavo, in der der Haushalt beschlossen wird, ist eigentlich die wichtigste Stavo überhaupt. Und wenn an dieser Stavo nur 10 Bürger Interesse zeigen, sieht man, wie berechenbar und damit langweilig eine Stavo mittlerweile sein kann. 25 Besucher im Schnitt (seit 2007) ist auch nicht gerade berauschend. Corona wird wohl aus Ausrede herhalten müssen, was aber bestimmt nicht zutreffend ist.

Die Stadtverordnetenversammlung sollte sich dem Bürgerinteresse anpassen.
Man sollte die Stadtverordnetenversammlung auf 5 Stadtverordnete, die dann die Wahlmänner für ihre Fraktionskollegen sind, eindampfen, den ehrenamtlichen Magistrat daheim lassen und die Stavo kostengünstig in irgendeinem Hinterzimmer einer Gaststätte abhalten. Die Königlich Bayrische Stuben in Urberach würden sich anbieten. Der Stadt könnte eine solche Vorgehensweise (die allerdings an der HGO scheitern wird) eine Menge Geld sparen. Man könnte sich dann auch die angedachten Tagungsräume im JuZ Ober-Roden sparen, das alte Feuerwehrhaus in Rödermark mit seinem JuZ und einzigartigen Kletterturm renovieren und bestehen lassen. Damit würden auch mindestens 2,5 Mio € an Steuergelder nicht in Rödermark ausgegeben.

Oder
Man sollte die Sitzung über einen Streaming-Dienst übers Internet bereitstellen. Ich glaube aber, dass es zumindest eine Fraktion gibt, die eine solche Übertragung fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.

Wie es weiter geht?
Fast wie bisher. Nur mit weniger Pressevertreter.

An die Opposition.
Schreibt keine Anträge mehr. Werden eh abgelehnt. Und dann, wie von Herrn Schröder (FWR) erwähnt, werden einige der abgelehnten Anträge wenig später von der Koalition als Koalitionsantrag eingereicht.
Schreibt lieber Presseartikel und nutzt die Möglichkeiten, die das Internet bietet. Wenn es keine Anträge/Anfragen mehr von der Opposition gibt, würde sich der Bürgermeister freuen und die Verwaltung hätte mehr Zeit für Wichtigeres. So könnte die Verwaltung evtl. Personal einsparen.