Gewerbesteuereinnahmen. In Q1 2026 905.695€ weniger als Q1 2025

Im Vergleich:
1.Quartal 2025: 4.268.147€
1 Quartal 2026: 3.362.452€

Wir können nur hoffen, dass sich der Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen im ersten Quartal in den verbleibenden Quartalen wieder ausgleichen wird. Ich denke, dass es sich jetzt rächt, dass Bürgermeister Rotter den bereits 2021 von der Mehrheit beschlossenen Antrag zur Erschließung eines neuen Gewerbegebiets nicht mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten vorangetrieben hat. So wie es für die Bürgerinnen und Bürger den Anschein hat, wurde diesbezüglich bislang nichts in die Wege geleitet.

Siehe auch: 5 Jahre verpennt? Jetzt kommt die Einsicht, dass man Gewerbegbiete braucht.

5 Jahre verpennt? Jetzt kommt die Einsicht, dass man Gewerbegbiete braucht.

OP Ankündigung Koalitionsvertrag

Es wird wohl mit der bestehenden Koalition weitergehen. Mt der Koalition, die die Stadt in den vergangenen Jahren in ihre heutige schwierige Lage geführt hat. Gleichzeitig steigen die Kosten für die Bürger weiter.
Von Einsparung bisher nichts zu erkennen. Bürgerverständliche Information erfolgen leider auch nicht. Eine monatliche ONLINE-Ansprache des Bürgermeisters zur Lage der Kommune, verbunden mit Antworten auf schriftlich eingereichte Fragen, wäre ein Anfang und auch sicherlich wesentlich kostengünstiger als unregelmäßige Sofatouren.

Was für eine Erkenntnis. CDU. Wir brauchen Gewerbegebiete
[..] Die Entwicklung eines Gewerbegebietes ist unumgänglich1 [..]
Diese Erkenntnis kommt reichlich spät. Bereits 2021 wurde die Verwaltung per Mehrheitsbeschluss aufgefordert, ein Gewerbegebiet nördlich der Germania zu entwickeln. Die CDU hatte in den vergangenen fünf Jahren ausreichend Gelegenheit, den Bürgermeister regelmäßig nach dem Stand der Gewerbeentwicklung zu fragen und Fortschritte einzufordern.

Sollte die CDU den Magistrat hierzu befragen?
Im Koalitionsvertrag 2021 (Swarz/Grün) wurde ausdrücklich festgehalten, dass die Entwicklung eines Gewerbegebietes nicht weiterverfolgt werden soll. Für CDU und die Grünen hat sich das Thema erledigt.
Unabhängig davon bleibt jedoch die Frage, weshalb ein unmissverständlicher Auftrag (Antrag der Verwaltung) der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2021 zur Entwicklung eines Gewerbegebietes nördlich der Germania bislang offenbar nicht umgesetzt wurde. Zumindest für den Bürger nicht erkennbar. 5 Jahre vertane Zeit.
Was ist mit dem „Urbanen Gebiet“ Odenwaldstraße?
Gleiches gilt übrigens auch für den Arbeitsauftrag an den Magistrat zum Thema Rechenzentrum der seit 2025 an den Magistrat als Arbeitsauftrag gegeben wurde, keinerlei Information oder Status.

26.01.2021
Ein knapp zehn Hektar großes Gewerbegebiet zwischen Ober-Roden und Waldacker plus eine Spange zwischen zwei Hauptstraßen soll nach Ansicht von Bürgermeister Jörg Rotter mehrere Probleme lösen: Lesen Sie den Artikel bei OP-Online

Was hat der Magistrat unter der Führung
von Bürgermeister Rotter daraus gemacht? Für die Bürgerinnen und Bürger erkennbar: nichts.
 
Siehe auch:
» Ein Supermarkt und Firmen könnten dort heimisch werden
» Niederschrift zur Prüfung Sonder- und Gewerbegebiets nördl. Germania


Petition

Als Grund für unser katastrophales Haushaltsergebnis
hört man immer wieder, dass dieser der fehlenden finanziellen Ausstattung geschuldet ist. Stichwort: Konnexitätsprinzip.
 
Das ist teilweise auch richtig. Aber die Frage ist: Wie hoch stellt sich der Magistrat den Fehbetrag vor?
Laut Petition dürfe das exact der Fehlbetrag laut Haushaltsplan 2026 sein.

[..]Und jetzt sehen wir es schwarz auf weiß: Rödermark fehlen 13,8 Millionen Euro. Aber dieses Geld fehlt nicht, weil Rödermark schlecht gewirtschaftet hat. Es fehlt, weil die Kosten eigentlich von Bund und Land getragen werden müssten [..] Quelle

AL/Die Grünen und ihre Petition
[..] legt …Rohleder eine Petition an den Hesischen Landtag vor.1 [..] Siehe
Schon OK. Falsch finde ich allerding, dass man das so darstellt als wenn die 13,8 Mio. der Betrag ist, der laut Konnexitätsprinzip (wer bestellt, bezahlt) der Stadt Rödermark zusteht. Auszahlbar wahrscheinlich über den KFA.
Die grüne Stadtkämmerin sollte einmal NACHVOLLZIEHBAR den Betrag nennen, den man vom Land erwartet.
Der Betrag (13,8) wäre ohne rückwirkende Grundsteuererhöhung von 800 auf 990 in 2025 noch höher ausgfallen. (

Schwarz/Grüne Landesregierung. Starke Heimat Hessen
Man soll sich einmal daran erinnern, dass die schwarz‑grüne Landesregierung als einziges Bundesland beschlossen hat, den Städten und Kommunen einen Teil der Gewerbesteuereinnahmen vorzuenthalten. Für Rödermark knapp eine Million.

Siehe auch
» Volksverdummung? Starke Heimat Hessen: Mehr Gerechtigkeit durch optimale Verteilung


Siehe auch
» Haushalt 2024. Riesiges Haushaltsloch.
» Die Finanzmisere hängt nicht nur mit der mangelnden Unterstützung von Bund und Land zusammen.
» Was ist eigentlich mit dem Urbanen Gebiet Odenwaldstraße?
 
1 Printausgabe Offenbach Post

Frage per Brief zu Paramount und Gaswerk

Die Frage, ob ich Informationen darüber habe, wie es am ehemaligen Gaswerk und auf dem Gelände rund um den Paramountpark weitergeht und was Bürgermeister sowie Stadtverordnete in dieser Angelegenheit unternehmen, wurde mir per Brief gestellt.

Den Brief selbst kann ich nicht veröffentlichen, da er in der Formulierung nicht besonders freundlich war.

Antwort
Ich habe den Eindruck, dass sowohl die Stadtverordneten als auch die Verwaltung auf einen ähnlichen glücklichen Zufall hoffen wie bei den Ansiedlungsplänen der REWE. Konkrete Aktivitäten der Verwaltung und der Stadtverordneten – insbesondere der seit Jahren in der Verantwortung stehenden Koalition – sind (zumindest für mich) derzeit nicht erkennbar.

Siehe
» Neuer Rewe-Supermarkt an Kapellenstraße