SPD lobt die FDP für ihr Bemühen um Freizeitflächen für Jugendliche.

Freizeitfläche. Zum Badehaus gehörend.
Freizeitfläche. Zum Badehaus gehörend.

Jugenddialig im JUZ
Jugend trifft Politik“ am 10.09.2021

[..]Die Fragen der Juz-Besucher machten deutlich, dass durchaus der Wunsch nach mehr Plätzen für ihre Altersgruppe besteht. Sie haben die jungen Politiker daran erinnert, dass in den vergangenen Jahren mehrere von Jugendlichen genutzte Plätze und Räume verschwunden sind[..]
Quelle: OP-Online

Jetzt liegt es an Lars Hagenlocher (SPD), seine Fraktion davon zu überzeugen, die Bemühungen der FDP (TOP 12) „zur Ausweitung der öffentlichen Freizeitfläche hinter dem Badehauszu unterstützen. In den vorbereitenden Beratungen zur Stadtverordnetenversammlung hat die SPD nämlich beschlossen, den FDP-Antrag zur Ausweitung der Freizeitfläche bei der kommenden Stadtverordnetenversammlung abzulehnen. Als Grund wurden nicht genannte Einnahmen aufgeführt, die zurzeit aus der bereitzustellenden Fläche erwirtschaftet werden. Die Höhe der Einnahmen, auch nicht annähernd, hat die SPD nicht genannt.

Natürlich hilft es nicht, wenn nur die SPD ihr Abstimmverhalten (Geld vor Jugend) ändert. Insbesondere CDU und AL/Die Grünen müssen ihren Standpunkt ändern, damit man den Jugendlichen einen Teil der Freizeitflächen zurückgeben kann, die man ihnen in der Vergangenheit genommen hat.

Siehe auch
» Kein guter Tag für die Jugendlichen in Rödermark. FDP Antrag wurde abgelehnt.

!! An die CDU, AL/Die Grünen und die SPD.
In Rödermark stehen 2993 Jugendlichen vier Bolzplätze zur Verfügung!!

Quelle: youtube ab ca. 1:14:00

„Die Grünen sind keine soziale Partei!“

Auf die Frage: „warum er bei der SPD und nicht wie viele Gleichaltrige bei den Grünen ist?“ die Antwort von Lars Hagenlocher: “ „Die Grünen sind keine soziale Partei!“.
So zu lesen bei OP-Online

Lars Hagenlocher.
Heute 26 Jahre alt.
Der könnte dann, wenn er wollte, mit 30 Jahren Bürgermeister von Rödermark werden.

Aha. Wohl ein wenig vergesslich Herr Bürgermeister.

 Ein totes Projekt.
Ein totes Projekt.

Klick auf den QR-Code oder einscannen.
Wurde dem damaligen Antrag der SPD als Konzept beigelegt, um zu demonstrieren, dass die gesamte Infrastruktur für das Projekt steht. Die Darstellung des Inhalts war von untergeordneter Bedeutung.

Mit QR-Code Rödermark erleben.

Ich bin wirklich froh,
dass die Stadt Rödermark jetzt endlich in die Pötte kommt und die markanten Punkte im Ort mittels QR-Code erlebbar macht. Ich finde es auch gut, dass man Herrn Nedelmann für dieses Projekt gewinnen konnte. Damit ist Qualität sichergestellt. Für den Audio-Guide steht eine geschulte Stimme zur Verfügung. Dass die Seite auch gut aussieht, dafür dürfte Frau Baumer wohl sorgen. Der Heimat- und Geschichtsverein ist mit den fundierten Kenntnissen seiner Mitglieder ein Garant für tolle Texte und Bilder.
Alles rund. Ich bin sicher. Das wird eine ganz tolle Sache.

Was ich allerdings sehr verwunderlich finde,
dass Bürgermeister Rotter erst in Dietzenbach die Möglichkeit entdeckt hat, mittels QR-Code die Bürger auf markante Punkte aufmerksam zu machen. Hat Bürgermeister Rotter vergessen, dass es in 2015 einen diesbezüglichen Antrag der SPD gab? Es gibt dazu auch einen eindeutigen Beschluss, der leider nicht umgesetzt wurde. Vom Konzept her sicherlich nicht so anspruchsvoll wie das jetzt geplante. Der Gedanke war seinerzeit, der finanziell nicht besonders gut dastehenden Stadt einen digitalen Wegweiser durch den Ort mittels QR-Code zur Verfügung zu stellen. Und zwar kostenfrei und ohne Inanspruchnahme irgendwelcher Leistungen der Stadt.
Im Breidert gibt es schon seit mehr als einem Jahr QR-Codes an den Wegweisern zum BraaredeBernsche.


[..]Den Anstoß dazu gab Bürgermeister Jörg Rotter, der in der Kreisstadt Dietzenbach auf die dortigen „Haltestellen Kunst“ aufmerksam wurde. Der Magistrat griff die Idee auf und legte im Dezember letzten Jahres die Koordination des Gesamtprojekts in die Hände von Oliver Nedelmann.[..] Quelle: Heimatblatt

Wenn ich lese
Den Anstoß dazu gab Bürgermeister Jörg Rotter – bin ich nicht sicher, ob ich weinen oder lachen soll. Tja, die in Dietzenbach haben eben kreative Köpfe unter den Stadtverordneten könnte man denken, wenn man 2015 (Antrag SPD) unbeachtet lässt. In Rödermark muss der Bürgermeister ganz alleine auf solch eine Idee kommen.

Jetzt wird das kostenfreie WLAN/WiFi, HotSpot wichtig.
Das Nedelmann und Co. eine gute Arbeit abliefen werden, da bin ich mir sicher. Wenn es in den Ortskernen allerdings kein vernünftiges kostenfreies WiFi gibt, sieht das Projekt wie gewollt aber nicht gekonnt aus.
Erstmals 2015 wurde von der SPD mit einem Antrag gefordert.
[..] Die Stadt Rödermark soll attraktiver für die Bürger und Besucher werden. Hierzu gehört neben vielen anderen Dingen aus Sicht der SPD auch die Möglichkeit, an bestimmten Orten in der Stadt kostenlos über einen WLAN-Hotspot ins Internet gehen zu können. Die Nutzer von Smartphones und Tablets verfügen nicht alle zwingend über eine Internetflatrate, sodass ein kostenloser schneller Internetzugang eine interessante Alternative ist. Quelle [..]
Nur mit einem vernünftigen kostenfreien Zugang ins Internet ist das Vorhaben (QR-Code) eine runde Sache.

Das Smartphone ist nicht unbedingt bei jedem Nutzer mit einem üppigen INTERNET-Datenvolumen ausgestattet. Es kann ja auch sein, dass man gerade sein Monatslimit fast ausgereizt hat und jetzt per QR-Code Rödermark erleben will. Dann evtl. mit ISDN-Geschwindigkeit! 🙁
Das damalige Konzept hatte vorgesehen, dass die Seite zunächst ohne Bilder angezeigt werden kann. Ein zweiter Klick bringt die Seite mit den Bildern. (Beispiel) Kann man vergessen, wenn Rödermark genügend Einwahlpunkte fürs kostenfreie Internet bereitstellt.
Wir sind in Rödermark. Kann man das wirklich vergessen?

WLAN, WiFi, HotSpot
Zu einem kostenfreien Internetzugang gab es seit 2015 von SPD, FDP sowie Interfraktionelle mehrere Anfragen und Aufträge an die Verwaltung. Wenn das gesamte Ergebnis der sechs Jahre, die 5 Zugänge sein sollte, dann ……
Laut Standortkarte der „Digitalen Dorflinde“ gibt es in Rödermark vier Standorte. Einer in Ober-Roden und vier in Waldacker.

Siehe auch
» Aktueller Sachstand: „Digitale Dorflinde“ und „Wifi4EU“ in Rödermark
» Antworten zu den gestellten Fragen

Gemarkungsputz. Wir haben mitgemacht. SPD-Rödermark

Gemarkungsputz 2021
Gemarkungsputz 2021

Wir haben beim Gemarkungsputz mitgeholfen und unsere Stadt damit ein bisschen sauberer gemacht.
Auch die Fraktion und Vorstand der SPD Rödermark haben beim gestrigen Gemarkungsputz mitgeholfen und unsere Stadt damit ein wenig sauberer gemacht. Viele andere Gruppen waren ebenso unterwegs und haben den umherliegenden Müll aufgesammelt. Insbesondere die Umweltfreunde Rödermark – aber auch Einzelpersonen – sammeln regelmäßig kiloweise Unrat aus Feld und Flur.
Weiter bei der SPD Rödermark

MdB Jens Zimmermann am 16. Juni in Rödermark

SPD. Zimmermann MdB Jens Zimmermann am 16 Juni in Rödermark
SPD. Zimmermann MdB Jens Zimmermann am 16. Juni in Rödermark

Auf Einladung der SPD Rödermark stellt sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Zimmermann am Mittwoch, 16. Juni 2021, bei einem Diskussionsabend in Rödermark den Fragen der Bürger*innen. Die SPD Rödermark lädt zu dieser Veranstaltung alle Interessierte und ihre Mitglieder ein. Beginn ist um 19 Uhr. Die Veranstaltung findet in der Stadtbücherei Ober-Roden (Rothahasaal) statt.
» Weiter bei der SPD Rödermark

SPD Rödermark wagt doppelten Neuanfang

Pressemeldung CDU
Pressemeldung CDU

Die SPD-Rödermark wagt im doppelten Sinne einen Neuanfang. Die Fraktion hat nach der Kommunalwahl ihre politische Arbeit aufgenommen. Und ganz nebenbei ging zeitgleich die neue Website der SPD Rödermark online.

Nach intensiver Vorbereitung, Konzeption und Planung ist am Wochenende die neue Website der SPD-Rödermark online gegangen. Ziel des neuen Auftritts ist es, die Benutzerfreundlichkeit mittels einer einfacheren Navigationsstruktur, besseren Ladezeiten, verständlicheren Inhalten sowie einer optimierten Darstellung auf mobilen Endgeräten weiter zu steigern. Für den Internetauftritt hat die SPD-Rödermark auf ein neues Content Management System (CMS) umgestellt, das ein noch moderneres Webdesign sowie den Einsatz dynamischer und interaktiver Inhaltselemente erlaubt. Hidir Karademir zeigte sich als Vorsitzender der SPD hoch erfreut. „Unser Internetteam hat ganze Arbeit geleistet. Durch die klare Menüführung finden die Nutzer viele Informationen auf den ersten Klick. Darüber hinaus können sie sich schnell ein umfassendes Bild machen und mit unseren Stadtverordneten bzw. Vorstandsmitgliedern unkompliziert Kontakt aufnehmen“, so Karademir. Die Website ist weiterhin unter der Domain www.spd-roedermark.de erreichbar.

Der Neuanfang wird auch bei der Neuausrichtung der SPD-Fraktion sichtbar. Sie besteht nach der Kommunalwahl im März aus einer guten Mischung erfahrener und neuer Leute. Es verwundert daher auch nicht, dass die SPD Rödermark den erst 25-jährigen SPD-Stadtverordneten Lars Hagenlocher für die Funktion des Vorsitzenden des Ausschusses Familie, Soziales, Integration und Kultur (FSIK) vorgeschlagen hat.

Nach seiner Wahl bedankte Hagenlocher sich bei den Ausschussmitgliedern und seiner eigenen Fraktion für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und machte deutlich, wo er seine künftigen Handlungsfelder sieht. Als Vorsitzender will er sich insbesondere für die Interessen und Perspektiven junger Menschen in Rödermark sowie die Bedürfnisse der älteren Generationen, der Familien und sozial Schwächeren in der Gesellschaft stark machen. Darüber hinaus sieht er weiteren Handlungsbedarf im Bereich der Integration und Migration. Auch die Bereitstellung von passgenauen Kulturangeboten sind ihm ein dringendes Bedürfnis – dies insbesondere nach der Bewältigung der Corona-Pandemie.

„Ich freue mich auf diese spannende und herausfordernde Aufgabe. Ziel des Ausschusses müsse es in Zukunft sein, parteiübergreifend gute und zielgerichtete Sachpolitik im Interesse der Bürger:innen zu machen“, so Hagenlocher. Hidir Karademir gratulierte als Ortsvereinsvorsitzender Hagenlocher zu dessen Wahl. Karademir zeigte sich überzeugt, dass Hagenlocher diese Aufgabe mit bravour meistern wird und wünschte ihm bei der Bewältigung der Aufgaben viel Glück und Erfolg.

SPD ehrt Norbert Schultheis für sein Lebenswerk

 SPD ehrt Norbert Schultheis für sein Lebenswerk
SPD ehrt Norbert Schultheis für sein Lebenswerk

Mit der Kommunalwahl am 14. März wird der dienstälteste Rödermärker Kommunalpolitiker die kommunalpolitische Bühne verlassen: Nach 49 Jahren aktiver Kommunalpolitik will Norbert Schultheis aufhören. Die SPD Rödermark ehrte ihren scheidenden Fraktionsvorsitzenden umständehalber im kleinen Kreis, aber mit einem großen Präsentkorb.

„Norbert Schultheis hat die SPD Rödermark in den letzten 50 Jahren geprägt wie kein anderer und sich als Kommunalpolitiker große Verdienste erworben. Sein Einsatz und sein Sachverstand werden über Parteigrenzen hinweg geschätzt und anerkannt“, würdigt der Rödermärker SPD-Vorsitzende Hidir Karademir seinen langjährigen Weggefährten.

Norbert Schultheis politischer Werdegang begann 1972 mit seiner Wahl zum Gemeindevertreter in seiner Heimatgemeinde Urberach. 1977 betrat er auch die Kreisbühne und hauptberuflich die Geschäftsführung seiner Kreistagsfraktion, die er bis 2016 inne hatte. 2016 wechselte er aus dem Kreisparlament als ehrenamtlicher Beigeordneter in den Kreisausschuss.

Von 1993 bis 2001 wirkte er als ehrenamtlicher Stadtrat in Rödermark, danach – und bis heute – als Stadtverordneter und aktuell auch als SPD-Fraktionsvorsitzender.

Im Vorstand des SPD Ortsvereins und im SPD-Unterbezirk Offenbach bekleidete Norbert Schultheis seit 1975 verschiedene Ämter, darunter von 1979 bis 1981 das des stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden.

Im Mai 1987 wählte ihn die Rödermark-SPD zum Vorsitzenden des Ortsvereins, den er inder Folgezeit 15 Jahre führte, länger als jeder andere Vorsitzende. Danach gehörte er noch weitere acht Jahre dem Ortsvereinsvorstand an, nun als Schriftführer und als Beisitzer.

Nomen est omen: Bei der Bürgermeisterwahl 1999 trat er für die SPD als Bürgermeisterkandidat an. Zu seinen weiteren Mandaten gehören unter anderen die Mitgliedschaft in der Regionalversammlung Südhessen, den Aufsichtsräten der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach und der Wärmeversorgung Langen.

Mit Norbert Schultheis geht kein Parteisoldat, sondern ein Ausnahmepolitiker in den verdienten Unruhestand, der sich im Lauf der Zeit eine beeindruckende Kompetenz und dafür in stets steigendem Maß vor allem hohen Respekt erworben hat – auch bei der politischen Konkurrenz. Diese hohe Anerkennung zollt ihm nun noch einmal auch seine SPD, die für ihn mehr als für andere eine politische Heimat ist.

Admin.
Man wird Dich und Deine, ohne Mikrofon gehaltene Reden, vermissen.

Kommunalwahl 2021. Parteien im Wahlkampf.

Ich führe hier die Parteien auf, die mir in der Vergangenheit ihre Pressemitteilungen zur Verfügung gestellt haben.
Als Reihenfolge nehme ich die in 2016 gewonnenen Sitze.

» FWR Stadtpark „Grüne Mitte“ für Rödermarks Bürger
» FDP Attraktive Jugendplätze statt neuem Jugendzentrum
» SPD SPD will im ÖPNV klare Prioritäten setzen.
» CDU Stadtplanung benötigt Optionen!
 
AfD und AL/Die Grünen fehlen in der Aufstellung.

Steuergerechtigkeit. SPD Rödermark lädt zum Online-Dialog ein

Pressemeldung SPD
Pressemeldung SPD

Steuergerechtigkeit muss für alle gelten:
SPD Rödermark lädt zum Online-Dialog ein

Die SPD-Rödermark lädt am Freitag, 19.02.2021, 18.00 Uhr, zum Online-Dialog mit Lothar Binding, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, ein. Bei diesem Online-Dialog werden Fragen zur Steuergerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Alle interessierten Bürger:innen sind herzlich eingeladen am Dialog teilzunehmen.

„Wir wollen mit dieser Art des Dialoges den Bürger:innen in Corona-Zeiten die Möglichkeit und Chance bieten, ihre Fragen zum Thema Steuergerechtigkeit mit uns zu diskutieren“, so der SPD-Vorsitzende Hidir Karademir. Diskutiert werden sollen u.a. Fragen, warum Einkünfte aus Arbeit höher besteuert werden als solche aus Kapitalerträgen. Aber auch Fragen zur Finanztransaktionssteuer und ob Steuerpolitik überhaupt helfen kann, die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen, stehen bei dem Online-Dialog auf der Agenda.

Die SPD Rödermark weist darauf hin, dass Fragen zum Online-Dialog vorab an die E-Mail Adresse info@spd-roedermark.de übermittelt werden können. Der Referent selbst wird im Dialog versuchen, möglichst viele der an uns gerichteten Fragen während der Veranstaltung direkt zu beantworten.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und Austausch. Der Zugang zum Online-Dialog erfolgt unter nachfolgendem Link
https://konferenz.spd.de/orion/joinmeeting.do?MTID=818d36893d1f2d1960505c37f57eb33e

Überdies besteht alternativ die Möglichkeit sich telefonisch unter der Rufnummer 030 – 25 99 39 93 und der Meeting-Nummer 997 548 554 aufzuschalten.

Weitere Informationen zum Referent Lothar Bindung finden Sie hier: https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/B/binding_lothar-518422

SPD fordert Schulsozialarbeit an Rödermarks Grundschulen

Pressemeldung SPD
Pressemeldung SPD

Benachteiligungen vermeiden und abbauen:
SPD fordert Schulsozialarbeit an
Rödermarks Grundschulen

Was an weiterführenden Schulen mittlerweile auch in Rödermark zum Standard geworden ist, steckt an den Grundschulen noch in den Kinderschuhen. Doch Schulsozialarbeit leistet notwendige und wertvolle Arbeit zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen durch situativ abgestimmte Maßnahmen und vor allem Prävention und Integration. Daher hält es die SPD für sinnvoll und notwendig, auch in Rödermarks Grundschulen ein schulsoziales Programm zu etablieren.

Schulsozialarbeit berät Lehrkräfte und Eltern in Erziehungsfragen, indem sie sozialpädagogische Sicht- und Handlungsweisen in die Schule einbringt und eine Brückenfunktion zwischen den einzelnen Sozialisationsinstanzen wahrnimmt. Damit können Lehrkräfte entlastet und eine professionelle Ergänzung bzw. Erweiterung zur pädagogischen Arbeit gewährleistet werden. Das jedenfalls ist der Erkenntnisstand von Lennart Pfaff, selbst Lehrer und Kandidat der Rödermarker Sozialdemokraten bei der Kommunalwahl 2021. „Die Probleme und Schwierigkeiten von Jugendlichen tauchen nicht erst mit dem Eintreten in die 5. Klasse auf, sondern entwickeln sich schon in früheren Jahren“, so Pfaff. Genau deshalb hat er der SPD-Fraktion geraten, in Sachen Schulsozialarbeit an Grundschulen antragsinitiativ tätig zu werden.

Das Ziel des Antrags ist es, dass sich die Rödermärker Stadtverordnetenversammlung für die Einrichtung von Schulsozialarbeit an den Grundschulen der Stadt aussprechen soll und die Stadt dazu auch einen eigenen Beitrag erbringt. Der Magistrat werde mit Annahme des Antrages damit beauftragt zu prüfen und zu berichten, wie an den Grundschulen der Stadt Rödermark bis zum Schuljahresbeginn 2021/2022 ein Angebot von Schulsozialarbeit eingerichtet werdenkann.

Hidir Karademir, Stellvertretender Vorsitzender der Fraktion und zugleich Antragsteller, verweist darauf, dass er die Schulsozialarbeit gerade in Grundschulen für äußerst wichtig erachtet. Entsprechende Gespräche und Diskussionen mit Schulleiter:innen von Grundschulen hätten ihn in seiner Haltung bestätigt.

„Eine gute Schulsozialarbeit trägt dazu bei, Benachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, indem sie Ausgrenzungen entgegenwirkt. Überdies schützt sie Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl, indem sie an der Schule Unterstützung bei der Bewältigung alltäglicher Lebensprobleme und Risiken leistet, zur Selbsthilfe befähigt und spezielle Hilfen vermittelt“, so Karademir. Daher empfiehlt er den anderen Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung dem Antragsbegehren der SPD positiv gegenüberzustehen.