Ein kleines Paradies in Rödermark

BraaredBernsche. Ein Paradies.
BraaredBernsche. Ein Paradies.

Smalltalk mit Jugendlichen. Nicht repräsentativ.
Die Auszeichnung „Paradies“ wurde dem BraaredBernsche von Jugendlichen verliehen. Besser könnte man das BraaredBersche nicht beschreiben.

Es gibt keinen weiteren Treffpunkt im Freien, der aus ihrer Sicht nur annähernd eine solche Auszeichnung verdient. Hat aber auch einen Nachteil. Idealerweise wünscht man sich einen Platz, der nicht so im Blickfeld von Erwachsenen liegt. Den hatte man im vergangenen Jahr, der wurde aber von der Stadt geräumt. Man sei immer auf der Suche nach einem netten Plätzchen im Freien. Abseits der Blicke von Erwachsenen.

Gibt es eigentlich eine aktuelle Umfrage mit Aussagekraft zu »gewünschte Jugendplätze in Ober-Roden?

Abstimmung Stadtumbau (ISEK).
Schade. Nur DREI Zuhörer hatten Interesse an der Stadtverordnetenversammlung.

Stadtverordnetenversammlung, Stavo 21.09.2021
Stadtverordnetenversammlung, Stavo 21.09.2021

Schade, nur Drei (!) Bürger hatten Interesse an dem, was es in Stadtverordnetenversammlung zu sagen gibt.

Zu den Anträgen braucht man nur wenig zu schreiben. Lesen Sie einfach in der entsprechenden Aktenmappe die Anträge. Eine fast immer stimmende Regel: Anträge der Koalition werden angenommen. Anträge der Opposition werden abgelehnt. Mit diesem Wissen können Sie getrost zu Hause bleiben und sich die Zeit für eine Stadtverordnetenversammlung sparen. ؟
Pressevertreter sind zurzeit 1 bis 2 anwesend. Man sagte mir, ab Tagesordnungspunkt 8 war kein Pressevertreter mehr anwesend. Da man als Zuhörer die Pressevertreter nicht von allen Plätzen aus sehen kann, bin ich auf Aussagen eines Stadtverordneten angewiesen.

Was ich zur Stavo im Februar geschrieben habe — Opposition, schreibt keine Anträge mehr. Werden eh abgelehnt. — wurde heute wieder einmal bestätigt.
Scheinbar sind nur die Anträge derjenigen gut, die die Macht haben. Und wer in Rödermark diese Macht hat, wurde durch Worte, unterstützt durch heftige Gestik, von Herrn Michael Gensert (CDU) klargestellt.


Zum Stadtumbau gab es recht unfreundliche Worte der Koalition in Richtung FDP.

Die gemachten Vorwürfe der Koalition kann man nun wirklich nicht ernst nehmen.
Kommt immer wieder mal vor. Was war der Auslöser für die verbale Keule des AL-Sprechers? Die ( Rückmeldungen der Fraktionen) können es wohl kaum gewesen sein. Ein Redebeitrag ebenfalls nicht. Die Vorwürfe kamen vor dem ersten Redebeitrag der FDP. Die Koalition sollte sich bei ihren verbalen Angriff gegen die FDP (in etwa) – die hätten nur Blockade und Verhinderung zu bieten – an die Worte des Fraktionsvorsitzenden der CDU erinnern. Vor der Kommunalwahl ging der Vorwurf an den damaligen und heutigen Koalitionspartner: „Letztendlich hätten Gerl und dessen Mitstreiter nur Blockade und Abwürgen im Sinn.“ Quelle: Titelseite Dreieich Zeitung. Ein gleichlautender Vorwurf des heutige Koalitionsparten der CDU geht an die FDP. (BTW. Artikel Webseite Stadt Rödermark. Ohne Gegenstimmen hat das Stadtparlament [..] den Weg freigemacht für die Umgestaltung des als „funktionaler OrtskernSiehe. )
Anmerkung zu „blockierende Haltung“ beim Erwerb von Immobilien.
Kauf Jäger-Haus, Seitz-Haus (KiR), Köhler-Haus
Abstimmergebnis Kauf Jäger-Haus. CDU, AL//Die Grünen, SPD, 1xFDP, Ablehnung: 1xFDP Enthaltung: FWR. Quelle
Abstimmungsergebnis Kauf Seitz-Haus: Zustimmung: CDU, Andere Liste/Die Grünen, FDP, Ablehnung: SPD, Enthaltung: – Quelle
Abstimmungsergebnis Kauf Köhler-Haus: Zustimmung: CDU (12), AL/Die Grünen (9), SPD (5), FWR (3), FDP (4) Quelle

Begeisterung der Bevölkerung zum Stadtumbau.
Wenn man „Begeisterung“ an der Anzahl interessierter Bürger an den richtungsweisenden Versammlungen festmacht, muss man von einer Flaute reden. Bei der Ausschusssitzungen am 16.03. (BUSE) waren es noch 5 Zuhörer. Zum Abschluss der Sitzungsrunde, der Stadtverordnetenversammlung, kamen nur noch 3 Zuhörer. Von „Begeisterung“ der Bürgerschaft zu dem geplanten Vorhaben kann man leider nicht reden.
Erwartet hatte ich, dass zumindest einige der Protagonisten (z.B. IGOR) bei der Stavo zum Stadtumbau anwesend sind, um das Ergebnis ihrer Bemühungen mitzuerleben. Fehlanzeige. Woran mag das liegen? Ich kann nicht sagen, dass die Verwaltung bei dem Stadtumbau in Bezug auf Vorhaben nicht gut informiert hätte.
Große Informationslücken bleiben jedoch nicht nur in Bezug auf Finanzierbarkeit. Es wurden keine Zahlen genannt, was die Maßnahmen kosten werden. Es wurde immer nur betont, dass wir nur ca. 1/3 zu zahlen hätten.
Nehmen die Jugendlichen es einfach so hin, dass ihr Jugendzentrum in der bisherigen Form bald Geschichte sein wird? Die Verwaltung und auch einige Fraktionen argumentierten (nicht nachprüfbar), dass ein zentrales JuZ in Urberach dem Wunsch der Jugendlichen entspricht. Wenn es dann so ist, dann soll es auch so sein.
Ist noch zu klären, ob man in Urberach überhaupt bauen darf, und wie die Finanzierung aussehen wird. Diese Antwort wird man wohl erst dann bekommen, wenn das JuZ in Ober-Roden zu Sitzungsräumen, Ausstellungsräumen und Vereinsräumen umgebaut ist.

Ein Tipp. Wenn man die Stavo einfach per Streaming in die Wohnzimmer der Bürger bringt, könnte man wahrscheinlich mit mehr Interesse rechnen. Zurzeit besuchen im Schnitt (seit 2004) gerade einmal 25 Besucher (0.1184% der wahlberechtigten Bevölkerung) die Stadtverordnetenversammlung. Man sieht fast immer die gleichen Bürger.
 
Sehr schade das sichtbare Interesse der Bürger. Die Stadtverordnetenversammlung, mit der zur Abstimmung stehenden Millionenprojekt Stadtumbau, hätte mehr Zuhörer verdient gehabt.
Die Stadtverordneten segneten diesen weiteren Teilabschnitt zum Stadtumbau im Großen und Ganzen ab.
Freuen wir uns auf den neugestalteten Ortskern.
BTW. Was bei dieser Stavo beschlossen wurde, ist die Fortführung bereits in Auftrag gegebenen Maßnahmen. Siehe hierzu: Es geht los im „Fränkischen Rundling“


Gewerbegebiet nördlich der Germania. Ein richtiger Aufreger mit einem überraschenden Ende

Um was geht es? Wir müssen da ein wenig in die Vergangenheit schauen.
Der Magistrat hat Anfang 2021 mit der Mehrheit der Stadtverordneten (CDU,SPD,FWR,FDP) den Auftrag erteilt bekommen [..]die dort liegenden Grundstücke für eine Gebietsentwicklung zu sichern […] Quelle. Nach der Kommunalwahl hat sich die Meinung der CDU radikal geändert. Man nimmt nun Abstand davon, eine Gebietsentwicklung (Sonder- und Gewerbegebiet) nördl. der Germania weiter zu verfolgen. Nach einem Jahr gefühlter Untätigkeit sollte mit einem Antrag für Klarheit gesorgt werden. Siehe Antrag TOP 15.
 
Damit der Bürgermeister nicht in Schwierigkeiten gerät, sollte der Auftrag von den Stadtverordneten zurückgenommen werden. Diesen Beschluss (rückgängig machen) hätte die Koalition (insbesondere die CDU) direkt nach Abschluss des Koalitionsvertrages im Interesse des Bürgermeisters stellen MÜSSEN.
Was das bisherige Verhalten des Bürgermeisters zu diesem erteilten Auftrag der Stadtverordneten betrifft, dazu sollten sich andere äußern.

Jetzt zum Antrag der FDP und der Abarbeitung in der Stadtverordnetenversammlung.
Der Auftrag an den Magistrat – Grundsatzbeschluss zur Prüfung eines Sonder- und Gewerbegebietes – besteht weiterhin. Der Kernpunkt des jetzigen Antrags ist, dass – der bestehende, unwidersprochene/unbeanstandete, Grundsatzbeschluss Stadtverordnetenversammlung zur Prüfung eines Sonder- und Gewerbegebietes nördlich der Germania – bekräftigt wird. Siehe Top 15
Damit sollte Klarheit herbeigeführt werden, wie mit diesem Auftrag weiterhin umgegangen werden soll. Bürgermeister Rotter ist der FDP dankbar für diesen Antrag und gespannt auf die sich aus dem FDP-Antrag ergebene Diskussion. Damit wird Klarheit geschaffen, ob er zukünftig daran arbeiten soll.

Es könnte passieren, dass sich nach Lesen der folgenden Argumentation bei einigen die Fußnägel gekräuselt haben.
„Wenn man das Votum der Kommunalwahl 2021 richtig interpretiert, hat sich die Bürgerschaft gegen ein Gewerbegebiet/Sondergebiet ausgesprochen“ so sinngemäß der Stadtverordnete der AL/Die Grünen. Wie der Stadtverordnete zu einer solchen Aussage kommt (ähnlich äußerte sich allerdings auch der Bürgermeister), mag sein Geheimnis bleiben. Fakt ist: Vor der Kommunalwahl haben CDU, SPD, FWR und die FDP (Seite 27/28) ganz klar für ein Gewerbegebiet/Sondergebiet nördl. der Germania gestimmt. In Abgeordnete ausgedrückt: 23 FÜR ein Gewerbegebiet. 9 GEGEN ein Gewerbegebiet. D.h. bis auf die AL/Die Grünen sind alle Fraktionen mit der Aussage in den Wahlkampf gezogen, ein Gewerbegebiet/Sondergebiet nördlich der Germania zu entwickeln. Siehe auch CDU-Flyer VOR der Kommunalwahl.
Um es mit dem haarsträubenden Argument des AL Stadtverordneten zu sagen, hat sich die Wählerschaft mit überragender Mehrheit FÜR ein Gewerbegebiet/Sondergebiet bei der Germania entschieden. Warum die CDU kurz nach der Kommunalwahl ihre Meinung geändert hat, ist bisher nicht nach außen gedrungen. Man hat sich im Koalitionsvertrag dem Wunsch der AL gebeugt und scheinbar auch keine eigene Meinung mehr. Man kann nur dann sagen: „Die Bürgerschaft hat sich durch das Votum bei der Kommunalwahl gegen ein Gewerbegebiet/Sondergebiet entschieden“, wenn man Verwirrung stiften will (euphemistisch).
 
Zur Abstimmung kam es nicht. Die FDP hat den Antrag zurückgezogen.

Ist es dann wirklich so wichtig, in Rödermark neue Gewerbeflächen auszuweisen?
Bieten die angedachten Gewerbegebiete Hainchesbuckel und Kapellenstraße nicht genügend Platz? Urbanes Gebiet Odenwaldstraße nicht zu vergessen.
30% der von der IHK befragten Unternehmen benötigen in den nächsten Jahren mehr Fläche. 22% sind noch unschlüssig. Die Bewertung (Note 3,9) der Unternehmen in der IHK-Befragung zeigt in aller Deutlichkeit, worauf die Stadtverordneten und die Verwaltung ihren Fokus zu legen haben, damit Rödermark u.a. die hochgesteckten Ziele (Stadtumbau, Stadtgrün, neue Sitzungssäle, neues JuZ u.v.a.m) auch ohne überzogene Grundsteuererhöhung stemmen kann. Man braucht Gewerbeflächen, damit man den rasanten Anstieg der pro Kopf Verschuldung zumindest etwas einbremsen kann. Die pro Kopf Verschuldung in Rödermark ist von 775 Euro in 2020 auf nunmehr 1.230 Euro in 2022 angestiegen. Quelle

Auch der Wirtschaftsförderung ist das Dilemma der fehlenden Gewerbeflächen
in Rödermark bekannt. Eine Antwort der Wirtschaftsförderung auf eine Anfrage der Liberalen habe ergeben, dass die in Rödermark ansässigen Firmen etwa 15 bis 19 Hektar zusätzliche Flächen angefragt hätten. [..] Und auch die sich in Entwicklung befindlichen neuen Gewerbeareale an der Kapellenstraße (etwa 6 Hektar) und am Hainchesbuckel (4 bis 6 Hektar) könnten den Bedarf nicht decken. Quelle fr.de

Noch vor der Kommunalwahl 2021 hat der Fraktionsvorsitzende,
Herr Michael Gensert folgendes zur Flächenpolitik in Rödermark zum Besten gegeben:
„Wir haben zehn Jahre lang nichts gemacht und nichts ist zu wenig. Es reicht nicht, sich von Hemmnis zu Hemmnis zu hangeln. Wir müssen uns künftig besser anstrengen und bei diesem Thema mehr Mumm zeigen.“ Quelle 02/2021

Die ganze Dramatik fehlender Gewerbefläche
entnehmen Sie der Antwort des Magistrats auf eine entsprechende Anfrage


Rückmeldung der Fraktionen. Quelle

Jägerhaus
Freifläche/Parkplatz Volksbank
Ehemaliges Feuerwehrhaus
Verkehrsführung
Dieburgerstraße 29 Seitz-Haus (KiR), Dieburger Straße 31 Köhler-Haus
Sonstiges


Siehe auch
» Bürgermeister und AL blockieren Stadtentwicklung
» Eine bedauernswerte CDU in den Fängen des Koalitionsvertrags
» Analyse zur Gestaltung Ortskern Ober-Roden
» CDU/AL-Koalition betreibt Macht- statt Sachpolitik
» IGOR, Stadtumbau Ober-Roden
» Stavo, Stadtverordnetenversammlung 29.03.2022.
» IHK Standortumfrage
» Die Wirtschaftsförderung der Stadt Rödermark WARNT.
» Bürgermeister mit Vision: Planungen für Gewerbegebiet
» Rödermark: verkehrsberuhigt und barrierefrei
» Hier Ausrufezeichen, dort mahnende Worte
» ISEK. Integriertes Stadtentwicklungskonzept. Stadtgrün Urberach. Städtebauförderung


Gibt es zur Babenhäuser Straße einen Gerichtsentscheid?

Kommunen. Geld ausgeben kommt vor Geld einnehmen

Der Privatmann. Geld einnehmen kommt vor Geld ausgeben.
Der Privatmann. Geld einnehmen kommt vor Geld ausgeben.

Der Privatmann.
Geld einnehmen kommt vor Geld ausgeben.

Folgender Eindruck verfestigt sich bei mir immer mehr.
Was hier in Rödermark los ist, kann ich immer weniger einordnen. Für mich wird das Durcheinander immer größer.
So kann man nur planen und arbeiten, wenn man das benötigte Geld nicht verdienen muss, sondern über Steuer und Gebühren einziehen kann. Für gravierende Fehlplanungen (wenn es dann welche sind) werden die Entscheider nicht bestraft.

Es steht ein Betrag von 16 Mio. zur Verfügung,
den die Stadt für Ortskern Ober-Roden und Stadtgrün ausgeben kann. (ISEK) Es werden aber mindestens 18,5 Mio. benötigt. Dazu weiter unten mehr. Von den 16 Mio. muss der Bürger ca. 5 Mio. (oder mehr) aufbringen. Der Schuldenstand steigt. Die Zinszahlungen und Tilgungen steigen. Es werden neue Mitarbeiter für die neuen Räumlichkeiten benötigt. Die Personalkosten und Sachkosten werden steigen. Laufende Kosten müssen gezahlt werden.

weiterlesen Kommunen. Geld ausgeben kommt vor Geld einnehmen

Eine öffentliche Sitzung, bei der die Öffentlichkeit ausgeschlossen wurde

Öffentliche Sitzung wurde zur NICHTöffentlichen
Öffentliche Sitzung wurde zur NICHTöffentlichen

Das gibt es wohl auch nur in Rödermark.

Zur heutigen öffentlichen BUSE-Sitzung wurde der ONLINE-Zugang den interessierten Bürgern verwehrt. Gäste wurden ausgeschlossen. Ein Versehen? Hat der Sitzungsleiter sich nicht vor Verwunderung die Augen gerieben, als er feststellen musste, dass sich keine Gäste zur ONLINE-Sitzung eingeloggt haben? Kann natürlich auch sein, dass er damit gerechnet hat, dass sich kein Bürger für die Arbeit der Stadtverordneten interessiert.

Um 19:30h war ein LOGIN noch möglich. Kurz darauf shutdown. Mehrfache Versuche, sich später einzuloggen, schlugen fehl. So wie es mir erging, erging es nach telefonischer Nachfrage auch Bekannten.
Gab es Punkte, bei denen man die Öffentlichkeit lieber nicht dabei haben wollte?

Ärgerlich ist der verwehrte ONLINE-Zugang für den
interessierten Bürger deshalb, weil ein Millionenprojekt in Ober-Roden auf der Tagesordnung stand. Millionen, die der Bürger mit seiner Steuer aufzubringen hat. Wo kann sich der Bürger darüber informieren, was dort besprochen wurde? Was bleibt? Wenn sonst einigermaßen gut informierte Bürger durch den Ort ziehen, werden diese wegen Halbwissen wahrscheinlich Gerüchte verbreiten.

Siehe auch
» Sondersitzung BUSE Ausschuss der Stadtverordneten. 21.02.2022
» JuZ Ober-Roden. Der Drops ist wohl gelutscht
» Hier das Sitzungsprotokoll



Das Prinzip der Öffentlichkeit der Sitzungen –
ein Grundsatz kommunaler Demokratie
Von Achim Grunke

1. Sinn und Funktion des Öffentlichkeitsprinzips
Nach allen Kommunalverfassungen sind die Verhandlungen kommunaler Vertretungskörperschaften (Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte, Ortschafträte) bis auf wenige Ausnahmen grundsätzlich öffentlich abzuhalten (Literaturverz. unten, vgl. 1, § 37; 2, § 33). Das Prinzip der Öffentlichkeit, ein Axiom demokratisch verfaßter Ordnungen , gehört auch zu den Säulen kommunaler Demokratie und gilt als ein tragender Grundsatz des Kommunalrechts.
Das Prinzip der Öffentlichkeit soll sicherstellen, daß die Bevölkerung sich über die Tätigkeit ihrer kommunalen Vertretungsorgane unmittelbar informieren kann. Dabei sollen die EinwohnerInnen und BürgerInnen auch zur Mitwirkung an der kommunalen Selbstverwaltung
angeregt werden. Der Meinungs- und Willensbildungsprozeß in der Vertretung soll von außen durchsichtig und nachvollziehbar sein. Auf diese Weise soll auch das Vertrauen der Bevölkerung in die kommunalen Vertretungen gefördert werden. Die BürgerInnen sollen aus eigener Kenntnis und Beurteilung eine sachgerechte Kritik an Entscheidungen sowie an einzelnen MandatsträgerInnen anbringen können und eine Grundlage für ihre Entscheidung bei den nächsten Kommunalwahlen erhalten (vgl. Urteil OVG NRW v. 19.12.1978).
Das Öffentlichkeitsprinzip unterwirft die kommunalen Vertretungen der allgemeinen Kontrolle von außen und soll einer unzulässigen, demokratisch nicht legitimierten Einwirkung persönlicher Beziehungen, Einflüsse und Interessen auf die Vertretung vorbeugen. Es soll eine auf Gesetzlichkeit beruhende und sachorientierte Arbeit der kommunalen Vertretung fördern (vgl. 5, S.97; 7, S.50).
Quelle: https://www.kommunalforum-sachsen.de

Sondersitzung BUSE Ausschuss der Stadtverordneten. 21.02.2022

Sondersitzung BUSE (Streaming)
Tagesordnung der Sondersitzung BUSE (ONLINE)

Hier der Antrag, über den bei der BUSE-Sitzung diskutiert wird

An all diejenigen, die gerne am Stadtgeschehen teilnehmen möchten, aber durch die unterschiedlichsten Gründe an den Sitzungen der Stadtverordneten vor Ort grundsätzlich ausgeschlossen1 sind, können dennoch Besucher der Sitzung sein. In der Corona-Zeit ist die Teilnahme an einigen AUSSCHUSS-Sitzungen (die Stadtverordnetenversammlung leider nicht) über den heimischen Computer möglich.

Leider wird es mit den ausschlaggebenden Stimmen der Koalition (CDU/AL-Die Grünen) das Format » Sitzungen ON-Line « für die kommenden präsent Sitzungen nicht geben. Nicht geben für die gesamte Legislaturperiode.
Wäre eine ONLINE Übertragung gegeben, könnte man auch bestimmt die Anzahl der teilnehmenden Bürger an den Stadtverordnetenversammlungen erhöhen. Im Schnitt 25 Besucher.
Will man wohl nicht. Jedenfalls nicht in der laufenden Legislaturperiode.

Um was geht es bei dieser BUSE Sitzung?
BUSE = Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie.
» 05.2019 Es geht um ISEK und um sehr viel Geld. Beschluss Stavo
» 04.2019 Beschlussfassung ISEK

Über das ISEK-Programm wurde Rödermark die Möglichkeit gegeben, aus Fördertöpfen (Bund, Land) knapp 16.000.000,00€ in den Stadtumbau Rödermark bzw. Stadtgrün Urberach zu investieren. Ortskern Ober-Roden 12.685.000 Euro, Urberach Nord (Zukunft Stadtgrün) 2.996.700 Euro. Die Zahlen sind aus 2019.

Natürlich gibt es diese 16 Mio. Euro nicht komplett. Der Bürger muss im günstigsten Fall 30% (könnte auch mehr sein) der Summe beisteuern. Bedeutet ca. 4.80.000,00 € müssen aus der leeren Stadtkasse bezahlt werden. Die zusätzlich anfallenden laufenden Kosten (Personal- und Sachkosten), die ein Neubau bzw. eine Erweiterung mit sich bringt, sind nicht eingerechnet.

Der größte Einzelposten dürfte der Umbau des alten Feuerwehrhauses sein und die sich daraus ergebenden weiteren kostspieligen Pläne. Das alte Feuerwehrhaus wird weiter Bestand haben, aber mit einem neuen Nutzungskonzept. Es sind dort Konferenzräume, Ausstellungsräume für historische Funde (historische Vitrine) und Räumlichkeiten für Vereine geplant. Welche Vereine diesen Bedarf haben, wurde bisher nicht erwähnt. Da für das nun wegfallende JuZ (Jugendzentrum ) in Ober-Roden kein Platz mehr vorhanden ist, plant man ein neues zentrales Jugendzentrum in Urberach. In Urberach am Badehaus. Die Befürworter für zentrales JuZ erwähnen immer wieder, dass dieser Wunsch von den Jugendlichen ausgesprochen wurde. Mir fehlen zu dieser Aussage allerdings die Quellen. Siehe hierzu: Ich brauche Hilfe. Ich komme nicht mehr weiter

Über die in den betreffenden Haushaltsjahren bereitzustellenden Finanzmittel entscheidet die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen der jährlichen Haushaltsberatungen.

Ob ich gegen oder für ein zentrales JuZ bin, ist mal völlig egal. Aber man kann bei den zu erwartenden Kosten von mehreren Millionen erwarten, dass auch von den Jugendlichen ein nachvollziehbares OK kommt. Ein OK zur Aufgabe des JuZ in Ober-Roden und der Wunsch nach einem zentralen JuZ in Urberach. Es könnte auch sein, dass die Jugendlichen ein völlig anderes Konzept/Wünsche haben.
Was hat die Verwaltung für ein Aufwand mit einer Umfrage zu den passenden Sitzgelegenheiten im Ortskern Ortskern Ober-Roden betrieben.
Eine solche Umfrage unter den Jugendlichen in Ober-Roden halte ich für ein solches Millionenprojekt (JuZ) für unabdingbar. Mir liegt keine nachvollziehbare Quelle vor, aus der ein solcher Wunsch hervorgeht. Ich habe bei mehreren Stadtverordneten vergeblich nach einer solchen Quelle nachgefragt. Auch ein Aufruf hier im Blog verlief ergebnislos.

Sollte es eine solche Umfrage unter den Jugendlichen in Ober-Roden nicht gegeben haben, habe ich das Gefühl, es steckt mehr dahinter als nur „etwas Gutes für die Jugend tun zu wollen.“

Ich frage mich manchmal, nach welchen Kriterien gibt man in Rödermark Steuergelder aus. Ich frage mich weiter, welche Unterlagen liegen den Stadtverordneten (außer Planungsunterlagen) vor, mit denen man über den Bedarf eines neuen Jgendzentrum im Sinne der Jugend diskutieren kann. Für solche Ausgaben in Millionenhöhe ist doch eine belastbare Bedarfsanalyse, nicht eine von älteren Bürgern, notwendig. Gibt es die?

Etwas zu den Finanzen.
Laut Gutachten müssten in Rödermark bedarfsgerecht jährlich mindestens 2.200.000,00€ in unser Straßen investiert werden. Das Geld dafür ist nicht da. Dieses Beispiel soll zeigen, dass Rödermark schon heute kein Geld hat, die vorhandene Infrastruktur so zu erhalten, wie man es in einem in Auftrag gegebenen Gutachten nachlesen kann.
Des Weiteren. Soll es nach der Verwaltung gehen, wird das Personal (ohne KiTa-Personal) in 2022 um 13,5 neue Planstellen erhöht auf nun beinahe 550 Bedienstete. Quelle

Siehe auch
» Jugend trifft Politik 10.09.2021
» Auf der Suche nach Quellenangaben 🙁
» JuZ Ober-Roden. Der Drops ist wohl gelutscht
» Von mir bisher ohne Erfog durchsuchte Quellen.


1 Krankheit, Behinderung, Alter usw.



ISEK zum Feuerwehrhaus
Aus derzeitiger Sicht sind folgende Szenarien zum ehemaligen Feuerwehrhaus denkbar:
– Erhalt des gesamten Ensembles, unter Beibehaltung der vorhandenen Nutzungen und Aufzeigen kleiner Modernisierungsmaßnahmen mit dem Ziel einer Optimierung und Behebung der vorhandenen Missstände.
– Teilweise Rückbau von vorhandener Bausubstanz (ggf. mit Ausnahme des Schlauchturms als besonderes Merkmal). Prüfung möglicher An- und Neubauten zur Ergänzung und Stärkung des kulturellen, öffentlichen und städtischen Angebots.
– Rückbau des ehemaligen Feuerwehrgebäudes samt Schlauchturm (Ordnungsmaßnahme). Prüfung eines möglichen Anbaus an das Gebäude der Bücherei unter Berücksichtigung/Integration der vorhandenen Erschließungssituation der Stadtbücherei. Aus ISEK Seite 156
 
Rödermark News - Neues aus Rödermark
 

SPD-Fraktion für Jugendzentrum am Badehaus

Freifläche Badehaus
Freifläche Badehaus

Die Planungen für eine Umgestaltung des Freizeitgeländes hinter dem Badehaus und die Option, dort ein Gebäude für ein Jugendzentrum zu errichten waren Gegenstand eines Ortstermins der SPD-Fraktion vor dem Urberacher Skater-Park. Die SPD befürwortet sowohl die Erweiterung des Freizeitgeländes als auch den Bau des Jugendzentrums.
Weiter bei der SPD Rödermark



 
Rödermark News - Neues aus Rödermark

Mein Eindruck von „Jugend trifft Politik“ am 11.02.2022

JUZ im alten Feuerwehrhaus Ober-Roden
JUZ im alten Feuerwehrhaus Ober-Roden

Nachtrag

Seit heute (14.02.2022) gehe ich davon aus, dass es für eine Behauptung mit der sinng. Aussage: „Die Jugend wünscht sich ein zentrale gelegenes Jugendhaus in Urberach mit gleichzeitiger Aufgabe des Jugendzentrums in Ober-Roden“ keine öffentlich nachvollziehbaren Quellen gibt.
Sollten es trotz meiner vergeblichen Bemühungen solche Quellen dennoch geben, bitte ich um die Quelle.
Siehe: Auf der Suche nach Quellenangaben 🙁


„Jugend trifft Politik“ ist eine tolle ONLINE-Plattform, um Probleme und Wünsche der Jugend nicht nur in ihren eigenen Reihen zu behalten. Über dieses Format (weil online) erhalten auch interessierte Eltern und Großeltern Informationen darüber, wo es bei der Jugendarbeit gerade klemmen könnte. Der direkte Draht zu Stadverordneten aller Fraktionen ist gegeben.
 
Zur Einordnung Stadtverordneter, Magistrat: Die Stadtverordneten sind in Bezug auf „was wird in der Stadt gemacht und was nicht“ die maßgebenden Personen. Wie sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU treffend: „Wir sind der Souverän“.
 
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, war das der zweite Politk-Stream nach der Kommunalwahl.
So ein Format wünschen sich auch einige der Stadtverordneten für die Stadtverordnetenversammlung. Die Mehrheit in diesem Gremium ist leider noch nicht in der heutigen Zeit angekommen. Erfreulich ist, dass die heute und auch beim letzten Polit-Stream anwesenden Fraktions-Vertreter weder die Kamera noch das Mikrofon fürchten.

Meine Erwartungshaltung. Naturgemäß das Thema zurzeit überhaupt.
Etwas von den Jugendlichen zu den Plänen des hauptamtlichen Magistrats (J.Rotter, A.Schülner) zu erfahren.
Ich wollte hören, ob sich die Jugendlichen darüber freuen, dass man ihnen eine neues zentral gelegenes Jugendzentrum in Urberach baut und das JuZ in Ober-Roden aufgibt. Wie man aus der Presse, den Ausschusssitzungen und Stadtverordnetenversammlungen erfahren konnte, soll das ja auch ein langgehegter Wunsch der Jugendlichen gewesen sein. Ich konnte dazu noch keine belastbaren Quellen finden. 🙁 Ich bin noch auf der Suche nach den Quellen. Evtl. hilft ja einer der mitlesenden Stadtverordneten oder ein Jugendlicher. (Hier klicken)

Besucher.
Das Interesse der Jugendlichen an dem Politformat „Jugend trifft Politik“ dürfte prozentual höher sein als das der Erwachsenen an der Stadtverordnetenversammlung. Grundlage für diese Feststellung ist die Anzahl der Teilnehmer, die man aus der Ferne natürlich nicht exakt bestimmen kann. Man hat mir gesagt, dass sich im JuZ FÜNF JUGENDLICHE eingefunden haben. Die tatsächliche Anzahl Anwesender lag durch die Anwesenheit offizieller Vertreter höher, die waren dann aber auch keine Jugendliche mehr. 16 Zuhörer bei Youtub. Das war die höchste Anzahl der Zuhörer, die bei Youtube die Diskussion verfolgt haben. Bei Twitch wird die Anzahl der Teilnehmer leider nicht angezeigt bzw. ich habe die dort nicht wahrgenommen.

Fazit
Die Beteiligung hätte aus meine Sicht höher sein können/müssen. Die Fraktion von zwei der anwesenden Stadtverordneten haben ja den Antrag der Verwaltung zugestimmt, das JuZ Ober-Roden in die Geschichtsbücher zu verschieben. Die Jugendlichen hatten gestern Abend die Möglichkeit mehr darüber zu erfahren, was die ältere Generation mit ihren JuZ vorhat.
So wie sich das gestern darstellte (Teilnahme, nur eine Frage dazu) ist man mit einem zentralen Jugendzentrum und der Schließung des JuZ Ober-Roden (?stillschweigend?) einverstanden.
Ob sich das Vorhaben finanziell überhaupt darstellen lässt, muss jetzt geklärt werden. Die Erstellung wird bezuschusst. Die immensen Folgekosten leider nicht. Die Skeptiker in der Stavo sollten den Befürwortern keine Steine in den Weg rollen. Alle Argumente gegen die Pläne des Magistrats können mit dem Hinweis: „Die Jugend möchte das gerne so“ beiseitegeschoben werden.
 
Es sei denn, die Jugend ist über das Vorhaben doch nicht so informiert, wie man es sich das vorzustellen hat. (Siehe auch)

Zum Video
https://m.youtube.com/watch?v=aSaXf6Afr7g


Siehe auch
» Jugend trifft Politik 10.09.2021
» Auf der Suche nach Quellenangaben 🙁
» JuZ Ober-Roden. Der Drops ist wohl gelutscht
» Von mir bisher ohne Erfog durchsuchte Quellen.
 
Rödermark News - Neues aus Rödermark

Ich brauche Hilfe. Ich komme nicht mehr weiter

Planung ohne sich zu fragen, ob man sich das überhaupt erlauben kann.
Planung ohne sich zu fragen, ob man sich das überhaupt erlauben kann.

Nachtrag. 14.02.2022 13:50h
Es gab keine Rückmeldung mit Quellenangabe.
Da ich keine Quellenangaben bekam, gehe ich davon aus, dass es für eine Behauptung mit der sinng. Aussage: „Die Jugend wünscht sich ein zentrale gelegenes Jugendhaus in Urberach mit gleichzeitiger Aufgabe des Jugendzentrums in Ober-Roden“ keine öffentlich nachvollziehbaren Quellen gibt.
Sollten es trotz meiner vergeblichen Bemühungen solche Quellen dennoch geben, bitte ich hiermit nochmals um die Quelle.

» Siehe: Mein Eindruck von „Jugend trifft Politik“ am 11.02.2022


Frage:
„Kann mir einer ein Ergebnis einer Befragung (oder Link) zustellen, aus der hervorgeht, dass von Jugendlichen der Ortsteile Uberach und Ober-Roden ein zentral gelegenes Jugendzentrum gewünscht wird?
Ließt man die Pressebericht oder hört die Begründungen der Antragsteller zu einem zentralen JuZ, kann der Eindruck entstehen, dass bei Befragungen der Jugendliche dieser Wunsch geäußert wurde.“
Ich kann bei den mir bekannten Quellen keinen derartigen Wunsch finden.
Die bisher von mir danach befragten Stadtverordneten (auch Koalition) konnten keine Quellen nennen, aus denen der Wunsch herausgelesen werden kann.

Fakt ist. Mein Blog wird von einigen Stadtverordneten gelesen. Ansonsten würde der nicht immer wieder mal in der Stadtverordnetenversammlung (und nicht nur dort) in Reden erwähnt und Blog-Artikel kommentiert. Dass Stadtverordnete meinen Aufruf hier lesen, ist sichergestellt.


Warum die Frage?
Denkmal oder Notwendigkeit?
 
Zielsetzung (noch) im Konjunktiv.
[…]Die Räumlichkeiten des aktuellen Jugendzentrums in Ober-Roden liegen im Fördergebiet „Ortskern Ober-Roden“. Mit der Umsetzung der Maßnahmen in Ober-Roden aus dem ISEK würden voraussichtlich die Räumlichkeiten des aktuellen Jugendzentrums wegfallen. Quelle[..]

Salamischeibentaktik. Für das wegfallende JuZ in Ober-Roden plant
man ein zentrales JuZ in Urberach.

Bei der Stadt stehen verdammt teure Entscheidung an. Unabhängig von der geplanten Aufstockung des Mitarbeiterbbestands von 550 um weitere 13,5 Stellen. Quelle: FWR (Stellenzuwachs ohne Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst)
Ganz kurz.

  • Das JuZ in Ober-Roden verschwindet.
  • Es sollen dort Tagungsräume für Verwaltung und Ausschüsse geben
  • Platz für Vereine
  • Der Kletterturm bleibt erhalten.
  • Ein neues JuZ in Urberach.

Es handelt sich um ein Gesamtprojekt von geschätzten 5.4 Mio für die Investition. Der Bürger weißaber, wie man mit Schätzungen einer Verwaltung umzugehen hat.

  • 2,9 Mio € für die Renovierung altes Feuerwehrhaus. Quelle. S.159
  • 2.5 Mio € für das neue JUZ
  • ?? Mio € Folgekosten
  • Bis auf Folgekosten. Ca. 60% der Kosten sind durch Fördergelder abgedeckt.

    Über die immensen Folgekosten, die NICHT wie die Investition durch irgendeinen Fördertopf bezuschusst werden, darüber wird stillschweigen gewahrt. Auf einem Antrag, der den Stadtverordneten zur Entscheidung vorgelegt wird, gibt eine auszufüllende Position: Finanzielle Auswirkung. Bild siehe oben.

    Ich bin ja anpassungsfähig. Eine Aussage ohne Quellangabe.
    Vorm der Renovierung. Wenn das Badehaus saniert wird, und es erhält eine Sauna, dann trägt sich Badehaus von selbst; hat man mir gesagt. Das Badehaus hat 6.5 Mio.€ gekostet; hat man mir gesagt. Die jährlichen Zuschüsse betrugen über viele Jahre hinweg 1.2 Mio.€ p.Jahr; hat man mir gesagt. Erst seitdem die Sauna verpachtet wurde, senkten sich die Zuschüsse auf 600.000,00€ pro Jahr; hat man mir gesagt.

    Ist das alles bezahlbar?
    Klarheit und Wahrheit statt Wolkenkuckucksheim!

    Siehe auch
    » Webseite des in Antrag aufgeführte „Mach Mit!-Projekt“
    » Meine Quellen, in denen ich nicht fündig wurde.


    » Mein Eindruck von „Jugend trifft Politik“ am 11.02.2022

    Großprojekt hinterm Badehaus

    Gastbeitrag
    Gastbeitrag

    Großprojekt hinterm Badehaus….
    Gastkommentar von Greta Diederichs

    Heute, am 4.2. wurde dieses Projekt ausführlich in der Offenbach Post veröffentlicht.

    Das ist wahrlich ein tolles Projekt, wenn es realisiert werden kann… aber ist alles wirklich zu Ende gedacht?

    Wird das Problem “Jugendliche brauchen Raum“ nur in Urberach gelöst? Leider hat ein Händedruck am Kapellchen in Messenhausen nur symbolische Wirkung. Eine Rivalität zwischen den größeren Stadtteilen besteht nach wie vor.

    Wir alle wissen, dass es die Jugendlichen nicht gibt, sondern es gibt vielmehr kleinere Gruppen die sich irgendwo treffen. Zum Teil sind diese Gruppen sogar verfeindet. Eine Dezentralisierung der Jugendtreffs wäre erstrebenswert.

    In Ober-Roden haben Jugendliche vermutlich keine Lobby. Hat die Planung für das Großprojekt auch mit und durch die Jugendlichen stattgefunden? Welche Jugendgruppen haben Mitspracherecht in Puncto Ort und Gestaltung? Erwähnt wurde in dem Artikel die Kinder- und Jugendfarm, die nicht wirklich repräsentativ ist.

    Den Platz am Badehaus als zentral zu bezeichnen trifft leider nicht zu. Richtig ist, dass dort keine Anwohner gestört werden.

    Das alte Feuerwehrhaus soll nun doch nicht abgerissen werden und neue Nutzungsmöglichkeiten à la Schillerhaus können dort entstehen. Ich freue mich schon auf private Feiern mit integrierter Kletterwand!

    Also ist die logische Flucht der Ober-Röder Jugend zum Gelände hinter der Kulturhalle und an den Bahngleisen entlang vorprogrammiert. Da trifft man sich sowieso schon bei Nacht und Nebel. Warum diesen Platz nicht für die Jugend einrichten?

    Welche anderen Möglichkeiten sind in Ober-Roden für alle, Jugend und Anwohner, akzeptabel? Das frühere Paramount-Areal? Oder der störungsfreie Platz an der Spalttablette! Das Bernsche und den Spielplatz am Maiglöckchen-Pfad möchte ich nicht in Betracht ziehen.

    Ober-Roden
    Am 4.2.2022
    Greta Diederichs


    Artikel in der Offenbach Post