FDP begrüßt EDEKA-Interesse
für einen Markt in Rödermark.

Schulleiter klagen an. Stefan Wesselmann Rektor der Trinkborn-Grundschule12.03.2018 – ( PM FDP )

 

FDP begrüßt EDEKA-Interesse für einen Markt in Rödermark.
Politische Verhinderungs-Posse wie bei „Rossmann“ darf sich nicht wiederholen!

In den vergangenen Jahren gab es bereits mehrfach Hinweise dahingehend, dass die Firma EDEKA ein klares Interesse hat, einen EDEKA-Markt in Rödermark zu eröffnen; bisher leider ohne Ergebnis. Aus Sicht der FDP-Fraktion würde ein zweiter qualitativ hochwertiger Vollsortimenter gut in die Einzelhandelslandschaft Rödermarks passen.
Aktuell gibt es Hinweise darauf, dass EDEKA konkret einen Markt im Gewerbegebiet von Ober-Roden ansiedeln möchte. „Die FDP begrüßt ausdrücklich“, erklärt Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger, „die Bestrebungen der Firma EDEKA zur Ansiedlung eines Marktes in Rödermark und wir erwarten – ganz selbstverständlich – den größtmöglichen persönlichen Einsatz des Bürgermeisters zur Unterstützung der Ansiedlung eines EDEKA-Marktes in Rödermark. Eine höchst peinliche Verhinderungsversuch-Posse der kommunalpolitischen schwarz-grünen Mehrheit wie bei der mittlerweile gut etablierten Rossmann-Drogerie neben dem ALDI-Markt in Ober-Roden darf sich nicht wiederholen“.

Lesen Sie die ganze Pressemeldung bei der FDP Rödermark.

3 Replies to “
FDP begrüßt EDEKA-Interesse
für einen Markt in Rödermark.”

  1. Ist es nicht liberales Grundprinzip, dass sich Politk und Markt nicht überschneiden sollen („Der Markt regelt/ steuert sich von selbst“ und so)?
    Jetzt BEGRÜßT die FDP das schon und ERWARTET „größtmöglichen persönlichen Einsatz des Bürgermeisters“.
    Es ist doch an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
    FDP in Rödermark heißt: Ein klares Jein zur Regulierung

  2. @Thunderwatch:

    ja, stimmt schon, dass zum liberalen Denken gehört, dass Märkte frei, oder wenigstens so frei wie möglich von Regulierung, staatlicher Einflußnahme, Subventionen, Zentralbanksystem und sowas wie Rettungschirmen sein sollten. Wobei ich meine, dass dieses Denken heutzutage stärker bei den Libertariern und vielleicht auch bei FDP-Politikern wie Frank Scheffler zu finden ist.

    Aber im Appell von Herrn Kruger an Herrn Kern sehe ich eigentlich keinen Widerspruch zu liberalem Denken, weil es a) die Realität einer Stadtverwaltung gibt, die letztendlich das Sagen hat, was hier in Rödermark läuft und weil b) Herr Kruger ja mit seinem Appell darauf abzielt, dass sich ein weiterer Markt etablieren kann, der u. A. auch neue Arbeitsplätze bedeutet, und ebenso eine Steuerquelle, die dazu dienen könnte, die maroden Finanzen der Stadt zu verbessern. Das erscheint mir nicht wie ein Eingriff in das Marktgeschehen, sondern lediglich wie eine Hilfestellung, damit überhaupt was am Markt geschehen kann.

  3. @Thunderwatch:

    Also aktive Gewerbeförderung bzw. engagierte Gewerbe-Ansiedlungspolitk und die Forderung danach mit „Regulierung“ und damit faktisch Planwirtschaft gleichzusetzen zeugt von sehr wenig Wissen betreffend die Bedeutung von Dirigismus vs. freier Marktwirtschaft.

    „Regulierung“ bzw. Dirigismus meint Eingriffe des Staates (bzw. der Politik) in die konkreten Wirtschaftsprozesse und nicht den hier vorliegenden Fall, dass die Politik die äußeren Voraussetzungen (Planungsrecht, Dialogbereitung mit Grundstückseigentümern und Interessenten usw.) schafft, damit sich ein Unternehmen ansiedeln kann. Das hat absolut und rein gar nichts mit „Regulierung“ zutun, sondern bedeutet aktive Gewerbeförderung.

    Gut, dass in Ihrem Beitrag schon der Begriff „Lächerlichkeit“ drinsteht – denn genau das trifft auf Ihre Fehlinterpretation von spärlichem Halbwissen leider sehr zu. Suchen Sie einfach mal bei Wikipedia nach „Dirigismus“ – da werden Sie geholfen.

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