Kein Haar in der Suppe.

Corona-Warn-App
Corona-Warn-App

Weder der Chaos Computer Club noch Bundesdatenschützer Ulrich Kleber noch irgendein anderer Experte, der die quelloffene Anwendung untersuchte, konnte ein Haar in der Suppe finden. Verschwörungstheoretikern oder auch AfD-Anhängern genügt das aber nicht, für sie ist die Corona-Warn-App ein Instrument der Regierung, um die Bürger auszuspionieren und zu kontrollieren.[..] Lesen Sie den Artikel bei N-TV.de

2 Replies to “Kein Haar in der Suppe.”

  1. Ich kann keine Analyse der Corona-Warn-App auf der Website des Chaos Computer Club finden. Ich habe die Analyse der Corona-Datenspende-App gefunden. Der Chaos Computer Club hat darüber am 20. April berichtet. Die Ergebnisse lassen die Aussage „konnte kein Haar in der Suppe finden“ nicht zu. Es mag sein, dass in der Zwischenzeit beide Apps aufgrund der Analyse und eines gemeinsamen offenen Briefes netzpolitischer Organisationen an Bundeskanzleramt und Gesundheitsminister, den der CCC am 24. April veröffentlicht hat, verbessert worden sind. Jedenfalls zum Zeitpunkt des Tests sind die Daten nicht angemessen geschützt gewesen, die Möglichkeit, die Daten zu de-anonymisieren, war gegeben.

    Die Möglichkeit alleine lässt aber noch keinen Rückschluss darauf zu, ob die Daten, die von Corona-Apps gesammelt werden, von staatlichen Stellen de-anonymisiert und zum Erstellen von nahtlosen Bewegungsprofilen genutzt werden sollen. Vorsicht sollte dennoch geboten sein, zum einen weil staatliche Überwachung im öffentlichen Raum und Vorratsdatenspeicherung existiert und aus den gewonnenen Daten Bewegungsprofile erstellt werden können; zum anderen weil ein Smartphone auch von Privaten gehackt werden kann, und die im Smartphone befindlichen Daten vom Hacker benutzt werden können.

    Eine Späher-APP, die angeblich die digitalen Aktivitäten der Regierung scannt, wie es Peter Felser auf seiner Website beschreibt, erscheint mir mehr wie eine Spielerei zu sein, als ob es notwendig wäre oder irgendeinen Rückschluß über etwaige Aktivitäten der Regierung gäbe, wenn man weiß, wo in der Umgebung Corona-Apps installiert sind. Ein Verkaufstrick, der sich als politisches Engagement ausgibt.

    Eine andere Spielerei: auf der Website wigle -dot- net/ Rödermark suchen, und nachschauen, ob man den eigenen WiFi-Anschluß im „Satellite View“ auf der Karte finden kann.

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