Zum Antrag der FDP. „Der Verkauf wäre ein Kulturfrevel ersten Ranges“

Jägerhaus in Ober-Roden. Hier wird so richtig viel Geld verbrannt.
Jägerhaus in Ober-Roden. Hier wird so richtig viel Geld verbrannt.

Wie wird CDU und AL/Die Grünen den jetzt
eingeleiteten „Kulturfrevel ersten Ranges“ kommentieren?

Vernunft hält Einzug. Endlich trennt man sich von dieser
„Schrott Immobilie1„. Das Jägerhaus war in der Anschaffung eine äußerst teure Anschaffung. 169.000,00€. Folgekosten nach dem Kauf 10.000,00 jährlich1. Siehe Anwesen Dieburger Straße 21

Schon in 2017 wollte die FDP den Verkauf des Jägerhauses
in die Wege leiten. Zustimmung fand dieser Antrag auch von der SPD und den FWR.
[..]Der Magistrat wird beauftragt, für das Anwesen Dieburger Straße 21, Gemarkung Ober-Roden Flur 19 Nr. 195/1, 239 qm („Jägerhaus“), einen Investor zu suchen mit dem Ziel, das Gebäude ohne Verlust für die Stadt zu verkaufen.[..]
WICHTIGER Passus bei dem FDP-Antrag. Das Gebäude ohne Verlust für die Stadt zu verkaufen. Ob sich das heute noch realisieren lässt?2 In 2017 wäre das evtl. noch möglich gewesen.

Gegenwind gab es von der Koalition.
Man lehnte diesen Antrag ab. Koalition damals wie heute die AL/Die Grünen und CDU. Bürgermeister Roland Kern.
In der Printausgabe der Offenbach Post vom 30.03.2017 der damalige Bürgermeister Roland Kern zum beantragten Verkauf: „Der Verkauf wäre ein Kulturfrevel ersten Ranges“

Und was ist jetzt?
Jetzt doch. Der Kulturfrevel

[..] Die Stadt Rödermark sucht für die Liegenschaft einen Investor, der dort großen Gestaltungsspielraum vorfindet. [..] Zudem sollte der Neubau eine Fliesenfassade erhalten. Die Wiederverwendung der originalen Fliesen ist anzustreben“, betonen die Kommunalen Betriebe, unter deren Regie das Projekt der Vermarktung und Neugestaltung angeschoben wird.[..]
Siehe: Weichenstellung für das „Jägerhaus 2.0“ in Rödermark
Hervorhebung durch den Admin.

1 Quelle OP Printausgabe OP vom 30.03.2017
2 Zu erzielender Kaufpreis? Quelle
Siehe auch
[..] bot die VVB-Immobilien GmbH der Stadt noch einmal das Grundstück für 169.000,- € zum Verkauf an. [..] Quelle
» Rund 1,5 Millionen Euro müsste der Investor nach dem Kauf investieren
» 9.500,00 Euro Maklergebühr
» Verkauf nur unter bestimmten Bedingungen. OP Printausgabe 27.02.2021


» Jägerhaus Ausschreibung
» Liegenschaftskarte Jägerhaus
» Luftbild Jägerhaus
» 03.08.2023


Rödermark intern
Wann wird die Verwaltung damit beginnen, ihren EIGENEN Auftrag und von den Stadtverordneten mit Mehrheit beschlossen, ein Sonder- und Gewerbegebiets nördl. der Germania zu ermöglichen, umzusetzen. Prüfung eines Sonder- und Gewerbegebiets nördl. Germania
Der Beschluss erfolgte am 9.02.2021. Irgendein Fortschritt ist für mich nicht zu erkennen.

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5 Replies to “Zum Antrag der FDP. „Der Verkauf wäre ein Kulturfrevel ersten Ranges“”

  1. Nicht verkaufen. Die Ruine abreißen und endlich die benötigten freien Parkplätze schaffen!!!

  2. 170.000,00 Kaufpreis. Mindestens 120.000,00 € Unterhaltung. Bestenfalls 125.000,00 Verkaufspreis.
    Macht ein Minus von 165.000,00.

    Weiteres Groschengrab. Ist der Schwarz/Grünen Suppe klar, dass Häuser nicht besser werden, wenn man diese unbewohnt lässt? Mit wie viel Wertverlust muss man beim Schützenhof in Urberach rechnen?

  3. Hinzu kommen die Notarkosten und die Maklergebühr.
    Man kann lesen:
    [..]Schon Ende 2009 / Anfang 2010 wurde der Stadt das Eckgrundstück Dieburger Straße 21 / Trinkbrunnenstraße von der Erbengemeinschaft angeboten.[..] Im weiteren Verlauf bot die VVB-Immobilien GmbH der Stadt noch einmal das Grundstück für 169.000,- € zum Verkauf an.[..]
    In dem Zusammenhang wird eine Maklergebüht von 9.500,00 € genant.
    Ich nehme an, die Erbengeeinschaft hätte keine Maklergebürhr verlangt.

  4. Steuergeldergeldverschwender.
    Das Geld anderer verbrennen das kann der Bürgermeister.
    Das sollte bestraft werden.

  5. Das Ganze hat in Rödermark System.
    Ein Blick auf den Schasser in Urberach bestätigt, dass die Stadt in keiner Weise an einer Belebung der Irtskerne interessiert ist. Da werden nach erfolgtem Verkauf an private Investoren urplötzlich städtische Interessen angemeldet, das Sahnestpckchen von der Stadt „übernommen“ , um dieses dann einfach ungenutzt dem Verfall preis zu geben. Hoffentlich bekommt die Stadt noch rechtzeitig vom Denkmalschutz die rote Karte gezeigt, sodass dieses Gebäudeensemble erhalten bleibt.
    Manchmal habe ich den Verdacht, dass unsere Stadtoberen einfach keinen Bock darauf haben, etwas für die Stadt und ihre Bürger zu tun. In der freien Wirtschaft wärt ihr bereits wegen Sabotage und Arbeitsverweigerung vor dem Kadi gelandet.

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