Wohnen „An den Rennwiesen“

Rödermark. Wohnen an den Rennwiesen. Generationenspielplatz, an den Rennwiesen, Bewegungspark16.04.2018 – ( KOD )

 
Preiswerte Wohnungen „An den Rennwiesen“ noch in diesem Jahr bezugsfertig.

„Liberty“, zu deutsch Freiheit, heißt das Wohnkonzept nicht zufällig. „Wohnen ohne Grenzen“ ist der klangvollere Name dessen, was als „assistiertes Wohnen“ für rund 15 Euro pro Quadratmeter angemietet werden kann. [..] Lesen Sie weiter bei OP-Online

Glauben Sie, dass der Investor seiner Verpflichtung nachkommt und den Generationenspielplatz einrichtet?
[…]behält das Nachbargrundstück und verpflichtet sich, darauf einen Generationenspielplatz zu errichten und zu betreuen[..] Quelle: OP-Online.

Ich glaube das erst, wenn der auch wirklich eingerichtet wurde und auch den Namen Generationenspielplatz verdient. Warum so skeptisch?
Erstens. Der Vertragspartner ist die Stadt Rödermark. Zweitens. Mit Verträgen tut man sich in Rödermark scheinbar schwer. Drittens. Im Bahnhof Rödermark sollte es wohl laut Vertrag eine öffentliche Toilette geben.
Frage beantwortet?

Siehe auch
» Senioren erreichen nach einem steilen Anstieg den Bewegungpark
» Rödermark. Stadt gewährt 100.000 Euro Nachlass.
» Rödermark, Rennwiesen. Das wird ein Spaß für die Anwohner. 🙁
 
 
Hier können Sie die Offenbach Post abonnieren.
 
 


Senioren erreichen nach einem
steilen Anstieg den Bewegungpark

Rödermark. Vitalparcours. Senioren erreichen nach einem steilen Anstieg den Bewegungspark auf der Carl-Benz-Straße24.09.2016 – ( KOD )

 

Senioren erreichen nach einem steilen Anstieg den Bewegungspark/Vitalparcours

Da es in Rödermark bisher keinen „öffentlichen Bewegungspark überwiegend für Senioren“ gibt, gehe ich davon aus, der geplante Vitalparcours/Bewegungspark soll alle Senioren in Rödermark ansprechen und nicht nur die, die rund um das Kaufland wohnen.

Meine Frau ist ins Kaufland und ich bin dann mal die Messenhäuser Straße hoch, um nach einem neuen Holzkohlengrill zu schauen. Wie ich Richtung Hainchesbuckel ging, fiel mir ein Antrag aus Mai 2016 ein. Hier ist zu lesen:

Der Erwerber errichtet und unterhält für die Dauer von 30 Jahren auf der angrenzenden Parzelle 287 einen öffentlichen Bewegungspark überwiegend für Senioren. [..] Quelle bgb.roedermark.de

Ich hatte in Erinnerung, dass das Gelände für den Bewegungspark einem Investor überlassen wurde, um dort unter seiner Regie einen „ÖFFENTLICHEN Bewegungspark in der Hauptsache für Senioren“ einzurichten. Von diesem Investor wird auch eine Wohnanlage erstellt bei der festgeschrieben wurde:

[..]mindestens 50 % der Wohneinheiten wird an Personen vermietet, die 60 Jahre und älter sind oder mobil eingeschränkt sind mit einem Grad der Behinderung von mind. 30 %[..]Quelle bgb.roedermark.de

Ein Bewegungspark macht Sinn. Insbesondere an einer Wohnanlage mit Senioren oder mobil eingeschränkten Personen. Trotzdem kommt einem der Gedanke: „Da wurde einem Investor eine sehr preiswerte Möglichkeit (Kostenlose Grundstücknutzung 600 qm) oder kostenloses Grundstück?) an die Hand gegeben, um seine Wohnungen besser vermarkten zu können“ Hinzu kommt noch, dass nach Meinung der Freien Wähler Rödermark der Preisnachlass von 100.000,00 Euro zu viel gewesen sei. Der QM für die 3002 qm lag nach dem Preisnachlass bei ca. 297,00 Euro.

Warum es sich bei diesem Gelände um ein schwer zu verkaufendes Grundstück handelt, kann ich nicht ergründen. 20 Investoren seien seit 2009 interessiert gewesen, aber letztendlich abgesprungen kann man lesen. Wäre eine Teilung der Grundstücke und damit ein Verkauf zu dem regulären Preis von 330,00 Euro nicht möglich gewesen? Um dieses Gelände herum sind doch auch Wohnhäuser gebaut worden.

„Der Erwerber errichtet und unterhält für die Dauer von 30 Jahren auf der angrenzenden Parzelle 287 einen öffentlichen Bewegungspark überwiegend für Senioren.“ und weiter
„Die Nutzung und Gestaltung der Parzelle 287 wird in einer gesonderten Vereinbarung geregelt.“[..] Quelle: bgb_roedermark.de

Die „gesonderten Vereinbarung“ sind mir nicht bekannt. Sicherlich aber den Stadtverordneten. Die haben über diesen Antrag abgestimmt.

Zurück zu meinem Gang zum „Fachgeschäft für Holzkohlengrill“ auf der Messenhäuser Straße.
Dieser „Bewegungspark überwiegend für Senioren“ ist doch ganz hier in der Nähe.

Holzkohlengrill war erledigt. Ich habe kehrt gemacht und bin zu der Wohnanlage gegenüber dem Parkplatz Kaufland gegangen. Von dort aus habe ich mich auf den Weg Richtung geplanten Bewegungspark gemacht. Google zeigte mir an, 16 Minuten Gehzeit für 1.6 Kilometer. Ob das die Bewohner der o.g. Wohnanlage in dieser Zeit schaffen, wage ich zu bezweifeln.

Gut, ich schaffe gerade noch. Was Google verheimlicht – es geht zum Großteil BERGAUF-. Ob ein Senior nach diesem Marsch noch Lust auf Bewegung hat? Wenn die Stadt Rödermark diesen Bewegungspark als Bereicherung anpreisen wird, kommt man nicht umhin, einige Bänke an der Messenhäuser Straße aufstellen. Den Senioren muss man für den langen Anstieg die Möglichkeit anbieten sich zu erholen, damit man Kraft für den weiteren Weg sammeln kann. In jedem Fall sollten die Senioren einen gut gefüllten Rucksack mitnehmen. Auf dem Weg hin zum „Bewegungspark für Senioren“ gibt es bisher keine Möglichkeit sich mit einem unbedingt notwendigen Getränk zu versorgen. Für den Marsch zum „öffentlichen Bewegungspark für Senioren“ und die anschl. Nutzung der Sportgeräte empfiehlt es sich, mindestens 1 1/2 Liter an Getränke mitzunehmen. Des Weiteren sollten Notrufsäulen aufgestellt werden. Man kann nicht davon ausgehen, dass Senioren auf dem Marsch zum „öffentlichen Bewegungspark für Senioren“ ein Mobiltelefon mitschleppen, um im Notfall Hilfe herbeizurufen. Auch muss rund um den „öffentlichen Bewegungspark für Senioren“ für ausreichend Parkfläche gesorgt werden. Ich kann mir vorstellen, dass viele Senioren, nicht nur die aus der neuen Wohnanlage, den Bewegungspark zu schätzen wissen aber vielen der Aufstieg zum „Gipfelkreuz“ doch ein wenig zu mühsam ist.

Wie gesagt, ein Bewegungspark ist eine gute Einrichtung. Ist in diesem Fall die Lage aber gut gewählt?  Wenn die Häuser fertiggestellt und alle Wohnungen vermietet sind, ist die Anzahl der Bewohner dieser Häuser, die einen „Bewegungspark für Senioren“ wünschen verschwindend gering zu der Anzahl derer, die rund um das Kaufland wohnen. Warum wurde ein Bewegungspark nicht am Entenweiher, Schillerwald oder am Badehaus eingerichtet? Am Geld dürfte es nicht gelegen haben. Hätte man wie es die Freien Wähler es vorgeschlagen gehandelt, wäre das Geld für einen solchen Park vorhanden gewesen.

Siehe auch
» Vitalparcours für Rödermark