Ortsumgehung Urberach,
Grundstückspreise Kapellenstraße.
Nachtrag

Rödermark, BUSE, Kapellenstraße, Grundstückspreise18.04.2018 – ( KOD )

 

Umgehung Urberach gefordert.
Umgehung Urberach gefordert.

 
Nachtrag

Freie Wähler Rödermark (FWR) haben ihren Antrag geändert.
Ob es die Wutrede von Herrn Gensert war, bezweifle ich. Viel wahrscheinlicher ist es, dass dies auf die Charmoffensive von Herrn Diekmann zurückzuführen ist. Diekmann sprach den FWR Lob und Dank dafür aus, dass diese Diskussion überhaupt ins Rollen gebracht wurde. Gleichzeitig gab er den FWR den Rat mit auf den Weg, ihren Antrag zu überdenken oder ganz zurückzuziehen. Obwohl es sich inhaltlich auch um eine Kritik handelte, war ein breites Nicken bei den FWR zu beobachten – mit Charm kommt man manchmal eben weiter (da kann die CDU noch sehr viel lernen). Unmöglich war hingegen die Reaktion des Vorsitzenden auf Diekmanns Rede: „Herr Diekmann wollen sie sich nicht besser umsetzten?!“ Hätte der Vorsitzende damit gemeint, mit ihm selber den Platz zu wechseln, wäre das sicherlich eine gute Idee gewesen: die Sitzungsleitung war jedenfalls alles andere als objektiv.

+-+-+-+-+-+-+-+-+-
-+-+-+-+-+-+-+-+-+

Sitzung BUSE 18.04.2018
Ausnahmsweise mal im Mehrzweckraum der Halle Urberach. Sehr gut besuchte Ausschusssitzung. Die meisten Zuhörer sind gekommen, um Näheres zur Ortsumfahrung Urberach zu erfahren. Nicht nur von der AL oder der CDU, so konnte man nach der Begrüßung des Ausschussvorsitzenden vermuten, wurde diese Infostunde zu – 50 Jahre dauernde Diskussion über die Ortsumgehung Urberach – gefordert. Die Begrüßung der Gäste zu dieser Infoveranstaltung durch Herrn Schickel (AL) beschreibt der Fraktionsvorsitzende der SPD wie folgt:
Der Vorsitzende des Ausschusses (AL) begrüßte alle Gäste herzlich und ließ es sich nicht nehmen darauf hinzuweisen (Anm. Admin. Natürlich ohne jeglichen Hintergedanken), dass diese Veranstaltung ja auf einen Antrag der CDU & AL zurückginge und einem sehr daran lege die Bürger allumfassend zu informieren… Quelle Facebook.com. Siehe weiter unten den ganzen Artikel.
Und noch etwas muss der Bürger wissen. Die Freien Wähler Rödermark haben die Diskussion zur „Ortsumgehung Urberach“ erst wieder ins Gespräch gebracht. Es war nicht die Koalition aus CDU und AL.

Gut 55 Minuten wurde von Roland Kern die 50 Jahre Planung der Ortsumgehung erläutert. Nach den 55 Minuten bedankte sich der Ausschussvorsitzende für die kurzweiligen Ausführungen des Bürgermeisters. Die Präsentation soll der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden. Dann kann man auch sehen/lesen, was der Bürgermeister auf den sehr schlecht lesbaren Folien versucht hat zu erklären. Nur eines ist mir von den Ausführungen des Bürgermeisters noch in Erinnerung geblieben:
[..] Rund zwei Stunden benötigten die fünf Berufs- und zwei ehrenamtlichen Richter noch für ihre Beratung. Die Klage der Stadt Rödermark scheiterte an versäumten Fristen. „Ihre Einwendungen waren verspätet“, erklärte der Vorsitzende Richter dazu. [..] Quelle: fr-online.de
Nun ja? Es ist so wie es ist. Wir leben in Rödermark.

Auf die von Herrn Gensert gehaltene Rede zur Ortsumgehung, bei der FWR und FDP ihr Fett abbekommen haben, braucht man Inhaltlich nicht weiter einzugehen. Aber sehr geschickt von Herrn Gensert. Viele Zuhörer, die die Rede von Herrn Gensert begeisternd beklatschten, wägen jetzt CDU und AL auf ihrer Seite um eine ortsnahe Umgehung zu vermeiden. Für das Publikum eine gute Rede und eine Rede zur richtigen Zeit. Es war aber nur eine Rede.

Wie jetzt letztendlich die abzustimmenden Anträge aussehen werden und ob die FWR ihren Antrag zurückziehen, muss abgewartet werden. Bei der kommenden Stavo werden wir es erfahren. Hier die beiden Anträge

Zur Ortsumfahrung wird es zu Lebzeiten vieler Anwesenden wohl kaum bemerkenswerte Bewegung geben. Satteln wir auf die bisherigen 50 Jahre nochmals 50 Jahre drauf.

Vom Ansatz her eigentlich ein recht harmlos aussehender Antrag der Verwaltung.
Es soll folgendes beschlossen werden:
Die Stadtverordnetenversammlung beschließt die in der Anlage beigefügte Bodenbevorratungsanlage Nr. 3 zur Grundsatzvereinbarung. Der Ankaufspreis wird auf 25 €/m² festgesetzt
Zu diesem Antrag ergriff Dr. Rüdiger Werner (FDP) das Wort und gab zu bedenken, dass die aufgerufenen Preise (Ankauf und Verkauf) nicht dem entsprechen, was in dem Speckgürtel von Frankfurt zu erzielen sei. Wäre da nicht der hektische Zwischenruf von der CDU (Herrn Gensert) gekommen, der Herrn Werner vorwarf „damit wird die Verhandlungsposition der Stadt verschlechtert“, wäre der Antrag trotzt der Rede von Herrn Werner wohl so einfach durchgewunken worden. Herr Kern sah sich dann genötigt, auch noch einen Kommentar dazu abzugeben. „Gut, dass die Presse nicht da ist“. Was sagt uns das? Herr Kern geht wohl davon aus, dass die Presse diesen Punkt als „von hohem öffentlichem Interesse“ einstuft und in epischer Breite darüber berichtet hätte. Den von Herrn Werner angesprochenen Punkt hätte man liebend gerne nicht gehört. Es wäre wohl für CDU (Koalition?) und dem Bürgermeister das Beste gewesen, über diesen Antrag kein Wort zu verlieren.

Bin ja mal gespannt, ob die Einwände der FDP auf der STAVO noch mal angesprochen werden. Bei der STAVO ist die Presse dabei.

-+-+-+-+-+
+-+-+-+-+-
Samuel Diekmann bei Facebook

GANZ GROSSES KINO CDU & AL
Ich habe mich sehr gefreut, dass gestern Abend die Bauausschusssitzung mit unserer Infoveranstaltung zur Ortsumgehung Urberach sehr gut von Bürgern besucht war. Der Vorsitzende des Ausschusses (AL) begrüßte alle Gäste herzlich und ließ es sich nicht nehmen darauf hinzuweisen, dass diese Veranstaltung ja auf einen Antrag der CDU & AL zurückginge und einem sehr daran lege die Bürger allumfassend zu informieren…

Oh mein Gott! Bravo. Ganz großes Kino. Das triefte nicht nur von Eigenlob eines Vorsitzenden der seinen Vorsitz eigentlich neutral auszuüben hat, sondern ist mit der Vorgeschichte zudem eine bodenlose Frechheit!

Was ist die Vorgeschichte: Nun die Vorgeschichte zu der gestrigen Infoveranstaltung war, dass zunächst wir, dann ALLE Fraktionen eine solche Veranstaltung von der Verwaltung forderten (dafür haben wir extra unsere Anträge geschoben). Die Verwaltung erklärte sich dazu bereit und machte sich ans Werk. TAGE später reichte die CDU/ AL einen Antrag ein, der das eben bereits beschlossene forderte – darüber wunderten sich nicht nur alle Fraktionen, sondern auch die Verwaltung! Nicht nur unser Bürgermeister (AL), sondern auch der Stadtverordnetenvorsteher (CDU) schüttelten mit dem Kopf und riefen die CDU/ AL auf diesen Antrag zurückzuziehen.

Warum sollte man über bereits beschlossenes noch mal abstimmen? Jetzt wissen wir es mal wieder: um hinterher stolz wie der kleine Oscar zu sagen „Aber das war ja unsere Idee“

Ganz großes Kino! Mal wieder ein Beispiel dafür wie CDU/ AL auf gute Ideen aufspringen und mit „Logoänderungsanträgen“ so tun, als wären sie die ganz großen… man, man, man.
Das könnt ihr besser!
Quelle: Samuel Diekmann bei Facebook

+-+-+-+-+-+
-+-+-+-+-+-
Aus Sicht der CDU:
Ziel erreicht. CDU und AL sind die Guten und das Publikum applaudiert. M. Gensert versteht sein Geschäft.
 
 
Siehe auch
» KL-Trasse. Umgehung Urberach


Heute Abend noch nichts vor?
Um 19:30h Sitzung FSIK

Heute Abend noch nichts vor? Um 19:30h Sitzung FSIK. Rödermark17.04.2018 – ( KOD )

 

14.öffentlichen Sitzung des Ausschusses für
Familie, Soziales, Integration und Kultur
(Sitzung Nr. 3/2018)
am Dienstag, 17.04.2018, um 19:30 Uhr.
Die Sitzung findet im Raum Tramin (Zi.Nr. 300), Rathaus Urberach statt.

Hier die Tagesordnung und die Einladung
 


Der Ort ist auf den Beinen.
Es ist Frühlingsmarkt.

Wofür sind Feste und Markttage auch gut?25.03.2018 – ( KOD )

 
Der Ort ist auf den Beinen. Es ist Frühlingsmarkt.
Im Ort ist die Hölle los. Das Parkhaus war schon gegen 14:30h wegen Überfüllung geschlossen.

Parkhaus Kulturhalle.
Parkhaus Kulturhalle.

Also geht die Suche nach einem Parkplatz los. Ich hätte ja auch zu Fuß gehen können oder mit dem Rad fahren. Da ich aber vorhatte, weiters Geld im Ort für ein nettes Abendessen und beim Dreher auszugeben, musste ich mit dem Auto fahren. Wenn ein Parkhaus wegen Überfüllung geschlossen ist, muss man halt in den Nebenstraßen nach einem Parkplatz suchen. Verständlich und OK. Nachdem ich dann einen Platz nahe meiner Wohnung gefunden habe und auf meinem Weg zum Frühlingsmarkt einen Blick in das Parkhaus werfe, falle ich vom Glauben ab. Ich hätte mir diesen Anblick in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Salto rückwärts – man muss sich das vorstellen können. Wir sind ja hier in Rödermark

Parkhäuser schließt man, wenn man mit vielen Besuchern rechnen kann.
Parkhäuser schließt man, wenn man mit vielen Besuchern rechnen kann.

Das nette Abendessen haben wir nicht ausfallen lassen. Aber den Einkaufsbesuch beim Dreher haben wir dann fallen gelassen

Warum ärgern, man kann dem auch etwas Positives abgewinnen.
Gut, dass die Stadt das Parkhaus Kulturhaus geschlossen hat. Man stelle sich einmal vor, die Menschen, die aus nah und fern zum Frühligamarkt nach Rödermark kommen, würden ihre Autos nicht auf den umliegenden Straßen parken, sondern im Parkhaus. Dafür ist das Parkhaus in Ober-Roden wirklich nicht gedacht.

Das geschlossene Parkhaus bringt viele Vorteile. Bei der langwierigen Parkplatzsuche rund um den Ortskern lernt man bisher unbekannte Ecken kennen. Die drei Tankstellen in Ober-Roden können mit zusätzlichem Umsatz rechnen. Man muss auch an die immensen Kosten denken, die ein geöffnetes Parkhaus mit sich bringt. Wer macht dann am kommenden Tag das Parkhaus sauber? Wer verbucht die entstandenen Einnahmen?

Es ist gut so. Jeder Tag, an dem das Parkhaus nicht genutzt wird, nutzt es auch nicht ab und hält länger.

Wenn man den Faden weiter spinnt, sollte man auch die Kulturhalle geschlossen halten. Mehr Geld kann man nicht verdienen.

Trotz dieser unverzeihlichen Panne (oder war das eine gezielte Aktion?) des Veranstalters/Stadt war Frühlingsmarkt eine gelungene Veranstaltung. Viel habe ich allerdings nicht vom Markttreiben mitbekommen. Ich hatte Dienst auf dem Frühlingsmarkt.

Siehe auch
» Wofür sind Feste und Markttage auch noch gut?
 

Seite nach Ouwereierrisch übersetzen


Schulentwicklungsplan transparent
und öffentlich beraten

Rödermark. Tanzsportclub Ober-Roden19.03.2018 – ( PM FDP Rödermark )

 
Pressemeldung der FDP Rödermark.

FDP: Schulentwicklungsplan muss transparent und öffentlich beraten werden. Durchwinken im Hinterzimmer darf nicht sein – FDP fordert öffentliche Beratung.
Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Kreistages Offenbach am 28.02.2018 wurde durch Herrn Landrat Oliver Quilling der Beratungsentwurf des Schulentwicklungsplanes („SEP“) 2018 des Kreises Offenbach formal eingebracht. Gemäß der mitgeteilten Zeitplanung sind die kreisangehörigen Kommunen aufgefordert, bis zum 10.04.2018 ihre Stellungnahmen zum eingebrachten Entwurf des SEP 2018 gegenüber dem Kreis Offenbach final abzugeben. Weiterhin soll der SEP 2018 im Kreistag Offenbach noch vor der Sommerpause 2018, vermutlich in der Kreistagssitzung am 20.06.2018, verabschiedet werden. Weiter bei der FDP-Roedermark.de


Rödermark.
Tanzsportclub Ober-Roden

Rödermark. Tanzsportclub Ober-Roden17.03.2018 – ( KOD )

 

Tanzsportclub TSC, Plattenhecke
Tanzsportclub TSC, Plattenhecke

Ich komme nach meiner Weimar-Reise heute dazu, die Offenbach Post der Woche zu „lesen“. Neben dem Artikel zu der Ortsführung von Reinhard Berker fällt beim Überfliegen der Artikel „Tänzer drehen eine Ehrenrunde“ auf. Der Plan, die Tanzsporthalle an einem anderen Standort – Kapellenstraße – anzusiedeln bzw. den jetzt gefassten Beschluss des TSC, die Halle am jetzigen Standort zu erweitern, war in den vergangenen Jahren schon immer einmal Thema in den Tageszeitungen und auch hier im Blog für Rödermark. Dazu gab es auch noch Diskussionen in den Gremien der Stadt. Eine Sondersitzung für die Anwohner der TSC-Halle wurde abgehalten, Gutachten wurden erstellt, Baupläne angefertigt und ausgelegt, Bürgereinwände bearbeitet, eine baurechtliche Genehmigung wurde erstellt. Sichergestellt wurde, dass die Stadt das betreffende Grundstück vom Kreis erwerben kann, um es dann dem TSC in Erbpacht zur Verfügung zu stellen. Man kann mich hoher Wahrscheinlichkeit sagen: „Von beiden Seiten wurde viel Arbeit und Geld in das Projekt TSC-Halle Rödermark/Ober-Roden gesteckt.“

Auslöser dafür waren die hohen Grundstückskosten

Langfristige Arbeiten wurden erfolgreich zu Ende geführt. Dann gab es kurzfristig eine wohl völlig unerwartete Modalität. Der TSC soll 92.250,00 Euro zuzüglich Nebenkosten der Stadt für das Grundstück erstatten. Lassen wir das erst einmal so stehen. Der TSC äußert sich wie folgt: „Der Verein soll jetzt noch mal 100.000,00 Euro drauflegen.„ Quelle OP 16.03.2017.
Aus den Zahlen kann man ableiten, dass ein Grunderwerb vom TSC wohl nicht angedacht war. Man ist wahrscheinlich auch nicht davon ausgegangen, dass die Pachtzahlung in einem Schlag an die Stadt zu leisten ist. Der TSC dürfte von einer jährlich zu zahlenden Erbpacht ausgegangen sein.

Zur Erbpacht gab es bereits am 7.09.2016 eine Aussage.
Die Hallenerweiterung bedarf auch mehr Grundstücks, derzeit noch im Besitz des Kreises – Finanzierung der Grundstückskosten sollen in einem neu zu erstellendem Erbpachtvertrag festgeschrieben werden.Quelle: Blog für Rödermark

Wie man

Wir haben aber nicht im Lotto gewonnen.“
Straub sieht sich da einer Meinung mit Bürgermeister Kern. „Er unterstützt uns von und tut sein Bestes
“ (Quelle OP 16.03.2018)

zu verstehen hat, wird sich nach der vom TSC ausgebetenen Bedenkzeit zeigen.

Der von der Stadtverordnetenversammlung zu fassende Beschluss lautet unter
„Finanzielle Auswirkungen. Der Grundstückspreis wird der Stadt Rödermark unmittelbar nach Kauf erstattet und kann zumindest als Anzahlung für die über 99 Jahre zu zahlende Erbpacht angesehen werden. Die zur Finanzierung des Grundstückskaufs benötigten Mittel müssen überplanmäßig nach § 100 HGO bereitgestellt werden. Die Deckung kann über im Haushaltsjahr 2017 erzielte Mehreinzahlungen aus Grundstücksverkäufen erfolgen. Quelle: Vorlage. Hervorhebung durch den Admin Zu beachten ist: [..] zumindest als Anzahlung [..]

Dass es bei einem solches Projekt kurz vor dem Abschluss an den zu zahlenden Grundstückskosten scheitern kann, ist recht ungewöhnlich. Rechnet man bei einer Kostenkalkulation nicht einen Betrag X für den Grunderwerb mit ein? Oder ist der TSC bis zuletzt davon ausgegangen, dass man über die gesamte Laufzeit, eine jährliche Erbpacht zu zahlen hat?

Warum ich das hierüber diesen Vorgang etwas schreibe.
Wäre der Artikel bei OP-Online veröffentlicht worden, hätte ich mir mit einem Link auf diesen Artikel diese Zeilen hier sparen können. Hab da wohl eppes übersehen. Ist doch bei OP-Online.
Da ich bereits seit Beginn der Planung sporadisch über den Hallenbau berichte, darf natürlich diese Phase nicht fehlen. Interessant ist es zu sehen, wie eine langfristige Planung im letzten Moment durch ein sehr wichtiges Detail infrage gestellt werden kann. Ist versäumt worden, frühzeitig für unmissverständliche Klarheit bei den Geldangelegenheiten zu sorgen? Es dürfte viel Geld verbrannt worden sein.
Hat es da schwerwiegende Defizite in der Kommunikation „Stadt <-> TSC“ gegeben? Gab es bis zuletzt keine klare Ansage, wie sich die Stadt die Zahlung einer Erbpacht vorstellt? Man wird es erfahren.

Siehe auch
Tagesordnung Ausschuss für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie
 
https://www.op-online.de/region/roedermark/taenzer-muessen-erweiterung-ihres-vereinsheims-ober-roden-weiteres-umplanen-9696828.html
16.03.2018 Tänzer drehen Ehrenrunde

17.03.2018 Notizbuch der Woche


Breidert. Nach Waldacker der nächste
abgesetzte Ortsteil in Rödermark?

Breidert. Der nächste 16.02.2018 – ( KOD )

 

Breidert Sparkasse
Breidert Sparkasse

Breidert. Nach Waldacker meldet sich der nächste abgesetzte Ortsteil?
Okay, Okay. Ist schon klar. Breidert ist KEIN Ortsteil.
Nach Waldacker meldet sich jetzt auch das Breidert mit einer Unterschriftenaktion. Warum? Die Sparkasse im Breidert soll nur noch eine „Automaten-Geschäftsstelle“ sein.

Wie man auf der ausliegenden Unterschriftenliste erkennen kann, möchten die Bürger aus dem Breidert ihre Sparkasse zumindest als Beratungsstelle erhalten.
Ganz nebenbei. Auch bei der Volksbank im Breidert stehen Veränderungen an.

Mir wurde gesagt, dass Beratung nach Terminabsprache in der „Filiale“ Breidert weiterhin möglich sein wird. Wie ich später gesehen habe, steht das auch so auf dem Info-Blatt der Sparkasse.

Ein seit Jahren schleichender Prozess.
So langsam löst sich das Geschäftsleben im Breidert auf. Gaststätten von fünf auf zwei gesunken. Von den ehemals vorhandenen Geschäften sind kaum noch welche da. Drogerie, Lebensmittel, Boutique, Dessus, , Nagelstudio, Handyladen, Reinigung, Krawattenladen, Metzger, Änderungsschneiderei, italienische Spezialitäten, Bioladen und Wäscheladen (mehr fällt mir nicht ein) sind verschwunden. Einen Bürgertreff wie z.B. in Urberach das Schillerhaus sucht man vergeblich. Wer trägt die Hauptschuld? Zunächst der Breidertianer. Wenn man nicht durch Einkäufe dort für den notwendigen Umsatz sorgt, wird auch keiner einen Laden mieten. Stadtplanerisch Fehlplanungen. Es fehlt an Parkplätzen. Ein radikal-ökologisch Verblendeter könnte sagen: „Die können doch zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren“. Ein Spruch weit entfernt von der Realität.

Von der Stadt erwarte ich keine zündenden Ideen, wie man dem schleichenden Schwund von Geschäften oder fehlenden Kommunikationspunkten entgegenwirken kann. Rödermark wird verwaltet.

 
Und der Ortskern?
Ortskern von Ober-Roden gleicht einer „Geisterstadt“
 

Sparkasse Breidert
Sparkasse Breidert

Siehe auch
Rödermark aus Sicht eines Kindes.
 
 
Nachtrag
Selbstbedienung in der Breidert-Filiale der Sparkasse Dieburg


Leinenzwang
Rödermark ab 01.03.2018 bis 15.06.2018
Rodgau ab 15.02.2018

Rödermark, Rodgau Leinenzwang. Ab 01.03.2018 bis 15.06.2018. Leinenzwang, Anleinpflicht16.02.2018 – ( KOD )

 

Rödermark Leinenzwang. Ab 01.03.2018 bis 15.06.2018
Wer im Breidert mit seinem Hund im Wald spazieren geht, ist sehr schnell ohne es zu wissen, im Rodgau. Hier weichen die Zeiten für eine Anleinpflicht zu denen aus Rödermark ab. Leinenpflicht im Rodgau bereits ab dem 15.02.2018
Satzung für Rödermark
SATZUNG über den Leinenzwang für Hunde während der Setz- und Brutzeit
§ 1 Verpflichtung
(1) Aufgrund des § 27 Abs. 2 Hessisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (Betreten der freien Landschaft, Satzung über das Verhalten in der Flur) wird hiermit die Verpflichtung ausgesprochen, während der in § 3 bestimmten Zeit Hunde in den nach § 2 bestimmten Gebieten an der Leine zu führen.
(2) Die zulässige Höchstlänge der Leine beträgt 5 Meter.
(3) Die Verpflichtung nach Abs. 1 und 2 richtet sich an die Person, die den Hund hält sowie an die Person, die zum maßgeblichen Zeitpunkt die tatsächliche Gewalt über den Hund ausübt.
§ 2 Bereiche
Die Anleinpflicht gilt in Bereichen der Feld- und Flurgemarkung, die im Anhang dieser Satzung kartografisch dargestellt und mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet sind. Die anliegende Karte im Anhang ist Bestandteil der Satzung.

Hier die ganze Satzung.

Die kartografische Darstellung der Bereiche, in der die Anleinpflicht einzuhalten ist, steht hier zum Download bereit.

Webseite der Stadt Rodgau

Die Stadt Rodgau weist auch in diesem Jahr wieder auf die Verordnung über den Leinenzwang für alle Hunde und die Aufsichtspflicht für andere Tiere hin. Die dort geregelte Anleinpflicht gilt während der Setz-, Brut- und Aufzuchtzeit vom 15. Februar bis 15. Juni jeden Jahres außerhalb der bebauten Bereiche in der gesamten Feld- und Flurgemarkung. Quelle: Rodau.de

Nachtrag
Am 22.02.2018 auch Thema bei OP-Online.


Spielzeugladen Nowak ist
die Nummer eins in Deutschland

Rödermark. Spielzeugladen Nowak ist die Nummer eins in Deutschland. Spielzeugladen, Nowak , Rödermark, Ober-Roden16.02.2018 – ( KOD )

 
Spielzeugladen Nowak ist die Nummer eins in Deutschland

Es braucht nicht unbedingt Größe und einen europaweit weit versendenden Onlineshop, um als Einzelhändler vorne zu sein. Der Spielzeugladen Nowak ist Deutschlands „Fachgeschäft des Jahres 2017“, obwohl er sein Sortiment nur auf rund 100 Quadratmetern Verkaufsfläche im Industriegebiet Ober-Roden anbietet. Quelle: OP-Online.

Hier die Webseite vom Spielzeugladen Nowak

Die Offenbach Post können Sie hier abonnieren


Rödermark / Urberach
Gastbeitrag zur Umgehung

Rödermark / Urberach Gastbeitrag zur Umgehung14.02.2018 – ( Gastbeitrag. Klaus Neumann. )

 

Pfui Deiwel, da holen doch so ein paar Jungs aus der Opposition ausgerechnet in der Karnevalszeit das Thema Umgehung Urberach aus der Versenkung. Die wollen doch nur die schwarz-grüne Koalition und den Bürgermeister damit ärgern? Also werden von der Koalition erst mal ein paar meist grüne Nebelkerzen geworfen: Ampelzeiten ändern, ggf. Einbahnstraßen zur Verhinderung der Schleichwege, mehr Plätze in den S-Bahnen, S-Bahn nach Dieburg, S-Bahn-Durchstich zwischen Dietzenbach und Urberach, S-Bahn Sprinter, Straßen-Entlastung über Offenthal, Messel und Eppertshausen, die KL-Trasse. Viele Dinge sind zwar aus der Mottenkiste, aber damit und mit der Forderung, dem Magistrat 6 Monate Zeit zu geben den Sachstand zu erfassen – der also offensichtlich nicht vorliegt – hat die Koalition erst mal für Ruhe gesorgt. Und zusätzlich konnte die Diskussion in der Stadtverordnetensitzung schon mal auf die nächste Sitzung Ende März verschoben werden.

Kann und sollte man sicher alles untersuchen, fragt sich aber, warum erst jetzt? Abhilfe für den Verkehr von und nach Dieburg könnte eine Umgehung schaffen. Die Planungen gab es z. T. bereits vor 50 Jahren. Seit mehr als einem Jahr liegt nun eine weitgehend fertige Planung für eine solche Umgehung von Urberach vor, für die zwischenzeitlich sogar die finanziellen Mittel im Bundesverkehrswegeplan eingeplant sind. Statt dessen KL-Trasse über Messel? Das hat die hessische Verkehrsbehörde schon vor 20 Jahren öffentlich in Rödermark abgelehnt. Das bedeutet, dass Rödermark nur noch kleine Änderungen an der vorgelegten Planung durchführen kann – aber damit müssten sie auch endlich mal beginnen. Sollte der Koalition und der Verwaltung eigentlich auch bekannt sein, oder?

Das wird jedoch verschwiegen. Die Koalition denkt offenbar taktisch: 6 Monate Nachdenken bedeutet Ende 2018. Im Jahr 2019 sind Bürgermeisterwahlen, da versteht es sich von selbst, dass sich der neue BM erst einarbeiten muss. 2020 muss man sich ja schon wieder auf neue Kommunalwahlen vorbereiten, da kann man das Thema sowieso nicht anfassen. Dann schreiben wir 2021.

Alle umliegenden Gemeinden haben seit Jahren S-Bahn-Unterführungen und Umgehungsstraßen; in Ober-Roden stehen wir an der Schranke und in Urberach im Stau. Meine Meinung: Ein Trauerspiel mit vielen Akten. Ich überlasse es dem Leser, den oder die Hauptdarsteller zu erraten. Aber nicht traurig sein, an den Ortseingängen steht ja: „Rödermark, ausgezeichneter Wohnort“. Ach ja?