Freie Wähler Rödermark FWR zur Schwimmbadstraße

Freie Wähler Rödermark FWR. Zur Schwimmbadstraße bei der Stadtverordnetenversammlung am 8.12.2015

[..]Ein Teil wird für den Straßenbau verwendet, um u.a. endlich die Straße am Schwimmbad grundhaft zu erneuern. Diese Straße ist wirklich ein Schandfleck für Rödermark, und sie wäre schon vor vielen Jahren erneuert worden, wenn da nicht die lästige Bodensanierung am Bahnhof in Ober-Roden gewesen wäre. Schon 2012 stand die Straße am Schwimmbad auf der Erneuerungsliste im Haushaltsplan, doch das Geld wurde anderweitig für die Altlastenentfernung am Bahnhofsplatz benötigt. Plötzlich und unerwartet wurden unter dem abgerissenen Bahnhofsschuppen Schwermetalle und andere Altlasten gefunden. –
Nein unerwartet war dieser Fund nicht, denn schon im Jahre 2007 noch vor dem Kauf des Bahnhofs hat eine umwelttechnische Erkundung genau diese Vorhersage getroffen. Hätte man diesen Hinweis beachtet, so hätten wir die Straße am Schwimmbad schon im Jahre 2012 in einem vorzeigbaren Zustand gehabt und wir hätten heute weitere Mittel aus dem Investitionsprogramm für andere sinnvolle Bauvorhaben in Rödermark verwenden können.[..]
Hervorhebung durch den Admin. Die ganze Rede lesen Sie auf der Webseite der Freien Wähler Rödermark (FWR)

 
Zu der Aussage „unerwartet war dieser Fund nicht“ weiterführende Informationen

10.08.2007
Ergebnisbericht mit Hinweis auf Bodenbelastung.
In dem Ergebnisbericht sind die Stellen gekennzeichnet bei dem die Bodenproben entnommen wurden.

Bodenbelastung Bahnhof Ober-Roden. Ergebnisbericht Seite 7+8
Bodenbelastung Bahnhof Ober-Roden. Ergebnisbericht Seite 7+8

Bodenbelastung Bahnhof Ober-Roden. Ergebnisbericht Seite 7+8
Bodenbelastung Bahnhof Ober-Roden. Ergebnisbericht Seite 7+8

Die Folgenutzung des Areals als Parkplatz war bekannt.
Quelle: Blog für Rödermark. Zusammenfassung P+R Anlage

Der Kaufpreis beträgt 400.000 € zuzüglich der Kosten für die Vertragsdurchführung und die Grunderwerbsteuer. Im Vertrag ist eine Mehrerlösklausel für den Fall einer höherwertigeren Nutzung aufzunehmen.
Die Übernahme der Kosten durch die DB AG für zusätzliche Entsorgungsmaßnahmen ist zu vereinbaren.[..] Hervorhebung durch den Admin, Quelle: Blog für Rödermark. Zusammenfassung P+R Anlage

Dann plötzlich die Kehrtwende am 4.12.2007

[..]Im Rahmen der Vertragserstellung wird nunmehr die Zusage auf Übernahme der Kosten für die Beseitigung evtl. Altlasten ausgeschlossen, da die vorliegenden Untersuchungsergebnisse keinen Hinweis auf evtl. Verunreinigungen bzw. Belastungen beinhalten. Die im Rahmen der Verhandlungen erklärte Bereitschaft zur Übernahme evtl. Kosten wurde durch die Zentralverwaltung der DB AG zurückgezogen.[..] Hervorhebung duch den Admin. Quelle: Blog für Rödermark. Zusammenfassung P+R Anlage

Wurde durch diesen Zusatz „Kosten für die Beseitigung evtl. Altlasten ausgeschlossen“ hier 225.000,00 Euro der Bürger verbuddelt? Geld was den Bürgern über die Grundsteuer B vor der Stadt einkassiert wurde. Geld was die Bahn wahrscheinlich hätte zahlen müssen wenn man die ursprüngliche Klausel nicht gestrichen hätte.
 
Denn am 7.5.2013 kann man lesen

[…]Unerwartete Mehrkosten verursachen Altlasten im Boden: Sie kamen zutage, als auf der künftigen Parkanlage alte Bahnschuppen abgerissen wurden. Ob für die Versiegelung der belasteten Parkplätze und deren Anschluss an die Kanalisation nun tatsächlich die ursprünglich geschätzten 225.000 Euro fällig werden, ließ Kron gestern offen. Quelle: Blog für Rödermark. Zusammenfassung P+R Anlage

 
 
Siehe auch
» Bericht vom Blog für Rödermark zur Stavo 8.12.2015
» SPD Rödermark zur Stavo 8.12.2015
» Bahnhof, P+R Anlage, S-Bahn Unterführung
 
 

Ist der Bahnhof Ober-Roden jetzt verkauft?

Rödermark. Ist der Bahnhof Ober-Roden jetzt verkauft?
Der Startschuss für den Verkauf wurde in 2008 gegeben.
 
 
Am 7.12.2012 wurde vom Stadtparlament der Weg freigemacht (Punkt Ö4) für den Verkauf des Empfangsgebäude Bahnhof Ober-Roden. Erwerber: Herrn Hans-Jörg Vetter, Immobilien und Wohnquartierentwicklung,

Bis heute, 25.03.2013, ist noch nicht bekanntgegeben worden: „Der Kaufvertrag ist unterschreiben und in trockenen Tüchern.“

Normalerweise braucht die Verwaltung sehr viel Zeit. Aber ein Investor?

Die Frage sei erlaubt. Geht da noch alles seinen normale Gang?
Spielt da die ganz plötzlich und unerwartet bekanntgewordene Bodenbelastung bei der angrenzende P+R Anlage eine Rolle?
 
 
Siehe auch
» Rödermark. Ober-Roden Bahnhof noch nicht verkauft
» Rödermark. Bahnhof Ober-Roden. Zusammenfassung
 
 

Bahnhof Ober-Roden. Mehrkosten P+R Anlage. (Update)

Rödermark. Bahnhof Ober-Roden. P+R Anlage (Update)
 
Es geht um MEHRKOSTEN (mindestens 225.000,00 Euro) für die geplante P+R Anlage am Bahnhof Ober-Roden. Es geht um die Beseitigung von Altlasten. Die Stadt Rödermark hat bei dem Kaufvertrag darauf verzichtet die Bahn AG für Beseitigung evtl. Bodenbelastungen zur Kasse bitten zu können. Die Bürger haben die Kosten zu tragen. Siehe auch: Bahnhof Rödermark Ober-Roden. Ein Artikel voller Widersprüche.
 
Betrachten Sie die Begründung für die Vorlage VO/0011/13. Behandelt bei der Stadtverordnetenversammlung am 13.02.2013 Ö9. Siehe dort Link bei VO. Man könnte annehmen, es handelt sich hierbei um neue Erkenntnisse. Diese Erkenntnisse dürften aber nicht neu sein. Es sind (ohne Quellenangabe im Antrag) Text aus dem Ergebnisbericht aus 2007 zu finden. Inhaltlich könnte es jedenfalls so sein.
Also, was für neue Erkenntnisse führt der Antrag auf um MEHRKOSTEN ZU BEGRÜNDEN?
 
Hier der Antrag 02/2013. Federführend Fachbereich 6

[..]Die Ursachen für die Mehrkosten liegen dort zum einen in der Bodenbeschaffenheit und den Bodenbelastungen. Erst nach Abbruch der Bahnhofsschuppen über dann durchgeführte vertiefende Bodenuntersuchungen konnte das Ausmaß erkundet werden.
 
Bei dem vorgefundenen Baugrund handelt es sich um künstlich aufgefüllten Boden mit Fremdmaterialien (Niedertemperaturschlacken, Abbruchmaterialien u.a.) mit einer Mächtigkeit von mindestens 1 m.
 
Der Boden ist extrem inhomogen, weist schlechte Standsicherheits- und Tragfähigkeiten auf und ist mit PAKs und Schwermetallen belastet.
Der Boden muss separiert, aufbereitet und lagenweise verdichtet werden.
Die ursprünglich geplante Versickerung von Niederschlagswasser ist auf Grund der Bodenbelastung nicht mehr möglich. Von Seiten des Regierungspräsidiums wird zur Vermeidung eines Eintrages der Belastungen ins Grundwasser eine Versiegelung der Parkfläche gefordert (zum Unterbinden der Durchsickerung und Austragung der Schadstoffe ins Grundwasser) Damit wird ein Anschluss an die Kanalisation erforderlich.
 
Dazu kommen auf der anderen Seite Problematiken, welche mit der Grundwasserschadensfahne „Hitzel &Beck“ zusammenhängen. Für die Führung der Kanäle ergeben sich hieraus verschiedene Zwangspunkte, die kostensteigernd sind.[..] Quelle: bgb.roedermark. Ö9

 
Was dort am 13.02.2013 in dem Antrag als Begründung steht, war schon 2007 bekannt.
Es wäre interessant zu erfahren, ob die Stadt NOCHMALS (2012) ein Gutachten in Auftrag gegeben hat um festzustellen, ob der Ergebnisbericht von 2007 auch wirklich stimmt.
 

Ergebnisbericht aus 2007
Ergebnisbericht aus 2007

 
Ergebnisgutachten_aus 2007
Ergebnisgutachten_aus 2007

 
UPDATE
Nachtrag
Ich habe Herrn Schickel per eMail auf diesen Artikel aufmerksam gemacht.

Hallo Herr Schickel,
sind Sie doch bitte so gut und korrigieren Sie meinen Artikel.
Sie schreiben/zitieren in einen Kommentar der Offenbach-Post. Evtl. habe ich etwas falsches geschrieben bzw. aus dem vorliegenden Ergebnisbericht oder dem vorliegenden Gutachten falsch interpretiert.
Ich habe den Artikel in der OP nicht kommentiert.

„Die Belastungen kamen erst nach dem Abriss diverser Schuppen ans Licht, vorher waren detaillierte Bodenuntersuchungen nicht möglich. Das Regierungspräsidium fordert von der Stadt jetzt, dass sie die Parkplätze versiegelt, damit die Schadstoffe nicht mit dem Regen ins Grundwasser sickern.“ Quelle: OP-Online Kommentar Gerhard Schickel

So wie ich dem Ergebnisbericht, Seite 11, entnehmen kann, ist in der Werkstatt gebohrt worden (25 cm. Durchmesser 1,50 bis 2 Meter tief). Mit – diverser Schuppen – meinen sie wohl Heizöllager und Werkstatt.
 

Aus dem Ergebnisbericht 2007: Die erbohrten Profile wurden organisch und geologisch angesprochen. Die Profile sind als Schnitte den Anlagen 3.1 bis 3.3 bzw. als Schichtenverzeichnis der Anlage 3.4 zu entnehmen.

 
In dem Ergebnisbericht von 2007 steht GANZ KLAR UND NICHT WIDERLEGBAR, es ist mit Bodenbelastung zu rechnen. Die Belastungen waren schon vor (in 2007) dem Abriss diverser Schuppen bekannt.
 

Umwelttechnische Erkundungen 2007
Umwelttechnische Erkundungen 2007

 
Siehe auch
» Rödermark. Presseberichte zur StaVO 19.03.2013
» Rödermark. P+R Bahnhof Ober-Roden
» Bahnhof Rödermark / Ober-Roden Zusammenfassung
» CDU-Rödermark, AL-Die/Grünen. Pfui Deibel