Kindertagesstätten- Bedarfsplan 2019

Kindertagesstätte
Kindertagesstätte

Strukturdaten, Berichte, Perspektiven Tagespflege / Krabbelgruppen / Kindertagesstätten / Hort- und Schulkinderbetreuung

Da es sich seitens der Stadt vermutlich um eine unbeabsichtigte Freischaltung der Informationen zu Bedarfsplan bzw. Belegungsplan handelt, habe ich die Zugriffe auf die Dokumente entfernt.

Rodgau. Es fehlen hunderte Kita-Plätze

Kindertagesstätte
Kindertagesstätte

In Rodgau wächst die Nachfrage nach Kita-Plätzen schneller, als gebaut werden kann. Und eine eigentlich gute Nachricht macht Probleme. Quelle OP-Online.de

Fast alles, was es dazu zu sagen gibt, steht in den Kommentaren. Hoffentlich folgt in 10 Jahren nicht der Leerstand der Kitas.
 
Siehe auch
» FDP Rödermark will „den Bauwahn nicht mittragen“

Gratis-Betreuung verschärft Personalmangel

Betreuung der Kinder
Betreuung der Kinder

Rödermärker Eltern müssen auch künftig für die Betreuung ihrer Kinder bezahlen. Ein SPD-Antrag zur vollständigen Gebührenbefreiung scheiterte im Parlament am „Nein“ aller übrigen Parteien. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online.

Siehe auch
» 25.11.2019 SPD fordert Gebührenfreiheit für Kindergärten

SPD fordert Gebührenfreiheit für Kindergärten

Betreuung der Kinder
Betreuung der Kinder

Presseinformation SPD Rödermark
SPD fordert Gebührenfreiheit für Kindergärten

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark soll auf Antrag der SPD-Fraktion in seiner Dezembersitzung die Gebührenfreiheit für den Besuch der Kitas/ Ü3 in Rödermark beschließen. Die SPD möchte den Magistrat damit beauftragen entsprechende Maßnahmen einzuleiten, damit der Beginn einer Regelung ab dem 1.8.2020 sichergestellt werden kann.

„Die Arbeit in den Kitas hat einen sozialen, pädagogischen und bildungsmäßigen Anspruch. Dieser Anspruch wird ganz besonders in einem Ganztagesangebot für alle Kinder verwirklicht. Daraus ergibt sich, dass der Besuch der Kindergärten wie der Besuch der allgemeinbildenden Schulen gebührenfrei sein sollte“, so Hidir Karademir, SPD-Fraktionsmitglied, zur Begründung des Antrags.

Mit der Übernahme von Kosten für einen Zeitraum von 6 Stunden durch das Land Hessen pro in der Gemeinde gemeldeten Kind ab 2018 sind aus Sicht der SPD Finanzierungsspielräume für die Kommunen entstanden, die von mehreren Gemeinden im Kreis Offenbach zu einer Gebührenbefreiung für Ganztagsplätze genutzt worden sind. Da Rödermark laut ihrem Leitbild eine kinderfreundliche Stadt sein will und diesen Anspruch auch in weiten Teilen ganz sicher erfüllt, sollte nach Ansicht der SPD dem Beispiel anderer Kommunen gefolgt und allen Kindern die Nutzung eines barrierefreien, altersgemäß umfassenden Bildungsangebotes ermöglicht werden.

Nachtrag. Siehe auch
» 14.12.2019 Gratis-Betreuung verschärft Personalmangel

Erzieherausbildung in Heusenstamm

Ausbildung Erzieher
Ausbildung Erzieher

[..]Neu ist die duale Ausbildung, die in zwei Tage Schule und drei Tage Praxis je Woche geteilt ist und mit einem Anerkennungsjahr endet. Auch diese Form bieten schlossstädtische Kitas an. Dazu verfügt die Stadt über Kooperationen mit Schulen sowie „fest eingekaufte Schulplätze für Bewerber“.[..] Quelle: OP-Online

Weiße Weste wichtiger als die Gesundheit der Kita-Kinder?

Nach fast vier Monaten können die Eltern zu einem sehr brisanten Thema eine Antwort erwarten.

Kita
Kita

Man hat mir geraten, diesen Artikel nicht freizuschalten.

Wenn man seine Kinder in die Kita schickt, kann man davon ausgehen, dass bei einem unerwarteten Ereignis die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden. Einen Wasserrohrbruch kann man dem Kita-Betreiber nicht vorwerfen. Die Kita wird geschlossen und die Kinder in andere Kindergärten im Ort untergebracht. Dann beginnt man mit der Schadenbeseitigung. Und genau da, Schadenbeseitigung, läuft bei der Kita Zwickauer Straße anscheinend etwas nicht seinen geregelten Weg.

Wird ausreichend an die Gesundheit der Kinder gedacht?
Da ich nicht unnötig die Menschheit verunsichern wollte, habe ich Informationen, die ich zu einem kaum glaubhaften Vorgang (beginnend August 2018) bekommen habe, zur Klärung der Fakten Anfang November einer Fraktion übergeben. Ich habe darum gebeten, die Anfrage an den Magistrat (Bürgermeister) nicht wie üblich öffentlich zu stellen, sondern über eine persönliche Mail. Bis heute (05.12.2018) habe ich von der anfragenden Fraktion nur mündlich mitgeteilt bekommen: „Ist in Arbeit. Wir warten noch auf Antworten.“
Warum sind die Fragen von mir nicht direkt an den BM, sondern über eine Fraktion gestellt worden? Das ist ein anderes Thema.

Den Zeitpunkt (Datum) der Anfrage durch die Fraktion kann ich nicht nennen. Die Zusage, dies aber unverzüglich zu erledigen, hat man mir gegeben. In einem Fall, bei dem es um die Gesundheit der Kinder gehen kann, kann man eine Reaktion im Minutentakt erwarten. Und hier warte ich seit einem Monat auf Antwort. Ob die Stadt die Elternschaft zwischenzeitlich informiert hat? Mir ist nichts bekannt.

Was ist passiert?
Im August haben sich die Erzieher der Kita Zwickauer Straße in Bezug auf den Wasserschaden bei einem Facharzt in Dietzenbach einem Bluttest unterzogen. Die Eltern wurden nicht informiert und es erfolgte deswegen auch keine Untersuchung der Kinder. Hinter den Schränken wurde Schimmelpilz entdeckt. Eine Überprüfung der Raumluft auf Schimmelpilz erfolgte nicht. Soweit ein Teil der Information von meiner Quelle. Nachtrag: Aussage wurde mittlerweile von einer weiteren Person bestätigt.
Da die Stadt ganz offensichtlich die Elternschaft nicht informiert hat, sollte mit der (nicht öffentlichen) Anfrage an den Magistrat in Erfahrung gebracht werden, ob es sich um ein Gerücht oder um Tatsachen handelt.

Mal wieder dieser „Blog für Rödermark“.
Im August die Blutuntersuchung. Anfang November die Anfrage vom „Blog für Rödermark“ an eine Fraktion mit der Bitte um Aufklärung und die Bitte, die Stadt soll die Elternschaft informieren.
Für eine Antwort hat der Magistrat weiß Gott genug Zeit gehabt. Insgesamt ca. vier Monate. Damit hätte der Magistrat es vermeiden können, dass die Eltern erst in einem Blog von diesem Vorfall erfahren.

Das Schweigen ist KEIN gutes Zeichen.

Fazit.
Ich gehe einmal davon aus, dass gesundheitliche Schäden für die Kinder nicht zu befürchten sind. Aber:
1.) Wer weiß das?
2.) Eltern müssen von diesem Vorgang vollumfänglich informiert werden. Ich denke da an evtl. Spätfolgen.
3.) Die Leiterin der Kita ist für Beschwerden der falsche Ansprechpartner.

Googlen Sie einmal, wie andere Kommunen solchen Vorgang angehen.

Siehe auch
» 05.09.2018 Nach Wasserschaden im Breidert: Ersatz-Kita Lessingstraße funktioniert
» 17.08.2018 Ersatz-Kita ist frei von Legionellen
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» 16.08.2018 Kita Zwickauer Straße: Wasser unter fast allen Fußböden
[..]die Leiterin des städtischen Kindergartens, hatte schon zwei Wochen vor den Kita-Ferien feuchte Stellen unten an den Küchenwänden gemeldet. Trockengeräte wurden aufgestellt. „Aber in den Ferien drehte sich die Wasseruhr auch ohne Betrieb“, musste die Stadt laut Sozialdezernent Rotter erkennen, dass das Problem weit größer als befürchtet war. Quelle OP-Online
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» 31.07.2018 Kita Zwickauer Straße für mehrere Wochen geschlossen
» 14.12.2018 Herr Rotter. Selten so einen Mist gelesen.

Unten Kita, oben wohnen

Neuer Kindergarten am alten Festplatz.
Neuer Kindergarten am alten Festplatz.

Unten Kita, oben wohnen. So wie bei den angemieteten Räumen für eine Kita auf der Odenwaldstraße in Rödermark.

Die Stadt Rodgau baut einen neuen Kindergarten. Was kommt oben drauf? Sozialer Wohnungsbau! Man denkt an eine Kaltmiete von 8,00 Euro. So erstellt man in Rodgau 10 Wohnungen, ohne dafür zusätzliche Flächen zu benötigen.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in Rödermark jemals darüber diskutiert wurde, ob ähnliches für die neue Kita am Festplatz möglich wäre.

Es ist nicht gerade billig, was da im Rodgau geplant wird. Eine solche Diskussion hätte man sich in Rödermark wünschen können. Schade, dass die SPD, in Hinblick auf den sozialen Wohnungsbau, die Diskussion nicht angestoßen hat. Bei einem Lebensmittelmarkt war man schnell bei einer solchen Konstruktion gelandet. Ganz unten parken, Parterre einkaufen und obendrauf Wohnungen.

Von unseren Nachbarkommunen können wir einiges lernen.

Dazu ein Kommentar von Samuel Dickmann (SPD)
„In Sachen Wohnungen müssen kreative Lösungen her – das ist klar! Wer etwas anderes sagt, ignoriert die Grundstückspreise und die limitierten Flächen. Von daher ist so ein Vorschlag durchaus diskussionswürdig. Erst jüngst gab es entsprechende Rechtssprechungen, die „Kinderlärm“ nicht als „Lärm“ einstuften. Das Betreiben von KITAS in Wohnsiedlungen wurde somit rechtlich abgesichert.“

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Artikel in der Offenbach Post
Offenbach Post (Print) 17.08.2018 Wohnhäuser auf dem Kindergarten


Rödermark mietet KiTa auf
der Odenwaldstraße

Rödermark mietet KiTa.20.07.2017 – ( K.-O. Donners )

 

[..]Die Stadt mietet ihren ersten Kindergarten und schafft bis Ende 2018 im „Atrium“ am Ober-Röder Bahnhof 40 Ganz- und 11 Halbtagsplätze für Kinder ab drei Jahren. Nur so kann sie den Rechtsanspruch auf Kita-Betreuung erfüllen.{..[ Quelle OP-Online


Die Offenbach Post können Sie hier abonnieren.
 
 


Wer soll das bezahlen? Rotter will
Motzenbruch als Reserve behalten.

Wer soll das bezahlen? Rotter will Motzenbruch als Backup behalten.16.12.2016 – ( KOD )

 

Was will uns der Fachbereich 4 (Herr Rotter) noch aufbürden? Die Kosten durch die vermeintliche Zusage, die Erzieher höher einzugruppieren, kann laut einer Berechnung der SPD Rödermark jährlich 300.000,00 Euro an zusätzlichen Kosten verursachen. Weil die Stadt ihre Zusagen nicht eingehalten hat, haben zwei Erzieher gegen die Stadt geklagt.

Dann sind die 291.000,00 Euro, die wir für die Babenhäuser Straße bekommen haben, noch nicht in trockenen Tüchern. Sollten die Gelder zurückverlangt werden, will der Magistrat klagen. Siehe auch die Zusammenfassung.

Jetzt kommt wohl noch der Motzenbruch dazu.
In der Niederschrift der Stavo können Sie nachlesen, dass geprüft werden soll, ob das Gelände für Wohnungsbau geeignet ist. Ein Ergebnis ist mir nicht bekannt. Gesagt wurde, der Verkaufserlös (Motzenbruch) soll helfen, den Neubau KiTa Festplatz zu finanzieren. Es kamen in letzte Zeit allerdings Zweifel auf, ob an diesem Plan der Magistrat noch festgehalten wird.
Jetzt steht es in aller Deutlichkeit bei OP-Online.

[..]Auch auf dem Gelände der in die Jahre gekommenen Kita Motzenbruch wird’s wohl keine Wohnungen geben. Erster Stadtrat Jörg Rotter will das Gebäude als Reserve für die U3-Betreuung erhalten.[..] Siehe OP-Online

OK, das sind die Pläne vom Magistrat. Aber das Sagen hat nicht der Magistrat, sondern in diesem Fall die Stadtverordneten.

Zu dem Zustand der Kindertagesstätte.

[..]Das Parlament könne dann in der Dezembersitzung entscheiden. Das 1971/72 errichtete Gebäude des Familienzentrums Am Motzenbruch entspricht es nicht mehr heutigen Standards. Quelle: OP-Online

So wie ich und auch verschiedene Stadtverordnete das verstanden haben, soll die KiTa Motzenbruch aufgegeben werden, weil die notwendigen Anforderungen nicht mehr gegeben sind, mehr Räumlichkeiten erforderlich sind und hohe Renovierungskosten anstehen.
Der neue Kindergarten schafft Abhilfe. Mehr Fläche für die Kinder. So wie von dem planenden Architktenbüro (Herr Karawassilios ) vorgetragen wurde, ist auch an eine schnelle und sehr kostengünstige Erweiterung des Kindergarten gedacht worden.
Und was kommt jetzt? Plötzlich will man trotz Neubau und Erweiterungsmöglichkeit den Motzenbruch als – Reserve für die U3-Betreuung – behalten. Was ist mit den Renovierungskosten (s.o. „entspricht es nicht mehr heutigen Standards“) oder geht es jetzt ohne? Ist die KiTa am Festplatz schon jetzt eine Fehlplanung und zu klein geplant? Wenn richtig geplant warum eine Reserve – Motzenbruch? Wie sieht es mit der Finanzierung der KiTa „Am Festplatz aus?“

Nie war er so wertvoll wie heute.
Der Wechsel
beim hauptamtlichen Magistrat.
2017 neuer Bürgermeister.
2019 neuer Erster Stadtrat.

 
 

 
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