Beiträge für die Kinderbetreuung im April werden ausgesetzt

Beiträge ausgesetzt
Beiträge ausgesetzt

Die 13 Kommunen und der Kreis Offenbach haben sich am Dienstag darauf verständigt, den Einzug von Beiträgen für die Kinderbetreuung, egal ob Krippe, Kindertagesstätte, Tagespflege oder Schulkindbetreuung, befristet für den Monat April auszusetzen. Mit dem Essensgeld wird ebenso verfahren. Diese Absprache der Verwaltungschefs erfolgte während einer gemeinsamen Telefonkonferenz aller Bürgermeister mit der Kreisspitze. Nahezu täglich werden dort die Lage sowie die Auswirkungen der Corona-Verordnungen auf das öffentliche Leben und die Menschen im Kreis Offenbach besprochen. Ziel ist es, ein möglichst einheitliches Vorgehen im gesamten Kreisgebiet sicherzustellen.[..] Lesen Sie weiter beim kreis-offenbach

Giffey appelliert an Länder, Gebühren zu erlassen

Kita-Ausbau. Gemeinden warten auf Hilfe
Kita-Ausbau. Gemeinden warten auf Hilfe

Giffey appelliert an Länder, Gebühren zu erlassen

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat an Länder und Kommunen appelliert, Eltern wegen der Corona-Krise die Kitagebühren sofort zu erlassen. „Wir müssen Eltern helfen, mit ihren Einkommenseinbußen klarzukommen, und dürfen sie nicht auch noch mit Gebühren für nicht erbrachte Leistungen belasten, weil die Kita geschlossen werden musste“, sagte Giffey im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Hier brauchen wir pragmatische und schnelle Lösungen.“[..] Quelle: rtl.de

Auszug aus der Satzung über die Betreuung von Kindern.

Kita-Ausbau. Gemeinden warten auf Hilfe
Kita-Ausbau. Gemeinden warten auf Hilfe

Auszug aus der Satzung über die Betreuung von Kindern in den Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Rödermark

§6 Betreuungszeiten …
(4) Die Tageseinrichtung für Kinder kann aus folgenden Gründen und in folgenden Zeiträumen geschlossen werden:
a) während der gesetzlich festgesetzten Sommerferien in Hessen für drei Wochen,
b) in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr,
c) wegen Streiks, Fortbildungsmaßnahmen des Personals, Betriebsausflug, krankheitsbedingten Personalausfällen, bei bestehenden Gesundheitsgefährdungen, höherer Gewalt und vergleichbaren Gründen.
5) Die Kostenbeiträge sind während der Schließungszeiten weiter zu zahlen. Es gibt auch für unerwartete Schließungen z.B. wegen Streiks keinen Rückerstattungsanspruch
Quelle: Roedermark.de

Siehe auch
» Stadtverordnetenversammlung 19.05.2015

Kindertagesstätten- Bedarfsplan 2019

Kindertagesstätte
Kindertagesstätte

Strukturdaten, Berichte, Perspektiven Tagespflege / Krabbelgruppen / Kindertagesstätten / Hort- und Schulkinderbetreuung
Da es sich seitens der Stadt vermutlich um eine unbeabsichtigte Freischaltung der Informationen zu Bedarfsplan bzw. Belegungsplan handelt, habe ich die Zugriffe auf die Dokumente entfernt.
Kann freigeschaltet werden. Wird im Haushaltsplan 2020-2021 erwähnt.
» Bedarfsplan
» Belegungsstand

Rodgau. Es fehlen hunderte Kita-Plätze

Kindertagesstätte
Kindertagesstätte

In Rodgau wächst die Nachfrage nach Kita-Plätzen schneller, als gebaut werden kann. Und eine eigentlich gute Nachricht macht Probleme. Quelle OP-Online.de

Fast alles, was es dazu zu sagen gibt, steht in den Kommentaren. Hoffentlich folgt in 10 Jahren nicht der Leerstand der Kitas.
 
Siehe auch
» FDP Rödermark will „den Bauwahn nicht mittragen“

Gratis-Betreuung verschärft Personalmangel

Betreuung der Kinder
Betreuung der Kinder

Rödermärker Eltern müssen auch künftig für die Betreuung ihrer Kinder bezahlen. Ein SPD-Antrag zur vollständigen Gebührenbefreiung scheiterte im Parlament am „Nein“ aller übrigen Parteien. Lesen Sie den Artikel bei OP-Online.

Siehe auch
» 25.11.2019 SPD fordert Gebührenfreiheit für Kindergärten

SPD fordert Gebührenfreiheit für Kindergärten

Presseinformation SPD Rödermark
SPD fordert Gebührenfreiheit für Kindergärten

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Rödermark soll auf Antrag der SPD-Fraktion in seiner Dezembersitzung die Gebührenfreiheit für den Besuch der Kitas/ Ü3 in Rödermark beschließen. Die SPD möchte den Magistrat damit beauftragen entsprechende Maßnahmen einzuleiten, damit der Beginn einer Regelung ab dem 1.8.2020 sichergestellt werden kann.

„Die Arbeit in den Kitas hat einen sozialen, pädagogischen und bildungsmäßigen Anspruch. Dieser Anspruch wird ganz besonders in einem Ganztagesangebot für alle Kinder verwirklicht. Daraus ergibt sich, dass der Besuch der Kindergärten wie der Besuch der allgemeinbildenden Schulen gebührenfrei sein sollte“, so Hidir Karademir, SPD-Fraktionsmitglied, zur Begründung des Antrags.

Mit der Übernahme von Kosten für einen Zeitraum von 6 Stunden durch das Land Hessen pro in der Gemeinde gemeldeten Kind ab 2018 sind aus Sicht der SPD Finanzierungsspielräume für die Kommunen entstanden, die von mehreren Gemeinden im Kreis Offenbach zu einer Gebührenbefreiung für Ganztagsplätze genutzt worden sind. Da Rödermark laut ihrem Leitbild eine kinderfreundliche Stadt sein will und diesen Anspruch auch in weiten Teilen ganz sicher erfüllt, sollte nach Ansicht der SPD dem Beispiel anderer Kommunen gefolgt und allen Kindern die Nutzung eines barrierefreien, altersgemäß umfassenden Bildungsangebotes ermöglicht werden.

Nachtrag. Siehe auch
» 14.12.2019 Gratis-Betreuung verschärft Personalmangel

Erzieherausbildung in Heusenstamm

Ausbildung Erzieher
Ausbildung Erzieher

[..]Neu ist die duale Ausbildung, die in zwei Tage Schule und drei Tage Praxis je Woche geteilt ist und mit einem Anerkennungsjahr endet. Auch diese Form bieten schlossstädtische Kitas an. Dazu verfügt die Stadt über Kooperationen mit Schulen sowie „fest eingekaufte Schulplätze für Bewerber“.[..] Quelle: OP-Online

Weiße Weste wichtiger als die Gesundheit der Kita-Kinder?

Nach fast vier Monaten können die Eltern zu einem sehr brisanten Thema eine Antwort erwarten.

Kita
Kita

Man hat mir geraten, diesen Artikel nicht freizuschalten.

Wenn man seine Kinder in die Kita schickt, kann man davon ausgehen, dass bei einem unerwarteten Ereignis die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden. Einen Wasserrohrbruch kann man dem Kita-Betreiber nicht vorwerfen. Die Kita wird geschlossen und die Kinder in andere Kindergärten im Ort untergebracht. Dann beginnt man mit der Schadenbeseitigung. Und genau da, Schadenbeseitigung, läuft bei der Kita Zwickauer Straße anscheinend etwas nicht seinen geregelten Weg.

Wird ausreichend an die Gesundheit der Kinder gedacht?
Da ich nicht unnötig die Menschheit verunsichern wollte, habe ich Informationen, die ich zu einem kaum glaubhaften Vorgang (beginnend August 2018) bekommen habe, zur Klärung der Fakten Anfang November einer Fraktion übergeben. Ich habe darum gebeten, die Anfrage an den Magistrat (Bürgermeister) nicht wie üblich öffentlich zu stellen, sondern über eine persönliche Mail. Bis heute (05.12.2018) habe ich von der anfragenden Fraktion nur mündlich mitgeteilt bekommen: „Ist in Arbeit. Wir warten noch auf Antworten.“
Warum sind die Fragen von mir nicht direkt an den BM, sondern über eine Fraktion gestellt worden? Das ist ein anderes Thema.

Den Zeitpunkt (Datum) der Anfrage durch die Fraktion kann ich nicht nennen. Die Zusage, dies aber unverzüglich zu erledigen, hat man mir gegeben. In einem Fall, bei dem es um die Gesundheit der Kinder gehen kann, kann man eine Reaktion im Minutentakt erwarten. Und hier warte ich seit einem Monat auf Antwort. Ob die Stadt die Elternschaft zwischenzeitlich informiert hat? Mir ist nichts bekannt.

Was ist passiert?
Im August haben sich die Erzieher der Kita Zwickauer Straße in Bezug auf den Wasserschaden bei einem Facharzt in Dietzenbach einem Bluttest unterzogen. Die Eltern wurden nicht informiert und es erfolgte deswegen auch keine Untersuchung der Kinder. Hinter den Schränken wurde Schimmelpilz entdeckt. Eine Überprüfung der Raumluft auf Schimmelpilz erfolgte nicht. Soweit ein Teil der Information von meiner Quelle. Nachtrag: Aussage wurde mittlerweile von einer weiteren Person bestätigt.
Da die Stadt ganz offensichtlich die Elternschaft nicht informiert hat, sollte mit der (nicht öffentlichen) Anfrage an den Magistrat in Erfahrung gebracht werden, ob es sich um ein Gerücht oder um Tatsachen handelt.

Mal wieder dieser „Blog für Rödermark“.
Im August die Blutuntersuchung. Anfang November die Anfrage vom „Blog für Rödermark“ an eine Fraktion mit der Bitte um Aufklärung und die Bitte, die Stadt soll die Elternschaft informieren.
Für eine Antwort hat der Magistrat weiß Gott genug Zeit gehabt. Insgesamt ca. vier Monate. Damit hätte der Magistrat es vermeiden können, dass die Eltern erst in einem Blog von diesem Vorfall erfahren.

Das Schweigen ist KEIN gutes Zeichen.

Fazit.
Ich gehe einmal davon aus, dass gesundheitliche Schäden für die Kinder nicht zu befürchten sind. Aber:
1.) Wer weiß das?
2.) Eltern müssen von diesem Vorgang vollumfänglich informiert werden. Ich denke da an evtl. Spätfolgen.
3.) Die Leiterin der Kita ist für Beschwerden der falsche Ansprechpartner.

Googlen Sie einmal, wie andere Kommunen solchen Vorgang angehen.

Siehe auch
» 05.09.2018 Nach Wasserschaden im Breidert: Ersatz-Kita Lessingstraße funktioniert
» 17.08.2018 Ersatz-Kita ist frei von Legionellen
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» 16.08.2018 Kita Zwickauer Straße: Wasser unter fast allen Fußböden
[..]die Leiterin des städtischen Kindergartens, hatte schon zwei Wochen vor den Kita-Ferien feuchte Stellen unten an den Küchenwänden gemeldet. Trockengeräte wurden aufgestellt. „Aber in den Ferien drehte sich die Wasseruhr auch ohne Betrieb“, musste die Stadt laut Sozialdezernent Rotter erkennen, dass das Problem weit größer als befürchtet war. Quelle OP-Online
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» 31.07.2018 Kita Zwickauer Straße für mehrere Wochen geschlossen
» 14.12.2018 Herr Rotter. Selten so einen Mist gelesen.

Unten Kita, oben wohnen

Neuer Kindergarten am alten Festplatz.
Neuer Kindergarten am alten Festplatz.

Unten Kita, oben wohnen. So wie bei den angemieteten Räumen für eine Kita auf der Odenwaldstraße in Rödermark.

Die Stadt Rodgau baut einen neuen Kindergarten. Was kommt oben drauf? Sozialer Wohnungsbau! Man denkt an eine Kaltmiete von 8,00 Euro. So erstellt man in Rodgau 10 Wohnungen, ohne dafür zusätzliche Flächen zu benötigen.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass in Rödermark jemals darüber diskutiert wurde, ob ähnliches für die neue Kita am Festplatz möglich wäre.

Es ist nicht gerade billig, was da im Rodgau geplant wird. Eine solche Diskussion hätte man sich in Rödermark wünschen können. Schade, dass die SPD, in Hinblick auf den sozialen Wohnungsbau, die Diskussion nicht angestoßen hat. Bei einem Lebensmittelmarkt war man schnell bei einer solchen Konstruktion gelandet. Ganz unten parken, Parterre einkaufen und obendrauf Wohnungen.

Von unseren Nachbarkommunen können wir einiges lernen.

Dazu ein Kommentar von Samuel Dickmann (SPD)
„In Sachen Wohnungen müssen kreative Lösungen her – das ist klar! Wer etwas anderes sagt, ignoriert die Grundstückspreise und die limitierten Flächen. Von daher ist so ein Vorschlag durchaus diskussionswürdig. Erst jüngst gab es entsprechende Rechtssprechungen, die „Kinderlärm“ nicht als „Lärm“ einstuften. Das Betreiben von KITAS in Wohnsiedlungen wurde somit rechtlich abgesichert.“

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Artikel in der Offenbach Post
Offenbach Post (Print) 17.08.2018 Wohnhäuser auf dem Kindergarten