Ahmadiyya Charity Walk eine Männerdomäne

Pressemeldung Freie Wähler Rödermark
Pressemeldung Freie Wähler Rödermark

FWR-Presseerklärung Freie Wähler Rödermark
Ahmadiyya Charity Walk eine Männerdomäne

FWR mahnen Achtung vor Gleichstellung der Geschlechter an
Es ist ein guter Brauch, dass die Ahmadiyya Gemeinden deutschlandweit einmal im Jahr einen Charity Walk veranstalten und die Startgelder und Spenden ihrer Mitglieder für soziale Zwecke an lokale Vereine und Körperschaften verteilen. Dies gilt es ausdrücklich zu loben und es wäre schön, wenn sich in dieser Hinsicht von anderen ethnischen und/oder religiösen Gruppen Nachahmer finden würden. Leider aber hat für die FWR diese Veranstaltung einen nicht erwünschten Beigeschmack. Wie in dem Bericht der Offenbach-Post vom 02.10.2018 über dieses Ereignis zu lesen war Zitat :“können islamische Mädchen bis 13 Jahren bei den Kindern mitlaufen – danach werden sie von den Läufen ausgeschlossen“. Ein für das deutsche Verständnis nicht nachvollziehbares Ausschlussprinzip. Wie soll die vielbeschworene Integration gelingen, wenn unsere ausländischen Mitbürger Hindernisse dafür aufbauen. Der FWR-Pressesprecher hat sich dieserhalb mit einem der Organisatoren des Charity-Walks in Verbindung gesetzt und die Vorbehalte der FWR dargelegt. Es wurde argumentiert, dass es im Islam eine auf dem Koran basierende Regel gibt, die eine generelle Trennung von Aktivitäten von Männern und Frauen in der Öffentlichkeit vorschreibt. Die Frauen in der Ahmadiyya Gemeinde seien absolut gleichberechtigt, möchten aber bei sportlichen Aktivitäten unter sich bleiben. Der Islam darf aber nicht über dem Grundgesetz stehen. Eine der wichtigen Grundsätze der Ahmadiyya Gemeinden weltweit ist die vollständige Anerkennung der Gesetze des Gastlandes. Die FWR begrüßen diesen Grundsatz ausdrücklich, müssen aber fragen, ob er auch in diesem Fall angewendet wurde. Artikel 3 des Deutschen Grundgesetzes garantiert den Geschlechtern Gleichheit. Es darf und kann nicht sein, dass Frauen von öffentlichen Aktivitäten – welcher Art auch immer- ausgeschlossen werden. Es wäre schön gewesen, wenn Bürgermeister Kern, der als Starter beim Charity-Walk fungierte, sich vorab informiert und auf die Veranstalter entsprechend eingewirkt zumindest jedoch zu diesem Thema vor Ort einige angemessenen Worte gesagt oder vor dem Hintergrund des Ausschlusses von islamischen Frauen sein Kommen abgesagt hätte. Integration und Völkerverständigung werden nur erreicht werden und funktionieren wenn dafür von keiner Seite künstliche Hürden aufgebaut werden.

Pressemeldung der Freien Wähler Rödermark.

Dr. Karsten Falk – ein Gewinn für Rödermark

FWR-Presseerklärung
Dr. Karsten Falk – ein Gewinn für Rödermark
FWR begrüßen parteilosen Bürgermeister Kandidaten

Im Bürgermeister Wahlkampf vergangenen Jahres, den viele noch in Erinnerung haben, hat sich Bürgermeister Kern öffentlich dahingehend geäußert, er trete für „2 Jahre und 1 Monat“ erneut zur Wahl an. Diese Zeit endet am 30. Juni 2019. Will er sein Wort nicht brechen, dann wird eine Bürgermeisterwahl im ersten Quartal des kommenden Jahres zwingend stattfinden. Erste Äußerungen Kerns deuten darauf hin, dass dies auch der Fall sein wird, selbst wenn nach seinen Angaben bis zu einer offiziellen Bekanntgabe noch volle zwei Monate gewartet werden soll.

Unmittelbar verknüpft hatte Kern seinen damaligen Schritt mit der Wahl des Ersten Stadtrates, die ebenfalls bis Ostern 2019 stattgefunden haben muss: Erst Bürgermeisterwahl, dann Stadtratwahl, nun untrennbar verbunden. Dieses Verfahren war somit keinem sachlichen, sondern ausschließlich personellen Überlegungen geschuldet. Ging es dabei um die Sicherung von Pfründen für AL/Die Grünen in der schwarz – grünen Koalition? Vermutlich! Zumindest der Eindruck von Postengeschachere lässt sich nur schwer übersehen. Erinnerungen an 2005 werden wach, als die Bürger ein ähnliches Spiel durchschauten und nicht den von der CDU aufgestellten Kandidaten wählten.

Deshalb begrüßt nun auch der Vorstand der FREIEN WÄHLER Rödermark (FWR) uneingeschränkt die Kandidatur von Dr. Karsten Falk für das Bürgermeisteramt und wird dies seinen Mitgliedern entsprechend empfehlen. Dr. Karsten Falk, der sich am vergangenen Donnerstag der Öffentlichkeit vorstellte, ist an kein Parteibuch gebunden und bringt einen frischen, wo nötig durchaus auch kritischen Blick auf unsere Stadt mit. Sachpolitik statt Machtpolitik, freie Wahl statt Parteidisziplin. Er verkörpert damit eine Politik, die imponiert und ganz im Sinne der FREIEN WÄHLER ist. Gleichzeitig präsentiert sich mit Karsten Falk eine Persönlichkeit, die aus ihrem bisherigen Leben eine hohe Kompetenz sowohl im wirtschaftlichen wie im sozialen Bereich mitbringt und die sich ihrer Heimatstadt immer verbunden fühlte. Davon konnte sich bereits bei seiner Vorstellung eine hohe Zahl von Personen überzeugen, die seine von Parteien unabhängige Kandidatur bereits jetzt unterstützen. Nach Meinung der FWR ist dies eine große Chance für Rödermark und seine Person ein echter Gewinn!

Jeder, der an einer besseren Zukunft Rödermarks interessiert ist und sich dem FWR- Wahlkampfteam anschließen möchte, kann in Kürze Kontakt hierfür unserer Homepage www.fw-roedermark.de entnehmen.

Hoffen auf Gymnasium.

Gymnasium für Rödermark
Gymnasium für Rödermark

Gymnasium Rödermark bei Frankfurter Rundschau

Die Freien Wähler ärgern sich darüber, dass ihr Vorschlag, beim Kreis weiter für ein eigenes Gymnasium in Rödermark einzutreten, bei anderen Parteien keinen Rückhalt findet. Laut einer Pressemeldung der Freien Wähler haben sich sowohl die schwarz-grüne Koalition als auch die SPD in den jüngsten Ausschüssen gegen den entsprechenden Antrag von Freien Wählern und FDP ausgesprochen. Weiter bei fr-rundschau.de

Gymnasium Rödermark bei der Offenbach Post

Rund 800 Rödermärker Jugendliche pendeln Tag für Tag in auswärtige Schulen, überwiegend Gymnasien in Darmstadt, Dreieich oder Heusenstamm. Diese hohe Zahl war nach Ansicht des FDP-Fraktionsvorsitzenden Tobias Kruger ein Grund, weshalb die Stadtverordnetenversammlung im Mai 2018 einstimmig eine Stellungnahme der Stadt Rödermark zum Schulentwicklungsplan des Kreises Offenbach beschlossen hatte. Weiter bei OP-Online

 
Abstimmung im FSIK Ausschuss.
Familie, Soziales, Integration und Kultur

1.) Der Magistrat wird beauftragt, unverzüglich mit dem Schulträger Kreis Offenbach Gespräche aufzunehmen und insbesondere die Inhalte von Punkt III der Stellungnahme der Stadt vom 2.5.2018 zum Schulentwicklungsplan mit diesem zu erörtern mit dem Ziel, das Rödermark mittelfristig den Zuschlag für den Neubau eines Gymnasiums erhält.
Abstimmungsergebnis: mehrheitlich abgelehnt
Zustimmung: FWR, FDP
Ablehnung: CDU, AL/Die Grünen, SPD Enthaltung
Hervorhebung durch den Admin.
Hier das ganze Sitzungsprotokoll
 
Das Abstimmergebnis muss nicht identisch mit der Abstimmung in der Stavo (Stadverordnetenversammlung) sein. Fast immer ist es aber so, dass die Empfehlung der Ausschussmitglieder von den entsprechenden Fraktion übernommen wird.
 
 

Siehe auch
» Zusammenfassung Gymnasium in Rödermark. Nell-Breuning-Schule.


Rödermark Ober-Roden.
Donnerstag ist Rodaumarkt.

Wochenmarkt in Rödermark Ober-Roden, Rodaumarkt, Rodau Markthof27.04.2018 – ( KOD )

 
Donnerstag ist Rodaumarkt

Rodaumarkt in Ober-Roden
Rodaumarkt in Ober-Roden

Gestern bei der Bürgerfraktion der Freien Wähler Rödermark(FWR).
Vor mehr als 20 Teilnehmern bei der Bürgerfraktion der FWR wurde von den Business Angels das Konzept vom „Rodaumarkt“ vorgestellt.

Es wurden von den Business Angeles (Günther Sommerlad, Stefan Mertz, Peter Raesch) berichtet, wie man sich durch viele Besuche von Wochenmärkten in die Materie eingearbeitet hat. Welche Kriterien die Marktbeschicker zu erfüllen haben. Wie man den Standort ausgewählt hat und wie es letztendlich zu dem Zuschlag für den Rathausplatz kam. Die Vorzüge für den Standort werden auf dem Flyer, welches bald in den Briefkästen aller Haushalte zu finden ist, aufgeführt. Parkplätze, WC (ich hoffe, man meint nicht das am Bahnhof) und siehe da – WLAN. Ich will jetzt nicht weiter auf die angebotenen Produkte eingehen, da es eine ausführliche Beschreibung auf der Webseite www.rodaumarkt.de geben wird. Aber eines ist klar. Wir werden mit hochwertigen Produkten aus der Region, der Türkei sowie Griechenland und Italien verwöhnt.

Eine breit angelegte Kampagne wird dafür sorgen, dass über das donnerstägliche Marktreiben jeder in Rödermark informiert ist. Zeitungsanzeigen, Plakate und Fossilverteilung, Facebook und bedruckte Papiereinkaufstüten – an alles wurde gedacht. Man hat nicht nur über die Aktionen gesprochen, sondern für alle Aktionen gab es die entsprechenden Muster.

Der Donnerstag ist zwar nicht als der ideale Tag anzusehen, aber die wirklichen Profis unter den Marktbeschickern sind an den beliebtesten Markttagen bereits ausgebucht. Da man sich nicht mit -Flickschusterei- befassen wollte, sondern nur die wirklichen Profis mit jahrzehntelanger Erfahrung, Zuverlässigkeit, Spitzenprodukten und Loyalität auf dem Rodaumarkt sehen wollte, blieb eben nur der Donnerstag über.

Man wird den Markt mit 10 Marktbeschickern beginnen. Bei Zuspruch und Anfragen von weiteren Marktbeschickern ist die Möglichkeit für eine Erweiterung gegeben.

Ich muss schon sagen, eine ganz tolle Präsentation, die Appetit auf den am 17. Mai startenden Markt auf dem Rathausplatz macht. Es war unglaublich informativ, was die 3 Business Angels mitzuteilen hatten. In jeder Sekunde des Vortrages merkte man, dass man wirkliche Profis vor sich hatte. Kein Wort zu viel und alles was man wissen sollte wurde gesagt. Rückfragen gab es keine. Warum auch? Es war alles gesagt.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch. Das bald in allen Haushalten vorliegende Flyer ist ein wenig verschwenderisch mit dem zur Verfügung stehenden Platz umgegangen. Man hätte dort anstelle von –unser Wochenmarkt ist da– sinnvollerweise die nächste Bushaltestelle aufführen sollen.

Nach der Präsentation kann man sich auf den Wochenmarkt freuen und hoffen, dass dieser Markt ein Erfog für die Bürger und Marktbeschicker wird.
An den Markttagen wird es eine geänderte Verkehrsführung in der Trinkbornstraße geben.

Präsentationen gab es bereits bei AL/Die Grünen, SPD Rödermark, Wir sind Breidert, Lions Club.
 
Siehe
» Im Stadtteil Ober-Roden findet jeden Donnerstag (Ausnahme Feiertag) von 8:00 bis 14:00 Uhr auf dem Rathausplatz „Unser Rodau-Markt“ statt.

» Flyer Business Angels


FREIE WÄHLER stoßen breite Diskussion an. Beratungen zu Verkehrsentlastung Urberach

FREIE WÄHLER, FWR, Verkehrsentlastung Urberach22.04.2018 – ( KOD )

 

Pressemitteilung
FREIE WÄHLER stoßen breite Diskussion an.
Beratungen zu Verkehrsentlastung Urberach

Im Januar 2018 haben die Freien Wähler einen Antrag zur Verkehrsentlastung Urberach eingebracht. Grundlage für diesen Antrag waren Beschwerden und Anregungen Urberacher Bürger hinsichtlich der aktuellen Verkehrssituation. Recherchen der Freien Wähler ergaben dass im Dezember 2016 von Bundestag und Bundesrat Bundesverkehrswegeplan verabschiedet wurde, der u.a. als vordringliche Maßnahme eine Ortsumfahrung von Urberach einschließlich der erforderlichen Finanzierung vorsieht. Von der Verwaltung der Stadt Rödermark gab es darauf keinen Hinweis. Wusste man nichts davon, oder wollte man es nicht wissen? Fakt ist, dass dieses Thema seit 50 Jahren wieder und wieder diskutiert aber keiner Lösung zugeführt wurde. In der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt, Stadtentwicklung und Energie (BUSE) gab Bürgermeister Kern zu diesem Tagesordnungspunkt einen Überblick über die vergangenen 50 Jahre. Daraus war zu entnehmen, dass große Beträge für Planungen, Gutachten, Gerichtsverfahren usw. ausgegeben wurden, ohne dass ein Ergebnis gezeitigt wurde. Es wurden angedachte Lösungen wie der „Odenwaldzubringer“ (B46) mit Varianten, vor allem aber die K/L-Trasse (Kreis und Landesstraßen Offenthal-Messel-Eppertshausen) dargestellt. Obwohl die K/L-Trasse am Einspruch von Messel scheiterte, bei Hessen Mobil keine Unterstützung fand und in absehbarer Zeit nicht realisierbar wäre wird diese Lösung offensichtlich von grünen Politikern nach wie vor favorisiert. Dies wird einer Lösung des Problems nicht zuträglich sein und einer erneuten Verzögerung um viele Jahre Vorschub leisten. Bei allen Vorteilen aus Sicht von Naturschützern muss gesehen werden, dass die längere Fahrtstrecke über die K/L-Trasse zu erheblichen zusätzlichen CO2 und Feinstaub-Belastungen führen würde. Der Erhalt von Natur wo immer möglich ist wünschenswert, aber eine auch von Rödermark gewollte städtebauliche Entwicklung ist ohne Eingriffe nicht möglich. Man stelle sich nur vor, es gäbe den Rödermarkring nicht, und auch den wollten die Grünen verhindern. Der Antrag der Freien Wähler führte zu heftigen Reaktionen der Koalition. Verkehrsplanung dürfe nur im Zusammenhang mit dem „Rödermarkplan“ gesehen werden. Dieser „Plan“ geht aber zurück auf den FWR-Antrag „Städtebauliche Entwicklung Rödermark“ aus Mai 2015, der von der Koalition abgelehnt wurde um später unter dem Namen „Rödermarkplan“ im Koalitionsvertrag wieder aufzutauchen. Passiert ist seitdem nichts – aber auch gar nichts. Des Weiteren wurde der unzutreffende Vorwurf erhoben, die FWR wollen nur eine ortsnahe Umfahrung. Vor den anwesenden Bürgern aus Bienengarten verstieg sich Herr Gensert sogar zu dem populistischen Vorwurf, die FWR befürworten eine „Autobahn vor dem Wohnzimmer der Bürger“ – Wählerfang geht bei der Koalition vor sachliche Diskussion. Dass auch die FDP Vorbehalte aus Naturschutzgrüneden äußerte war nicht verwunderlich, wurden sie doch von dem Vorsitzenden des Naturschutzbundes Rödermark, Dr. Rüdiger Werner vorgetragen. Allein der Fraktionsführer des SPD hatte verstanden worum es den FWR geht: das Problem Verkehrsentlastung Urberach muss dringendst wieder auf die Tagesordnung der politischen Diskussion gelangen und einer Lösung zugeführt werden bevor es zu einem Verkehrsinfarkt in Urberach kommt und Lärm und Abgase unerträglich werden. Um auch der Koalition diese Absicht verständlich zu machen, haben die FWR ihren Antrag noch einmal umformuliert, um jedweder Falschinterpretation den Boden zu entziehen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Koalition nicht einmal mehr zum Bremser in Rödermark entwickelt und an einer zeitlich überschaubaren Lösung des Problems konstruktiv mitwirkt.
50 Jahre parlamentarische Aktivitäten ohne jedes Ergebnis sind nun wirklich genug.

PM als .PDF
 
Siehe auch
KL-Trasse. Umgehung Urberach


FWR. Aufnahme in den
aktuellen Schulentwicklungsplan erforderlich

FWR. Aufnahme in den aktuellen Schulentwicklungsplan erforderlich. Gymnasium.07.03.2018 – ( PM FWR )
 

Gymnasium für Rödermark
Gymnasium für Rödermark.

Pressemeldung der Freien Wähler Rödermark.

FREIE WÄHLER fordern Gymnasium für Rödermark
Aufnahme in den aktuellen Schulentwicklungsplan erforderlich

Seit der Gründung der FREIEN WÄHLRER ist eine wesentliche Forderung in ihrem Programm, dass das Bildungsangebot in Rödermark um ein Gymnasium erweitert wird. Dies hat nichts mit einer Geringschätzung der Nell-Breuning-Schule zu tun, die von den FWR als ein hervorragendes Bildungsinstitut gesehen wird. Es ist vielmehr die Tatsache, dass in Rödermark seit Jahren eine Abstimmung mit Füßen erfolgt. Für etwa 50% (in Urberach aktuell sogar 66%!) der Abgänger von den Grundschulen sehen deren Eltern keine ihren Vorstellungen entsprechenden Angebote für eine weiterführende Schule. Als Folge pendeln derzeit ca. 800 Jugendliche und Kinder aus Rödermark zu Bildungsstätten im Umkreis. Den Eltern entstehen hierdurch Mehrkosten, viel schlimmer aber ist, den Schüler*innen wird durch die Fahrtzeiten bei den sowieso schon langen Schulzeiten ein Großteil ihrer Freizeit genommen. Sie können vielfach weder in Vereinen noch in Jugendgruppen ihren Neigungen nachgehen. Eine für die Entwicklung der jungen Menschen so wichtige sportliche und soziale Betätigung muss oft ganz entfallen. Aus diesem Grunde haben die FWR bereits 2012 einen Antrag eingebracht, der im Wissen um die knappen Finanzen zu Beginn der Schutzschirmverträge nur darauf abzielte, in Rödermark die Voraussetzungen für ein privates Gymnasium zu schaffen. Die übliche Ablehnung durch die schwarz/grüne Koalition wurde von dem CDU Sprecher Hartung damit begründet, dass man sich bei diesem Themenkomplex in einer Prüfungsphase befindet – 6 Jahre nachdem von der CDU den Wählern in ihrem Wahlprogramm ein Gymnasium versprochen wurde. Welchen Stellenwert die CDU dem Thema Gymnasium einräumt, konnte man auch daran ermessen, dass bei den im Rahmen der „politischen Neubewertung“ nach den Bürgermeisterwahlen 2017 mit den FWR geführten Sondierungsgesprächen im von der CDU vorgelegten Punkte-Papier dieser Komplex gar nicht angesprochen und erst von den FWR mit in die Diskussion gebracht wurde.

Inzwischen sind erhebliche Veränderungen eingetreten, die Maßnahmen für ein Gymnasium noch dringlicher machen. Die Prognosen der Rödermärker Einwohnerzahl durch Zuzug und die erfreulich gestiegenen Geburtenraten zeigen mittelfristig eine Steigerung um etwa 2000. Allein in den aktuellen Baugebieten Odenwaldstraße, Kapellenstraße und An der Rodau wird bis Ende 2019 Wohnraum für über 700 Menschen geschaffen. Dies wird auch von der Rödermärker Verwaltung gesehen und spiegelt sich in den Ausbauplänen für Kitas und Grundschulen wider. Nur der Fakt, dass diese Kinder innerhalb der nächsten 4-6 Jahre erfahrungsgemäß zu etwa 50% auf ein Gymnasium gehen wollen, wird einfach negiert. Dies hat die FWR veranlasst einen Antrag an die Stadtverordnetenversammlung zu stellen, dass der Magistrat aufgefordert werden soll, Gespräche mit dem Schulträger Kreis Offenbach bezüglich der Schaffung eines Gymnasiums in Rödermark aufzunehmen. Der Schulentwicklungsplan (SEP) des Kreises Offenbach für die kommenden 10 Jahre ist derzeit beim Kreistag in Beratung. Die Notwendigkeit eines Gymnasiums in Rödermark muss in diesen SEP Eingang finden, denn von einem Beschluss bis zu einer Realisierung vergehen mindestens 7-8 Jahre. Andernfalls ist das Thema für lange Jahre, wenn nicht für immer, von der Agenda. Durchaus möglich, dass genau darauf die Ablehnung des FWR-Antrages durch die CDU abzielt. Herr Hartung erklärte zwar in epischer Breite, dass man im Grundsatz mit den FWR übereinstimmt, aber dass es aufgrund mangelnder Finanzierungsmöglichkeiten derzeit keinen Sinn mache, auf den Schulträger einwirken zu wollen. Hier muss von der CDU mehr Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern eingefordert werde. Noch im Januar 2018 erklärte die CDU in einer Presseerklärung: „ein Gymnasium in Rödermark als Ergänzung zur NBS ist aktueller denn je“ und weiter „die CDU werde nicht müde, dieses Vorhaben beim Kreis mit Nachdruck zu fordern“. Hier werden die Bürger ganz simpel vorsätzlich getäuscht!

Es ist zu erwarten, dass die CDU bei der Abstimmung in der kommenden Stadtverordneten-versammlung sich mit einer Ablehnung des FWR-Antrages einmal mehr gegen ihr eigenes Programm und zur Freude ihres grünen Koalitionspartners an deren Seite stellen wird, aber die Bürger sollen wissen, dass auf Wahlversprechen der CDU kein Verlass ist. Mit einer Ablehnung des FWR Antrages trägt die CDU die volle Verantwortung dafür, dass auch in der Zukunft Eltern keine Wahlmöglichkeit bei weiterführenden Schulformen haben und die Schüler nach wie vor in großer Zahl pendeln müssen.

Quelle: Freie Wähler Rödermark.
 
Wie schreibt heute Herr Köhler von der Ausgabe der Dreich Zeitung vom 7.2.2018:
[..]Anders als bei der CDU wird im Lager von AL/Grünen(bislang) keine Notwendigkeit zur Erweiterung der Rödermärker Schullandschaft im Oberstufenbereich gesehen. „Stärkt lieber die NBS, statt ein neues Fass mit der Aufschrift ‚Gymnasium‘ aufzumachen“: So lässt sich die Grundsatzhaltung der AL-Fraktion auf einen kurzen Nenner bringen.[..]
Quelle: Dreieich Zeitung. ACHTUNG knapp 20 MB
Siehe auch
 
» Zusammenfassung Gymnasium und Nell-Breuning-Schule
 


Gymnasium. CDU Rödermark lehnt
den Antrag der FWR ab.

Gymnasium. CDU Rödermark lehnt den Antrag der FWR ab.06.03.2018 – ( KOD )

 

Gymnasium für Rödermark
Gymnasium für Rödermark

Heute in der Frankfurter Rundschau zu lesen. (Noch) nicht Online.
Die CDU lehnt den von den Freien Wählern gemachten Antrag zu einem staatlichen Gymnasium ab. Erst einmal sollte das Grundschulangebot erweitert werden. Wenn der Artikel Online gestellt wird, wird auch hier der Link dazu eingestellt.
 
Hier der Antrag der Freien Wähler Rödermark. (FWR)
 
Ein Kommentar
Kommentar kam per Mail und wurde vom Admin eingestellt.
Ich habe den Artikel in der Rundschau nicht gelesen. Ich kann mich nur auf die zwei Zeilen im Blog beziehen.
CDU lehnt den Antrag der FWR ab.
Vor der Debatte im Ausschuss steht das Abstimmergebnis schon fest. Warum soll man als Rödermärker noch Sitzungen besuchen? Der Antragsteller kann sich die Spucke sparen, seinen Antrag vor leere Zuschauerrängen zu verargumentieren.
Könnte man das Sitzungsgeld nicht einsparen? Sollte man im Hinblick auf Kosteneinsparung sich nicht nur auf eine einzige Ausschusssitzung beschränken, die von der HGO vorgeschrieben ist?

 
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Gymnasium und Nell-Breuning-Schule


Antrag der Fraktion FWR: Gymnasium in Rödermark

Morgen im Ausschuss für Familie, Soziales, Integration und Kultur. Freie Wähler Rödermark 05.03.2018 – ( KOD )

 

Gymnasium für Rödermark
Gymnasium für Rödermark

Morgen im Ausschuss für Familie, Soziales, Integration und Kultur.

Antrag der Fraktion FWR: Gymnasium in Rödermark

Sachverhalt/Begründung:
Auf Anfrage der FREIEN WÄHLER Rödermark wurden von der Verwaltung folgende Angaben gemacht:
Von den in Rödermark gemeldeten 2490 Kindern/Jugendlichen (11-15 Jahre 1317, 16-19Jahre 1173) besuchen ca. 1350 ( 1074 Kl. 5-10; ca. 275 Kl. 11-13) die Nell-Breuning-Schule. Auch wenn von den älteren Jahrgängen viele nach dem 10.Schuljahr abgehen und eine Lehre beginnen, zeigen diese Zahlen doch sehr deutlich, dass viele Rödermärker Kinder und Jugendliche mangels eines entsprechenden Angebotes in Rödermark weiterführende Schulen – im wesentlichen Gymnasien – in den umliegenden Kommunen besuchen müssen. Es ist für diesen Personenkreis eine Zumutung täglich zusätzlich zu den langen Schulzeiten noch erhebliche Fahrtzeiten in Kauf nehmen zu müssen weil ein entsprechendes Angebot in Rödermark nicht gegeben ist. Die zur Verfügung bleibende Zeit für in diesem Alter so wichtige andere Aktivitäten in einem Verein oder einer Gruppe Gleichaltriger ist auf ein Minimum reduziert. Hinzu kommen noch die finanziellen Belastungen der Eltern durch die Fahrtkosten. Die maximale Kapazität der NBS wird von der Verwaltung mit 1600 Schüler*innen angegeben, die aktuell mit 1584 (inkl. auswärtiger Schüler*innen) nahezu ausgeschöpft ist. Der kurz- und mittelfristig zu erwartende Anstieg der Anzahl von Kindern und Jugendlichen in Rödermark wird von der NBS nicht mehr abgedeckt werden können. Bei der gegebenen Sachlage ist es dringend geboten, dass das Bildungsangebot in Rödermark um ein Gymnasium erweitert wird.

Beschlussvorschlag:
Der Magistrat wird beauftragt, umgehend mit dem Schulträger Kreis Offenbach Gespräche aufzunehmen mit dem Ziel, das Bildungsangebot in Rödermark zeitnah um ein Gymnasium zu erweitern, vor allem um den Anforderungen der nahen Zukunft entsprechen zu können, aber auch um den Eltern eine Alternative zur Integrierten Gesamtschule zu bieten und den Kindern unnötige Fahrten zu ersparen.

Quelle: bgb.roedermark.de

Hier die Einladung und die Aktenmappe für diese ÖFFENENTLICHE Sitzung
 

06.03.2018 CDU Rödermark lehnt den Antrag der FWR ab.
 
Siehe auch
» Zusammenfassung Gymnasium und Nell-Breuning-Schule


Stadtverordnetenversammlung 06.02.2018
Infos dazu bei FDP und FWR

Rödermark. Stadtverordnetenversammlung 6.2.2018. Offene Fraktionssitzung.27.01.2018 – ( KOD )

 

Stavo Rödermark
Stavo Rödermark (Bild www.Hessischer-Landtag.de)

Stadtverordnetenversammlung 6.2.2018. Tagesordnung.

Bürgerinformationen zu Anfragen/Anträgen gibt es bei FDP und FWR bei den regelmäßig stattfindenden offenen Fraktionssitzungen.
 
Offene Fraktionssitzungen der FDP Rödermark und Freien Wähler Rödermark zur kommenden Stadtverordnetenversammlung (Stavo).
 
» Termin FDP. 2.2.2018. Hier die Einladung und Tagesordnung.
 
» Termin FWR. 1.2.2018. Hier die Einladung mit der Tagesordnung.

 
Themen
 
» Anfrage der SPD Rödermark zur Haushaltsgenehmigung 2018.
Hier die Anfrage.
 
» Anfrage der FDP Rödermark zum Sachstand
1. Grüne Mitte?
2. Rödermarkplan?
3. Gewerbegebiet Hainchesbuckel?
4. Gewerbegebiet Kapellenstraße?
5. Urbanes Gebiet östlich und westlich der Odenwaldstraße?
6. Zuschuss des Landes Hessen zur Sanierung der Babenhäuser Straße?
7. Rechtsstreit betreffend die Höhergruppierung der Erzieher/-innen in Rödermark?
Hier die Anfrage.
 
» Anfrage der FDP Rödermark zur Elektrotankstelle an der Kulturhalle.
Hier die Anfrage.
 
» Nachfrage der FWR zu den Schrankenschließzeiten
Hier die Anfrage.

Auf der Tagesordnung stehen u.a. noch:
» Nachtragshaushalt
» Ortsumgehung Urberach (Änderungsantrag der CAL)
 
Hier die ganze Tagesordung der Stavo und alle Anfragen/Anträge