FREIE WÄHLER Rödermark zufrieden mit Stavo-Beschlüssen

Pressemeldung FWR Freie Wähler Rödermark
Pressemeldung FWR Freie Wähler Rödermark

Presserklärung der FREIEN WÄHLER Rödermark

Die FREIEN WÄHLER Rödermark blicken zufrieden auf die letzten Stadtverordnetenversammlungen zurück. „Nachdem wir in der Stavo am 24.05.2022 bereits das Wiederaufleben des beliebten Kinder- und Jugendtheaters initiiert haben, sind wir stolz, dass wir dieses Mal gleich mit zwei wichtigen Vorhaben die Stadtverordnetenversammlung überzeugen konnten“, so der stellv. Fraktionsvorsitzende Björn Beicken.

Das „ReStart-Programm“ des DOSB ermöglicht der Stadt nach erfolgreicher Bewerbung über einen großen Pool an Sport-Verleihgeräten zu verfügen, welcher über die örtlichen Vereine der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnte.

Einen weiteren Schritt in Richtung „klimafreundliches Rödermark“ vollzog der Antrag der FWR zur Förderung von privaten Photovoltaikanlagen, vorranging sogenannten „Balkonkraftwerken“, welche meistens nur aus ein oder zwei PV-Modulen bestehen und so auch für Wohnungsmieter attraktiv sind. Die finanziellen Hürden sollten nach Wunsch der FWR mit einem Fördertopf aus dem Haushalt der Stadt Rödermark abgemildert werden, sowie es schon in vielen Gemeinden und Städten in Hessen umgesetzt wurde. Der Antrag wurde als Änderungsantrag der Koalition von CDU/AL Grüne mehrheitlich angenommen: „Natürlich wäre es uns lieber gewesen, dass unser Antrag unverändert angenommen worden wäre, zumal die Änderungen die grundsätzliche Aussage des Ursprungsantrags nicht antasten. Aber die FWR sind an Sach- und nicht an Parteipolitik interessiert, daher freuen wir uns für die Bürgerinnen und Bürger, dass der Magistrat diese Fördermöglichkeit nun intensiv prüft“, so Beicken weiter.

Die Ablehnung des Antrags der Koalition zum Thema „Neubau JUZ am Badehaus“ wollen die FWR aber ganz bewusst nicht als Affront gegen die Jugend sehen: „Für die FWR Rödermark ist die Jugendarbeit ein ganz entscheidender Baustein für die Zukunftsfähigkeit Rödermarks! Die unsichere Kostenlage, das Fehlen einer Alternative für Ober-Roden und der Zweifel an dem Modell eines großen, zentralen Ortes für Jugendliche anstatt kleinerer und auf die einzelnen Ortsteile verteilter Angebote haben hier den Ausschlag für die Ablehnung gegeben“, so Fraktionsvorsitzender Peter Schröder. „Der Fokus liegt uns damit einfach zu sehr auf Urberach. Ober-Roden und die anderen Stadtteile würden hier einfach zu sehr vernachlässigt werden!“ Gleichwohl betont Schröder, dass die FWR nie ideologisch argumentieren würden und eine veränderte Sachlage eine Zustimmung in naher Zukunft daher auch nicht ausschließe. Zugleich habe man dem begleitenden Antrag zur Neugestaltung der Freizeitflächen hinter dem Badehaus explizit zugestimmt, da die Spiel- und Freizeitflächen dort definitiv einer qualitativen Aufwertung bedürfen.