Heimatverwurzelt. Jörg Rotter will Bürgermeister werden.

Bürgermeisterwahl
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[..]Andrea Schülner (AL), Dr. Karsten Falk (parteilos) und Erster Stadtrat Jörg Rotter (CDU) wollen am 24. März zum Bürgermeister von Rödermark gewählt werden. Über ihre politischen Ideen und Ziele haben wir in den vergangenen Monaten immer wieder berichtet. Doch was sind das für Menschen, die die Nachfolge von Roland Kern antreten wollen? Quelle: OP-Online.de
Heute Jörg Rotter.

Katastrophenhelfer. Dr. Karsten Falk will Bürgermeister werden!

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[..]Andrea Schülner (AL), Dr. Karsten Falk (parteilos) und Erster Stadtrat Jörg Rotter (CDU) wollen am 24. März zum Bürgermeister von Rödermark gewählt werden. Über ihre politischen Ideen und Ziele haben wir in den vergangenen Monaten immer wieder berichtet. Doch was sind das für Menschen, die die Nachfolge von Roland Kern antreten wollen? Quelle: OP-Online.de
Heute Dr.Karsten Falk.

Glänzend aufgelegter Jörg Rotter.

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Die Veranstaltung haben rund 120 Bürger besucht.
Für mich war der Punktsieger des Abends Jörg Rotter. Der Verlierer das Format der Veranstaltung. Euphemistisch. Der Abend konnte für mich nur durch einen Absacker im „Ebbelsche“ gerettet werden.

Ich habe viele Notizen gemacht. Nur wenige Punkte sind es wert, erwähnt zu werden. Es konnten kaum unterschiedliche Meinungen zu den gestellten Fragen aufkommen. Die Redner, die dem Vorredner folgten, gaben öfters zur Antwort: „Da kann ich mich den Worten meines Vorredners nur anschließen.“ Toll. Und jetzt? Ich finde, aus solchen Diskussionsrunden Veranstaltungen wird der Bürger wohl kaum einen Nutzen ziehen können.

Publikumsfrage.
Bei einer Publikumsfrage (zu Finanzen) an Herrn Rotter, konnte man bei dem sonst souverän reagierenden Kandidaten Nervosität feststellen. Hier fehlte die Ruhe und Bestimmtheit, die er bei den äußerst flachen Fragen (wohl dem Format der Veranstaltung zuzuschreiben) des Moderators zeigte.

Flächen für Gewerbe und Wohnungen.
Diejenigen, die sich etwas tiefer mit der Ortspolitik befassen müssen erkennen, dass der Punkt Innenverdichtung im Koalitionsvertrags zwischen AL/Die Grünen und CDU abgehakt ist. Laut Herrn Rotter braucht man nicht mehr zu hinterfragen, ob die Bedürfnisse durch Innenverdichtung gedeckt werden können. Klare Ansage. Es werden zusätzliche Flächen benötigt. Und zwar für Gewerbe und auch zu Wohnzwecken. Ob das dem Koalitionspartner gefällt? Da hatte es Herr Karsten Falk einfacher. Zeit in endloses Koalitionsgeplänkel braucht Herr Falk als parteiloser Kandidat nicht zu investieren. Seine Ansprache an benötigte Gewerbefläche und Wohnfläche war eindeutig.

Seniorenunterkünfte.
Karsten Falk wies darauf hin, dass man für eine Wohnanlage ca. 3000 bis 4000 qm. benötigt. Und zwar nicht auf der grünen Wiese, sondern zentral gelegen. In einem Radius von 500 Meter sollte das (Einkaufs)Zentrum zu erreichen sein.

Gewerbe.
„Wenn die Gewerbesteuer einbricht, dann ist Schluss mit lustig!“, so Herr Rotter. Da hätte Rödermark in der Vergangenheit sich mal mehr um das Gewerbe kümmern müssen. Und dazu Frau Schülner: „die Gewerbesteuereinnahme ist so gut wie nie die Gewerbesteuer ist so hoch wie nie (abgesehen von der T&N Zeit).“, hilft da keinen Millimeter weiter.

EDEKA.
Bei der Antwort von Herrn Falk zum Gewerbe, kam er auch auf die wohl vertane Chance, einen EDEKA an der Max-Planck-Straße zu installieren. Dazu hat Herr Rotter Stellung bezogen.
EDEKA darf das Gewerbegebiet nicht zerstückeln und darf dort nicht hin. Mit einem Hinweis auf Schwerlastverkehr und Eloxalwerk wollte er wohl den Zuhörern vermitteln, dass dort ein großflächiger Einzelhandel nicht möglich sei. Argumente, die bei einer Überprüfung der Sachlage, sich in Rauch auflösen würden.

Ortsumgehung Urberach.
Für die Ortsumgehung Urberach könnte es bald neue Erkenntnisse geben. Herr Kern hat wohl am Dienstag (heute? Kommende Woche?) einen Termin im Ministerium. Herr Rotter wird Herrn Kern begleiten. Ganz Urberach dürfte auf den Bericht gespannt sein.

Fazit.
Bei den oben aufgeführten Punkten gab es keinerlei Auseinandersetzungen. Man hatte nie das Gefühl, dass dort drei Bewerber nebeneinandersitzen und gerne den einen frei werdenden Posten übernehmen wollen.
 
Ich bin auf die Diskussion gespannt, bei der einer der drei Kandidaten die ungeschminkte Wahrheit über die Versäumnisse der vergangenen Jahre sowie die finanzielle Schieflage der Stadt spricht und wie genau man die in den Griff bekommt.
 
Das Gebabbel mit dem – wir sind raus aus dem Schutzschirm.
Wir sind jetzt wieder Herr der Finanzen- ist nicht mehr zu ertragen. Für mich ein unerträgliches und völlig inhaltsloses Gebabbel. Damit kommen wir keinen Millimeter weiter.
 
Wir sind (wahrscheinlich) aus dem Rettungsschirm I raus. Aber gleich danach sind wir unter den Rettungsschirm II (a.k.a. Hessenkasse) geschlüpft. Kostet uns bis 2038 jedes Jahr knapp 700.000,00 €. Fragen Sie mal, wie sieht es mit den in der Vergangenheit so beliebten Kassenkredite aus? Die gibt es nicht mehr. Die heißen jetzt Liquiditätskredite und unterliegen strengen Auflagen. So sieht die neue Freiheit aus.
 
Fragen Sie mal nach, was so schlimm an den Auflagen zum Rettungsschirm I war. Die Stadt musste mal sparen. Das war das Schlimme. Der Magistrat musste mal ein wenig Ordnung im Haushalt schaffen und nicht weiterhin mehr Geld ausgeben als eingenommen wurde.
Das ist gemeint mit – nicht mehr Herr der Finanzen – ungehemmt Geld ausgeben.
 
Was hier in der Stadt mit den Finanzen getrieben wurde/wird, ist eine Sünde an unsere Kinder und Enkel.

 

Unsere Kinder und Enkel haben zu zahlen.

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Ich würde gerne von den Bürgermeisterkandidaten wissen, wie sollen wir unseren Kindern oder Enkeln die Last von mehr als 20.000.000,00 Euro Investitionsstau erklären? Diesen Berg (wahrscheinlich wesentlich mehr) haben unsere Kinder/Enkel zu zahlen. Es werden bisher (also von den Eltern/Großeltern) keine sichtbaren Anstrengungen unternommen, um diesen Stau abzubauen.

Was da geschafft wird, ist eine Todsünde an unsere Kinder und Enkel.
Fakt ist. Der hauptamtliche Magistrat (Bürgermeister und Erster Stadtrat) haben es bis dato geschafft, einen Schuldenberg in Form von unterlassenen Investitionen von mehr als 20 Mio. Euro (diese Zahl wurde von der Verwaltung genannt) aufzubauen. Hinzu kommen rechnerisch jedes Jahr ca. 2,5 Mio. Diesen Schuldenberg will man mit jährlich 1 Mio. abbauen.

Es werden keine sichtbaren Anstalten unternommen, um diesen Stau abzubauen.
Heute sagen wir dazu nichts. Könnte ja Stimmen kosten. Da berufen wir uns doch auf unser eigens zu diesem Thema auferlegtes Schweigegelübde.

Was macht die Opposition?
Die Opposition steht der Macht aus AL/Die Grünen und CDU machtlos gegenüber. Selbst das Erstellen eines Finanzierungskonzepts wird abgelehnt. Es dürfte wohl jedem klar sein, WARUM.
Die SPD hat keine anderen Zahlen als CDU und AKL/Die Grünen. Die SDP hat einen ehrlichen Antrag gestellt, der auch von FDP und FWR unterstützt wurde, eingebracht um unser Kinder und Enkel vor dem o.g. Szenario bewahren wollte. Die Verwaltung sollte ein Finanzierungskonzept vorlegen.

Sowohl auf Landes.- als auch auf kommunaler Ebene zeichnet sich eine Mehrheit für die Abschaffung einer – für defizitäre, kommunale Haushalte – verpflichtenden Erhebung einer Straßenbeitragssatzung ab. Die Diskussionen in den Fachausschüssen zur Erhebung einer Straßenbeitragssatzung haben gezeigt, dass in den nächsten 10 Jahren jährlich zwischen einer bis drei Millionen Euro in die Rödermärker Straßen investiert werden müsste, um den Sanierungsstau in einer Dekade abzubauen.
Der Magistrat wird daher erstens beauftragt den mittelfristigen Investitionsbedarf zur Sanierung der Straßen in Rödermark zu ermitteln und zweitens innerhalb von 6 Monaten der Stadtverordnetenversammlung ein Finanzierungs- und Sanierungskonzept zur Beschlussfassung vorzulegen. Quelle: Antrag SPD Rödermark

Abstimmungsergebnis:mit Stimmenmehrheit abgelehnt
Zustimmung:SPD (5), FWR (3), FDP (4)
Ablehnung:CDU (13), AL/Die Grünen (9)
Enthaltung:/
Quelle: bgb-roedermark

Bei den hier genannten Investitionen sind nur die Straßen gemeint.

FREIE WÄHLER Rödermark geben Wahlempfehlung

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Pressemitteilung
FREIE WÄHLER Rödermark geben Wahlempfehlung
Rödermark kann mehr als nur ein „weiter so“

Am 24.03.2019 oder in einer Stichwahl am 07.04.2019 wird das Bürgermeisteramt in Rödermark neu besetzt. Wie bekannt, haben die Freien Wähler keinen Kandidaten aus ihren Reihen aufgestellt, aber sie haben natürlich eine feste Vorstellung davon, wer künftig an der Spitze der Verwaltung in Rödermark stehen sollte. Von den drei Kandidaten, die sich zur Wahl stellen, gehören zwei seit der letzten Kommunalwahl (Andrea Schülner) bzw. schon seit vielen Jahren (Jörg Rotter) dem Parlament oder der Verwaltungsspitze an. Der dritte Kandidat dagegen, Dr. Karsten Falk, tritt als parteiloser, unabhängiger Kandidat an. Er ist somit – anders als seine Mitbewerber – keiner Parteilinie oder Ideologie verpflichtet und kann ein Amt als Bürgermeister ausschließlich am Wohle Rödermarks orientieren. Damit ist er auch prädestiniert dafür, ein Bürgermeister für alle Bürger/innen zu sein. In seinen beruflichen wie ehrenamtlichen Tätigkeiten hat er sich Wissen, Erfahrung und Kompetenz für das Amt eines Bürgermeisters in Rödermark erworben. Er war und ist seit seiner frühesten Jugend im Herzen ein Rödermärker, auch wenn er seinen Wohnsitz aus Mangel an passenden Wohnobjekten in Rödermark in die Nachbargemeinde Niederroden verlegt hat.

Mehrere Kommunen im Umkreis werden von parteilosen Bürgermeistern geleitet. Die Bürger haben erkannt, dass ein objektiver und neutraler Blick auf die Dinge für die Entwicklung einer Kommune überaus vorteilhaft ist. In Rödermark haben die seit Jahren in der ersten Reihe der Verwaltung stehenden bzw. der Stadtverordnetenversammlung angehörenden Kandidaten den Stillstand in Rödermark in vielen Bereichen mit zu vertreten. Bei vielen neuralgischen Themen wie Straßensanierung, Verkehrsentlastung Urberach, Gymnasium für Rödermark, Schrankenschließzeiten Ober-Roden, Vereinsförderung, Stadtentwicklung u.a.m. wurden keine oder nur geringe Fortschritte erzielt. Stillstand! Statt versprochener Sparmaßnahmen erfolgten Steuererhöhungen und für einen ausgeglichenen Haushalt wurde „Tafelsilber“ verscherbelt. Ein Kandidat, der sich im Parlament gegen ein Gymnasium ausspricht dies aber in seinem Wahlprogramm als Forderung obenan stellt, ist ebenso unglaubwürdig wie eine Kandidatin, die ausdrücklich nur eine „grüne Bürgermeisterin“ sein will, aber für alle Bürger/innen da sein sollte. Nichts davon zeugt für eine Befähigung zum Bürgermeisteramt. Die Wähler werden nicht vergessen haben, dass beim letzten Urnengang vor zwei Jahren Schwarz/Grün die Strategie für die kommende Bürgermeisterwahl nur auf die Festigung bestehender Machtverhältnisse ausgerichtet hat. Diese Art von Absprachen und Klüngelei lehnen die FWR entschieden ab. Sie unterstützen daher vollumfänglich die Kandidatur von Dr. Karsten Falk und rufen die Bürger/innen auf, ihm seine Stimme für eine bessere Zukunft Rödermarks zu geben.

Die FREIEN WÄHLER bitten aber alle Wahlberechtigten, gleich wen sie wählen wollen, zu den Wahlurnen zu gehen, denn nur eine hohe Wahlbeteiligung ist eine gute Legitimation für den erfolgreichen Kandidaten.

Hauptamtlicher Erster Stadtrat überhaupt notwendig?

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Ich würde gerne von den Bürgermeisterkandidaten wissen, ob man es sich aus Kostengründen vorstellen kann, ohne einen hauptamtlichen Ersten Stadtrat auszukommen?

Vor sechs Jahren haben SPD, Freie Wähler und FDP
die Forderung gestellt, den „hauptamtlichen“ Ersten Stadtrat abzuschaffen und dafür die Stelle einem „ehrenamtlichen“ Ersten Stadtrat zu übertragen. Die hohen Kosten, die ein „Hauptamtlicher“ Stadtrat verursacht, kann man sich sparen.

Ist es unbedingt notwendig, für die Dezernate, die der Bürgermeister nicht selber übernimmt, im Magistrat die Stelle mit einem hauptamtlichen Ersten Stadtrats zu besetzen? Oder geht es nicht mit einem Ehrenamtlichen und stärken der Verantwortung in den Dezernaten.

Hauptamtlicher Stadtrat. Politisch gewollt oder wirklich notwendig? Andere Städte in Hessen, etwa gleiche Größe wie Rödermark, kommen ohne hauptamtlichen Stadtrat aus. (Gelnhausen)

Eine Frage, die nur der kommende Bürgermeister beantworten kann.
 
Hier der damals verteilte Flyer.

Kommt ein Bürgermeister ohne hauptamtlichen Stadtrat aus?
Kommt ein Bürgermeister ohne hauptamtlichen Stadtrat aus?

Siehe auch
» Erster Stadtrat ehrenamtlich – warum ich dafür bin.
 

Rödermark kann mehr.
Wir brauchen nur den/die richtige(en) auf dem Bürgermeistersessel.
Denken Sie daran. Frischer Wind tut gut.

Andrea Schülner und das Bürgermeister ABC

Andrea Schülner.
Andrea Schülner.

Ich habe an Donnerstag das Glück gehabt, eine der etwas umfangreicheren Broschüre von Andrea Schülner zum Bürgermeisterwahlkampf ergattern zu können.

Das ´mir jetzt in gedruckter Form vorliegende „Bürgermeister ABC:“ können sie hier im Internet nachlesen

Bürgermeisterkandidat Dr. Karsten Falk auf dem „heißen Stuhl“

Fragen an Dr. Karsten Falk.
Fragen an Dr. Karsten Falk.

Vorweg. Die Frage, was der Bürgermeisterkandidat gegen „Hundekacke“ in der Gemarkung unternimmt, wurde nicht gestellt.

Ja, es war eine sehr gut besuchte Veranstaltung. Und noch mal ein Ja, es waren auch einige aus dem Unterstützerkreis Dr. Karsten Falk unter den Zuhörern. Letztere waren ca. 20 von 80.

Eine Veranstaltung in einem sehr guten Klima. Sachliche Fragen und sachliche Antworten. „Grill den Falk“ kam nicht auf, weil der Kandidat die Fragen so beantworten konnte, dass man jederzeit das Gefühl hatte, er trägt nicht auf und ist ehrlich zur Sache. Was er sagte, hatte Hand und Fuß. Unhaltbare Versprechungen gab es nicht.

Selbst bei einem so brisanten Thema wie der Ortsumgehung Urberach
konnte Herrn Falk nichts aus der Ruhe bringen. Zu einem Thema, das Rödermark seit 50 Jahren beschäftigt, kann er erst verbindlich Stellung nehmen, wenn er ein Mandat hat, also Bürgermeister ist, und mit den Betroffenen gesprochen hat. Im Falle der Umgehungsstraße ist das zunächst der Bürgermeister von Messel.
Es wurde auch der Einbau vom optischen Bremsen (z.b. Kreisel) gewünscht. Ein kleinerer Eingriff als die Umgehungsstraße. Zu bedeken ist, die Ortsdurchfahrt (B486) ist eine Bundesstraße. Und hier kann die Stadt nicht selber aktiv werden. Hier muss Hessen Mobil Hand anlegen. Ob die Verwaltung sich trotz Ablehnung des Förderantrags „Stadtumbau Urberach“ weiter um die angedachte Verbesserung der Ortsdurchfahrt Urberach gekümmert hat? Die die Frage muss an den BM oder Ersten Stadtrat gerichtet werden.
Hinweis. Im Rahmen des Antrags zum Stadtumbau Urberach gab es 2016 Vorschläge für Kreisel auf der B486. Hier die entsprechende Planungsskizze.

Zur Person.
Herr Dr. Falk, sind sie verheiratet? Haben sie Kinder? Man sieht sie immer alleine.
„Ja, ich bin verheiratet und ich habe zwei Kinder. Meine Familie halte ich bewusst aus meinem aktiven Wahlkampf heraus. Ich stehe zur Wahl und nicht meine Familie. Natürlich sieht man mich, wie auch andere Familien, mit meiner Frau und meinen Kindern auf diversen Veranstaltungen. Aber nicht in einem Werbefilm über meine Person als Wahlkampfthema.“ Anm. Seinen ausführlichen Lebenslauf auf seiner Webseite unter http://www.karsten-falk.de/res/pdf/Lebenslauf.pdf

Parteilos.
Dr. Falk sieht -parteilos- nicht als Hindernis, sondern als Chance für Rödermark. In der Tatsache, dass er für Anträge aus der Verwaltung jeweils für die notwendige Mehrheit zu sorgen hat, ist kein Nachteil zu erkennen.
Anm. Ein Bürgermeister, der einer Partei angehört, die nicht über eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung verfügt, muss sich wie ein -parteiloser-, für seine Anträge um die notwendige Mehrheit bemühen.

Wie will man die Stadt nach vorne bringen?
Die Einnahmequellen, auf die eine Stadt selber direkt Einfluss nehmen kann, sind in der Hauptsache Grundsteuer, Gewerbesteuer und Einnahmen über die Einkommensteuer. Wie man sehen kann benötigt ein -nach vorne bringen- zusätzliche Bürger und Gewerbebetriebe. Flächen für Wohnen und Gewerbe stehen allerdings nur noch begrenzt zur Verfügung. Es werden unbedingt neue Gewerbebetriebe benötigt um die Aufgaben, die die Stadt zu lösen hat, finanzierbar zu machen. Natürlich muss ein Gewerbebetrieb auch zu Rödermark passen. Große Logistikfirmen haben in Rödermark keine Chance.

Sollten Einsparungen notwendig werden, wird man dann auch an den Zuschüssen für die Vereine sparen?
Was die Vereine im Ort für die Gesellschaft leisten, kann eine Stadt nicht bringen. Eine Vereinsförderung ist in der Höhe zu erbringen, wie es die finanziellen Möglichkeiten der Stadt zulassen. Sollten durch Haushaltszwänge Einsparungen notwendig werden, würde auf der Liste der Einsparungen die Vereinsförderung ganz weit unten stehen.

Gymnasium.
Rödermark sollte ein Mittelstufengymnasium erhalten. Für die Oberstufe können die Schüler dann in die Nell Breuning Schule wechseln. Als Standort für das Mittelstufengymnasium kann sich Herr Falk Urberach sehr gut vorstellen. Die Oberstufe ist in Ober-Roden bereits vorhanden.
In der Nell Breuning Schule wird es eng. Schon heute pendeln mehr Schüler aus, als die Nell Breuning Schule freie Plätze hat. An der entscheidenden Stelle im Kreis muss bekannt gemacht werden, dass bei einem Neubau eines Gymnasiums Rödermark der Standort sein könnte. Wenn es weitergeht wie bisher, kann es passieren, dass der Kreis über das Begehren, dass Rödermark gerne ein Gymnasium in ihrer Gemarkung sehen möchte, nicht informiert ist.

Kommunikation Bürger – Bürgermeister.
Die „Bürgermeisterfragestunde“ wird es weiterhin geben. Eine vorgeschaltete Fragestunde vor der Stadtverordnetenversammlung (2x im Jahr) wäre erstrebenswert. Für die Zusammenarbeit der Verwaltung mit den ehrenamtlich agierenden Quartiersgruppen gilt es, den vorhandenen Informationsaustausch beizubehalten und ggf. zu verbessern. Über finanzielle, materielle oder personelle Unterstützung muss im Einzelfall entschieden werden.

Welche Dezernate übernehmen sie, wenn sie Bürgermeister werden sollten?
Ordnungsamt, Soziales und natürlich das Dezernat, was wohl den meisten Ärger bringen wird; Kämmerei.

Gefahrenabwehrzentrum.
Da Herr Falk im Falle einer Wahl das Ordnungsamt unter seine Fittiche nehmen will, kam auch das Gefahrenabwehrzentrum zur Sprache. Erstaunlich die Reaktion der Zuhörer. – Allgemeine Erheiterung –
Herr Falk ist neuen Ideen nicht abgeneigt und als Problemlöser hat er sich auch mit diesem Gedanken auseinandergesetzt. Eine Idee, die wohl dem Wahlkampf geschuldet ist und aus vielerlei Gründen als nicht realisierbar erscheint. Mit dieser Meinung ist Herr Falk sich mit Frau Schülner einig. Eine – „Unausgegorene Wahlkampfidee“