Ein Kommentar zu einem Artikel vom 02.2019. Urbanes Gebiet Odenwaldstraße

Urbanes Gebiet Odenwaldstraße
Urbanes Gebiet Odenwaldstraße

Kommentar bei dem Artikel https://www.rm-news.de/?p=101150

Aus dem Gastbeitrag „Ich habe letztens mit einer Frau gesprochen, die an diesem Dilemma mit verantwortlich zeichnet. Sie sagte: „Das sieht doch alles wunderschön aus, was da gebaut wurde.“ Auf meine Frage: „Willst Du dort wohnen?“ Kam: „Nein. Wird bestimmt sehr laut werden hier. Und wo will man hier parken?““
Ich schätze, niemand wohnt wirklich gerne in solchen Betonklötzen, aber irgendwo muß man ja wohnen. Und bebaubare Flächen nehmen nicht zu, dafür aber die Nachfrage nach Wohnungen. Ergo bleibt eigentlich nur der Bau solcher Betonklötze. Nebenbei: man sollte nicht vergessen, dass abgesehen von der wachsenden Nachfrage, das politisch auch so gewollt wird, das Modell „Einfamilienhaus mit eigenem Garten und mindestens einem Auto“ ist nicht mehr erwünscht.

Was mir zu denken gibt ist, für was die Umwidmung in „urbane Gebiete“ eigentlich gut sein sollte, weil die höhere Lärmbelästigung offensichtlich einkalkuliert worden ist, während die Wohnqualität nach Aufhebung der jahrzehntelangen Trennung von Wohn- und Gewerbegebieten nicht gesteigert wird. Anscheinend eine städtebauerische Notwendigkeit, die noch durch den Frankfurter Bogen verstärkt würde?

Jedenfalls habe ich einen (bösen) Kommentar zur Novellierung des BauGB / der BauNVO 2017 gefunden. Da steht dann z. B. dieses hier:
„Was hatten Sie sich unter „Urbanes Gebiet“ vorgestellt? So was mit Straßencafés, Klamottenläden, Galerien oder gar Musentempeln? Oder das, was als Ziel vorgeschoben wird – die Stadt der kurzen Wege ? Irrtum : es geht hier darum, einer Wohnbevölkerung – die mangels Angeboten auf dem Wohnungs“markt“ kaum Wahlfreiheit bei der Wohnungswahl hat – per Gesetz mehr Lärm zuzumuten. Lärm ? Ist das nicht das, was störend, belastend oder gesundheitsschädi­gend wirkt ? Wer Urbani­tät ganzheitlich lebt, muss eben leiden. Der moderne Teilzeit-Urbanophile wohnt im Vorort.“

Am Ende der Erläuterungen wird eine Empfehlung gegeben:

„Für Gemeinden, die weiterhin eine Art Planung betreiben wollen und nicht nur Zufälligkeiten unterliegen, bleibt nur eines: ein Grundsatzbeschluss des Gemeinderats, bei der (immerhin noch) unter Gemeindehoheit ablaufenden Bauleitplanung auf die Anwendung von § 13 b im BauGB und § 6 a BauNVO grundsätzlich zu verzichten. Das erspart Developer-Schlangen vor dem Bauamt und im Bürgermeister-Vorzimmer.“
https://www.stadtgrenze.de/s/bbg/2017/analyse.htm
Siehe www.stadtgrenze.de

Vielen Dank für den Kommentar.
 
» Siehe „Urbanes Gebiet“ östlich Odenwaldstraße

„Urbanes Gebiet“ östlich Odenwaldstraße

Urbanes Gebiet Odenwaldstraße
Urbanes Gebiet Odenwaldstraße

Steht aus: +.+ Bahnunterführung +.+ Rennwiesen. Bewegungspark ++ Verfahren Babenhäuserstraße +.+ Ortsumgehung Urberach +.+ Gebühren Kita. Zu zahlen? +-+ Grüne Mitte +-+ Baugebiet Hainchesbuckel +.+ Bahnunterführung +.+ Gefahrenabwehrzentrum +.+ Gymnasium +-+ Städtepartnerschaft Plesna (Polen) +.+ Haushaltseinsparung durch Einstellungsstopp +.+ Toilettenanlage Bahnhof +.+ Weidenkirche. Zugang zur Rodau +.+ Smart Benches +.+ Heller Asphalt +.+ Schrankenschließzeiten +.+ FEHLT NOCH WAS?

Urbanes Gebiet“ östlich Odenwaldstraße

Die Verwaltung ist seit längerer Zeit mit diesem Thema befasst. Im Nachgang des Antrags der SPD-Fraktion vom 12.03.2018 hat die Verwaltung erneut Kontakt mit den für die „Bauland-Offensive Hessen“ zuständigen Projektverantwortlichen aufgenommen. Entgegen der ursprünglichen Intention der „Offensive“, ausschließlich die Entwicklung (reiner) Wohnbauflächen zu unterstützen, konnte eine Übereinkunft mit dem Ziel getroffen werden, auch gemischt genutzte Bauflächen (urbanes Gebiet) zu entwickeln. Ein entsprechender Vertrag über die Erstellung einer Machbarkeitsstudie im Rahmen der Bauland-Offensive Hessen wurde zwischenzeitlich abgeschlossen. Auf Basis der ermittelten Restriktion, resultierend aus bestehenden Baugenehmigung (Nutzungen, Emissionen genehmigter Gewerbebetriebe …), Altstandorte etc., welche die Umwandlung in ein „urbanes Gebiet“ gemäß Baunutzungsverordnung beeinflussen, werden derzeit strategische Entwicklungsszenarien erarbeitet. Die Ergebnisse werden baldmöglichst vorgestellt. Quelle: Antwort Magistrat Rödermark

» Antrag der SPD vom 12.03.2018
» Was ist ein „Urbanes Gebiet“?

Raserei auf der Odenwaldstraße? Sind 350.000,00€ (Stand 2017) zu zahlen?

++ Straße mit Fördergelder erneuert. ++ Man hält sich nicht an die Vorgaben ++ Land fordert Födergelder zuzügl. Zinsen zurück ++ Bürger verlangen eine Geschwindigkeitsbegenzung ++

Rennstrecke Odenwaldstraße
Rennstrecke Odenwaldstraße

Wenn Straßen mit Fördergelder erneuert werden, gibt es Spielregeln.

Eine klare Forderung: „Zumindest eine teilweise Einrichtung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h.

Was passieren kann, wenn daran gedacht wird, eine Geschwindigkeitsbegrenzung bzw. eine 30er-Zone einzurichten, sehen Sie am Beispiel Babenhäuser Straße. Die Babenhäuser Straße und die Odenwaldstraße sind mit öffentlichen Fördergeldern erneuert worden. Die im Förderbescheid festgehaltenen Vorgaben müssen eingehalten werden.

Auf der Odenwaldstraße dürfte eine partielle Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h, ohne den Verlust der Fördergelder befürchten zu müssen, möglich sein. Besonders in dem Bereich der neuen Wohnanlage am Bahnhof Ober-Roden. Dort gibt es einen Kindergarten, der diese Geschwindigkeitsbeschränkung gerechtfertigt.

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Hier kommt ein Anwohner zu Wort.
So war das eigentlich gedacht. Ein Anwohner der Odenwaldstraße berichtet recht aufgeregt über die dort herrschenden Zustände. Ich habe ihm deshalb vorgeschlagen, einen Rahmen in meinem Blog zu erstellen, in den ich dann seinen Artikel (mit Namen) einfügen werde. Nach knapp einer Woche habe ich noch keine Antwort. Das mit – Artikel mit Namen – dürfte das Hindernis sein.
In aller Deutlichkeit. Aus eigener Erfahrung kann ich NICHTS zu den jetzigen Zuständen auf der Odenwaldstraße berichten.
Also nichts zu den geschilterten Zuständen. 🙁

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Babenhäuser Straße. Kein Antrag. Mitteilung vom Magistrat.
[..]Die für die Babenhäuser Straße gewährten Landeszuschüsse in Höhe von 188.270.00 € zuzügl. Zinsen (ca. 162.000,00 Stand Oktober 2017) wurden zurückgefordert. Grund: Die 30-Zone in der Babenhäuser Straße ist nicht zulässig. Siehe auch Mitteilungen vom Magistrat.[..]

Für weitere Informationen lesen Sie die Zusammenfassung
» Grüne Mitte, Odenwaldstr. Kapellenstr. Babenhäuser Str., Freiherr vom Stein Str. Stadtgrün, Stadtumbau, Radwege

» Muss Rödermark Fördergelder für die Sanierung der Babenhäuser Straße an das Land Hessen zurückzahlen?

» Bürgermeister Rotter antwortet.

Für mehr Sicherheit auf der Odenwaldstraße

Zebrastreifen Odenwaldstraße. Lidl, Netto. Bildquuelle Google Earth.
Zebrastreifen Odenwaldstraße. Lidl, Netto. Bildquuelle Google Earth

Pressemeldung der FDP Rödermark.
Zebrastreifen zwischen „Netto“ und „Lidl“ in Ober-Roden einrichten!
Liberale setzen sich für nachhaltige Fußgängersicherheit ein.

Im Sommer 2019 belustigte die Rödermärker „Zebrastreifen-Posse“ im Industriegebiet von Ober-Roden ganz Rödermark und auch landauf, landab weit darüber hinaus. „Neben einer Unzahl augenscheinlich völlig sinnfreien Zebrastreifen konnte jedoch“, teilt FDP Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger mit, „hinsichtlich des temporären Zebrastreifens in der Odenwaldstraße in Höhe zwischen den Filialen der Discounter Netto und Lidl ein deutlicher und praktischer Mehrwert sowie spürbarer Sicherheitsgewinn für Fußgänger erkannt werden.“

Die FDP Fraktion Rödermark stellt daher in diesem Zusammenhang zur nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eine konkrete Anfrage, um herauszufinden, unter welchen rechtlichen sowie praktischen und finanziellen Voraussetzungen die dauerhafte Einrichtung eines Fußgängerüberweges in der Odenwaldstraße in Höhe zwischen den Discountern Netto und Lidl (siehe Planskizze) möglich ist. Weiterhin möchten die Liberalen wissen, mit welchen Kosten für die dauerhafte Anordnung eines solchen Fußgängerüberweges (Markierung, Verkehrszeichen 350, usw.) in der Odenwaldstraße in Ober Roden zu rechnen ist.

Ober-Roden. Wohngebiet westlich der Gleise.

Ober-Roden. Wohnanlage Odenwaldstraße
Ober-Roden. Wohnanlage Odenwaldstraße

Ober-Roden – „In den Morgenstunden zwischen 4 und 7 Uhr stehen auf den Nebengleisen täglich Züge jeweils 45 Minuten und verursachen extremen Lärm“, klagt Michael Schäfer, der vorigen November ins Neubauviertel auf dem Hitzel & Beck-Gelände eingezogen ist. Quelle: OP-Online.

Siehe auch
» Neuer Stadtteil westlich der Gleise

„Demonstrationen“ angekündigt –Grüne geraten in Rechtfertigungsnöte

droht der Verkehrskollaps?
droht der Verkehrskollaps?

Druck im Rodgauer Kessel „Demonstrationen“ angekündigt –Grüne geraten in Rechtfertigungsnöte.

RODGAU/RÖDERMARK (kö) – Beim Thema „Stadtwachstum und Verkehr“ sehen sich die Nachbarstädte Rodgau und Rödermark mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Doch während in der knapp 30.000 Einwohner zählenden Kommune zwischen Bulau und Breidert relativ wenig Aufregung ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, vergeht im deutlich größeren Rodgau mittlerweile kaum noch eine Woche ohne Schlagzeilen in Sachen „Bau und Verkehr“. Der Druck im dortigen Politkessel wächst beständig. Quelle Dreieich Zeitung Seite 3

Knolle statt Knöllchen

Odenwaldstraße. Hol-und Bringdienst muss den öffentlichen Parkraum nutzen.
Odenwaldstraße. Hol-und Bringdienst muss den öffentlichen Parkraum nutzen.

Knolle statt Knöllchen! Bußgelder für Falschparker drastisch anheben!
Falschparken muss mit mindestens 100 Euro Bußgeld plus einem Punkt in Flensburg geahndet werden. Online-Petition an Verkehrsminister Scheuer gestartet. Die Verkehrswende braucht freie Wege und Plätze.
Quelle: www.presseportal.de

Zweifelsohne ist es richtig, dass gegen Falschparker vorgegangen werden muss. Weiterhin ist es richtig, dass von Halten und Parken in der zweiten Reihe eine Gefahr ausgehen kann.
 
Paketzusteller werden es in Zukunft noch schwerer haben, ihre Pakete loszuwerden. Ich kann mir kaum vorstellen, dass an den notwendigen Stellen für Paketzusteller (oder allgem. Hol- und Bringdienst) die notwendige Haltefläche zur Verfügung gestellt wird.
Bei der Neuplanung der Wohnanlage auf der Odenwaldstraße hat man die Situation Hol- und Bringdienst (auch Kindergarten) genial gelöst. Die Hol- und Bringdienste sollen die 150 Wohneinheiten von der Straße aus bedienen.
 
Paketzusteller müsse die Knolle aus der eigenen Tasche zahlen.

Siehe auch
» Gastbeitrag zur Odenwaldstraße
» Boomtown Odenwaldstraße

Gastbeitrag zur Odenwaldstraße

Gastbeitrag. Autor bekannt

Note 6 für die Stadtplaner.

Ich bin in der Odenwaldstraße aufgewachsen und habe miterlebt, wie vom Ochsenkarren über die LKWs, die damals vom Groß voll mit Beton durchgerauscht sind, dass die Lampen gewackelt haben. War eben so. Die Zeit ändert sich. Der Straßenverkehr hielt sich im Rahmen.

Als ich heute Morgen von der Rilke Straße zum Lidl wollte, dachte ich an diese Zeit zurück.
Was in Gottes Namen ist da passiert? Dieses Neubaugebiet lässt ja alles explodieren. Wo bitte sollen die Lieferantendienste, DHL, DPD etc. halten? Dürfen die Anwohner nur noch Besuch bekommen, der mit der Bahn kommen muss, weil keine Parkplätze vorhanden sind? Die armen Kinder, die in dieser Ansammlung von Betonklötzen in die Kita müssen und wahrscheinlich kaum die Sonne sehen. Kein Spielplatz in direkter Nähe. Erst in der Marienstraße gibt es für die Kinder den ersehnten Spielplatz.

Lieber Bürgermeister, Erster Stadtrat und ihr Stadtplaner. Da habt ihr euch einen riesen Bockmist erlaubt. Wie kann man einer solchen Planung nur seinen Segen geben. Aber einen EDEKA auf der Max-Planck-Straße, das bekommt ihr nicht gebacken.

Ich habe letztens mit einer Frau gesprochen, die an diesem Dilemma mit verantwortlich zeichnet. Sie sagte: „Das sieht doch alles wunderschön aus, was da gebaut wurde.“ Auf meine Frage: „Willst Du dort wohnen?“ Kam: „Nein. Wird bestimmt sehr laut werden hier. Und wo will man hier parken?“

Anmerkung vom Admin.
Die Odenwaldstraße dürfte für Anwohner der Ortsmitte bis hin „zum Kreuz“ der Zubringer für den Lidl, Aldi, Rossmann, Nahkauf, Bio Markt, Action, Sportstudio sein. Eine weitere Bebauung mit Wohnungen und Gewerbe könnte die teilweise Umwidmung der Flächen an der Odenwaldstraße in ein „Urbanes Gebiet“ bringen.
Die Odenwaldstraße wird über kurz oder lang eine Einbahnstraße werden müssen. Oder man baut diese vierspurig aus. Schon heute ist der Verkehr fast unerträglich.