Es fehlen Erzieher!

In der Ausbildung wird gezahlt. Anklicken.
In der Ausbildung wird gezahlt. Anklicken.

+-+-+-+-+-+- Nachtrag 30.04.2019
FDP Antrag in der Ausschusssitzung. „Dem Erziehermangel vorausschauend und effektiv entgegenwirken“
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Am 29.03.1019 habe ich damit begonnen, eine Linksammlung zur Erzieherausbildung zu erstellen. Siehe hier.

Die FDP Rödermark fragt den Magistrat.
Sachverhalt/Begründung:
Der Kreistag des Kreises Offenbach hat in seiner Sitzung am 10.04.2019 den nachstehenden zitierten Beschlusseinstimmig gefasst:

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Der Kreis Offenbach unterstützt als Träger der Jugendhilfe im Rahmen seiner Möglichkeiten, die kreisangehörigen Kommunen bei der Anstrengung um ausreichend Erzieher/-innen für ihre Einrichtungen zu finden. Der Kreisausschuss wird beauftragt, dem Kreistag zu berichten,
• welche Ausbildungskapazitäten für Erzieher/-innen es in der Region gibt, ob diese auch bei steigendem Bedarf in Zukunft ausreichen und für Interessierte aus dem Kreis Offenbach gut zu erreichen sind und Akzeptanz erfahren,
• welche Möglichkeiten es für den Kreis Offenbach in seiner Funktion als Träger der Jugendhilfe (sowie auch als Schulträger) gibt, um lokal mitzuhelfen, mehr Erzieher/-innen zu gewinnen,
• welche Anreize, begünstigende Voraussetzungen oder andere ergänzende Maßnahmen möglich wären, um das Ziel zu erreichen, attraktive Rahmenbedingungen für diesen Beruf zu schaffen und dem absehbaren Mangel entgegen zu treten.
• Der Kreisausschuss wird aufgefordert, unter Einbeziehung des staatlichen Schulamtes und der kreisangehörigen Städte und Gemeinden eine Arbeitsgruppe „Attraktive Ausbildungskapazitäten vor Ort für Erzieherinnen und Erzieher im Kreis Offenbach schaffen – dem Erzieherinnen- und Erziehermangel aktiv und zukunftsorientiert entgegenwirken“ zu implementieren.
Der Kreisausschuss wird des Weiteren beauftragt, mit den Städten und Gemeinden Gespräche zum Thema Ausbildung von Erzieher/-innen zu führen, um die Situation in den einzelnen Kommunen in Erfahrung zu bringen, wie auch die Möglichkeiten gemeinsamer Aktivitäten auszuloten. Quelle
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Dieser vorstehend zitierte, einstimmige Beschluss des Kreistages Offenbach ist vor dem Hintergrund des eklatanten Erziehermangels im gesamten Kreis Offenbach – bis Ende 2020 fehlen mindestens 460 Erzieherstellen – ein unstrittig erster wichtiger Schritt. Dennoch sind ein Bericht und Arbeitskreisgründung angesichts der akuten Personalnot vermutlich deutlich zu kurz gegriffen, um schnellstmöglich die wesentlichen Weichen für eine Verbesserung der zukünftigen und zukunftsorientierten Personalgewinnung und -bindung bei Erzieher/-innen in Rödermark zu stellen. Lokal sind schnellstmöglich Maßnahmen (ausbildungs- und arbeitstechnisch sowie auch finanziell) für die Neugewinnung von Erzieher/-innen nötig, um sowohl der virulenten Personalnot, der Gruppenfluktuation als auch den absehbaren Pensionierungen aktiv zu begegnen.
Im Vorgriff auf die Gespräche mit dem Kreis in Folge der Umsetzung des Kreistagsbeschlusses soll dieser Berichtsantrag sowohl die Ist-Situation beleuchten als auch Möglichkeiten der Abhilfe aufzeigen. Ein Teil der Optionen wird in die Richtung gehen, in Konkurrenz mit anderen Kommunen die Attraktivität der Arbeitsplätze in der eigenen Kommune zu steigern. Dies löst das Grundproblem nicht, dass die Nachfrage nach qualifiziertem Personal größer ist, als das Angebot. Daher beschäftigt sich ein Teil des Antrags mit der Frage,
welche generellen Möglichkeiten es gibt, den Erzieher/-innenberuf attraktiver zu gestalten, um das Angebot an Erzieher/-innen mittelfristig deutlich zu steigern, und vor allem welchen Teil Rödermark dazu beitragen kann.

Beschlussvorschlag
Der Magistrat der Stadt Rödermark wird beauftragt, umfassend zu prüfen und hernach im zuständigen Fachausschuss ausführlich zu berichten:
1) Wie hoch müsste die Zahl der jährlichen Neueinstellungen an Erziehern in den nächsten 5 Jahren jeweils sein, um den Bedarf zu decken und keine Vakanzen auftraten zu lassen? Zu berücksichtigen sind hierbei neben den Pensionierungen auch die durchschnittliche normale Fluktuation sowie der Mehrbedarf durch neue Gruppen.

2) Welche unterschiedlichen Ausbildungsmodelle für Erzieher/-innen (z.B. klassisch, BA, PiA, Eugen-Kaiser-Schule, usw.) gibt es zurzeit und welche Vergütungen während der Ausbildungszeit sind mit diesen Modellen verbunden?

3) Im Vorgriff auf die Umsetzung des Kreistagsbeschlusses vom 10.04.2019: Welche Möglichkeiten und Optionen sieht der Magistrat für die Stadt Rödermark, um dazu beizutragen, dass mehr Personen sich entscheiden, den Erzieher/-innenberuf anzustreben? Wie kann lokal für eine zukunftsorientierte Personalgewinnung und -bindung von Erzieher/-innen gesorgt werden? Wie wären diese Möglichkeiten und Optionen praktisch darstellbar?

4) Inwieweit und zu welchen Konditionen (rechtlich, praktisch, finanziell und zeitlich) kann die Berufsakademie Rhein-Main hierbei eine Rolle spielen? Inwieweit besteht z.B. die Möglichkeit, einen dualen Studiengang „Sozialwissenschaften“ für Erzieher/-innen mit Bachelor-Abschluss an der BA zu etablieren?

5) Welche kurzfristigen lokalen Möglichkeiten und Optionen sieht der Magistrat, das vorhandene Erziehungspersonal noch besser an Rödermark zu binden und die Stellen in Rödermark nachhaltig attraktiver sowohl für Bewerber als auch für das Bestandspersonal zu machen?
Hier die ganze Anfrage.

In diesem Zusammenhang eine weitere Afrage der FDP Rödermark „Finanzielle Gleichstellung von Tagespflegekräften

Sachverhalt:
Die Tagespflege ist ein sehr wichtiger Baustein für ein umfassendes Betreuungsangebot für Kinder bis 3 Jahre. Tageseltern betreuen in Kleingruppen bis zu 5 Kinder, bieten ein persönliches, häusliches Umfeld und oftmals ein hohes Maß an Flexibilität. Für viele Kinder ist diese Kleingruppenbetreuung auch für die frühkindliche Bildung besonders förderlich. Für die Allgemeinheit ist diese Form der Kinderbetreuung zudem besonders vorteilhaft, bietet sie doch ein weit besseres Preis-/Leistungsverhältnis als die Betreuung in stationären Einrichtungen. Fazit: es gibt also viele Gründe, die Tagespflege zu fördern und nach Möglichkeit auszubauen.
Auch die Stadt Rödermark bemüht sich in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund sehr, die Tageseltern zu unterstützen und zu fördern. Die Vergütung der Tageseltern ist sehr exakt an der tariflichen Vergütung von Erziehern in den Betreuungseinrichtungen angelehnt. Zusatzzahlungen – ob von Elternseite oder auch von den Kommunen – sind daher nach aktuellem Kenntnisstand nicht erlaubt. Allein dieser Punkt erschwert es, weitere Tageseltern zu finden, denn diese müssen vielfältige und strenge Auflagen hinsichtlich der genutzten Räumlichkeiten erfüllen, müssen sich um Weiterbildungen und viele administrative Dinge kümmern. Die Vergütung ist dabei angelehnt an den aktuellen Tarifvertrag, der zurzeit eine Bezahlung nach EG S8a vorsieht. Jedoch 11 von 13 Kommunen im Kreis Offenbach zahlen aktuell bereits freiwillig über Tarif, meist vergleichbar mit EG S8b. Damit werden Tageseltern aktuell am Ende des Tages schlechter bezahlt, als die meisten Erzieher/-innen in stationären Einrichtungen. Diesen Zustand gilt es schnellstmöglich zu ändern.
Die FDP Fraktion fragt vor diesem Hintergrund gemäß § 16 I GO der STAVO, i.S.d. § 50 II HGO, an:
1) Wie fördert die Stadt Rödermark ihre Tageseltern aktuell zusätzlich zu den Vergütungen durch den Kreis Offenbach (Ausstattung, Vergünstigungen, Fortbildungen, Zuschüsse etc.)?

2) Welche kommunalspezifischen Fördermöglichkeiten für Tageseltern gibt es prinzipiell? Welche Kosten würden diese im Einzelnen verursachen (bzw. verursachen sie), wenn man von der aktuellen Anzahl an Tageseltern ausgeht?

3) Wäre eine direkte finanzielle Aufstockung der Bezüge durch die Stadt rechtlich möglich?

4) Welche anderen Möglichkeiten sieht der Magistrat, den finanziellen Nachteil der Tageseltern durch die freiwillige Höhergruppierung des Erziehungspersonals in KiTas auszugleichen?

5) Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, langfristig zusätzliche Tageseltern zu gewinnen?

Hier die ganze Anfrage.

Erziehermangel im Kreis Offenbach.

Erzieher fehlen!
Erzieher fehlen!

Alarmierend: 465 Stellen für Erzieher/-innen fehlen im Kreis Offenbach bis Ende 2020 Aufgrund der Initiative der FDP Fraktion zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungskapazitäten für Erzieher/-innen vor Ort im Kreis Offenbach hat sich der Kreistag des Kreises Offenbach in seiner letzten Sitzung umfassend mit dem aus Sicht der FDP essentiellen Thema der zukünftigen Gewinnung von Fachpersonal für die Kindertageseinrichtungen im Kreis Offenbach befasst.
Lesen Sie die ganze Pressemeldung bei der FDP Rödermark.

Siehe auch
» 10.04.2019 Bis Ende 2020 fehlen 450 Erzieher.
» 09.04.2019 Auf einfache Fragen kommen Antworten…
» 08.04.2019 Wartelisten-Irrsinn! Suche nach U3-Platz.
» 29.03.2019 Kita. Linksammlung

Auf einfache Fragen kommen Antworten, mit denen man arbeiten kann.

Antworten auf Fragen hinterlassen .....
Antworten auf Fragen hinterlassen …..

Wenn jemand mit den folgenden Antworten etwas anfangen kann, soll er mir antworten.

Wie viele wissen, haben wir nicht nur in Hessen das Probleme, Erzieher für die Kindergärten zu bekommen. Man spricht davon, dass der Markt leer ist.
Eine Anfrage – Mangel an Kita Personal – der Grünen im Kreis zu dem Mangel an Erziehern im Kreisgebiet wurde so beantwortet, dass keine weiteren Fragen mehr notwendig sind. Mit dieser Aussage aus dem Kreishaus können die Stadtverordneten in den Kommunen (Kreis Offenbach) bestimmt gut arbeiten und planen. 🙁

Kreis Offenbach. Anfrage Erzieher.
Kreis Offenbach. Anfrage Erzieher.

Quelle: Datum 20.02.2019 unter A161

Hilfreich sind die Antworten bestimmt zur Lösung des folgende Problems. 🙁
[..]Und selbst wenn in Rödermark noch mehr Kitas gebaut würden: Was nutzt der freie Betreuungsplatz ohne Personal? Der Markt ist völlig leer gefegt, der Fachkräftemangel ist eklatant. [..] Siehe OP-Online.

Nicht nur die Antwort ist erschreckend. Erschrecken ist, dass es in den Antworten keinen Ansatz gibt, aus dem man eine Verbesserung der Situation erkennen könnte. Danach ist allerdings auch nicht gefragt worden.

Vorstellbar wäre, dass der Kreis die Fragen einmal mit den Antworten abgleicht und von sich aus feststellt, dass hier etwas im Argen liegt. Evtl. wird man, ohne weitere Anfragen, etwas zu der Misere -Erzieher- hören.

Ach, fast vergessen. Die FDP hat nachgefasst. Zumindest was die Ausbildung betrifft.
Beschlussvorschlag:
Der Kreisausschuss des Kreises Offenbach wird beauftragt:
1. Attraktive Ausbildungskapazitäten (staatliche Fachschule) für Erzieher/-innen an zentraler Stelle im Kreis Offenbach zu realisieren. Ziel soll die Gewinnung zusätzlicher Erzieher/-innen sein sowie zugleich ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Gegensteuern bezüglich des allgemeinen Mangels an Erziehern/-innen.
2. Dem Kreistag zu berichten, welche Möglichkeiten es für den Kreis Offenbach in seiner Funktion als Träger der Jugendhilfe (sowie auch als Schulträger) gibt, um lokal mehr Erzieher/-innen zu gewinnen und entsprechende Anreize zu setzen oder begünstigende Voraussetzungen für die Ergreifung dieses Berufes zu schaffen.
[..] Hier der ganze Antrag.
 
Steht am 10.04.2019 auf der Tagesordnung im Kreis
 
Siehe auch
» 10.04.2019 Heute im Kreistag. Bis Ende 2020 fehlen 450 Erzieher.
» 08.04.2019 Wartelisten-Irrsinn! Suche nach U3-Platz.
» 29.03.2019 Qualität der Kitas und Ausbildung zum Erzieher. Linksammlung
 
Zusammenfassung Kindergarten/KiTa KiGa


Breitband Kreis Offenbach

Breitband Kreis Offenbach. Schnelles Internet.20.01.2015 – ( KOD )
 
 
Schnelles Internet für alle

Im Zuge des immer größer werdenden Wettbewerbs sind leistungsfähige Datennetze ein erheblicher Standortfaktor. Dies gilt gleichermaßen für die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze als auch für das immer komplexer werdende Userverhalten in Privathaushalten. Schnelle und leistungsfähige Datenströme werden von den Menschen nicht nur gewünscht, sondern mittlerweile auch vorausgesetzt. Dem will der Kreis Offenbach Rechnung tragen! […] Quelle: Kreis Offenbach

[..]Die mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Hessen im Jahr 2012 in Auftrag gegebene kreisweite Machbarkeitsstudie zum Breitbandausbau konnte im Herbst 2013 abgeschlossen werden.
Das Ergebnis der Studie wurde den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der kreisangehörigen Kommunen und den Mitgliedern des Kreisausschusses in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung vorgestellt. [….] Quelle: Kreis Offenbach.de. Seite 5
Hervorhebung durch den Admin.

 
 
Breitband in Rödermark. Seit 1888 Tage, 5 Stunden, 5 Minuten und 35 Sekunden Thema. (Stand 20.01.2015 14:06)
 
 


Rödermark
Entsorgung Bioabfall kostenlos?

Rödermark, Entsorgung Bioabfall kostenlos? Biotonne, Restmülltonne, Bioabfallbehälter27.08.2014 – ( KOD )
 
Entsorgung von Bioabfall in Rödermark kostenlos?
Besser. Entsorgung von Bioabfall in Rödermark für viele scheinbar NOCH kostenlos!

Es gibt Gebührenabrechnungen wo die Biotonne berechnet wird. Also ist der Bioabfall nicht grundsätzlich kostenlos.

Was sagt die Informationsbroschüre der Stadt dazu:.

Die Nutzung einer Biotonne mit gleichem Volumen wie beim Restabfallgefäß ist kostenfrei.

Für größere Gefäße wird eine sehr geringe Zusatzgebühr in Höhe von 0,20 € pro Liter im Jahr erhoben. (Beispiel: Bei einem angemeldeten 60-Liter-Restabfallbehälter und gewünschten 80-Liter-Bioabfallbehälter ergibt sich für die Volumendifferenz eine Zusatzgebühr von 20 x 0,20 € = 4 € im Jahr.)

Also, wenn die Restmülltonnen 120-Liter hat ist ein 120-Liter Bioabfallbehälter kostenlos.
Wenn die Restmülltonnen 60-Liter hat, man wünscht sich aber ein 120-Liter Bioabfallbehälter, dann zahlt man zurzeit 12,00 Euro im Jahr.
 

Rödermark Gebuehrenbescheid
Rödermark Gebuehrenbescheid
Die mit einem Pfeil gekennzeichnete Zelle wird bei vielen in Rödermark im kommenden Jahr wohl eine Zahl größer Null enthalten.
 
Nachtrag
Ich nehme an, der Komentator @roedermerker meint diese Argumentation aus OP-Online.

Früher hingegen sei es statthaft gewesen, bei Engpässen in diesen Anlagen den Biomüll auch dem Restmüll beizumischen und in herkömmliche Verbrennungsanlagen zu fahren. Dieser „Rettungsanker“ existiere ab dem 1. Januar 2015 nicht mehr. ]…] Quelle OP-Online.de

Wenn man früher den Biomüll (preiswert) dem Restmüll (teuer) zuführen konnte ist das ein teurer Rettungsanker.
 
 
Siehe auch
» 30.08.2014 Rödermark. Kosten für den Biomüll / Bioabfall
» 28.08.2014 Preis für Biomüll ab Januar 2015 verdoppelt
» 14.08.2014 BIOABFALLVERWERTUNG DURCH DEN KREIS OFFENBACH
» 07.08.2014 Müllabfuhr wird teurer
 


Kreis muss sparen.
Auch durch verstärktes Vertragscontrolling.

Kreis muss sparen. Auch durch versträrktes Vertragscontrolling.15.01.2014 – ( KOD )
 
Wahrscheinlich wird nicht nur Rödermark die gesetzten Ziele der Schutzschirmvorgaben verfehlen. Auch der Kreis muss weitere Millionen einsparen.
 
Neben den immer wieder zu hörenden Sparmöglichkeien: Gebühren erhöhen, Personaleinsparung, Sozialkosten senken freiwillge Leistungen streichen … lese ich heute das erste Mal etwas von – verstärktes Vertragscontrolling -. Ich bin sicher, dass dadurch nicht nur dem Kreis unnötige Geldausgaben erspart bleiben.
 
Wenn wir ein – verstärktes Vertragscontrolling – in Rödermark hätten, wären der Stadt Rödemark evtl. 280,000,00 Euro, alleine nur durch die Vertragsgestaltung mit der Deutschen Bahn, mehr in der Stadtkasse verblieben. Dadurch hätte man auch weniger Mühe (finanziell) die Schwimmbadstrasse in Urberach auf Vordermann zu bringen.
 
 
Siehe
» P+R am Bahnhof. Verträge teuer zu stehen kommen.
» Korsett wird noch enger geschnallt


Leitlinien für die Kooperation
in Sachen Jugendkriminalität

Leitlinien für die Kooperation in Sachen Jugendkriminalität16.02.2012 – ( Presseinfo Polizeipräsidium )
 
Leitlinien für die Kooperation in Sachen Jugendkriminalität
 
„Wir müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, um junge Menschen vor konkreten Gefahren zu schützen, ein dauerhaftes Abgleiten von Kindern und Jugendlichen in die Kriminalität zu verhindern und ihre Rückkehr in ein straffreies Leben zu ermöglichen“, verdeutlichten Landrat Oliver Quilling, der Sozialdezernent des Kreises Offenbach Carsten Müller und Polizeipräsident Roland Ullmann bei einem Treffen im Kreishaus in Dietzenbach. Die hochrangigen Behördenvertreter waren zusammengekommen, um eine Kooperationsvereinbarung zur behördenübergreifenden Arbeit mit straffällig gewordenen Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden zu unterzeichnen. In den gemeinsam erarbeiteten Leitlinien wurden ein intensiverer Informationsaustausch und regelmäßige „Runde Tische“ vereinbart. Bei den Runden Tischen geht es nicht um die strafjuristische Aufarbeitung jugendlicher Verfehlungen, sondern um die Erörterung jugendtypischer Phänomene und Problembereiche und die Erarbeitung gemeinsamer Handlungsstrategien“, so Sozialdezernent Müller.
 
Daneben sollen in regelmäßigen ressortübergreifenden Fallkonferenzen im Rahmen der gesetzlichen Regelungen einzelne, besonders problembehaftete junge Straftäter in Bezug auf ihre individuelle Situation, ihr persönliches Umfeld und ihre Perspektiven beleuchtet werden. „Neben dem Schutz der Gesellschaft vor Kriminalität steht hier aber das Wohl der Kinder und Jugendlichen eindeutig im Vordergrund. Durch die behördenübergreifende Zusammenführung vorhandener Informationen und gemeinsam abgestimmte, vorwiegend sozialpädagogische Maßnahmen wollen wir den jungen Menschen helfen, in ein Leben innerhalb der gesellschaftlichen Normen zurück zu finden und positive Lebensperspektiven zu entwickeln“, so Müller, auf dessen Initiative die Kooperationsvereinbarung zustande kam, weiter.
 
„Wir haben im Jahr 2010 bei 18.774 registrierten Delikten im Kreis Offenbach insgesamt 7.143 tatverdächtige Personen ermittelt. Dabei handelte es sich bei 266 Tatverdächtigen um Kinder unter 14 Jahren und bei 715 Personen um Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren“, erläuterte Polizeipräsident Ullmann. „Im Verhältnis zu den über 57.000 Menschen unter 18 Jahren, die im Kreis Offenbach leben (*1), erscheinen diese Zahlen als nicht besonders schwerwiegend. Dennoch sind insgesamt knapp 1.000 junge Menschen dieser Altersgruppen polizeilich in Erscheinung getreten“, so der Polizeipräsident weiter.
 
Auch wenn nicht alle dieser Kinder und Jugendlichen gefährdet sind, so gibt es doch eine gewisse Anzahl junger Menschen, die regelmäßig bei der Polizei auffallen. So ergab beispielsweise eine Sonderauswertung des Polizeipräsidiums für Stadt und Kreis Offenbach Ende 2010 die Anzahl von zwei Kindern und 32 Jugendlichen, die jeweils schon mit mehr als zehn Straftaten in Erscheinung getreten sind. Insgesamt sind sie sogar für 720 Delikte verantwortlich, was einer durchschnittlichen Belastung von mehr als 20 Straftaten entspricht. „Daneben stellen unsere Sachbearbeiter immer wieder Kinder und Jugendliche fest, die zwar erst wenige Male bei uns in Erscheinung getreten sind, bei denen aber problembehaftete Familienverhältnisse und andere Umstände auf eine ungünstige Entwicklung hindeuten und ein Abgleiten in eine kriminelle Karriere befürchten lassen“, zeigte Ullmann gemeinsamen Handlungsbedarf auf.
 
„Diese Entwicklungen abzubrechen und den jungen Menschen ein ganz normales Leben zu ermöglichen, ist unser gemeinsames Ziel“, waren sich alle Behördenvertreter einig. Dazu wurden in der Vergangenheit schon zahlreiche Präventionsmaßnahmen in die Wege geleitet. So wird beispielsweise das Gewaltpräventionsprogramm „Prävention im Team (PiT)“ im Kreis Offenbach derzeit an sieben weiterführenden Schulen durchgeführt. Die Schulteams, bestehend aus Vertretern der Schule, der Jugendhilfe und der Polizei, führen mit den Schülern Trainings durch, die sich an potentielle Opfer von Gewalttaten richten. Dabei geht es vor allem darum, Gewaltsituationen als solche zu erkennen und für sich ganz persönliche und an den eigenen Möglichkeiten orientierte gewaltfreie Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Daneben wurden in den letzten Jahren im Kreis Offenbach im Rahmen eines Projektes der Kreisverkehrsgesellschaft gemeinsam mit der Polizei mehr als 500 Schüler zu Bus- und Bahnbegleitern ausgebildet, von denen aktuell noch rund 300 im Einsatz sind. Ihre Aufgabe ist es, auf den Fahrten von und zur Schule kritische Situationen zu erkennen und richtig einzuschätzen, um in einer Vermittlerrolle Konflikte zu vermeiden oder schlichtend zu agieren.
*1 Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt, Stand 31.12.2009
 
In Dietzenbach entstand im Herbst 2009, angelehnt an das erfolgreiche Offenbacher Vorbild, das „Boxprojekt Dietzenbach“. Neben der sportlichen Ertüchtigung werden den teilnehmenden Jungen und Mädchen auch soziale Kompetenzen und Tugenden wie Ordnung und Disziplin vermittelt. Eine begleitende Hausaufgabenhilfe sorgt außerdem für eine Stabilisierung der schulischen Leistungen.
 
Gemeinsam mit der Stadt Neu-Isenburg wurde 2007 die „Mobile Jugendhilfe Neu-Isenburg“ geschaffen, nachdem es zuvor dort durch Jugendgruppen zu erheblichen Störungen und Straftaten gekommen war. Neben einer konsequenten Strafverfolgung ging es hier vor allem darum, den jungen Menschen Hilfestellungen bei der Lebensführung und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen, um sie nachhaltig in die Gesellschaft zu integrieren.
 
„Über einzelne Projekte hinaus wollen wir noch enger und zielgerichteter zusammenarbeiten, denn letztlich sind unsere Kinder und Jugendlichen von heute die Erwachsenen von morgen und das gemeinsame Bemühen um das Wohl der jungen Menschen eine Investition in unsere Zukunft“, hoben die Kooperationspartner abschließend hervor.
Offenbach/Dietzenbach, 16.02.2012, E41 – Strategische Prävention, Martin Enz
 
Für Rückfragen: Polizeipräsidium Südosthessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ingbert Zacharias
E-Mail: Ingbert.Zacharias@Polizei.Hessen.de
Tel.: 069 / 8098 – 1211
Fax: 069 / 8098 – 1207
Polizeipräsidium Südosthessen
Abteilung Einsatz
Hauptsachgebiet E4-Prävention

Quelle: www.presseportal.de
 


Drückerkolonne im Kreis Offenbach

Drückerkolonne im Kreis Offenbach26.11.2011 – ( KOD )
 
Drückerkolonnen sind mit dem Vorwand einer Erhebung zur „Kriminalität Jugendlicher und deren Reintegration“ unterwegs.
 
 
Kreis Offenbach stellt klar:

Weder gebe es eine solche Erhebung des Kreises Offenbach, noch handeln diese Personen im Auftrag des Kreises


 


Kreisumlage wird vom RP verordnet.

Kreisumlage wird vom RP verordnet.01.07.2010 (KOD) – Der Kreistag lehnte einstimmig die von der Kommunalaufsicht geforderte Kreisumlage ab. Jetzt wird es der RP tun.
 
Die Kreisumlage verordnen.
 
Das wird der Stadt Rödermark mehr als 400.000 Euro kosten.
Siehe hierzu: Für Rödermark. Mehrbelastung in Höhe von rund 428.000.– €