Anhaltende Waldbrandgefahr in Rödermark.

Rödermark, Latente Waldbradgefahr,Präventionsrat01.08.2018 – ( KOD )

 

Anhaltende Waldbrandgefahr in Rödermark.
Welche Vorsichtsmaßnahmen hat die Stadt getroffen?
Man hat das Gefühl, die Verwaltung der Stadt Rödermark hat das noch nicht mitbekommen.
Warum tagt diesbezüglich z.B. der Präventionsrat der Stadt Rödermark (Vorsitz Erster Stadtrat Herr Rotter) nicht.

Nach meiner Information wäre der Präventionsrat die richtige Adresse.

Waldbrand. Ist die Feuerwehr gerüstet?
Waldbrand. Ist die Feuerwehr in Rödermark darauf vorbereitet?

Nicht nur ich habe Angst um mein Leben und meine Immobilie. Auch ein Nachbar.
Ich habe gerade im Wald mit einem Nachbarn gesprochen. Er hat (wahrscheinlich auch so gezählt, wie man Hundekacke zählt) 70 Kippen auf seinem Waldspaziergang gezählt.
Er: „Spricht man die Leute an, gibt es verbal was aufs Maul!“
Der Nachbar hat die Stadt angerufen. Die Stadt will die Feuerwehr informieren, damit die Feuerwehr Schilder aufstellt. Super. Bin ja mal gespannt, ob dieser Minimalaufwand erfolgt.

Zur Überwachung hat die Stadt diverse Möglichkeiten. Werden die genutzt?
In den verbotenen Monaten (Brut- und Setzzeit), in denen Hunde an die Leine müssen, habe ich die wenigen Hundebesitzer, die sich nicht an die Anleinpflicht gehalten haben, angesprochen.
Heute spreche ich die rauchenden Spaziergänger an. Weniger angenehm als bei den Hundebesitzern.
Was will ich damit sagen: „Ein gerissenes Kitz oder ein zertretenes Vogelei ist nicht schön, aber es bedroht nicht Menschenleben und Häuser.“ Um das Einhalten der Anleinpflicht zu überwachen, hat die Stadt eine Feldschützerin eingestellt, die in Feld und Wald Streife laufen soll. Wird die Feldschützerin eingesetzt, um das Rauchverbot in den Wäldern zu überwachen?

Geht die Feldschützerin jetzt (VERSTÄRKT) auf Streife um Raucher aufzuspüren?
Wurden die von Herrn Rotter angekündigten Mitarbeiter für die Überwachung der Friedhofsanlage eingestellt? Wenn die Ankündigung auch umgesetzt wurde, könnte man diese beiden Mitarbeiter in der zurzeit sehr angespannten Sicherheitslage nicht für Streifengänge in gefährdeten Waldlagen einsetzen?

Bei der Anleinpflicht geht es (nur) um Tiere. Bei der Trockenheit und durch Raucher achtlos weggeworfene Kippen könnte der Verlust des Eigenheims bis hin zum Menschenleben auf dem Spiel stehen.

Latente Waldbrandgefahr ein Thema für den Präventionsrat?
Nach telefonischer Rückfrage ein klares JA. Nur der tagt seit rund einem Jahr nicht mehr.
Rödermark hat einen Präventionsrat, der regelmäßig tagen sollte -so der Plan. Dessen Vorsitzende ist der Erste Stadtrat Herr Rotter. Nach der konstituierenden Sitzung vor mehr als einem Jahr hat dieser keine Sitzung mehr einberufen. Mit einem solchen Vorsitzenden, der offensichtlich nur dann Probleme erkennt, wenn die dann mal da sind (Friedhof, oder wenn der Wald brennt), kann man dankend verzichten. Redebedarf für Verbesserung der öffentlichen Sicherheit gibt es in Rödermark wohl kaum.
Drei mal nachgefragt. Bei der vierten (hat sich zufällig ergeben) Nachfrage hat sich als falsch erwiesen, dass der Präventionsrat seit einem Jahr NICHT mehr getagt hat.
Das Bürgerinformationssystem sagt aus, dass KEINE Sitzungen stattgefunden haben. Man sagte mir, dass die Sitzungen im Informationssystem nicht aufgeführt sind, weil diese nicht Öffentlich sind.
Nachfragen bei Stadtverordneten wurden deshalb nicht richtig beantwortet, weil es wohl entgegen der Absprache, – Informationen zu stattgefundenen Sitzung werden an die Fraktionen weitergegeben -, nicht eingehalten wurde.

8 Replies to “Anhaltende Waldbrandgefahr in Rödermark.”

  1. Wäre Rotter beim Präventionsrat alleine oder ist da für knifflige Fragen der Bürgermeister anwesend?

  2. Wenn die Korrektur richtig ist.
    So kann man Stadtverordnete seiner Wahl informationsmäßige am langen Arm verhungern lassen.

  3. Es wird Zeit, Transparenz und klare Linie in Rödermark einzuführen. Der eine hat verständlicher Weise nicht mehr den notwendigen Elan und der andere bekommt nichts gebacken.

  4. @Geheim:
    Ich würde sagen, der Bürgermeister hat schon noch Elan, aber der kümmert sich vor allem darum, grüne Politik umzusetzen und den ganzen EU- und UNO-Krams. Ansonsten wirkt das alles wie „ich mache, was ich will“. Man sollte mal überlegen, ob es Sinn macht Hierarchien viel flacher zu machen. So ein Bürgermeister hat mMn zuviel Macht, über zuviele Leute zu bestimmen. Ich bin für eine Regierungs-, oder vielleicht sollte man sagen, Verwaltungsform, in der nicht ständig die einen bekommen, was sie wollen, während die anderen alles mitmachen müssen und mitbezahlen. Edeka könnte schon längst hier in Rödermark sein und das gleichzeitig mit dem Rodau-Markt.

  5. Wenn es darauf ankommt, glaube ich dem Rödermarkblog. Man muss sich nur mal das Video auf CDU Seite anhören wo der erste Stadtrat von einem Industriegebiet auf der Kapellenstraße schwafelt.Richtig @geheim mit dem backen.

  6. Vielen Dank für die Einordnung der Glaubwürdigkeit. Wie man sieht, kann man auch bei aller Sorgfalt falsch liegen. Falsch liegen deshalb, weil diejenigen die es wissen sollten, nicht richtig informiert wurden. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn -Fake News- in die Welt gesetzt werden.

    Die Kommentatoren sollten aber jetzt aufpassen und nicht zu weit vom Thema abdriften. Dann werde ich die -DEL- Taste nutzen.

    Den Kommentaren nach zu urteilen hat der Wahlkampf begonnen.

  7. Der Eine zählt Kippen und Kackhaufen, der andere kommt von der Waldbrandgefahr auf den Edeka. Ihr habt Sorgen.

  8. Also zum Thema:
    1.) Ich finde so ein Präventionsrat und generell jede Sitzung demokratischer Körper sollte öffentlich sein. Und selbst wenn Sitzungen nicht-öffentlich sind, so sollten sie jedenfalls öffentlich angezeigt werden mit Angabe der diskutierten Themen.

    2.) Man kann vielleicht froh sein, dass nicht alle Ratsmitglieder während der Ferienzeit gleichzeitig in Urlaub sind. Seltsam finde ich dennoch, wie mit dem Thema „Waldbrandgefahr“ und „verdurstende Bäume“ umgegangen wird. Der KBR ist mit dem Gießen nicht nachgekommen? Überspitzt formuliert: haben die nur einen Mitarbeiter, der mit einer 10-l-Kanne auf dem Fahrrad durch die Gegend gurken muß? So als ob es noch niemals in irgendeinem Sommer vorher die Hundstage gegeben hätte, an denen es ganz normal tierisch heiß ist. Das ist so, als würde man sagen, dass einen der Winter überrascht hat und man jetzt mit dem Streuen kaum nachkommt.

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