Rödermark bekennt sich einmütig zu Demokratie, Toleranz, Respekt und Weltoffenheit

Respekt
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Bei dieser Meldung auf der Webseite der Stadt fallen zwei Dinge auf.

  • Was nicht so überraschend ist. Der Link zu „Zum Text der Resolution in voller Länge“ funktioniert nicht. OK. Die Webseite der Stadt ist öfters für eine Überraschung gut. (Z.B.)
  • Es gab zwei Resolutionen, die von den Stadtverordneten beschlossen wurden. Warum wird die Resolution
    Resolution zum Schutz von Polizei und Rettungskräften – Achtung und Respekt für die alltäglichen Leistungen unserer Einsatzkräfte!
    nicht erwähnt?

Hier geht es zur Webseite der Stadt.
Rödermark bekennt sich einmütig zu Demokratie, Toleranz, Respekt und Weltoffenheit
 
Hier mehr zu den Beschlüssen der beiden Resolutionen.
» Von der Stadtverordnetenversammlung 15.09.2020
 
Siehe auch
» Was mag richtig sein?

3 Replies to “Rödermark bekennt sich einmütig zu Demokratie, Toleranz, Respekt und Weltoffenheit”

  1. Der Text der Resolution klingt soweit gut, ich kann den Werten nur zustimmen, auch dem Verweis auf das Grundgesetz. Ist halt die Frage, wie die Werte in der Realität ausgestaltet werden sollen. Stichwort: Meinungsfreiheit- und vielfalt, die im Kampf gegen den Hass zunehmend zensiert wird. Befremdlich und fehl am Platz finde ich dementsprechend die Wortwahl „Wir kämpfen für ein menschliches Miteinander“. Ich habe im Online-Duden nach der Definition des Wortes „kämpfen“ nachgeschlagen, und frage mich jetzt, was die Leute, die die Resolution geschrieben und beschlossen haben, zu wissen scheinen, was ich nicht weiß. Sollte man sich als Rödermärker besser bewaffnen, um sich gegen wen auch immer verteidigen zu können?

    Momentan sehe ich das größere Problem für den Frieden in Rödermark darin, dass wir eine Stadtspitze haben, die nicht wirtschaften kann, immer teurer ohne entsprechende Gegenleistung wird, und die Zeit lieber damit verbringt, den üblichen ideologischen Trends zu folgen. Dazu passt auch, dass die Resolution durch die Empfehlung des Städtetages angestoßen worden ist, was dem Trend, „Experten“ zu Rate zu ziehen, folgt, denn die „Experten“ haben natürlich von vornherein recht.

    „Ein argumentum ad verecundiam (lat. für „Beweis durch Ehrfurcht“) oder Autoritätsargument ist ein Argument, das eine These durch die Berufung auf eine Autorität, wie zum Beispiel einen Experten oder einen Vorgesetzten, beweisen will. Da Autorität als solche keine Garantie für Wahrheit ist, handelt es sich nicht um eine logisch zwingende Schlussfolgerung.“ aus: Wikipedia.

    Die Gefahr besteht auch in Rödermark, dass sich die anti-Nazis genau zu dem entwickeln, was sie bekämpfen wollen, und dass „Gemeinsam eins“ zu „Gemeinsam einseitig“ wird.

  2. @Marvin Falz: Auch ich habe gerade im Online Duden die Definition des Wortes „kämpfen“ nachgeschlagen. Haben Sie den Eintrag etwa nicht zu Ende gelesen? Diese besagt nämlich unter Punkt 4: „sich unter Einsatz aller Kräfte, der verschiedensten Mittel fortgesetzt bemühen, etwas Bestimmtes zu erreichen“, und ich bin mir sicher, dass das in der Resolution gemeint ist. Es wird Sie überraschen, aber der Kampf gegen den Hunger in Afrika wird auch ohne Waffen geführt.

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