Neue Vorgehensweise bei der Stavo zeichnet sich durch Bürgerfreundlichkeit aus.

Sitzordnung während der Coronakriese
Sitzordnung während der Coronakriese

Die von den Fraktionen gestellten Fragen wurden heute ausnahmslos mündlich beantwortet. Auf meine Nachfrage hin: „Wird jetzt immer so gemacht“

Ich finde, eine gute Sache. So braucht der interessierte Bürger nicht nach der Stadtverordnetenversammlung lange nach der schriflichen Antwort im Internet suchen. Er bekommt prompt eine Antwort; wenn er dann mal da ist – auf der Stavo.

Für den Bürgermeister (bzw. die Verwaltung) und die Fraktionen könnte diese bürgerfreundliche Herangehensweise ein wenig Mehrarbeit bedeuten.
Für die Fraktion: Zu den von der jeweiligen Fraktion gestellten Fragen, müssen die jetzt die Antworten notieren bzw. gut merken und mit dem Zusatz – so wie verstanden, aus dem Gedächtnis oder ähnlich – publizieren. Ist man als Fraktion (zumindest) seinen Wählern schuldig.
 
Für die Verwaltung: Da es nicht unbedingt eine Deckungsgleichheit zwischen dem gesagten und später aus Notizen bzw. dem Gedächtnis niedergeschriebenen Antworten geben muss, wird die Verwaltung sicherlich die Fraktionen des Öfteren um eine Richtigstellung bitten.

Für diese Neuerung muss man als Bürger dem Bürgermeister danken.
Mal egal für wen es Mehrarbeit bedeutet. Für den Bürger dürfte diese Vorgehensweise ideal sein.

 
Zum Nachdenken
Die Chancen, die sich hier den Fraktionen öffnen, kann man ohne jeden Zweifel als gigantisch betrachten.
 
Nachtrag
Eine Stavo, bei dem weniger als die Häfte der Zuhörer das Ende erlebt haben.

3 Replies to “Neue Vorgehensweise bei der Stavo zeichnet sich durch Bürgerfreundlichkeit aus.”

  1. Wollen Sie uns Verscheißern? Das Vorlesen der Antworten grenzt an Körperverletzung. Das was Rotter schriftlich vorliegen hat, kann er doch den Besuchern geben. Gestern dürfte nur noch die Hälfte der Anfänglich anwesenden Besucher das Ende der Sitzung mitbekommen haben. Weiter so, und die Stadtverordneten werden bald unter sich sein.

  2. @Teilnehmer
    Also bitte! Ja, gestern war am Anfang sehr trockene Kost und hat ein hohes Durchhaltevermögen erfordert. Es gab halt viele Anfragen einer Partei – ihr gutes Recht. Aber seien wir doch ehrlich – wer würde denn zuhause wirklich das alles durchlesen ?! Abgesehen von der unnötigen Papierflut. Zu jeder Frage gab es eine Antwort – eigentlich ist man doch genau deswegen hin gegangen. Es gab zudem auch Nachfragen, die so aus dem Zusammenhang gerissen worden wären. Eine StaVo Sitzung dauert für gewöhnlich 3 Stunden. Probleme / Entscheidungen sowie deren Diskussionen darüber erfordern eben Zeit. Und wir als Bürger wollen doch, das in unserem Sinne die Stadtverwaltung durch die Stadtverordneten kontrolliert und beeinflusst wird. Wer durchgehalten hat, bekam sehr interessante und kontroverse Diskussionen zu hören, die eben aufzeigen, das unsere Stadtverordneten es sehr genau nehmen mit dem was sie dort tun.
    Von mir aus dürfte das gerne so weitergehen … Stadtpolitik live.

  3. @tom23,
    welch Anmaßung anzunehmen, das sich keiner die Beantwortung der Anfragen durchliest!
    Das mag in Ihrem politischen Lager vielleicht an der Tagesordnung sein, aber ich als Bürger bin an allen Anfragen und der entsprechenden Beantwortung interessiert.
    Kann mir zwar kein Urteil über die Sitzung von gestern erlauben, aber „kontroverse“ Diskussionen…. naja, der Anführer der CDU meint ja immer, bei allen Themen es besser zu wissen, die Grünen stehen hier ja bekanntlich in nichts nach. So eine Aktion passt in das Bild der letzten Zeit, das ich von der Politik und der Stadtverordnetenversammlung nun habe. Sorry, für mich sieht das hier nach einer beleidigten Leberwurst aus, dem auch noch das Förmchen im Sandkasten genommen wurde.

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