SPD fordert Umbau des Eppertshäuser Knotens als eigenständige Verkehrsmaßnahme

Pressemeldung SPD
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Pressemeldung der SPD Rödermark.
Scheindebatten und Populismus beenden.
SPD fordert Umbau des Eppertshäuser Knotens
als eigenständige Verkehrsmaßnahme

Die SPD meldet sich nach interner Diskussion in der Fragestellung des Eppertshäuser Knotens und einer möglichen Ortsumfahrung Urberach zu Wort. Die aktuell geführten Debatten der politischen Gegner bewertet die SPD als reinen Populismus. Der diene im Moment nur dazu, die Meinungshoheit bei diesem Thema zu erlangen. Probleme würden dadurch nicht gelöst.

Das Ziel der Sozialdemokraten ist es, die überhitzte Debatte schnell zu beenden und mit konkreten Lösungsvorschlägen zu einer Versachlichung der Politik zurück zu kehren. Zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am 9. Februar 2021 wird die SPD daher antragsinitiativ und ihre Vorstellungen zum weiteren Vorgehen in dieser Frage zur Abstimmung stellen.

In dem Antrag soll der Magistrat beauftragt werden, bei allen Entscheidungen im Zusammenhang mit einer Ortsumfahrung Rödermark-Urberachs den Umbau des Eppertshäuser Knotens und den direkten Anschluss der B 45 an die K 180 als eigenständige Maßnahme, unabhängig von den Entscheidungen zu einer Ortsumfahrung, anzustreben.

Die SPD erinnert hierbei daran, dass der Eppertshäuser Knoten als Auffahrt vom damals vorgesehenen Odenwaldzubringer auf die B 45 geplant und realisiert wurde. Die Abfahrt über den Erdkautenweg wurde als Provisorium erstellt. Diese sollte nach dem Bau des Odenwaldzubringers wieder verändert werden. Die Linienführung der einzelnen Teile des Eppertshäuser Knotens deute offensichtlich darauf hin, dass die Abfahrt auf die B 486 in dieser Form nur eine vorübergehende Anbindung darstellen sollte

Nachdem der so genannte Odenwaldzubringer wegen eines Verwaltungsgerichtsurteils heute nicht mehr realisiert werden kann, sind Alternativen zur jetzigen Abfahrt von der B45 auf die B 486 oder andere Straßen denkbar. So könnte eine direkte Zufahrt von der B 45 auf die Kreisstraße K 180 Eppertshausen – Messel die Attraktivität der jetzt schon vorhandenen K-L-Trasse als Umfahrung von Urberach erhöhen und zu einer Verkehrsentlastung in Urberach beitragen.

„Der Umbau des Eppertshäuser Knotens ist daher unabhängig von den weiteren Entscheidungen zur K-L-Trasse zu sehen und hat als eigenständiges Verkehrsprojekt für den Verkehr in Urberach eine große Bedeutung. Die aktuell vorhanden Grundlagen des Bundes-verkehrswegeplans und vorliegenden Zusagen, eine Neuordnung des Verkehrs für das stark belastete Urberach sicherzustellen, sind noch nie so gut gewesen wie aktuell“, so Norbert Schultheis, SPD-Fraktionsvorsitzender. Überdies müssten nach seiner Ansicht ohnehin alle realistischen Varianten der Projekte vergleichend bewertet werden. Denn das sei der tiefere Sinn jedweder Planfeststellungsverfahren.

Hier die PM der SPD im Original

8 Replies to “SPD fordert Umbau des Eppertshäuser Knotens als eigenständige Verkehrsmaßnahme”

  1. Diese SPD PM ist Populismus pur!
    Für die Auswahlkriterien einer Trasse für die Ortsumfahrung Urberachs bedarf es keiner „Ansicht“ eines Herrn Schultheis oder der SPD Rödermark, denn es ist bei Hessen Mobil Teil der festgeschriebenen Regularien, dass bei mehreren möglichen Trassenführungen (Zitat aus Hessen-Mobil Mail von November 2020) „die verkehrlichen, städtebaulichen, ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien bewertet und gegeneinander abgewogen werden, d.h. Hessen Mobil und die Stadt Rödermark aus rein fachlicher Sicht eine Vorzugsvariante entwickeln .“
    Ebenso populistisch die Forderung, den Umbau Eppertshäuser Knotens als „eigenständiges Verkehrsprojekt“ zu definieren. Über die Finanzierungsmöglichkeiten dafür kein Ton, Hauptsache mal fordern. Eine Finanzierung ist bisher nur im Bundeswegeverkehrsplan 2030 für eine Ortumfahrung Urberachs vorgesehen, die auch eine Änderung des Anschlusses der B486 an die B45 beinhalten kann, aber nur so und nicht als eigenständiges Projekt.
    Man merkt es ist Wahlkampf, die SPD muss dich halt mal wieder melden, wie wenig sinnvoll auch immer!!

  2. @Optimist: Sie haben ja nicht lange gebraucht mit Ihrer Replik auf die SPD-PM! War aber ja einfach für Sie, da Sie sich wie immer Ihrer üblichen Standards bedienen können. Alles andere erforderte ja längeres Nachdenken und das ist dann doch zu mühsam…
    Und Ihr Standard der „Populismus“-Beschimpfung für jede Meinung, mit der Sie nicht einverstanden sind, durfte natürlich auch nicht fehlen. Allerdings haben Sie zwei Ihrer üblichen Verunglimpfungen vergessen zu verwenden! Ich helfe Ihnen damit aber nicht, Sie müssen selbst drauf kommen. Sie sollten sich schon etwas mehr Mühe geben, um Ihre Anhänger bei der Stange zu halten.
    Zum Thema: die SPD hat in Ihrer PM etwas benannt, was eigentlich alle, die sich mit der Verkehrsproblematik in der OD Urberach beschäftigen, genauso sehen: das ehemalige „Provisorium“ der Anbindung der B45 an die B486 über den Erdkautenweg, das zur Dauerlösung wurde, nachdem der Odenwaldzubringer vor Gericht scheiterte, ist der Hauptgrund, warum Pendler, die vom/zum Odenwald über die B45 kommen, überhaupt durch Urberach fahren.
    Wer glaubt, dass sich Pendler in der Rush-Hour mit Vorliebe und Begeisterung durch Ortsdurchfahrten, egal ob Bundesstraße oder nicht, quälen würden, wenn es adäquate Umfahrungen gäbe, ist nie Pendler gewesen!
    Derzeit ist die K-L-Trasse aber keine adäquate Umfahrung um Urberach und das liegt in der Hauptsache an der real existierenden Anbindung der B45.
    Der von der SPD propagierte und von allen anderen Problemstellungen isolierte Ansatz des Umbaus dieser Anbindung an die K180 vor dem Industrie-/Gewerbegebiet Eppertshausen würde zu einer erheblichen Reduzierung des Pendlerverkehrs durch Urberach führen und(!) zu einer Entlastung von Eppertshausen-Nord vom eigenen Lieferverkehr.
    Ob der deswegen durchaus berechtigte Lösungsansatz der SPD einfacher realisierbar wäre, als alle anderen derzeit in Erwägung gezogenen Lösung, darüber kann man herzhaft streiten.
    Ich bin der Meinung: ja!
    Nur die FWR macht sich und Ihren Anhängern vor, dass eine ortsnahe Umfahrung die am einfachsten zu realisierende Lösung darstellt. Ich finde soviel Irrealismus fast schon bemitleidenswert!

  3. @Rolf Grünewald dümmer geht’s nimmer! Die „Populismus-Beschimpfung“ war Teil der SPD PM (haben Sie offenbar nicht bemerkt-kann ja vorkommen). Ich habe nur klar gestellt wer hier wirklich populistisch handelt. Im Übrigen haben Sie keinen einzigen relevanten Kommentar zu meinen Darstellungen gegeben. Noch einmal, damit sogar Sie es verstehen. Die FWR sind für jede Lösung zu haben, die realisierbar und finanzierbar ist und die Verkehrsprobleme Urberachs nachhaltig löst. Fundamentalistische Vorstellungen von Einzellösungen wie von der SPD und offenbar auch von Ihnen sind da wenig zielführend. Ich bin ganz sicher, dass die Wähler das verstehen werden auch wenn Sie sich damit offenbar richtig schwer tun.

  4. @Optimist: es gibt einen nicht ganz marginalen Unterschied: die SPD hat niemanden in ihrem Populismus-Vorwurf namentlich benannt. Sie schon!
    Aber es war ja klar und auch so beabsichtig, wer sich von Vorwurf der SPD angegriffen fühlen musste! Es ist so lächerlich einfach, die FWR zu irrationalem Gegenreaktionen zu verleiten!
    „ Die FWR sind für jede Lösung zu haben, die realisierbar und finanzierbar ist und die Verkehrsprobleme Urberachs nachhaltig löst.“
    Ich lieg‘ jetzt gerade vor Lachen unterm Küchentisch! Wem wollen Sie sowas nach Ihren letzten surrealen Aktionen und Verlautbarungen noch glaubhaft machen? Sorry, aber Problembewusstsein und Realismus hatten die FWR bisher halt nicht zu bieten. Ich bin gespannt, ob sich das mit Ihrer publizierten „Verjüngungskur“ mal endlich ändern wird.

  5. Zu den letzten Kommentaren zur K/L-Trasse.

    Die einleitenden Sätze müssen sein.
    Seit Jahren (nach Corona nicht) besuche ich die Ausschusssitzungen sowie Stadtverordnetenversammlungen in Rödermark. Dadurch habe ich vom politischen Handeln in Rödermark viel mitbekommen. Vieles aus diesen Sitzungen habe ich in meinem Blog veröffentlicht. Nicht nur persönliche Eindrücke. So ergibt es sich, dass ich mich an vieles erinnere, was zu Themen gesagt bzw. geschrieben wurde. Ich will damit nicht sagen, dass ich mit dem, was ich schreibe oder denke, immer richtig liege. Man wird feststellen, dass ich in themenbezogene Artikel meistens weiterführende Links setzte und damit jedem die Möglichkeit gebe, …. was auch immer.

    Klar ist mir auch, dass die doch recht umfangreichen Zusammenfassungen (z.B. zur K/L_Trasse) zu dem einen oder anderen Thema wohl kaum in Gänze gelesen werden. Jetzt wird es schwierig. Wenn ich nun versuche, das eine oder andere Thema durch weiterführende Links ins rechte Licht zu rücken, kommt sehr schnell „der ist komplett xxxx-lastig“. Egal; damit muss ich leben“

    Zum Thema.
    In einem Leserbrief (Offenbach Post 31.12.2020) kann man etwas von „popolistischen Methoden“ und „scheinheiligen Methoden“ lesen. Auch darüber, dass eine Umwidmung der K/L-Trasse zur Bundesstraße nicht nur für Rödermark Vorteile bringt, sondern auch für die Gemeinden Eppertshausen und Messel.

    Aus meiner Erinnerung heraus. Nach vielen Sitzungen und anschließenden Gesprächen im „Restaurant Zagreb“ wurde von den FWR immer wieder das betont, was auch in der PM geäußert wurde.
    [..] Die FREIEN WÄHLER setzen sich seit Langem für die von Lärm und Abgasen geplagten Bürger*innen in Urberach ein und haben mehrfach klargestellt, dass sie jeder realisierbaren Variante einer Umfahrung Urberachs zustimmen würden, vorausgesetzt, diese Umfahrung würde ein Teil der B486 und die Durchfahrt Urberach eine Kommunalstraße. Es sollten nicht erneut Jahrzehnte bis zu einer Lösung vergehen. [..]
    Hier die PM
    Kann man den FW zum Vorwurf machen, dass man sich auf einen OP-Artikel bezieht und den Wahrheitsgehalt nicht infrage stellt?
    Die Stellung der FW zur K/L-Trasse dürfte deckungsgleich mit der sein, die man heute im Leserbrief in der Offenbach Post zu lesen bekommt. Auch in meiner Zusammenfassung zur K/L-Trasse wird man keine Passage finden (jedenfalls erinnere ich mich an keine), bei der die FWR eine Ortsumgehung „K/L-Trasse“ torpedieren wollen.

    Ein letzter Hinweis. Wenn die K/L-Trasse nicht zur Bundesstraße wird und die Ortsdurchfahrt weiterhin Bundesstraße bleibt, wird der Bund weiterhin über alle Maßnahmen die Oberhand behalten. Verkehrsplanungen/Verkehrsberuhigungen nach den Vorstellungen Rödermarks dürften damit ausgeschlossen sein.
     
    Ich wünsch Euch/Ihnen ein frohes und virenfreies 2021.
     
    Ortsnahe Umgehung ist Kacke. K/L-Trasse als Bundesstraße 486 für Rödermark der Königsweg.

  6. @Admin: es gibt viel zu sagen zu Ihren Ausführungen, die so (sicherlich unbeabsichtigt) nicht alle richtig sind.
    Aber dafür ist ja in 2021 noch genügend Zeit.
    Guten Rutsch wünsche ich!

  7. Ein frohes Neues Jahr wünsche ich!
    Zum letzten Kommentar von Admin zum Thema:
    „Kann man den FW zum Vorwurf machen, dass man sich auf einen OP-Artikel bezieht und den Wahrheitsgehalt nicht infrage stellt?“
    Meiner Meinung nach ja! Auf den OP-Artikel wurde in der FWR-PM ja gar nicht Bezug genommen. Dann hätte man wenigstens gewusst, wie man es bzgl. Glaubwürdigkeit zu beurteilen hat (OP, Hr.Löw…etc).
    Stattdessen wurde einfach ein Faktum postuliert: „GV Eppertshausen lehnt K-L-Trasse ab“, um das dann gleich zum vehementen Angriff auf den politischen Gegner zu nutzen. Vielleicht habe ich zu hohe Ansprüche an die politische Arbeit von Parteien (welche die FWR definitiv nicht erfüllen!), aber ich denke, dass man sich seiner Fakten sicher sein sollte, bevor man sie dem politischen Gegner um die Ohren haut.
    Und warum ist dann plötzlich der BM dafür verantwortlich, den vollständigen Text des Beschlusses der GV einer Nachbargemeinde an die Rödermärker Parteien zu verteilen, nachdem er vorher ohne faktische Begründung von den FWR damit angegriffen wurde? Was haben denn die FWR selbst unternommen, um Ihre Behauptungen zu belegen? Nichts, soweit ich das beurteilen kann.

    Nächster Punkt von Admin:
    „Die Stellung der FW zur K/L-Trasse dürfte deckungsgleich mit der sein, die man heute im Leserbrief in der Offenbach Post zu lesen bekommt.“
    Da ich den Verfasser des Leserbriefs, Herrn Wendelin Huber persönlich kenne, darf ich Ihnen versichern, dass er das definitiv nicht so sieht und sie hier auch falsch liegen!
    Herr Huber, Herr Hoffmann und ich haben im Jahr 2018 in Rahmen unseres Engagements für die BINNU mit allen Fraktionen der StaVo Rödermark gesprochen, u.a. auch mit den FWR.
    Das Gespräch war offen, zumindest auf Seiten der BINNU. Die Herren der FWR haben sich unsere Argumente gegen eine ortsnahe Umfahrung, für den Erhalt der Natur um Urberach und unser Eintreten für die K-L-Trasse ohne Kommentar oder Kontroverse angehört, um erst danach in diversen Leserbriefen und Flyern unsere Positionen als „egoistisch“ und „Blockadehaltung“ anzuprangern.
    Seitdem bin ich durch mit den FWR und das dürfte für die meisten BINNU-Engagierten gelten.
    Wir messen den Aussagen der FWR keine Glaubwürdigkeit mehr bei, vor allem nicht der Aussage, für alle Lösungen der Verkehrsproblematik Urberach offen zu sein. Das ist de facto nicht so, wie die FWR gerade eben wieder mit Ihrer stümperhaften Medienaktion bewiesen hat.
    Ich stelle mir gerade vor, welches mediale Riesenfass die FWR öffnen würden, wenn die Koalition basierend auf einem schlecht recherchierten/schlecht geschriebenen (beides trifft auf den OP-Artikel von 5.12. zu) Presseartikel eine Behauptung erheben würde, die sich hinterher als falsch herausstellt.
    Dann wäre hier der Teufel los und es würde vor P-, T-, und FN-Beschimpfungen nur so krachen!

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