Ausbau der S2 Trasse.

S-Bahn. Dietzenbach/Ober-Roden-Dieburg
S-Bahn. Dietzenbach/Ober-Roden-Dieburg

Denkspiele, die S-Bahn von Dietzenbach über Rödermark-Urberach bei Offenbach nach Dieburg zu verlängern, kommen gut an. Lesen Sie den Artikel in der Offenbach Post

Wenn man das Landschaftsbild in der OP betrachtet, kann ich mir gut vorstellen, dass einige auf den Rennwiesen kotzen können. Aber man hat ja schon bei Baubeginn wissen müssen, wo man hinbaut.

Schon interessant. Bis Ende Dezember 2020 nichts aus Rödermark dazu gehört.
Jetzt nimmt man sich diesem Thema an. So rein gefühlsmäßig. Diejenigen, die mit Pressemeldung an die Öffentlichkeit gehen, haben wahrscheinlich auch erst durch die Presse von den in Gang gesetzten Planungen erfahren.

Meine Meinung. Eine Frage.
Ich bin uneingeschränkter Befürworter des Ausbaus der S2-Trasse. Salto rückwärts. Ich war es. Bis ich mir einmal genau angesehen habe, was für Haltestellen zurzeit von der S2 bedient werden. Jetzt habe ich mich gefragt, welchen Vorteil der Rödermärker aus dem angedachten Ausbau der S2-Trasse ziehen kann. Da mir absolut nichts eingefallen ist (außer Nachteile) frage ich mal an, was für Vorteile sich für Rödermark ergeben könnten.

Siehe auch
» Ausbau der S2. Trasse Dietzenbach, Urberach, Ober-Roden, Eppertshausen, Münster, Dieburg

26 Replies to “Ausbau der S2 Trasse.”

  1. @admin:
    „Ich bin uneingeschränkter Befürworter des Ausbaus der S2-Trasse. Salto rückwärts. Ich war es. Bis ich mir einmal genau angesehen habe, was für Haltestellen zurzeit von der S2 bedient werden. Jetzt habe ich mich gefragt, welchen Vorteil der Rödermärker aus dem angedachten Ausbau der S2-Trasse ziehen kann.“
    Na ja, der Rödermärker kann dann mit der S2 in Dietzenbach, Steinberg und Heusenstamm aussteigen…oder der Urberacher ohne Umweg/Umstieg über Ober-Roden mit wesentlich weniger Haltestellen, als bei der S1 nach Offenbach und Frankfurt kommen. Das kann er jetzt aber auch mit der Dreieichbahn, zumindest nach Frankfurt.
    Nicht gerade ein riesiger Vorteil für 3,5km neue S-Bahn-Strecke in einem teuren Tunnel, das sehe ich auch so!
    Aber es geht bei diesen Überlegungen wohl weniger um die Rödermärker.
    Die Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau der Dreieichbahn zu einer S-Bahn-Strecke zwischen Urberach und Dieburg ist wohl das entscheidende Kriterium, um Pendler aus Dieburg und dem vorderen Odenwald den ÖPNV schmackhaft zu machen. Ich sehe nur auch nicht, welchen viel größeren Vorteil das gegenüber einem viel einfacheren Ausbau der S1 nur von Ober-Roden bis Dieburg bringen sollte.
    Ich habe mir noch keine gefestigte Meinung für oder gegen den Ausbau der S2 gebildet. Dafür habe ich noch nicht genügend Informationen.

  2. Können Sie die Nachteile präzisieren?

    Für jemanden, der in Urberach liegt, ist der Vorteil klar. Sind Sie schon mal über längere Zeit Dreieichbahn gefahren?

    Ich erinnere mich dunkel, dass die Verlängerung der S2 schon mal gegenstand eines Cdu beschlusses vor einiger Zeit war… Erinnern Sie sich auch?

  3. Der große Vorteil für Ober-Roden und Urberach ist schnell mit der Kreisstadt Dietzenbach (Süd, Mitte und Nord) verbunden zu sein (deutlich schneller als mit dem Bus) und auch Heusenstamm direkt zu erreichen. Zudem ist der Ober-Röder auch wenige Minuten schneller mit deutlich angenehmeren Fahrtgefühl (durch weniger Halte) in Frankfurt, Offenbach und deutlich schneller in Hofheim und Niedernhausen. Außerdem hat er auch einfach mehr Verbindungen in Richtung Frankfurt. Für Urberach kommt noch der überhaupt erste Direktanschluss an eine S-Bahn und eine Direktverbindung nach Offenbach und in die Frankfurter Innenstadt hinzu. Meiner Meinung nach alles deutliche Vorteile, die noch dazu ergänzt werden von der möglichen weiteren Verlängerung der S2 nach Darmstadt, die weitere Direktverbindungen für Rödermark bedeuten würde. Zugleich bleibt die S1 als bequeme Bahn, in die man schon bis zu 25 Minuten vor Abfahrt einsteigen kann und somit nicht am Bahnsteig warten muss, erhalten. Diese Linie ist sowieso schon so lang, dass sich hier eine Verlängerung nur negativ auswirken würde.

    Bei dem Satz „Schon interessant. Bis Ende Dezember 2020 nichts aus Rödermark dazu gehört.“ muss ich widersprechen. Ich bin zwar absolut kein Unterstützer der CDU, aber selbst diese Partei hat schon bei der letzten Bürgermeisterwahl darüber gesprochen, dass man wieder über die S2-Verlängerung diskutiert. Zudem war es auch hin und wieder Thema in der lokalen Presse.

  4. @Breidert-Bewohner. Wenn in der Zusammenfassung etwas fehlen sollte, bitte ich um die entsprechende Quelle. Dann kann ich die Zusammenfassung vervollständigen.
    @S2 Fan. Nachteile? Von mir falsch gewählter Ausdruck.

    Schön, dass es hier Kommentare zum diesem Thema gibt. Eine Anfrage an einen größeren Kreis zur Meinungsfindung (nicht in diesem Blog) blieb leider unbeantwortet. Jetzt liegt mir zumindest einmal eine PRO-Liste vor.

    Zum Nutzen können im Prinzip die Bahnfahrer etwas schreiben.. Dann kommen die Bedenken der Anwohner der angedachten Trasse hinzu. Ich gehöre keiner dieser beiden Gruppen an.

    Es gibt es allerdings Auswirkungen auf ganz Rödermark. Die sollte man in jedem Fall in die Überlegungen mit einbeziehen.

    Ohne weiter darüber nachzudenken, habe ich mir zunächst gedacht, die S2 über Rödermark und dann weiter nach Dieburg ist eine gute Sache. Aber ist es das (ohne wenn und aber) wirklich? Für den ÖPNV ist es, wie die CDU in ihrer PM schreibt, zweifelsohne ein Quantensprung. (https://www.rm-news.de/?p=123086 )

    Folgendes ist nicht dazu gedacht, etwas schlecht zu reden.
    Einbeziehen sollte man in die Überlegung das weiter steigende und nicht gelöste Parkplatzproblem in Ober-Roden durch unserer Parkgäste aus Münster und Eppertshausen. Wenn mehr Bürger aus den genannten Gemeinden das Angebot der S2 (natürlich auch bei einem Ausbau der S1) nutzen, müssen dort entsprechende Parkplätze bereitgestellt werden. Wie ich das sehe, haben die an ihren Bahnhöfen dafür aber keinen Platz. Ein Halt auf der Wiese zwischen Münster und Eppertshausen wäre angebracht, damit sich in Ober-Roden das Parkplatzproblem entspannt. Mehr Fahrzeugen aus den vorgenannten Gemeinden kann Rödermark schwerlich aufnehmen. Oder; man wird, so wie es schon man locker angedacht, ein Parkhaus in Ober-Roden bauen. Wichtig. Die Tarifgrenzen müssen beachtet werden. Zumindest bis einschl. Münster gleicher Bahntarif wie Rödermark.

    Wird es an den Bahnübergängen Odenwaldstraße bzw. Urberach Verhältnisse geben, wie auf der Dieburger? Die S2 hat teilweise eine Taktung von 15 Minuten. Hinzu kommt die Dreieichbahn. Kann sich Ober-Roden durch den S2-Anschluss dann auch zu dem „Großen Frankfurter Bogen“ alias „Arbeiten und Einkaufen in Frankfurt. Wohnen in Rödermark“ zählen? Durch immer besser werdende Anbindung an die Metropole Frankfurt und die Zugehörigkeit zum „Großen Frankfurter Bogen“ wird sich voraussichtlich das Wohnungsangebot in Rödermark verknappen. Neubaugebiete werden benötigt. Grundstückspreise bzw. Mieten könnten sich erhöhen. Innenverdichtung dürfte nicht ausreichen, um den Bedarf zu decken. Werden neue Wohngebiete ausgewiesen, rufen wir diejenigen auf den Plan, die von „zubetonieren“ reden. Ein Teufelskreis.
    OP-Online

    Man darf sich nicht grundsätzlich gegen einen Ausbau der S2-Trasse stellen. Besonders deshalb nicht, weil noch zu wenig Informationen vorliegen. Für aufgezeigtes muss die Politik Lösungen haben.

    Siehe: Bau-Boomim Bogen-Bereich?

    Spielen Sie mal SimCity.
    Die erfolgreiche Städtebausimulation. Erschaffe die Stadt deiner Wünsche und triff die richtigen Entscheidungen.

  5. Zu dem Punkt Parkplätze:
    Meinen Sie nicht, dass der Ausbau nicht auch entlastend wirken könnte, da es wahrscheinlich dann näher gelegene S-Bahnhöfe geben wird für die Leute, die momentan aus der Ecke Eppertshausen, Münster & Co nach OR fahren?

    „Durch immer besser werdende Anbindung an die Metropole Frankfurt und die Zugehörigkeit zum „Großen Frankfurter Bogen“ wird sich voraussichtlich das Wohnungsangebot in Rödermark verknappen. Neubaugebiete werden benötigt. Grundstückspreise bzw. Mieten könnten sich erhöhen.“

    Was schlagen Sie denn dann vor? Sollen wir nicht am besten die S1 zurückbauen, damit die Mieten und Grundstückspreise sinken? Klar führt eine bessere Anbindung an den ÖPNV zu steigenden Grundstückspreisen, dies aber als Argument gegen den Ausbau zu nehmen ist meiner Meinung nach ziemlicher Schwachsinn.
    Die Problematik zu wenig Wohnraum gibt es ohnehin schon und muss anderweitig gelöst werden.

  6. @Ben Brühne
    Es ist verdammt schwer, etwas so zu schreiben, dass es auch ein jeder versteht. Darum auch die Überschrift:
    Folgendes ist nicht dazu gedacht, etwas schlecht zu reden.

    …Meinen Sie nicht, dass der Ausbau nicht auch entlastend….
    Meinen Sie entlastend durch parkende Fahrzeuge?
    Wenn die Eppertshäuser den gleichen Preis zu zahlen haben (gleiche Tarifzone, wie auch schon R. Kern gefordert hat) wie die Rödermärker könnte das evtl. klappen.

    ….Was schlagen Sie denn dann vor?
    Ich schlage nichts vor. Ich betonte: Für aufgezeigtes muss die Politik Lösungen haben.

    …Argument gegen den Ausbau zu nehmen ist meiner Meinung nach ziemlicher Schwachsinn.
    Wo bitte, bringe ich etwas als Argument gegen den Ausbau. Ich zeige nur auf, was kommen könnt.

  7. Im Gegensatz zu manchen anderen Themenblogs hier, finde ich den Meinungsaustausch zur S2 bisher ganz positiv: es werden wenigstens vernünftige Argumente von den Blog-Teilnehmern vorgebracht. Das ist leider nicht die Regel bei vielen anderen Themen hier.
    Ich bin nicht grundsätzlich gegen den S2-Ausbau! Wie schon gesagt: ich habe mir noch keine feste Meinung gebildet und will mir deshalb alle vernünftigen Standpunkte anhören.
    Ich bin aber grundsätzlich für einen Ausbau des ÖPNV, weil wir mit dem Individualverkehr schon seit Jahrzehnten auf dem absoluten Holzweg sind! Der dadurch bedingte Ressourcen- und Landschaftsverbrauch, ganz zu schweigen von den gesundheitlichen Schäden für die Bevölkerung ist schon seit langem weit jenseits von akzeptabel.
    Nur: ich halte es bei dem Schienentrassenausbau genauso wie beim Straßenausbau: wenn eine bestehende Trasse mit wenigen Änderungen die gleich Funktion wie eine neu zu bauende Trasse erfüllen kann, dann muss nicht neu gebaut werden!
    Ich verstehe das Argument gegen die Verlängerung der S1 bis Dieburg: die S1 hat sehr viele Stationen bis Frankfurt.
    Aber was ist denn eigentlich mit der Dreieichbahn? Ist da noch noch irgendwas im Gespräch bzgl. Umbau zu S-Bahn zwischen Dreieich-Buchschlag und Dieburg? Da war mal was in der Vergangenheit, aber jetzt ist schon seit langem Totenstille. Eine Dreieichbahn als S-Bahn würde einen S2-Ausbau überflüssig machen (auch wenn ich das Argument der Anbindung Rödermarks an die Kreisstadt Dietzenbach überlegenswert finde!).
    Wenn ich ein Fan irgendeines ÖPNV-Ausbaus in unserer Region sein wollte, dann wäre ich Fan des S-Bahn-Ausbaus der Dreieichbahn!
    @S2-Fan: sorry für diese kleine „Spitze“.

  8. Aus der Erfahrung: ein Ausbau der S2 würde Urberachern den Umweg über den Bahnhof O-Ro sparen, wenn das Ziel Offenbach ist. Nach Dietzenbach fährt der Bus OF-95 von Urberach aus halbstündlich, zu Stoßzeiten viertelstündlich. Nach Dieburg fährt die Dreieichbahn, zwei oder drei Buslinien fahren von O-Ro Bhf aus nach Dieburg und Darmstadt, von Urberach aus fährt der Bus U. Man kommt eigentlich relativ einfach von Rödermark (Ausnahme Messenhausen) aus in die Nachbarorte, auch in die größeren Städte. Nur Wochenends ist die Anbindung nach Darmstadt grottenschlecht, soweit mir das noch bekannt ist. Man muß zuerst mit der S1 nach Frankfurt, dann in die S2 nach Darmstadt. Heißt nicht nur doppelte Fahrzeit, sondern auch doppelter Preis.

    Von meiner Seite kommt natürlich wie immer die Frage nach den Kosten. Während der Stoßzeiten im Berufs- und Schuldverkehr ist der ÖPNV proppe gefüllt, Wochenends auch, zu anderen Zeiten herrscht gähnende Leere. Ich glaube nicht, dass die Massen auf den ÖPNV draufspringen, nur weil eine Anbindung verbessert wird. Die Berufspendler würden sich anders auf Bus und Bahn verteilen. Das Geld wird auch mit verbessertem ÖPNV-Angebot nicht mehr wert, eventuell würde es mehr Gelegenheitsfahrer in die Stadt zum Einkauf im Kaufhaus geben. Und die Preise im ÖPNV steigen grundsätzlich jedes Jahr an, grundsätzlich läuft der ÖPNV in Deutschland nicht ohne Subventionen. Anders gesagt: es wird nicht mehr gearbeitet und gehandelt und gekauft werden, nur weil der ÖPNV ausgebaut wird.

    Wäre es nicht sinnvoller, sich damit zu befassen, wie mit einer möglichen Inflation und voraussichtlichen Minuszinsenpolitik von Zentralbanken auf Rödermark und die umgebenden Kommunen, umgegangen werden sollte?

  9. Ist es überaupt möglich auf der Bahnbrücke in Urberach ein zweites Gleis zu legen?

  10. @anonymous: ohne Brückenverbreiterung auf zwei Gleise kann ein S2-Ausbau nicht funktionieren.
    Die Verbreiterung sollte aber bautechnisch möglich sein

  11. @Marvin Falz:
    sollten wir irgendwann wieder eine Inflation bekommen, werden wir dann keine Minuszinsen mehr haben. Das funktioniert so nicht zusammen.
    Derzeit nimmt die öffentliche Hand Schulden zu Minuszinsen auf, d.h. zahlt im Zukunft weniger zurück, als sie aufgenommen hat.
    Schuldenfinanzierter Infrastrukturausbau?
    Klar!!! Wenn nicht jetzt, wann dann???

  12. @ anonymous: Ich bin heute Abend zufällig unter der Eisenbahnbrücke über die Rodaustraße durchgelaufen. Ich bin kein Bauingenieur, aber das dürfte schwierig werden mit einer Verbreiterung der Brücke, da die Brückenlager sehr schmal ausgeführt wurden. Allerdings ginge es wohl eine zweite Brücke direkt parallel daneben zu bauen.

  13. hallo Herr Falz, Das, was sie schreiben, geht teils deutlich an der Realität vorbei. Tatsächlich ist es doch so: Da mag ein Bus im Viertelstunden Takt fahren, allerdings die Nachbarstadt erst nach etwa brutto 1 Stunde erreichen. ich kenne das Problem, weil ich einmal mein Auto in Dietzenbach am Bahnhof stehen hatte, und mir überlegt habe, wie ich es von Urberach aus abhole. versuchen Sie doch mal die Verbindung rauszufinden. Es ist ganz spannend, welche Wege man da fahren kann (insbesondere natürlich über Bieber), aber wirklich toll ist das nicht.

    Glauben Sie denn, dass im Berufsverkehr irgend jemand ohne Not mit dem Bus nach Dietzenbach fährt, um weiter zu fahren? Die Vorteile dieser Bahnlinie liegen vor allen Dingen darin, dass man von Urberach direkt ins Herz von Frankfurt fahren kann.

    Wenn sie jetzt mit der Dreieichbahn fahren, kommen Sie am Hauptbahnhof an. Dann müssen Sie umsteigen, wenn sie ins Zentrum wollen. alles in allem sind sie dann etwa 50 Minuten unterwegs. Sie können natürlich auch mit der Dreieichbahn nach ober roden fahren. Wenn Sie Glück haben, ist sogar eine Bahn da. Das ist aber nicht immer so. Dann müssen Sie noch 38 Minuten bis zur Konstablerwache fahren – wenn Sie glück haben sind es nur 38 Minuten. So sind Sie also wiederum 50 Minuten unterwegs. Ich denke hier muss man wirklich mal die Leute fragen, die morgens in die Dreieichbahn einsteigen. Die wissen dann nämlich, wie das funktioniert.
    Noch ein Punkt: Nutzung der Bahn. Die Dreieichbahn ist morgens voll mit Schülern. Das ist zwar alles nett, aber wenn sie keinen Sitzplatz finden, dann fragen Sie sich schon manchmal ob es nicht ein größerer Zug sein könnte. Eine S-Bahn wäre hier deutlich besser.

    ich könnte hier wirklich noch einiges aufführen, aber ich denke das reicht erst mal. Was die Parkplatz Fragen angeht, ist das ganz sicher lösbar.

  14. nachtrag:
    Man könnte auch überlegen, dass die S-Bahn nördlich der Brücke stoppt. Dann gebe es ein weiteres Gleis, mit dem man an die S-Bahn angebunden wäre, und das vorhandene Gleis für die Dreieichbahn. Man müsste halt dann mal 100 m hin und her laufen, wenn man wechseln möchte. Das ist aber auch nicht wesentlich weiter, als wenn man in ober roden zwischen den Gleisen wechseln möchte.
    Übrigens könnte man gleichermaßen bezüglich ober roden denken. Wir haben doch die Schrankenproblematik. Warum kann man nicht den Anschluss nach Frankfurt auf der Ostseite der Straße beginnen lassen? (Neues Gleis, neuer Weg, gegebenenfalls Fußgängerunterführung). Mir ist schon klar, dass die Bahnen nachts auf der anderen Seite lagern. Das kann ja auch so bleiben. Allerdings könnten die Querungen dadurch deutlich reduziert werden… ob das gewollt ist und wirklich geht, ist natürlich die frage. aber beainstorming lebt von konstruktiver grenzenlosigkeit. ich würde mir mehr von diesem positiven Ansatz wünschen.

  15. Marvin Falz schreibt im Kommentar am 09.01., der Bus würde halbstündlich fahren und in Stoßzeiten viertelstündlich. Das ist falsch. Ich habe den neuen Fahrplan Rödermark vorliegen = er fährt stündlich und in Stoßzeiten dann halbstündlich. Viertelstündlich gibt es leider gar nicht.

  16. @s2 Fan: mal salopp gesagt: wenn der RMV oder die KVG oder das Land Hessen (wer auch immer der Kostenträger für den S2-Ausbau sein wird) dafür einen Tunnel unter der Bulau bezahlen wollen, dann werden sie auch eine zweite Brücke über die Rodaustraße bezahlen! Das ist dann von den Gesamtkosten nur ein Bruchteil.
    Zu Ihrem Kommentar zur Bahnschrankenproblematik in Ober-Roden: ich weiß, dass das Thema für die Ober-Röder mit viel Emotion beladen ist. Als Urberacher kann ich es natürlich gelassener sehen.
    Aber ich sage ihnen jetzt ganz ehrlich: ich wünschte, es gäbe einen Bahnübergang mit regelmäßig geschlossenen Schranken auf der B486-Ortsdurchfahrt Urberach!
    Dann würden fast alle Odenwald-Pendler jetzt schon über die bestehende K-L-Trasse fahren und nicht mehr durch Urberach. Ist das egoistisch? Mag sein, aber nicht egoistischer als die Buchschlager zum Beispiel. Der Bahnübergang in Buchschlag ist mehr geschlossen, als er offen ist und das ist den Buschschlagern auch ganz recht so. Sie hatten sich vor einiger Zeit vehement und erfolgreich gegen eine Untertunnelung ihres Bahnübergangs gewehrt. Warum wohl?
    @Admin: sorry für das Abschweifen vom S2-Thema.

  17. Herr Grünewald: Gäbe es auf der Konrad-Adenauer eine geschlossene Schranke, würden alle über das Taubhaus, die Kinzigstrasse und die Pestalozzistrasse fahren. Wir haben hier jetzt schon zum Teil massive Probleme. Die Ausweichmöglichkeiten innerorts sind zu attraktiv, als dass man einen vermutlich mehr als 10km Umweg in Kauf nähme.
    ich denke, es ist ein komplexes Thema…

  18. @s2 Fan: es sind definitiv keine 10km Umweg, die ein K-L-Trassenfahrer selbst bei der derzeit real existierenden ungünstigen Streckenführung gegenüber der Durchfahrt durch Urberach in Kauf nehmen müsste! Es sind ziemlich genau 5km! Macht natürlich hin- und zurück 10km Umweg. Als langjähriger Rhein-Main-Pendler bin ich jahrelang wesentlich längere Umwege gefahren um Zeit zu sparen.
    Aber die Umfahrungsmöglichkeiten zu Lasten der Wohngebiete In Urberach sind ein Problem, das gestehe ich aus eigener Erfahrung zu.
    Das ließe sich aber meiner Meinung nach leicht lösen, wenn unser Ordnungsamt entsprechend motiviert wäre. Aber wenn man dem überörtlichen Verkehr jedes Jahr bei jeder Kerb aufzeigt, wie man zu Nicht-Kerbzeiten den Ampelstau auf der Hauptstraße durch Wohngebiete umfahren kann, dann geht das natürlich nicht mehr so gut!

  19. @s2 Fan: kurze Frage Ihrerseits, kurze Antwort meinerseits: es geht nicht darum, was das Ordnungsamt anders machen müsste, sondern darum, dass es überhaupt mal was tun müsste!

  20. @Herr Grünewald: es interessiert mich wirklich: was kann / sollte das Ordnungsamt in der von Ihnen beschriebenen Situation machen?

    Sie schrieben „ Aber die Umfahrungsmöglichkeiten zu Lasten der Wohngebiete In Urberach sind ein Problem, das gestehe ich aus eigener Erfahrung zu.
    Das ließe sich aber meiner Meinung nach leicht lösen,“

  21. @s2Fan: wie wäre es mal mit öfteren Kontrollen des fahrenden Verkehrs? Damit meine ich in kürzeren Zeitabständen, als nur einmal im Jahr.
    Auch in den Wohngebieten, nicht nur auf den Hauptstraßen Rödermarks, wo sie ja aber eigentlich auch nicht stattfinden!
    Z.B.:
    1. Mobile Geschwindigkeitskontrollen: wann haben Sie zuletzt eine in Rödermark erlebt? Vor allen in den 30er-Zonen!
    2. Kontrollen von Durchfahrtsbeschränkungen, z.B. für LKW>4t in Urberach: bisher einmal, max. zweimal im Jahr, wenn überhaupt! Neulich sah ein Bekannter von mir ein Schwerlastkranfahrzeug durch die Ortsdurchfahrt Urberach fahren, vorne rein und hinten wieder raus, ohne Ziel/Halt in Rödermark. Verstöße gegen das LKW-Durchfahrtsverbot auf der B486 in Urberach sind an der Tagesordnung, weil allgemein bekannt ist, dass nicht kontrolliert wird. Dabei wäre es so einfach! Einfach die stehenden Fahrzeuge vor der Dalles-Ampel ablaufen…
    3. Kontrollen von Kraftverkehrsverboten auf Feld- und Waldwegen
    4. etc. etc.

    Ich weiß, es ist Corona und man hat ja so viel anderes zu tun im Ordunungsamt. Die Zeit vor Corona ist allerdings erst ein Jahr her und ich kann mich gut erinnern, dass da bzgl. Verkehrskontrollen auch schon nichts passierte.
    Kann also nicht an Corona liegen…was meinen Sie, woran es liegt?

  22. @s2Fan: jetzt sind wir aber ziemlich weit abgeschweift von Ihrem Fan-Idol, der S2!
    Die Verkehrsproblematik Rödermarks ist sehr vielschichtig und komplex! Trauen Sie deshalb niemandem, der einfache Lösungen propagiert! Also mir auch nicht…

  23. Liebe Herr Grünewald, danke für die Erklärung! jetzt weiss ich, was Sie meinen. aber es scheint mir so, als könnte man mit diesen Mittel den durchgangsverkehr auch im fall einer umgehungsstraße nicht generell reduzieren. Insofern bleibe ich derzeit letztlich bei meiner These, aber nochmal danke für den Austausch!

  24. @s2Fan: Bitteschön!
    Ich bin aber anderer Meinung was die Reduzierung des Durchgangsverkehrs, (vielmehr ist es ein Umgehungsverkehr!) durch die Wohngebiete angeht. Verkehrskontrollen bringen was! Wer jeden Monat einmal geblitzt wird, wenn er mit 50 die Straße „Im Taubhaus“ (30er-Zone!) durchsticht unter kompletter Nichtbeachtung aller Rechts-vor-Links-Vorfahrten, fährt da entweder 30 oder er fährt da gar nicht mehr durch. Beides reicht mir schon.

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