Wie es zu dem
„Stadtfest in zwei Ortsteilen“ kam.

Stadtfest in zwei Ortsteilen. Kultur ohne Grenzen – Internationales Fest der Kulturen. Stadtfest. EDEKA16.07.2018 – ( KOD )

Vorfreude auf die Feste in 2019
Vorfreude auf die Feste in 2019

„Stadtfest in zwei Ortsteilen“
(AKA Kultur ohne Grenzen – Internationales Fest der Kulturen)

Beschlossen ohne die Details und Kosten zu kennen?
Ich sollte einem Gesprächspartner den Stadtverordnetenbeschluss zu dem im kommenden Jahr stattfindenden „Stadtfest in zwei Stadtteilen“ zukommen lassen. Wenn man sich diesen dann anschaut, können sich einem die Fußnägel kräuseln. Es geht hier immerhin um einerseits 150.000,00 € laut Roland Kern und andererseits um 250.000,00 € genannt von einem, der sich selbst als gut informiert bezeichnet. (Kommentar bei – Stadtfest. Einmal Ober-Roden dann Urberach -)

Warum können sich einem die Fußnägel kräuseln?
Beginnen wir mit einer Mitteilung der Stadt Rödermark und dem Stadtverordnetenbeschluss. Am 27. Juni 2017 beschloss die Stadtverordnetenversammlung: „Die bestehenden Städtepartnerschaften werden ausgebaut und intensiviert. Hierzu wird auch Bezug genommen auf das Projekt „Kultur ohne Grenzen – Internationales Fest der Kulturen“, wie es der Magistrat mit Beschluss vom 3. April 2017 befürwortet hat.“. Quelle Stadt Rödermark.
Man kann dem Text entnehmen, dass es ein Stadtverordnetenbeschluss auf Grundlage eines Beschlusses des Magistrats getroffen wurde. Ob allen Fraktionsmitgliedern der Inhalt des Magistratsbeschlusses, gefasst in einer nicht öffentlichen Sitzung, bekannt war? Im Stadtverordnetenbeschluss steht zu dem „Stadtfest in zwei Ortsteilen“ eine ganz magere Bemerkung.
Mit diesem Hinweis auf eine Magistratssitzung wurde ein Stadtfest von den Stadtverordneten in Auftrag gegeben, wahrscheinlich ohne jegliche Kenntnis von Kosten, wer diese Kosten zu tragen hat und wer diejenigen sind, die das „Stadtfest in zwei Ortsteilen“ finanziell unterstützen werden. Hinweise auf Fördertöpfe stehen alle im Konjunktiv.
Dieser Stadtverordnetenbeschluss ist in meinen Augen ein Blankoscheck für die Verwaltung Geld für „das Stadtfest in zwei Ortsteilen“ auszugeben, wo auch immer deren Sinn gerade danach steht. Von Transparenz vor dem Bürger -keine Spur. Den Magistratsbeschluss hätte man vor der Beschlussfassung bei der Stadtverordnetenversammlung zitieren und zu Protokoll geben müssen. Aber dann hätten alle „Würste im Schaufenster gehangen“ und der BM müsste sich nach der Endabrechnung „Stadtfest in zwei Ortsteilen“ für die Kosten rechtfertigen.
Ich kann nur hoffen, dass wir bei diesen Festen +/- 0 rauskommen werden.

Was bisher bekannt ist.
Wenig. Saalfelden freut sich. Bürger hat die gesamten Kosten zu tragen. (Sponsoren stehen im Konjunktiv)

Wenn man etwas will, geht man wie oben geschildert vor.
So geht man vor, wenn man unbedingt etwas will. Man kann nur hoffen, dass dieses „ Stadtfest in zwei Ortsteilen“ nicht ein Fass ohne Boden wird und die Vorhersage von 250.000,00 € genauso qualifiziert ist wie der Stadtverordnetenbeschluss.
Schade. Bei einem EDEKA in Ober-Roden haben wir die Befürworter in den falschen Fraktionen sowie den falschen Bürgermeister.

Nicht, dass einer auf die Idee kommt, der hat was gegen Stadtfest –
Ich bin der Meinung, wenn man es sich leisten kann, kann man auch „mit den großen Hunden pissen gehen.“ Rödermark hat erst kürzlich wegen des hohen Schuldenstands den zweiten Rettungsschirm in Anspruch nehmen müssen. Bei der Grundsteuer B und Hundesteuer belegen wir Spitzenplätze. Spätestens im Haushalt 2020 rechne ich mit einer Grundsteuer B Erhöhung, die sich gewaschen hat.
Was mich zusätzlich besonders ärgert, sind die Veranstaltungsorte. Ich will hier nicht meinen Frust loswerden, sondern zitiere einen Kommentar. „In der Tat traurig. Zwei Termine, getrennte Orte – für was nennen wir uns „Rödermark“, wenn noch nicht einmal ein städtischer Wille zu Gemeinsamkeiten da ist. Und selbst bei optimalster Förderung durch Hinz und Kunz sind 75.000 Euro Wahnsinn – wir haben es ja !“ Quelle: rm-news.d.Kommentar @tom23

Midde noi ist Geschichte!

Siehe auch
Kultur ohne Grenzen. Ein Stadtfest für Urberach und ein Stadtfest für Ober-Roden.


Einmal Ober-Roden dann Urberach.
Fest „Kultur ohne Grenzen“

Einmal Ober-Roden dann Urberach. Fest „Kultur ohne Grenzen“30.06.2018 – ( KOD )

Das Fest „Kultur ohne Grenzen. Frieden und Freiheit in Europa“ findet nächstes Jahr an zwei Wochenenden in Ober-Roden und Urberach statt und soll in einer der teilnehmenden Städte mit deren Partnern fortgesetzt werden. So viel Internationalität hat ihren Preis: Bürgermeister Roland Kern kalkuliert mit Kosten von 150.000 Euro. Quelle: OP-Online

Ein Fest. Zwei Veranstaltungswochen. Einmal Urberach und einmal Ober-Roden. Als Zugereister sag ich einfach einmal: „Die Kirchturmpolitik wird gefördert. Midde noi ist dadurch Geschichte!

Schade!
 
Stadtfeste in Ober-Roden und Urberach
Termin in Ober-Roden
» Termin in Urberach
» Rödermärker in Saalfelden Großes Interesse an „Kultur ohne Grenzen“
» Zusammenfassung Fest in zwei Ortsteilen von Rödermark. Kultur ohne Grenzen.

» Kulturfestival nimmt Formen an

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Sind wir Rödermärker oder
Urberacher und Ober-Röder?

Straßenbeitrag. Stellungnahmen zu dem Gesetzentwurf. FDP, Linke21.04.2018 – ( K.-O. Donners )

 

Vorschau auf 2019.
2019 dürfte das letzte Jahr mit Bürgermeister Kern sein.
2019 Rödermark feiert. Oder sollte man sagen „Ober-Roden und Urberach.“ feiert?

Rödermark veranstaltet in 2019 das Festival „Kultur ohne Grenzen – Frieden und Freiheit in Europa“. Um zu demonstrieren, dass Rödermark im Prinzip auch heute noch aus 2 Stadtteilen besteht, wird das Festival an 2 Terminen stattfinden. Vom 8. – 10.03.2019 im Stadtteil Ober-Roden und vom 14. – 16.6.2019 im Stadtteil Urberach.