Hier die Gemeindesteuer in Hessen.
Wo könnte die Stadt Rödermark in 2014 noch Geld von den Bürgern einfordern?
Da haben die Haushaltsmacher einige Möglichkeiten. Man kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, die Steuer weiter erhöhen. Dann wird man auf andere Städte hinweisen, die mehr als wir in Rödermark zahlen.(Zahlen vom Bund der Steuerzahler)
» Die Grundsteuer B an Rüsselsheim anpassen. 800%. (Rödermark 450%)
» Die Gundsteuer A auf 650% wie Ronshausen. (Rödermark 200%)
» Die Gewerbesteuer auf 440% wie Kassel. (Rödermark 350%)
Die Hundesteuer. Geht nicht. Da sind wir Spitzenreiter in Hessen. Rödermark kann noch die Zweitwohnungssteuer, Vergnügungssteuer und die Pferdesteuer einführen.
Viel zu zahlen
Rödermark hat(te) auch viel zu zahlen. Die Sanierung der Halle Urberach wird um 1,2 Mio teurer. Auch die P+R Anlage wurde um mindestens 225.000,00 Euro teurer. Da sind 10.000,00 oder 15.000,00 Euro (allerdings hier keine Leistung fürs Geld) für den Ringmaster schon bescheiden.
Siehe auch
Rödermark. Fragen zum Haushalt 2014
Archiv der Kategorie: Haushalt
Fragen zum Haushalt 2014
Liebe Stadtverordnete in Rödermark,
ICH werde in letzter Zeit immer häufiger gefragt, ob in 2014 den Bürgern weitere Belastung von der Stadt auferlegt werden. Natürlich kann ich diese Frage nur sehr unverbindlich beantworten. Als Tipp gebe ich den Fragenden immer auf den Weg: „Frag doch einmal einen Stadtverordneten„. Antworten auf diesen Tipp möchte ich hier nicht niederlegen. Also, wie sieht es für 2014 aus, liebe Stadtverordnete?
Das sollten die Insider wissen. Ob dazu auch schon die Stadtverordneten zählen?
Als Stadtkämmerer (Magistrat) muss man doch schon jetzt die Geschäftsentwicklung für das kommende Jahr einschätzen. Man sollte schon jetzt wissen, ob die auferlegten Pflichten zur Haushaltskonsolidierung, die einer Rettungsschirmkommune auferlegt wurden, auch erfüllt werden können. Man sollte schon jetzt wissen, ob der geplanter Haushalt mit hoher Wahrscheinlichkeit vom RP (Regierungspräsident) genehmigt wird. Man sollte schon jetzt wissen, ob der Haushalt ohne weitere Gebühren-/Steuererhöhungen und ohne neue Gebühren/Steuer verabschiedet werden kann. U.a. werden Stadtkämmerer und einige Mitarbeiter dafür bezahlt.
Für große Überraschungen, nach Einreichen des Haushalts 2014, wird man bei der Bevölkerung kein Verständnis mehr haben. Den vom Bürgermeister geforderten Mitarbeiter (Erster Stadtrat), der zur ordentlichen Erfüllung der anstehenden Aufgaben als unbedingt notwendig beschrieben wurde, steht zur Verfügung. Die besten Voraussetzungen für einen gut ausgearbeiteten Haushaltsplan 2014, den der RP ohne Beanstandung (nicht so wie in Seligenstadt) akzeptieren muss, sind gegeben.
Die geplanten Einnahmen aus Zuweisungen kann ein RP nicht beanstanden. Es sei denn, die sind von den Haushaltsplanern unrealistisch angegeben. Auch die geplante Gewerbesteuereinnahmen kann ein RP, bei realistischer Planung, wohl kaum bemängeln.
Einer Familie ist nicht möglich wie eine Kommune die Einnahmen zu kalkulieren. Fehlt Geld, erhöht die Kommune die Steuer und/oder Gebühren oder man führt eine neue Steuer/Gebühr ein. Die Familie kann aber keine Steuer oder Gebühr erhöhen oder eine neue einführen. Im Ernstfall wird ein Zusatzjob benötigt, das Zeitungsabo nicht verlängert, das Handy abgeschafft, an der Verpflegung wird gespart, Urlaub gestrichen, wenn man nicht bei der Stadt arbeitet wird man den Badehausbesuch streichen…….. uvam. Was schreibe ich da, die Stadtverordneten und Mitarbeiter der Stadt wissen das natürlich! Da haben ja zum Teil auch eine Familie.
Es wäre sehr sinnvoll, über kommende Belastungen (auch wenn keine kommen würden) frühzeitig zu informieren ,damit auch die Bürger planen können.
Ich werde die folgenden Fraktionen, über den Fraktionsvorsitzenden, auf diesen Artikel aufmerksam machen und um Beantwortung bitten. Natürlich können die Stadtverordneten die Fragen nur aus Ihrer Sicht beantworten. Ich gehe davon aus, einige Stadtverordnete haben schon weiterführende Informationen (teilweise sind Parteifreunde im Magistrat) zur kommenden Haushaltsgestaltung.
Für die Koalition Herrn Michael Gensert CDU
Für die SPD Herrn Stefan Junge
Für die FDP Herrn Tobias Kruger
Für die FWR Herrn Manfred Rädlein.
Meine konkrete Frage an die Stadtverordneten. Was wird der Haushalt an weiteren Belastungen bringen?
Bürger
Wird es für 2014 neue Gebühren geben?
Wird es für 2014 eine neue Steuer geben
Werden in 2014 Gebühren/Steuern erhöht?
Werden in 2014 freiwillige Leistungen gestrichen?
Werden in 2014 freiwillige Leistungen gekürzt?
Stadt
Wird die Stadt Rödermark ihren Beitrag zum Konsolidierungsplan beitragen? Wenn Ja, welchen?
Z.B. Personaleinsparung, durch organisatorische Verbesserung ….
Sollte die Beantwortung der Fragen nicht möglich sein, könnte doch eine Anfrage an den Magistrat gestellt werden, damit diese Fragen in einer öffentlichen Sitzung beantwortet werden.
Warum die Frage an die Stadtverordneten und nicht direkt an den Stadtkämmerer? Ganz einfach. Die Stadtverordneten müssen dem Haushalt zustimmen und sollten aus diesem Grund gut informiert sein.
Siehe auch
Rekordeinnahmen für Kommunen aus Gewerbesteuer
Ob Rödermark zu den glücklichen Kommunen zählt?
+-+-+-+-+-+-+-+-+-+- Die Mail: +-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
Guten Tag Herr Gensert, Herr Junge Herr Kruger, Herr Rädlein.
Ich habe da eine Bitte.
Unter https://www.rm-news.de habe ich einen Artikel abgestellt, mit dem ich um die Beantwortung von insges. 6 Fragen bitte.
Es wäre sehr nett, wenn Sie die Fragen entweder als Kommentar ablegen oder mir eine Mail zustellen. Ich werde die Mail als Kommentar für Sie ablegen. Mailadresse: info–ätt–rm-news–dot–de.
Vielen Dank im voraus
Diese Studie könnte hilfreich sein
» Ernst & Young. Kommunenstudie
Nachtrag 24.10.2013
Vorstellung der Haushaltsplanung 2014.
Bei der nächsten StaVO (Punkt Ö9)
Siehe auch
» Rödermark. Wo kann man noch die Steuern erhöhen?
» Defizitabbau Stadt Rödermark 2013-2020
In Seligenstadt ist Schluss mit lustig.
In Seligenstadt ist Schluss mit lustig.
[..]Die Kommunalaufsicht des Kreises Offenbach hat dieser Tage den Haushaltsplan für 2013 genehmigt – allerdings mit 15 Auflagen. „Das sind so viele wie noch nie“, sagt Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams.[..]Lesen Sie bei OP-Online
Der Haushalt 2014 für Rödermark wird 2/2014 beschlossen. Da werden auch wir mit weiteren Belastungen rechnen müssen. Übrigens, den Haushalt 2014 wird der neue Stadtkämmerer präsentieren.
Nachtrag 16.10.2013
Nachtragshaushalt verabschiedet.
Siehe auch
» Schutzschirmkommune schließt Bibliothek
» Straßenbeitrag. Könnte Rödermark verschont bleiben?
» Nachfragewürdige. Gedausgaben, Geschäfte der Stadt Rödermark.
Ohne Moos nix los
Man kann es drehen, wie man will. Der Spruch
Ohne Moos nix los
hat schon was.
Fehlt dem Staat Geld, werden Steuern und Gebühren erhöht und:
» Leistungen werden zurückgefahren.
» Immage der BRD sinkt.
» Infrastruktur wird vernachlässigt.
» Investitionen werden zurückgefahren.
» Bildung / Forschung wird leiden.
» Weitere Einschränkungen im Gesundheitswesen.
» Firmen werden geschlossen, weil es am Geld und Aufträgen fehlt.
» Mitarbeiter werden entlassen.
» Fehlt in der Familie das Geld, ist der Familienfrieden gefährdet.
» Fehlt in der Familie das Geld, kann man auch nichts kaufen.
Es fehlt dann die Gewerbesteuer, Umsatzsteuer ..
und Arbeitsplätze sind in Gefahr.
» Hat man kein Geld, bekommt man auch keine Olympischen Spiele.
» …………….usw.
Geld wird durch die Unternehmen und Leute verdient, die etwas von der Wirtschaft verstehen. Nicht durch die Politiker. Politiker schaffen Rahmenbedingungen.
Zunächst sind gute Manager in der Wirtschaft gefordert, die das Geld zu besorgen. Dann brauche ich gute Manager im Bund, die dieses, durch die Wirtschaft verdientes Geld, auch gut verwalten.
Der Bürger soll aus den zur Wahl anstehenden Parteien die Partei wählen, die uns die Voraussetzung für ein angenehmes Leben schaffen. Sichere Rente, bezahlbare Energie, gute Ausbildung, gutes Gesundheitswesen …… Natürlich wird man hier wohl kaum die ideale Partei finden.
Aber wie findet man die richtige Partei? Die richtige Wahl über den Spruch: „Der ist aber nett“ zu treffen bringt das Land nicht weiter. Und die gemachten Versprechen der „netten Meschen/Politiker“ MÜSSEN FINANZIERBAR SEIN
Das Pferd sollte nicht von hinten aufzäumt werden. Zunächst sollte die Wirtschaftskompetenz der kommenden Regierung in etwa stimmen und dann kann man anfangen über andere Sachen zu reden.
Wirtschaftskompetenzen
Fragen wir die Presse die 700 Manager gefragt haben.
700 Managern beurteilen die Wirtschaftskompetenz der Parteien wie folgt:
» CDU/CSU: 53%
» FDP: 18%
» Grüne: 4%
» SPD: 2%
» Andere: 1%
» Keine Meinung: 22%
Quelle: Focus
Noch Fragen?
Haushaltsdefizit 2013 gesenkt.
Heute in der Offenbach-Post gelesen :
[..]Die Stadt kommt auf dem Entschuldungspfad, den sie unter dem Schutzschirm des Landes gegen muss, schneller vorwärts als gedacht.[..]Quelle: op-online.de
Weiter ist zu lesen
Die Stadtverordnetenversammlung beschloss im Dezember ein 2,2 Millionen Euro schweres Entlastungspaket.[…] Quelle: op-online.de
Man muss diesen Satz bei der OP aufmerksam zu Ende lesen: „Das Entlastungspaket stellt sich für den Bürger als Belastungspaket heraus. Der Großteil der Entlastungen wurden erreicht, indem man einfach die Gebühren bzw. Steuern erhöhte.“
Z.B. Grundsteuer, Hundesteuer, Kinder und Jugend, Spielgerätesteuer …..
Konsolidierungsmaßnahmen / Entschuldungspfad
Hier in etwa die Verteilung (Bürger – Verwaltung) zu dem Entschuldungspfad in 2013